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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #201
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 92

    AW: ADHS und Dissoziation

    Danke! Das war alles SO nützlich!

  2. #202
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: ADHS und Dissoziation

    Merci monsieur! Also muss man solange man glaubt "verrückt" zu werden nicht befürchten es wirklich zu werden, weil man es denn wird, merkt man es selbst nicht. Das ist schon mal beruhigend...

    Okay, dann wird es wirklich höchste Zeit für einen Emoflex-Kurs, denn alleine kann ich das nicht. Bin kein Autodiadakt. Leider. Kann man eigentlich auch das sich-Vorstellen von zu Formen gewordenen Emotionen lernen? Eins meiner Hauptprobleme ist nämlich, dass ich so gut wie kein Vorstellungsvermögen habe, weshalb (vorallem langzeitiges) Planen nicht funktioniert, weder mit positiven noch negativen Konsequenzen usw. Von daher wäre eine meiner wichtigsten zu klärenden Fragen: Wie bekommt man das für Emoflex notwendige Vorstellungsvermögen?

    Viele Grüße von Amn

  3. #203
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 92

    AW: ADHS und Dissoziation

    zu-Formen-gewordene-Emotionen kann man sicher mit Geisteswissenschaftlichen Emotionen ausgleichen. Bist du Naturwissenschaftlerin? Für Mathe muss man nämlich sehr dazu in der Lage sein, den "Alltag" von seinen "Zwängen" zu trennen. Aber, es hängt ja alles zusammen. Die Naturwissenschaften halt auch mit den Geisteswissenschaften. Glaube ich jedenfalls für mich.

    Ich geh feiern. Mit Freunden in nen Metal-Schuppen (man! bin ich flexibel! -> "emoflex" passt total! )

    LG

    ps: "Irre! Wir therapieren die Falschen" - kann ich nur empfehlen. Hab aber bisher leider nur die Hälfte gelesen.
    Geändert von Schokominza (28.03.2012 um 21:44 Uhr)

  4. #204
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 252
    Hallo,

    ich hab zu dem Thema Dissoziation auch eine Frage und hoffe das sie nicht zu sehr off topic ist:
    Ich habe mir sagen lassen, dass Dissoziation und Derealisation zusammenhängen.
    Da ich mittlerweile fast ständig in einer Derealisation "festhänge", was ich als extrem belastend empfinde, habe ich mit meinem Arzt darüber gesprochen. Er meinte dagegen würde auf medikamentöser Ebene MPH helfen. Hat vielleicht jemand Erfahrung was die Wirkung dahingehend betrifft?

    VG Jazz

  5. #205
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hey, Jazz! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen...mir hilft MPH da leider gar nicht.

    VG Amn

  6. #206
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich habe aus meiner Wut (ein stacheliges Ding) eine Wunderlampe gemacht, aus der Seifenblasen steigen.

  7. #207
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: ADHS und Dissoziation

    :-)
    Herzlichen Glückwunsch ! So soll es sein.
    versuch jetzt nochmal die Situationen vorzustellen, die die Wut auslösen sollten.

    fühlt es sich immer noch so an ?

  8. #208
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: ADHS und Dissoziation

    Danke!
    Ich sollte mir ne Situation vorstellen? Ich hab die Wut ohne Umwege direkt als Form vor mir gesehen. Einfach, als ich mich an "Wut" als Gefühl erinnert habe...abstrakt, wenn man so will. Ich weiß nicht, ob das exakt genug war...und ob es "normal" ist, dass man sich an Gefühle erinnern kann, ohne sich dabei eine Situation vorzustellen. Ich tu mir aber auch schwer mit Beispielen. An die Auslöser kann ich mich nicht erinnern - oder auch nur abstrakt (z.B. "Erniedrigung").
    Wenn ich jetzt nochmal drüber nachdenke vielleicht auch an irgendwelche Bilder, die aus einer solchen Situation stammen...aber ursprünglich gibt es das Gefühl ohne Bilder (oder höchstens verschwommen), als Körpergefühl. Keine Worte, keine Streitthemen - nur das Gefühl, das ich im Körper dabei hatte...die Anspannung, das Herzklopfen usw. Ich weiß auch gar nicht, was alles die Wut auslöst...das ist so viel. Ich kann das nur abstrakt machen. Aber vielleicht ist das auch richtig so...(?)

    Auf jeden Fall war das total cool, als sich das Bild plötzlich in so etwas verwandelte...irgendwie süß^^
    Geändert von Chamaeleon (30.03.2012 um 22:41 Uhr)

  9. #209
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: ADHS und Dissoziation

    Nee, du hast das komplett richtig gemacht. Es ging mir nur darum, ob die Wut noch so kommt wie früher. Im englischen gibt es ja den Begriff "Overwhelm" für die Überflutung mit diesen Gefühlen. Mit emoflex soll es so sein, dass es eben steuerbarer wird bzw. eben wie Seifenblasen abperlt, wenn es nicht für einen persönlich relevant ist.

    Bei ADHS ist es ja so, dass die ganzen "alten" Gefühle zusammen mit der aktuellen emotionalen Problematik aufgerufen werden. Die Verarbeitung über die Augenbewegungen bzw. Rechts-Links-Stimulation führt dazu, dass es da eine Abstufung gibt. Die alten Sachen bleiben alt. Wie Erinnerungen. Daher gefällt mir die Verwandlung in Seifenblasen auch gut. Sie lösen sich dann irgendwann auf. Sie bleiben aber manchmal noch als Erinnerungen zurück. So wie Fußabdrücke oder Reste der Mauer der deutschen Teilung eben noch als Erinnerung sichtbar sind, wenn man weiss wo sie war.

    Je abstrakter bzw. allgemeiner man rangeht, desto besser. Es müssen keine konkreten Situationen sein. Aber : Man merkt dann in den konkreten Situationen, dass man sich gar nicht mehr so heftig (überflutend) ärgert bzw. wütend ist, wie vorher.

  10. #210
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 46

    AW: ADHS und Dissoziation

    Irgendetwas muss ich jetzt machen. Egal was, ansonsten explodiere ich innerlich...

    Wie sich das anfühlt? Schrecklich. Ich bin gerade in einem "Flash-Back" drinnen und vllt bringt es ja was, wenn ich dies quasi "life" mal poste...

    Es ist ein leerer Kopf. Man guckt fern und registriert nicht viel. Trotzdem bin ich da. Ansonsten könnte ich ja nicht schreiben...

    Ich denke nicht, ich handel, ich mache. Das was ich schreibe, schreibe ich so runter. Einfach, damit ich was mache. Ich schreie nicht mehr, ich fahre kein Motorrad mehr, ich höre keine laute Musik mehr, ich schlage keine Wände mehr ein (oder breche mir dabei fast die Hand). Wieso? Das eine will ich nicht mehr, das andere kann ich nicht mehr und beim anderen kann ich mich nicht überwinden...

    Mir schießt aber auch gleichzeitig so viel durch den Kopf. Von früheren Situationen, die... ...Ja, genau wenn ich sowas dann schreiben will. Dies beschreiben will, dann verkrampft sich mein Gehirn und hat ne kurze Nulllinie, wie beim totem Herzen...

    So langsam beruhige ich mich und glaube, dass des alles doch nicht schlimm war. Belastend, ärgerlich, traurig, was auch immer, aber halt: "Dies ist das Leben", bis ich irgendwann nurnoch dachte: "Dies ist mein Leben, denn ich bin anders. Klingt vielleicht hochnäsig, sich so von der Masse abzugrenzen, aber hat diese mich doch zuerst abgelehnt.". Heutzutage denke ich: "Du lebst! Und nur du kannst dieses so lenken und Entscheidungen treffen, wie DU es willst"

    Vielen Dank für diese Möglichkeit ^^ Habe zwar bis Seite sieben gelesen gehabt, aber für den Rest keinen Kopf mehr...
    Ob ich des nun posten soll? Und die Situation noch dazu? Ich weiß es nicht, aber ich entscheide mich für ein Ja...

    Ich wollte heute die Schlüsselübergabe machen, doch war diese gestern. Nun ja. Den Termin habe ich vorgestern bekommen, dachte da es wäre gestern und somit der Termin heute. Der heutige Tag war im Gedächtnis für den Termin geblieben, als ich vorgestern registriert habe, dass vorgestern ist und nicht schon gestern...

    Erstmal gewartet, ok, Kippe. Dumdidei. Warten macht Spaß. Den vorherigen Mieter angerufen: "Sag jetzt nicht, dass gestern die Übergabe war..." (Denn ich ahnte was). Es ist kein Kugelfisch bei mir, sondern eher fühle ich mich, wie eine Wasserstoffbombe, dessen Zünder noch nicht hochgegangen ist (Die Atombombe) und zwei Leute am Knopf sitzen, wobei der eine mit aller Kraft drauf drücken will und der andere, diesen jemanden festhälz/aufhält...

    Auf der Fahrt zurück, habe ich kurz die Räder durchdrehen lassen aus Frust und bin mit spielen der Kupplung, sowie Gas um die Kurven gerutscht. Was mich runter fuhr, war der Gedanke: "Was ist, wenn du wen nun tot fährst?" Zusammen gerissen und überlegt, wie ich es zu Hause denn nun erzähle, denn der Umzug ist für dieses Wochenende geplant. Gedanken kamen hoch, wieso ich ausziehe, wie die Lage zu Hause war, etc. "Wenn du die Wut jetzt raus lässt, passiert was..." dachte ich. Stehe vor der Haustür: "Du weißt? Bleib ruhig, wenn du es erzählst. Es ist ärgerlich. MEHR NICHT! Ansonsten fliegt was..."

    Ich ging rein und sagte zu meinen Eltern: Ihr könnt gerne heut nachmittag weg fahren und euch nen schönen Tag machen. Habe den Schlüssel nicht...
    War mein Fehler. Ich warte einfach bis Montan und rufe den Vermieter an..." Und wollte so das Thema abhaken...

    Dann wurde aber das wieso gefordert, total unsinnige Vorschläge oder Fragen gestellt, dessen Antwort klar sind (Am Samstag, wenn niemand mehr arbeitet, kann ich nicht anrufen -.- Oder der jetzige Mieter, darf mir den Schlüssel ohne "Schlüsselübergabe" mit dem Vermieter nicht geben). Sag Ihnen: " Du kochst innerlich und wenn du nicht weg kommst, dann fliegt was!"

    Was ich sagte: "Ja, ärgerlich." setzte ein Grinsen auf, amtmete kurz aus dem Mund währenddessen aus und zog die Luft scharf durch die Zähne ein. "Ich weiß garnicht, wie ich formuliere um das zu kommentieren" meinte mein Papa. Meinte nur: "Dann sag halt Nichts. Das ist mein Ding und kein Weltuntergang" (Obwohl in mir gerade einer war). Die letzte Geste vom Vater hat mich dann beinahe explodieren lassen. Ich streichel den Kater und der Vater dreht sich um, macht noch son "Pf" und geht. Bin dann auch weg...

    In meinem Apartment (im Haus der Eltern), wurde ich so müde. Mir war alles egal, Ich hätte alles stehen lassen können. Mein Impuls ist die ganze Zeit: "Schrei!!! Schrei!!! Schrei!!!, Mach kaputt!!!". Ich legte mich nur ins Bett und schlief drei Stunden, wobei ich beinahe angefangen habe zu heulen, beim Einschlafen. Wollte nicht aufstehen, wollte nichts mehr tun, als ich aufwachte... "Was soll das bringen, wenn es am Ende eh immer schief geht?"

    Aber aus irgendeinem Grund stehe ich immer auf und mache weiter...

    (Ich lese nicht nochmal durch und/oder korrigiere, denn ansonsten schicke ich es nicht ab...)


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