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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #311
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    Oh man, ihr wirkt alle sehr mutlos, naja, jeder muss seine eigenen Sachen machen. Und ich rede eben von mir selber, wenn ich von mir rede.

    Mir hat emoflex eben geholfen, (gerade hatte ich sogar sonen innerlichen Schub, dass ich nur dreiviertel der Medis brauche, die ich sonst habe und bin einfach super im Flow die letzten Tage und wollte das deshalb umbedingt mal in die Welt posaunen) also es ist absolut das richtige für mich pesönlich aber ich merk auch im Alltag, dass ich da eine supersubjektive Sicht habe, wie bei mir Dissoziation eben abläuft und auch andere, wenn sie mir von Ihrem Erleben erzählen, oft nicht verstehen kann (wie sie zum Beispiel, wenn bei ihnen das und das so und so ist, noch Spaß am Leben haben können, wo ziehen die ihre Lebensfreude her? Wo ich meine herzihe weiß ich aber das sag ich nicht, weil ich es für selbstverständlich halte, aber das ist es vielleicht nicht und so weiter). Und sie können mich nicht verstehn und denken, ich würde weißgott wie leiden und sind total betreten...
    Aber das ist nicht so und deshalb muss man sich mal darüber austauschen.

    Weil es ja auch eine Art peinliches Schweigen ist. Ich sehe meine Geschichte als eine von vielen und es wird eben alles einfach so schlimm, wenn man nicht darüber redet, wie man eben empfindet oder was passiert ist, wenn man um Gefühle oder Ereignisse sonen künstlichen Bogen macht und aus Rücksicht schweigt oder eben nicht nachfragt. Ich kenne hier keinen (und weiß nicht, wie sehr ihr euch kennt) und deshalb ist das eine prima Spielwiese, um mal ganz ungeniert nachzubohren und auch peinliche Fragen zu stellen, sag mal, wie ist das denn bei dir "mit der Dissoziation" (kann es grad nicht anders formulieren), warum machst du nicht einfach das und das? Wie läuft denn bei dir das und das ab? Das fände ich eben mal spannend rauszufinden.

    Ich meine, ich hab zum Beispiel Freunde, die sind auch dissoziativ in irgendeiner Weise und die erzählen mir was und ich sag "hmmpf" oder so. Oder nicht, jedenfalls kann ich mir eben unter der Erlebensweise der anderen nicht viel vorstellen, weil ich so in meinen eigenen vier Wänden denke. Jemand sagt mir, sie fühlt sich (und dann kommt eine Metapher, die das für sie schlimme Gefühl ausdrückt) und in meinem Kopf ist da aber ncihts Schlimmes bei, was mich beschämt, aber man könnte über diesen ganzen Kram ja mal reden...

    Dann hätten wir einen hübschen Diskurs zu diesem Thema, eine Ansammlung von Ansichtsweisen, so müsste das sein meiner Meinung nach. Ich würd gern mehr erfahren einfach.

  2. #312
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    @Fliegerlein: Danke für das Lied. Aus welchem Werbeclip ist es denn?

  3. #313
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: ADHS und Dissoziation



    ..upps..wie kommst du denn darauf, das ich ( wir alle? ) sehr mutlos bin?

    ..ich lache ..strahle..geniese..lebe mometan so intensiv und voll mit mut ..hoffnung und ner handlungsfähigkeit...obwohl oder

    weil sich mein leben umkrempelt..

    wie ich es noch nicht erlebt habe..nicht erlebt..auch nicht in der zeit..als es mir nach gesellschaftlichen regeln..mit eigener *heiler familie, arbeit, geld* gut ging..

    innendrin war ich genau das..mutlos..

    das bin ich jetzt nicht mehr..

    ich weiss, was ich will, was nicht..

    kenn und mag mich immer mehr..

    und

    ich hab hier auch ein paar reale freunde und glaub mir, wir tauschen uns darüber..aus..gerade gestern am tele :o)

    ich kann mich so schwer ausdrücken :o(

    und auch da spring ich über meinen schatten, was sehr neu für mich ist..kraft kostet und zugleich gut tut..weil es etwas ist was ich will..wo ich handel..was mir gut tut.

    es war mir wichtig, das wieder anzustossen, auch wenn ich hier nicht so viel beitragen kann, wie eiselein..( danke für deine Beiträge)

    Sinn machen Therapien und ( selbst) hilfe immer dann, wenn sie gewollt sind..

    ich freu mich, wie viele sich hier bemühn..wolln..

    Also, ich bin für jede Frage zu haben..nun ja fast

    lg AngeL

  4. #314
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    schnuppe schreibt:
    @Fliegerlein: Danke für das Lied. Aus welchem Werbeclip ist es denn?
    Fly Emirates, läuft aktuell oft im Fernsehen.

    Ich seh halt Bilder bei Musik.
    Alle möglichen.

    War selber Filmemacher, aber die Bilder in meinem Kopf bekomme ich nie so in die Kamera oder auf die Leinwand/ den Monitor.
    In dem Moment, in dem ich ansetze um zu schreiben, einen Plan, ein Drehbuch egal, alles weg, nur Leere.
    Aber während der Musik sind da eben all diese Bilder, ich mag sie, ich will sie, sie sind mein, nur teilen kann ich sie nicht, bzw. nur sehr begrenzt.

  5. #315
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hm, nein kenn ich nicht. Emirate? Also mit Werbefernsehn habe ich es nicht so, ich bin weniger konsumorientiert. ABER: Ich hab vor kurzem von sonem neuen Prgramm gehört im Fernsehen, in einer Informationssendung war das, dass Bilder im Kopf in Bilder auf einem Bildshrim überträgt. Also nur so rote Flecken bisher zum Beispiel. Aber es geht!
    Also einer sieht im Kopf einen großen roten Punkt und dann sieht man das auch auf dem Monitor. Das wär doch dann was für dich, oder?

  6. #316
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:

    Aber auch anderen Blödsinn angestellt. Heute beispielsweise hat eine Patientin erzählt, sie verhalte sich wie die behinderte Clara bei Heide im Rollstuhl. Das passt sehr gut. Ich habe also Clara im Rollstuhl sich vorstellen lassen. Und dann haben wir Augenbewegungen gemacht. Clara reagierte nicht. Dann liess sie sich noch eine Decke bringen und bemiteleiden lassen. Dann stand sie neben dem Rollstuhl und kuckte verdutzt. Setzte sich wieder hin. Dann in der nächsten Szene stand sie auf und ging. Und stand dann vor dem Haus. Schaute wieder ängstlich. Dann hellte sich das Gesicht auf und sie wurde mutiger. Bis sie über Wiesen sprang.
    .
    Ich hab vorgestern so drüber nachgedacht, dass Johanna Spyri eine total dissoziative Person gewesen sein muss. Ich meine, warum denkt man sich son Käse aus, wie das ein kleines Mädchen jahrelang der glücklichste Mensch der Welt ist, nur weil es auf einer Wiese rumspringt? Da fehlt doch was? So lange kann man doch nicht glücklich sein, damit, jeden Tag das gleiche zu machen!
    Wisst ihr, was ich meine?

    Total schlimm für die Kinder, wenn die Kinderbuchautoren so drauf sind, finde ich. Es gibt diesen Spruch von Erich Kästner, "vergesst eure Jugend nicht".
    Es hat mich total erschüttert, als ich gemerkt habe, dass es diese Astrid Lindgren-Welten überhaupt nicht geben kann... :-(

  7. #317
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    schnuppe schreibt:
    Also einer sieht im Kopf einen großen roten Punkt und dann sieht man das auch auf dem Monitor. Das wär doch dann was für dich, oder?
    Nicht mal ansatzweise ....

  8. #318
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich weiß, dass ich wieder OT gehe, aber dies lässt mich nicht los, ich krieg es nicht aus dem Kopf, wenn ich es nicht schreibe, sorry.
    Vielleicht noch ein neues Thema ...

    web4health schreibt:
    Der Kampf macht Spass ...
    Das ist in meinen Augen unlogisch.
    Kampf ist nichts positiv.
    Er ist immer eine Auseinandersetzung.

    Selbst wenn ich einen Kampf gewinne, bedeutet das, dass ich jemanden zum Verlierer gemacht habe und nur im Film ist das immer der Böse.
    In der Realität ist das nur allzu oft ein anderer, der nicht mehr oder wollte als ich.
    Und nur zu oft ist der Gewinner nicht der, der Recht hatte oder im Recht war, sondern einfach der Stärkere, ...
    Ist das gerecht?

    Ich verstehe nicht, dass Menschen immerzu nur kämpfen müssen.
    Sie betreiben Wettkämpfe, nur um anderen zu zeigen, dass sie die besten sind und die anderen die Verlierer.
    Brauchen Menschen das für ihr Ego?
    Ist das nicht armselig?
    In der Freizeit, im Beruf, überall nur Kampf, gegenseitiges Konkurrenzdenken, Neid und Missgunst.
    Ich verstehe all das nicht.
    Wer heutzutage einen Job sucht, muss sich mit anderen Mitbewerbern in Probearbeitstagen etc. messen, ob einer dabei ist, der eben viel länger braucht, allein um sich an die Umgebung und all das Fremde zu gewöhnen ist dabei egal, das zählt nicht.
    "Du kannst nicht innerhalb der ersten Stunden die volle Leistung zeigen und selbstständig die neuen Aufgaben übernehmen, also bist Du hier falsch, nicht gut genug."

    Ich verstehe nicht, warum auf Flohmärkten feilschen erwartet wird.
    Die Preise werden extra um 50% höher angegeben, weil man davon ausgeht, dass der Käufer erstmal mit der Hälfte anfängt und man trifft sich dann in der Mitte, ....
    Völliger Schwachsinn, die reinste Energieverschwendung, durch und durch unlogisch und sinnfrei.
    Mann möge mir eine klare und ehrliche Preisvorstellung nennen und ich entscheide dann, ob es mir das wert ist, Punkt.
    Dito umgekehrt.

    Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, jedesmal wenn sie sich bekämpfen, weiß man am Ende, was dabei herauskommt.
    Verlierer sind die, die dafür streiken müssen und die, die uner dem Streik zu leiden haben.
    Sinnfreises Säbelgerassel ohne jede logische Rechtfertigung.
    Sie feilschen, kommen mit völlig irrealen Ageboten/ Forderungen, jeder weiß das, am Ende treffen sie sich in der Mitte und jeder kann dann sagen "Wir haben für Eure Interessen gekämpft" ...
    Unmengen an Geld wurde ausgegeben, Zeit und Energie wurde verschwendet.

    Wo macht das bitte einen Sinn?

    Aber wo immer man hinschaut wird sich gegenseitig bekämpft.

    Selbst der Gewinner ist irgendwie ein Verlierer wenn er sich klar macht, dass er jemanden bekämpft, ihn zum Verlierer gemacht hat.
    Mir ist diese Welt fremd, war es schon immer.

    Warum müssen wir immer kämpfen?
    Wir machen doch aus allem einen Wettkampf, einen Wettstreit.

    Es ist keineswegs so, dass ich ein ewiger Verlierer war; ... oft, vielleicht auch meistens, aber nicht immer.
    Aber nie habe ich etwas wie Freude empfunden, lediglich die Frage, warum ich wieder mal um etwas kämpfen musste.

    Warum müssen wir uns immer mit anderen messen?

    Firmen nutzen das aus und bringen Teams gezielt in Konkurrenzdenken um die Leistung zu erhöhen und die finden es auch noch witzig, während gleichzeitig die Burnoutrate in die Höhe schnellt und alle wundern sich, wie das wohl kommt...

    Man ändert nicht einfach die Bedeutung und sagt sich, Kampf ist was positives und kann lustig sein.
    Genauso könnte ich mir einreden, dass Salz süß ist, ... schmecken wird es mir deshalb trotzdem nicht, oder ich kann mir sagen, dass Feuer kalt ist, ... ich werde mich trotzdem daran verbrennen.

    Ich hab mein Leben lang gekämpft und versucht zu sein wie die Anderen, versucht ihren Ansrüchen gerecht zu werden, auf eigenen Füßen zu stehen.
    Wer Schwäche zeigt wird niedergekämpft, andere wollen siegen und Erfolgserlebnisse haben und dazu muss es Verlierer geben.

    Nichts dagegen, wenn auch mal gekämpft werden muss.
    Aber heutzutage muss man selbst für all das kämpfen, was einem ohnehin zusteht, weil die anderen bemerkt haben, dass man gut sparen kann, wenn man es einem erstmal vorenthält.
    "Sollen sie doch darum kämpfen, die meisten werden das nicht tun und schon spare ich viel Geld".
    Das ist nicht meine, aber leider die wahre Welt.

    LG
    Marcus

  9. #319
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: ADHS und Dissoziation

    DAs wiederrum denke ich, ist einfach zu klären..

    einfach und für mein leben doch ein ( böser) knackpunkt..

    es ist die Sache, die wir stets persönlich hinter worte stellen..

    ich geb offensichtlich den Worten stets eine andere Bedeutung, wie die meisten.. eine eigene Bedeutung..

    dadurch kommt es auch oft zu missverständnissen..

    Wer weiss, welche Bedeutung hinter dem wort kampf stehen kann..

    was ist spiel?..

    ich kann mir schon vorstellen , was mit spass dahinter gemeint ist..

    mein bezug zu kampf ( dem wort) ist es nicht..

    aber das gibt es ja auch im spiel/ sport.. zbsp. *vierkampf*

  10. #320
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    @AngeLa: Was bedeutet für dich Spaß?
    Geändert von schnuppe (14.04.2012 um 16:54 Uhr) Grund: übersteigt das thema


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