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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #551
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: ADHS und Dissoziation

    emoflex schreibt:
    In welcher Gegend wird denn ein Therapeut gebraucht? Vielleicht kann ich ja beim Finden helfen. Johannes


    ..da meine therapeutin ..wo ich froh war starten zu können, aber eigentlich auch zweifel nach den ersten gesprächen hatte...nun abgesagt hat..wär ich da bei *suche* in der dresdner gegend dankbar..oder auch mal nen workshop hier..bitte..bitte bescheid sagen dann :o)

    ..man soll ja die hoffnung nicht aufgeben..auch wenn die möglichkeit gering sein wird..

    ist für mich immer noch das Thema 1...und der *lösungsansatz*

    lg An

  2. #552
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: ADHS und Dissoziation

    Fliegenpilz schreibt:
    Bei der Sache mit den beiden Kindern gehe ich bei mir davon aus, dass das vernachlässigte Kind bis vor ca. 1,5 Jahren das schwächere Kind war.
    Das traumatisierte Kind war sehr stark und ist in den unpassendsten Augenblicken angekommen. Und das dann meistens mit einer unbändigen Wut und Aggression.
    Allerdings war der funktionale Teil bei mir in den meisten Fällen stärker als die Kids.

    Ich kann nicht sagen, wann genau das gekippt ist.
    Wahrscheinlich war es so, dass sich dadurch, dass ich angefangen habe zu arbeiten und das erste Mal eine eigene Wohnung hatte, mein funktionaler Teil langsam demontiert hat, weil ich ADHS bedingt mein Leben immer weniger im Griff hatte. Der funktionale Teil hat angefangen zu versagen. Das hat dazu geführt, dass das traumatisierte Kind langsam immer öfter ans Tageslicht gekommen ist und heftig rumgewütet hat und auch dissoziiert hat.
    Dann gab es noch einiges anderes unschönes, was mich an die Vergangenheit erinnert hat und wiederum zu Dissoziationen geführt hat.

    Zusätzlich habe ich das erste Mal in meinem Leben Menschen um mich gehabt, die mich so annehmen wie ich bin und mir das auch immer und immer wieder gesagt und gezeigt haben. Das war (und ist) Balsam für das vernachlässigte Kind, das immer stärker wird.

    So, und dadurch haben sich dann die Verhältnisse der Persönlichkeitsanteile verschoben. Und ich fühle mich einfach nur zerrissen, verwirrt und ohne Halt.
    So 'mal ganz ins Blaue hinein... Für mich klingt das, als wäre das vernachlässigte Kind der Teil von Dir bei dem Du die besten Chancen zum Wiederaufbau hättest?
    Sehe da Parallelen zu meinem Träumerkind...

    Bis vor Kurzem hatte ich eben die Funktion als Mitte, Anker, Zentrum, etc.
    An diese Stelle ist bei mir nun das Träumerkind getreten. Das schmeisst den Laden mit reduziertem Ausseneinfluss schon ganz gut, braucht aber den Wachhund für die Stärke und etwas, das ich bei mir die Aufsichtsperson nenne für die Orientierung.
    Das, was Vorher nur von der Funktion erledigt wurde geschieht nun jeden Tag ein bisschen mehr in Gemeinschaftsarbeit.
    Hoffe nun zwei Dinge:
    1. Dass das auf diesem Weg auf Dauer funktioniert,
    2. Dass Dir meine Ausführungen vielleicht 'was bringen...

    Fliegenpilz schreibt:
    Jetzt überlege ich mir, ob ich meiner Ärztin mal von der ganzen Sache erzählen sollte? Oder hält die mich dann für völlig durchgeknallt?
    Ich versuche mir abzugewöhnen, mir Sorgen darum zu machen, was Ärzte von mir halten.
    Ich geh da hin, damit es mir irgendwann besser geht. Dazu muss auch klar werden, in wie fern es mir schlecht geht.
    Allerdings falle ich auch nicht gerade mit der Tür ins Haus, sondern versuche die behandelnde Fachperson langsam an das Thema Dissoziation heranzuführen, so, dass am Besten eine Arztseitige Erkenntnis statt findet.

    Der Satz: 'Ich denke, ich habe ein dissoziatives Problem.' führte bei mir leider dazu, dass die betreffende Fachperson direkt wissen wollte, was denn meine Traumata seien und ich durch die Frage, die ich nicht beantworten konnte lustigerweise in eine 'mein Name ist Hase, ich weiss von nix'- Disso gerutscht bin und die Fachperson den Rest des Gesprächs damit verbracht hat, meine recht schwach gestammelten Fragmentgründe für bei mir vorliegende dissoziative Probleme als normales Verhalten darzustellen.

  3. #553
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ärzte funktionieren.

    Sie funktionieren für eine bestimmte Anzahl von Minuten. Dann "ist die Zeit leider um".
    Sie funktionieren zu bestimmten Zeiten.
    Sie funktionieren unter bestimmten Bedingungen.
    Und weil sie einen Patienten häufig gar nicht wirklich kennen, reagieren sie auf bestimmte Schlusselwörter. Manche Schlüsselwörter triggern eine Notfalleinweisung. Manche Schlüsselwörter triggern den Hypochonderverdacht. ...
    Ärzte sind irgendwie wie eine dissoziative Störung. Man muß sie zu nehmen wissen. Wenn man das nicht weiß, dann richten die triggerbaren Phänomene und Reaktionen mehr Schaden an, als sie nutzen.

    Schade eigentlich.

  4. #554
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    Na Danke :-)

    Da kommt so ein Typ, der die lieben Kollegen schon wegen der aus Sicht vieler Psychiater erfundenen Krankheit ADHS genervt hat und behauptet jetzt eine dissoziative Störung zu haben.

    Erstens hat der Psychiater das noch nie diagnostiziert und hat auch gerade keine passende Checkliste einer Pharmafirma dabei, die einen Schnelltest in 2 min ermöglichen würde. Schliesslich gibt es ja kein Medikament gegen Dissoziative Störungen

    Zweitens ergibt dann die Befragung kein Trauma. Soviel hat der Kollege dann noch im Hinterkopf : Dissoziation (was immer das sein mag) tritt bei schweren Katastrophen, Vergewaltigung oder so auf. Bei der Befragung keinerlei Hinweise darauf.

    Also beschäftigt sich der nette Arzt in den noch verbleibenden 5 Min seiner 7 Min mit der Stabilisierung der scheinbar gesunden Persönlichkeit (ANP-Struktur = Anscheinend normaler Person).

    Abwimmeln und ein möglichst günstiges Medikament mitgeben. Wie wäre es mit Doxepin ? Probieren sie es mal aus, hilft bei Dissoziation und ADHS ...

    Wir sehen uns dann im nächsten Quartal....

  5. #555
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADHS und Dissoziation

    Gibt es irgendwo im Netz eine Liste der Auslöseworte für den Umgang mit Ärzten und Psychiatern? Hat jemand hier einen hilfreichen Link zur Hand? - Also eine Liste mit möglichen Triggern und was sie jeweils auslösen.

    Ärzte sind ein passendes Beispiel, um etwas über Dissos zu lernen.

    Ist jemand hier ein Ärzteflüsterer? Dazu sollte man Seminare anbieten. Das wäre mal was! - Vielleicht ist es deshalb so selten, dass Ärzte was zu Psychotraumatologie wissen, weil sie so nahe am Thema dran sind. Sie stellen es quasi exemplarisch dar. Es gibt Kittelphobien, in vielen Patientenkontakten bringen sie Dissos zum Vorschein, allein nur, indem sie ins Zimmer kommen. Sie sind im Umgang ähnlich automatisiert, wie Dissos. Wenn man gelernt hat mit Ärzten umzugehen, kann man dann auch besser mit Dissoziationen umgehen, weil das Modell so gut übereinstimmt.

    Schade nur, dass das überhaupt nicht lustig ist.

    Sicherlich könnte man sich an Traumatherapeuten wenden. Die sollten Dissos dann schon erkennen, aber wie Martin weiter oben schon geschrieben hat, blockieren die oft, wenn sie hören, dass es keine Traumavorgeschichte zu den Phänomenen gibt. Aber es ist inzwischen wirklich klar, dass Stress in ausreichender Menge oder im Zusammenspiel mit Sensitivität Symptome erzeugt, die in jede PTBS oder DIS passen würden! Und besonders bei ADHS-Betroffenen und Burnout-Patienten sind häufig ALLE Symptome typisch für psychotraumatologisch erklärbare und HEILBARE Zusammenhänge. Dass sich diese Thematik soooo langsam herumspricht, ärgert mich enorm. z.Z. muß man echt davon ausgehen, dass man ein Kommunikations- und Verständnisproblem mit dem Doc bekommen wird, wenn man einfach so "zum Arzt geht", sofern es um Dissos geht.

  6. #556
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADHS und Dissoziation

    Dissoziation und Essverhalten

    Ich habe beobachtet, dass mitunter die natürlichen Wechsel von Stimmungsqualitäten die mit den Regulationszyklen einhergehen, entweder zu Auslösern von dissoziativen Stimmungen führen, oder zu Verhalten, welches das Triggern von Stimmungen verhindern soll:

    Der gesunde Verdauungszyklus sollte grafisch so aussehen, dass tagsüber 2 bis 4 Berge in der Kurve auftauchen und dann ab abends eine lang abfallende Linie. Tagsüber wird bei den Mahlzeiten immer wieder der Verdauungsprozess neu gestartet. Nachts wird er dann zu ende laufen gelassen und morgens dann ganz neu begonnen.

    Ich kenne viele von emotionaler Instabilität bedrohte Menschen, die irgendwie ständig essen (wie hieß noch der Kerl in dem Film "Flickering Lights"?). Abends essen sie dann noch sehr spät und einige wachen nachts auf, um nochmals wieder des Prozess neu zu starten.
    Wenn ich mir deren Verdauungs-"Zyklus" grafisch vorstelle, dann sehe ich eine durchgezogene Linie am oberen Rand des Koordinatensystems. Das Verdauungssystem wird ständig im selben Modus gehalten.
    Ich gehe davon aus, dass es einen Einfluß auch auf den Schlafzyklus haben wird, wenn man ein anderes Parameter in einem regulationsdynamischen System entgegen der Natur ständig auf dem selben Wert hält.

    Unterzuckerung löst dann häufig schon einen Alarm aus. Unterzuckerung wäre dann nämlich das erste Anzeichen für ein Abfallen der Verdauungskurve. Wir wissen auch, dass dissoziative Menschen häufig fiel dünner sind, als sie laut ihres Essverhaltens sein sollten. Sie verbrauchen also im Gehirn sehr viel Energie.

    Essen stabilisiert also!

    Nun die Frage, wie komme ich aus dieser Sache wieder heraus?

    Eine Diät oder eine Ernährungsumstellung, die die natürliche Zyklizität fördert (Keine Zwischenmahlzeiten, 3-4 Stunden zwischen den Mahlzeiten, nix nach 18:00, ...) führt ja häufig direkt in eine emotionale Krise hinein. Diese Krise (ähnlich oder analog zu einer Fastenkrise) übersteht man in der Regel nicht. (Man selber schon, aber die Umstellungsaktion bricht dann üblicher Weise ab)

    Mit dem Erscheinen der natürlichen Zyklen erscheinen dann auch Ängste und Missstimmungen. Diese müssen dann beherrscht werden. - Was tun? Das Strecken und Verflachen war bisher das erste Mittel der Wahl, um besser klar zu kommen, um sich stabil zu halten.

    Was also tun?

    Ich denke, dass man hier nur Erfolg haben kann, wenn nicht nur der Ernährungsstil umgestellt wird.
    Der Lebensstil sollte mit einbezogen werden und die emotionalen Altlasten und das Schmerzgedächtnis sollten beachtet und saniert werden.

    Vielleicht ist es ja interessant, diese Zusammenhänge hier mal zu besprechen.
    Johannes

  7. #557
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: ADHS und Dissoziation

    ...da habe ich ein intressantes Buch in die Finger bekommen, da geht es eben dadrum auch wie Essen "eingesetzt" wird...

    dürfen ja nur kleine Auszüge gebracht werden....

    Titel: Krieg im Gehirn von Frank Henning ...Wie uns der Stress beherrscht ...zuerst denkt man was hat das mit dem Essverhalten zu tun ???

    Ein Kapitel:
    Essen als Metapher-für unseren Umgang mit der Welt und unseren Umgang mit uns selbst
    Oder: Über den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln

    unter Stress ernähren sich viele anscheinend wie Soldaten im Krieg..Nahrhaft, konzentiert, kräftigend, ...hält lange vor, stopft, sättigt und macht dick...

    Nahrungsmittel dienen dem Überleben, kurzfristig...

    Lebensmittel dienen dem Leben , und sie tun es nachhaltig...


    Schon das Tempo der Nahrungsaufnahme zeigt , dass der nächste Angriff bevorsteht Man schlingt sein Essen hinunter ...genauso wie Soldaten im Krieg ...obwohl eigentlich kein Zeitdruck vorhanden ist... die Frage ist hier , wer ist hier der Feind ? ...

    andere feiern das abendliche Essensritual wie ein Triumphzug : Wieder einen Tag überstanden !....

    Chronisches Schlafdefizit oder Stress bewirken latenten oder chronischen Energiemangel...Auf in den Kampf sagt der Wecker jeden Morgen ..instiktiv oder bewußt versuchen viele Menschen diesen Energiemangel mit erhöhter Nahrungsaufnahme zu kompensieren ...

    oder
    Aufheben der Spaltung und Wiederverbindung

    In deiner Mitte gibt es eine unzerstörbare , weiche Stelle .Das heißt:Jeder Mensch hat eine empfindsame Seele .Und vor allem : Sie ist unzerstörbar , auch wenn die heutige Zeit sie vielleicht gerne zerstört sähe , Menschen , die wie seelenlose Roboter wirken , haben im Moment nur den Kontakt zu ihr verloren . Die Seele aber lebt.Und sie sehnt sich danach , wieder verbunden zu sein ...

    also ich finde diese Zusammenhänge sehr intressant...dachte erst das paßt hier nicht in den Thread....

  8. #558
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS und Dissoziation

    @ ze_4: Ah, ok, heute morgen, nachdem ich ausgeschlafen bin und schon die wunderbare Sonne abbekommen habe, kapiere ich auch deinen Ansatz, glaube ich zumindest.
    Du versuchst also durch gezielte "Stimulation" bzw. Trigger in die jeweils gewünschte Rolle zu kommen?
    Und gleichzeitig versuchst du das Kind soweit zu stärken, dass es die Eigenschaften der funktionsfähigen Person übernimmt? So dass dann langfristig gesehen, die funktionsfähige Person überflüssig wird, weil das Kind erwachsen geworden ist?

    Das ist ein interessanter und meiner Meinung nach vielversprechender Ansatz. Viel Erfolg

    ze_4 schreibt:
    Okay, ich hatte da so doof es klingt glaube (hoffe) ich mehr Glück.
    Ne, das klingt nicht doof. Es ist doch genauso.
    Manche Menschen waren mit fast keinen größeren Problemen im Leben konfrontiert und/oder hatten ein stärkendes Umfeld.
    Einige haben unterschiedliche Probleme, mit denen sie alleine gelassen wurden.
    Andere dagegen haben vom Leben eben eine riesengroße Portion Mist vorgesetzt bekommen.
    Das ist eben so. Das kann man nicht ändern. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen und es lohnt sich auch nicht, mit dem eigenen Schicksal zu hadern. Das ist verschwendete Energie.

    Klar, ich hätte gerne eine andere, eine "richtige", eine bessere Kindheit gehabt, dann wäre ich nicht so kompliziert in mir selber gefangen, wie ich es bin.
    Und ab und an frage ich mich auch, wieso niemand gesehen und gemerkt hat, was los ist. Bzw. warum mich niemand ernst genommen hat.
    Ich glaube, dass das bei Traumata, die über einen längeren Zeitraum mehrfach stattfinden, ein zusätzliches Problem ist und auch traumatisierende Auswirkungen hat.

  9. #559
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    Oh, Essen. Das kann ich :-)

    Hier in der Klinik haben wir ja im Essstörungsbereich 5 bzw. 6 Betreute Mahlzeiten. Frühstück, dann 10 Uhr, 12.15, 15.00, 18.00, 21.00 jeweils so 300-500 kcal. Würde ich eine Abteilung für Dissoziative Störungen gründen, würde ich genauso weitermachen. Ob es Zwischenmahlzeiten gibt, muss ich noch überlegen.

    Bekannt ist, dass dieser Essrhythmus sich auf den Schlafrhythmus auswirkt. Hat irgendwas mit einem Nucleus subra-Dingsbus im Gehirn zu tun. Irgendeine Pharmafirma erforscht da übrigens gerade ein Medikament, dass genau bei Dissoziativen Störungen / Trauma über diese Regulation den Schlaf und auch das Essverhalten wieder herstellen soll.

    Das stammt nun direkt aus der Pharmaforschung und bezieht sich auf sog. Orexin-Antagonisten Actelion und Almorexant. Keine Ahnung, ob es die schon auf dem Markt gibt. Sollen den Schlaf verbessern, haben aber viel mit Essen zu tun. Es gibt Zusammenhänge zwischen dem Schlaf-Wach-Rhythmus, Essstörungen und dem, was man neudeutsch als "Hyperarousal" bezeichnet und die von Ihnen beobachteten klinischen Zusammenhänge sind ein weiterer Beleg dafür, dass diese Zusammenhänge tatsächlich relevant sind. Eine interessante Erweiterung Ihres Modells stellen die Folgen traumatischer Erlebnisse im Rahmen eines PTSD dar, das sich klinisch, ähnlich wie AD/HD auch im Rahmen eines Hyperarousals äussert und bei dessen Prävention die Rolle des Schlafes und der Traumaverarbeitung ebenfalls wissenschaftlich von Interesse ist.

    Diese Infos stammen vom ehemaligen Wissenschaftlichen Koordinator zu diesem Pharmabereich (der eben früher im Bereich ADHS bei Novartis und dann bei Lundbeck für Angststörungen zuständig war). Jetzt ist er aber schon wieder weitergezogen...

    Die Erfahrung (im ADHS-Bereich) zeigt, dass zumindest das Frühstück entscheidend für die Prognose der Patienten isst. Nur wer is(s)t wird sich verändern.

    Dazu gehört natürlich auch, dass ADHSler häufiger das Trinken vergessen, Toilettengänge über Tage ausbleiben können oder Sport und Bewegung ebenso wie Schlaf gestört sind.

    Diese "Selbstverständlichkeiten " sind eben so gut wie nie selbstverständlich vorhanden.

    Leider werden die natürlichen Regulationsmechanismen dann noch durch Drogen, Alkohol und eben die Medikamente verhunzt.

  10. #560
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: ADHS und Dissoziation

    ...
    wow ich bin am ende .. nicht erschrecken am ende angekommen hier ...

    ich habe mich tage hier mehr oder weniger durchgequält .. impulse unterdrückt .. was zu sagen verworfen durchdacht wieder verworfen fragen formten sich und .. tja ich dachte lies einfach weiter noch mal neu .. hmm da stand doch irgendwo ^^ weiter vorne was .. ja aber dann hmm kenn ich nee doch nicht himmel ...

    ich bin erschlagen ehrlich gesagt trau mich nicht recht was zu schrieben weil ich mir grade fürchterlich klein und dumm vorkomme ..

    aber hmm ich bin dummer weise eben auch neigieriig will verstehen ... ganz egoistisch für mich .

    die situationen die hier einige schiedern sind von extrem mich nicht betreffend bis ja kenne ich erschrocken feststellen dabei aber die frage die sich mir immer und immer wieder stellt ist

    wo fängt was an wo hört es auf .. ähnlich bei anderen dingen .
    diese ganzen diagnosen ..
    es wurde schon gesagt und genau das fühle ich eben auch immer das man mit ads adhs irgendwie immer nicht wirklich da rein passt ..

    leider fehlt mir die strucktur und intellektuelle seiote ganz eindeutig das hier verständlich zu vermitteln .. aber ich müchte es doch versuchen ..

    1. ich bin adhs in einer ausprägung die unheimlich ist ... hihi ich ich denke immer noch das ich doch garnicht soooooo hibbelig bin
    ebenso geht es mir mit anderen dingen .. irgendetwas in mir schreit was ist den zur hölle so schlimm daran ..
    ja ich kann verstehen das es anstrengend ist nervend .. oder grade nicht angemessen .. aber wer macht den die regeln ...
    jajja mein bockiges kind der tenny ...
    wenn ich also so versuche diese wiedersprüchlichkeit zu erklären seint es als wenn ich mehr personen in mir habe rollen ...
    jedoch bin alles ich irgendwie .
    also die erwachsene ist immer typisch hexe das kind immer typisch hexe die geschäftsfrau immer typisch hexe ..
    ich bin viele rollen menschen und natürlich sind diese unterschiedlich und doch irgendwie ich eben selbstverständlich gebe ich mich als geschäftsfrau anders .
    dies edinge ergeben sich aus erlernten und der adhs sicher ...
    aber das ist doch .. NORMAL würde ich dann jetzt sagen für mich .
    also wenn ein kunde bei mir einen blumen schmuck bestellt dann erzählt der ...
    es ist meine aufgabe da distanz zu waren irgendwie zb. bei trauer sachen oder hochzeit .
    ich kann doch nicht jeden abraten zu heiraten mal salopp gesagt .
    also spiele ich eine rolle die der geschäftsfrau dazu gehört eben freudige teilnahme .
    GANZ GLEICH WAS ICH DENKE FÜHLE !!!

    wenn ich dann aber hinterher zb. zu hause weine oder still nachdenklich bin dann dissoierete ich vorher ??
    ahh nee ich habe mich einfach aus rücksicht zusammen genommen mal fällt es schwerer mal leichter .
    und ja es übt sich natürlich irgendwann passiert das automatisch ...
    soweit verstehe ich ist ein normaler abschnitt . also ein natürlicher schutz irgendwie .
    geht auch extremer zb., trauerfall meiner freundin .. ich war mit betroffen und doch .. ich war geshäftsfrau das ist mein job .
    erst als ich alleine war alles fertig da war ich dann irgendwann aber viel später die trauernde freundin und wütend ...
    all meine trauer meine wut machten sich platz ..
    klingt für mich auch noch normal bis zu einem grade .
    hat ja was mit verantwortung zu tun respekt und al diesen zwischenmenschlichen dingen .
    ich bin jahre nicht mehr durch ihre strasse gefahren weil ich funktionieren musste .
    es heisst doch was dich hindert schaffe weg schiebe es weg .. hmm
    wenn das richtig ist dann habe ich eben das gemacht .
    adhs like stimmt es ich bin viel am .. machen und vergesse... dann ist erledigt überholt .irgendwie ...
    also was genau ist den gesund natürlich und was dann bedrängend verdrängend ??
    (bewusst einfache beispiele gewählt )

    2.
    ich habe in meiner kindheit viel erlebt dogen sucht .. familien bezüge dazu
    ich habe das nie als schlimm wahrgenommen ..
    es war eben so meine mom hat versucht das beste daraus zu machen .. im positiven .. sie hat unglaubliches erreicht .
    trotz allem habe ich früh gesagt das ich nie mit kind das machen kann weil mein kind nicht leiden soll so wie ich .
    ein erlebniss hat mich geprägt bewusst .
    meine mutter hat die verantwortung übernommen für meinen vater
    (spielsüchtig und der mann hat adhs so siicher wie es nur sein kann grrr ..)
    vor uns kindern ich habe gesehen wie sie sich geschämt hat wie sie leidet wie all diese dinge in ihr passierten als sie uns erklärte sie zahlt uns das zurück weil mein dad unsere spartöpfe geknackt hatte ...
    ich habe so eine hilflosigkeit damal gefühlt und wut wut auf meinen vater nicht das mein geld weg war sondern das er das ! meiner mutter antut.
    damals habe ich nichts gesagt getan getröstet nicht so schlimm klar mom kein ding ....
    nur eines wusste ich nie nie geht das das mein kind mich so erlebt wegen sowas .
    als ich den vater meines sohnes hatte der drogen genommen hat war für mich klar ich kann das nicht verhindern . ich schaffe das nicht bin nicht kontrolliert genung ohne das ich damals wusste das ich adhs habe ...
    also ist die einzige lösung weg . weg mit dem auslöser dem vater .. den ich über alles geliebt habe .
    wenn ich hier nun so lese und das berücksichtige was ich in der klinik gesagt bekommen habe dann habe ich da wohl sowas wie ihr minitrauma bezeichnet .
    und ich habe auch wohl dissozieiert ...
    keine beziehungen mehr wirklich zu kerlen nicht wieder .. hmmm

    okay erkannt verstanden .. klingt nachvollziehbar fühlt sich auch so an ... ^^
    den ich bin sehr emotional bauch gesteuert ... hmmm

    dann weiter der gedanke hier das man ja das erlernt durch schock schreck .. ist ne art kompensation .. jaa klingt irgendwie auch logisch
    wenn ich also meine sache hier nehme dann hatte ich einen emotionalen schock mehr oder weniger und ich hatte keine zeit für mich weil ich ja funktionieren musste für meinen sohn . also kompensieren vermuttlich mit dissoziation .
    den mir fehlte nie ein kerl wirklich ich war nicht unglücklich alleine ... manchmal habe ich was vermisst aber selten ... das kamm erst mit der zeit .. und naja ich war am arbeiten ja auch ... immer dauer überlastet ..mit adhs kind alleine job und allem .
    keine zeit mich zu fühlen denken oft .. also klingt das nachvollziehbar für mich hier .

    der gedanke der mich beschäftigt ist ist es dann gleich schädlich ?? zum teil sicher den ich war nicht in der lage einen mann ernsthaft an mich ranzulassen niemand hat je raum und möglichkeit bekommen .
    und jaa ich habe gelernt das ich vermeidend gearbeitet habe quasie .. und zwar aus angst ..
    nicht alleine da zu stehen oder so wieder verlassen zu werden nicht alleine funktionieren zu können .
    sondern allen ernstes aus angst anscheinden vor diesen schmerz .
    dieser schmerz den ich empfunden habe nicht bewusst als ich den vater meines kindes weggeschickt habe .

    hmm vermuttlich wäre ich ohne meinen zusammenbruch nie so weit wie hier jetzt gekommen deswegen meine gedanken .
    mein freund hätte nie eine möglichkeit gehabt bei mir .. wenn ich nicht soo war wie ich war .
    und nun sagen wir kurz er ist geduldig hihihi ..
    für mich gab es einen schlüsselmoment wo ich erkannt habe wie sehr ich angst habe und es vermeide nicht dazu in der lage bin zu vertrauen mich zu verlassen ...
    ich sollte warten auf ihn weil ich zum zahndoc musste . ich habe höllen angst vorm zahnarzt ... jaa ..
    aber und ich war total erstaund weil ich das nie nie gedacht hätte schlimmer als diese angst war zu warten mich zu verlassen auf ihn das er rechtzeitig hier ist .
    das im einzelnen alles zu beschreiben geht hier zu weit aber ich war total am ende .. und überrascht erstaunt das hätte ich nie nie gedacht .
    soo und nun damit diese erklärung vieleicht sinn macht ...
    mein gedanke ist wenn es durch schreck angst schock passiert dann ist vieleicht sowas wie ein heilbarerschock dann ja auch eine möglichkeit . sicher ganz wichtig dabei .. das es positiv endet .
    also sich der angst stellen bewusst kann man klar aber das was da abgelaufen ist war nicht bewusst bei mir .
    diese situation hat mir aber gezeigt wo meine probleme stecken also sowas wie ein heilsamer schock der erkenntniss an dem ich jetzt dann bewusst arbeiten kann .
    es tut mir leid das ich dies nicht so gut erklären kann .
    solche momente tretten immer wieder auf aber immer weniger massiv . und oft .
    den jetzt kann ich dagegen angehen .
    soo bedeute ich habe ein angst problem mit beziehungen und bla bla aber ist das dann schon eine dissoziative störrung oder eher angst ?? hmmm ich weis es nicht ...
    ich habe es mir einfach gemacht ich habe schlicht mir gesagt ist eben adhs entweder oder ...
    das kann ich das konnte ich mein leben lang mittelmaas war immer mein problem beständigkeit maashalten .. aber nicht entweder oder ...
    also habe ich mir gesagt gut adhs du suchst für ein problem eine lösung bedeutet atombombemlösung hihih bei mir hat mal jemand gesagt .. also lag es für mich nahe da zu denken passt in das schema wiederholt sich in meinem leben alles klar adhs ding hmm arbeite dran und gut .

    soo und nun kommt ihr hier und sagt das aber .. tja adhs und disso sich ausschliessen und dann ne doch nicht und .. puuhh mir raucht der kopf ...

    ehrlich es ist eine überlebensstrategie die wichtig ist denke ich das wurde schon gesagt .. jaa stimme ich zu ...
    und wie alles im leben ist es so das die menge das maas es macht grrr...
    also klingt es logisch das adsler adhsler da schwierig mit umgehen können folglich also wie gesagt dazu die vorraussetzungen oder begabungen eher haben

    das ermöglicht es denke ich das zu überleben damit zu leben zum teil .
    aber wo fängt es an bedenklich zu sein ... wenn es doch etwas ist das sinn macht das normal ist jeder irgendwie macht ....?
    und ganz ehrlich auch das wurde hier gesgat alles auszugraben ist denke ich wirklich nicht gut .
    vieleicht ist es da ja auch so das man schauen muss was sinn macht ..
    mhh jemand sagte hier wenn das fundament löcher hat dann kann man kein haus darauf bauen ehe das nicht repariert ist .. sehe ich ein aber ... mein gedanke ist man könnte nicht auf das fundament tragend bauen aber man kann einen trick benutzen ..
    an steilen hängen oder im wasser werden doch auch stützen neu gesetzt ?! also quasie das eigendliche fundament nicht genutzt .
    es würde also dann reichen wenn man weis das es nicht okay ist belastbar und dann könnte man eben darauf aufbauen nur eben mit einer anderen bautechnik und statik .

    bedeutet für mich zb. um dabei zu bleiben das ich einen weg für mich finden muss nicht immer wieder in alte vrhalten und ängste zu verfallen . wie zb. alles zu vermeiden was mich gefühlt abhängig macht .
    dieses jedoch respektzollend meines fundamentes eben so das ich immer ein sicherheits seil habe .
    ich werde also sicher nicht mich finanziell jemanden ausliefern in einer beziehung sondern teilen hier leben aber eben immer mit der statikstütze im hintergrund wenn das hier nicht geht dann sthee ich nicht hilflos da .. weis grade nicht wie ich das beschreiben kann .hmmm grrrrrrrrr..

    es tut mir leid wenn meine gedanken hier falsch sind oder off topik oder so und das ich mich so deletantisch hier äussere aber anders ist es mir leider nicht gegeben.

    ich stelle einfach immer wieder fest das mensschen mit ads adhs sich lösungen suchen kompensieren .
    und diese einfachen lösungen sich verselbstständigen weil ganz oder garnicht .. und dann als persönlichkeitsstörrungen oder was weis ich dann diagnostiziert werden .
    sobald man aber genauer hinsieht ist es ... denke ich erkennbar

    und grade überlege ich sollte ich da ssenden ... ich mache das jetzt einfach ... und gehe in denkung mit den worten tut mir nichts


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