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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #141
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: ADHS und Dissoziation

    emoflex schreibt:
    Warum nicht. Mit ein bissl Planungshilfe ist es nicht so schwer mich irgendwo hin zu einem Workshop zu bekommen. Wir können ja gerne mal gemeinsam überlegen. Ich komme übrigens gerne auch in den Pott. Habe ja immerhin mal ein paar Jahre in Duisburg* gewohnt. (*Brauerstraße 8. von 1968 bis 1973.)
    Johannes
    Hallo Johannes,

    und wie geht man da am Besten vor? Habe zwar den Wunsch, aber keine Ahnung von Organisation...dafür bin ich aber mit ganz vielen Vermeidungsstrategien ausgestattet...Übung macht den Meister

    Grüße von Amn

  2. #142
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:
    Allerdings ist es auch häufig so wie bei einer Zwiebelschale. Wenn ein Problem scheinbar abgearbeitet ist, folgt darunter die nächste Schicht. Möglicherweise geht es einem also zunächst noch nicht wirklich besser. Aber das kommt dann mit der Zeit.
    Ha! Danke für die Bestätigung. Habe vor'm Wochenende einen großen Haufen Depris weggekriegt (das Basiswerkzeug in der Badewanne anzuwenden funktioniert blendend), allerdings kamen dann (die auch vorher dagewesenen) Angstzustände und Aggressionen mehr darunter hervor. Aber mit den Depris ist's bis heute besser.

    Bei Ängsten habe ich nur das Problem, dass ich in Angstzuständen selbst mich ums Verrecken nicht traue sie mir so weit bewusst zu machen, als das sie eine bearbeitbare Form annehmen (sie sind irgendwo tief verschwommen im Nebel), in gelösten Zuständen finde ich sie jedoch einfach nicht. Wahrscheilich gut wegdissoziiert. Tipps?

    Ich will auf keinen Fall an die Aggressionen gehen, bevor nicht die Ängste besänftigt wurden.
    Wenn ich aggro bin, habe ich zumindest genug Selbstwertgefühl

    @emoflex bezüglich der Podcastpräsentation:
    Inhalt: Du kannst in meinen Kopf gucken
    Form: Ich habe das persönliche Problem, dass wenn ich die angebotene Synästhesie annehme, ich nur sehr schwer die in Worten dargebrachten Informationen synästhesieren kann. Geht mir aber oft so (Die Zeitung kenn ich auswendig aber nach der Tagesschau weiss ich nix mehr), muss daher kein allgemeines Problem darstellen.
    Sollten Dir die Informationen aber als reiner Text vorliegen, wäre ich sooooo dankbar für eine Zugänglichmachung...

  3. #143
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS und Dissoziation

    emoflex schreibt:
    Manche Menschen wurden schwerst traumatisiert, zeigen aber kaum bis keine Folgestörungen, werden auch nicht merklich dadurch destabilisiert, darüber zu sprechen.
    Das ist mir auch schon aufgefallen.

    Das kann doch aber nach menschlichem Ermessen gar nicht sein!

    Es sei denn wir haben es hier - meiner Theorie folgend - mit einem erfolgreichen Dissoziierer zu tun.

    D. h. da lebt einer, indem er ihn Belastendes vollkommen ausgelagert hat. Sodass es, wenn er darüber spricht, den Anschein haben kann, als wäre das Berichtete einem ganz anderen passiert.

    Wirkliche "Spezialisten" im Dissoziieren schaffen es aber tatsächlich, dass sie an die belastenden Ereignisse keine bewusste Erinnerung mehr haben. (Das Traumleben kann man natürlich nicht ausschalten, aber hier erscheinen die Ereignisse ja für gewöhnlich extrem verschlüsselt).

    Hieraus ergibt sich nun die Frage, was macht ihr mit solchen Typen beim Emoflexen, denn Emoflex setzt ja voraus, dass ich mich an etwas Konkretes erinnern kann?

  4. #144
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 27

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich zähle mich zu den Spezialisten, also damals war ich es, bis das mit den Depressionen losging. Niemand wusste was mit mir ist, nicht einmal ich selbst habe gemerkt, dass ich keinerlei Gefühle habe. Gefühle habe ich gedacht, aber nichts konnte mir nah kommen und man hielt mich nur immer für ganz extrem stark.
    Durch die Drogen habe ich plötzlich gefühlt, dachte aber es wäre der Drogenrausch, dabei waren die Drogen nur der Schlüssel und die Gefühle waren der Rausch.

    So richtig schlimm habe ich mich erst gefühlt, als ich auch fühlen konnte. Aber ich bin heute dankbar für jedes Gefühl, ALLES ist besser als im Nichts zu sein.

  5. #145
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: ADHS und Dissoziation

    Eiselein schreibt:
    Das ist mir auch schon aufgefallen.

    Das kann doch aber nach menschlichem Ermessen gar nicht sein!
    Wieso nicht? Wenn man das Glück hat und neurobiologisch/genetisch unvorbelastet zur Welt kommt, was Vulnerabilität usw. angeht, man ein gutes Elternhaus hatte, ein stabilisierenden soziales Umfeld, in dem man sich zu einem weitestgehend glücklich und zufriedenem Menschen entwickeln konnte...einem dann aber trotzdem etwas Traumatisches zustößt...kann ich mir aber sogar SEHR gut vorstellen, dass diese Person wesentlich mehr Ressourcen zur Verarbeitung zur Verfügung hat als einer, der ohne die eingangs genannten Bedingungen geboren und aufgewachsen ist...

  6. #146
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS und Dissoziation

    emoflex schreibt:
    Die meisten Soldaten haben nach dem Krieg eben keine PTBS.
    Gerade das wage ich schwer zu bezweifeln.

    Da meine Eltern beide berufstätig waren, war ich als Kind zumeist mit meinen Großvätern unterwegs, sehr oft war ich dabei, als diese ihre Kumpels trafen.

    Meiner Theorie folgend waren diese Jungs alle schwer traumatisiert vom Krieg. Die weitaus meisten davon waren allerdings - ich werde den Begriff nicht mehr los - erfolgreiche Dissoziierer. Auch wenn ihnen alle mehr oder weniger offen anzumerken war, dass sie einen Hau weg hatten.

    Ihre Methode war immer die gleiche: der Krieg wird nicht angesprochen, das war die eiserne Regel dieser Dissoziationsgemeinschaft. Er hat sozusagen überhaupt nicht stattgefunden.

    Und - wie gesagt - bei den meisten hat es funktioniert.

    Diese Generation brauchte allerdings neben der Arbeit, also einer ständigen Beschäftigung und Ablenkung, auch eine Menge Bier, um diese Dissoziation durchzuhalten.

    Die Dämonen waren da. Oder - in Emoflex` Sprache - die Flashbacks mussten betäubt werden.

  7. #147
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: ADHS und Dissoziation

    Im Bereich Veteranen ist ja viel geforscht worden. Tatsächlich bekommen Soldaten gerade dann PTBS, wenn sie vorher schon angeknackst waren. Oder erneut in den Krieg geschickt werden.

    Es ist ja auch gar nichts gegen erfolgreiches "Wegdrängen" oder Dissoziieren zu sagen. Es gibt also quasi eine Art "Quarantäne-Raum", der für derartige Erlebnisse gedacht ist. Natürlich nun nicht gerade Krieg. Aber für schreckliche und plötzlich auftretende Erlebnisse.

    Die Kunst ist nur, dass sich dieser Quarantäne- oder Panikroom eben nicht so sehr füllt. Hochsensible bzw. reizoffene Menschen haben den aber schon innerhalb der ersten Monate ihres Lebens randvoll. Das kann dann aussehen für hypoaktives ADS. Letztlich muss man dann immer grössere Umwege machen, um nicht von sich selber getriggert und retraumatiert zu werden. Echt ätzend.

    Veteranen können ggf. echt coole Kompensationsstrategien drauf haben und ihr ganzes Leben klar kommen. Sie können sich aber auch totsaufen oder aufhängen. Was dann weniger schön, aber umso häufiger passiert.

    PTBS ist im allgemeinen weniger auf das Trauma an sich, als vielmehr die Beziehungen und Verheimlichungen in der Familie zurück zu führen. Nicht das Ereignis ist also allein entscheidend, eher wie die Verarbeitungsmöglichkeiten bzw. das Klima in dem Umfeld ist.

  8. #148
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS und Dissoziation

    Fliegerlein schreibt:
    Hallo Alle,

    in der Hoffnung, das Thema nicht zu verlassen oder unnötig auszuweiten, geht mir eine Frage nicht aus dem Kopf...

    Ich lese all das über Dissoziationen, weiß auch, dass ich selber dissoziiere und wohl auch nicht wenig..., und frage mich aber gleichzeitig, ob hier nicht auch ein Zusammenhang/ Brückenschlag zum Autismus zu finden ist?

    Mir kommt das alles so verwandt vor, so ähnlich.
    Irgendwie habe ich das Bild vor Augen, dass Autisten sich sozusagen in einer permanenten Dissoziation befinden ("in ihrer eigenen kleinen Welt, ... wie oft habe ich das in bezug auf mich gehört...).
    Kann man das so beschreiben?
    Je nach Ausprägung sind sie darin gefangen (Kanner) oder können sie zeitweise mehr oder weniger gut verlassen (Asperger).


    Mag sein, dass ich da völlig "auf dem Holzweg" bin, aber das ist im Moment so das spontane Bild, welches ich beim Lesen dieses Threads bekommen habe.

    Aber wenn dem so ist, würde das nicht bedeuten, dass AD(H)S und Autismus verwandter sind, als man gemeinhin zugestehen mag?
    Das halte ich auch für möglich, weiß aber nicht wie das fachlich aussieht.

    Eine Verwandtschaft muss schon deshalb bestehen, weil Ärzte, die sich mit ADHS nicht auskennen, bei einem ADHSler, der dissoziiert ist, autistische Symptome ausmachen können.

    Ein schwer dissoziierter ADHSler kann bei einem Arzt, der sich nicht mit ADHS auskennt, auch die Symptome einer Schizophrenia simplex annehmen, also einer Psychose, die ohne Wahnvorstellungen (Plussymptomatik) verläuft. Das erscheint mir nur zu logisch, wenn man bedenkt, dass bis zum Erscheinen der Arbeiten Kanners und Aspergers Autismus in der Psychiatrie ganz allgemein für ein Symptom und ein Diagnosekriterium für Schizophrenie angesehen wurde.

    Fest steht, dass Autisten wie ADHSler gleichermaßen für sich auflaufende Mikrotraumatisierungen sozusagen disponiert sind.

  9. #149
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS und Dissoziation

    Celine schreibt:
    Jetzt drücke ich mich zur Verdeutlichung etwas simpel aus.



    Obwohl ich diese Therapie überhaupt noch nicht kenne, stelle ich mir im Moment so den hier beschriebenen Erfolg von Emoflex vor:



    Doch zunächst schreibe ich noch in sehr verkürzter und vereinfachter Form, wie ich mir die

    – bei allen doch sehr verschiedenen - (möglichen) Auswirkungen unseres AD(H)S deutlich mache:

    Vermutlich haben wir alle eigentlich nicht vorrangig das Problem mit unserer Aufmerksamkeit, sondern können äußere Reize anfänglich nicht so gut filtern (individuell sehr unterschiedlich und auf verschiedene Bereiche bezogen).


    Das heißt, wir leiden eigentlich unter einer mehr oder weniger ausgeprägten, aber hauptsächlich bzw. vorrangig genetisch verursachten, ständigen Reizüberflutung.


    Um das zu verhindern, wenden wir (unbewusst und je nach Typ) verschiedene Methoden an.


    Dabei hilft es, Bereiche vorübergehend teilweise abzutrennen, auszuschalten oder auszulagern.


    Zum Beispiel fahren wir unbewusst die Konzentration herunter (upps, wir sind ja keine Computer) und nehmen vielleicht beispielsweise alles Visuelle (was wir sehen) oder Auditive (was wir hören) weniger wahr, damit kein Stress entsteht.


    Stress erzeugt Aggressionen, Überforderungsreaktionen, Depressionen, körperliche Erkrankungen ….usw, was vielleicht sogar unsere Impulsivität erklärt, die auch nicht immer vorhanden sein muss (es gibt ja die unterschiedlichsten Theorien, die offenbar alle noch nicht endgültig belegt werden konnten, jedenfalls noch nicht ganz eindeutig sind.).


    Gelingt uns das „Abschalten, Auslagern…“ , bewusst oder unbewusst, nicht immer, beziehungsweise lassen unsere Lebensbedingungen dies schwer zu, benötigen wir Mittel zum Stressabbau, wie zum Beispiel, je nach Typ, viel Bewegung oder sehr wenig Bewegung, Lachen, Weinen, Träumen, viel Schlafen, Essen oder irgendeine andere Form von Entspannung, …….oder manchmal sogar irgendwelche extremen Reize, um die anderen zu überlagern… usw.


    Wenn das alles nicht gelingt und wir von Kindheit an, dazu noch für unsere unbewussten, und oft vielleicht für uns eigentlich richtigen Methoden, negative Reaktionen erhalten, oder wir zu häufig einem Stress ausgesetzt sind, durch den wir keine Möglichkeit haben uns zu regenerieren, oder wir sogar von Natur aus besonders stark von dieser „Filterschwäche“ betroffen sind, dann bekommen wir noch ein psychisches Trauma dazu und werden psychisch und vielleicht anschließend auch noch körperlich krank.


    Jetzt würde bei einigen mit einem AD(H)S (oder sogar vielen, je nachdem, ob man von 3 Prozent oder sogar 25 Prozent Betroffenen ausgeht) anfänglich eine Dissoziation helfen, die dann aber wiederum negative Auswirkungen hat (vielleicht nützt gegen die Überflutung auch eine Teilleistungsstörung – angeboren oder zugunsten anderer Begabungen durch Verkümmern von bestimmten Fähigkeiten erworben).

    Zurück zur Dissoziation, die nicht nur dann schlimm wäre, wenn jemand selbst einen Leidensdruck hat, sondern auch, wenn er diesen nicht mehr bemerkt, ihn nicht wahrhaben möchte und mit seinem Verhalten oder seinen Handlungen auch der Umgebung schadet.


    Außerdem gelingt diese Art der Abtrennung wohl beim AD(H)S nicht vollständig.

    Die eben beschriebenen, dadurch entstehenden negativen Auswirkungen, lassen sich dann auch für den Betroffenen selbst nicht mehr verschleiern.


    Möglicherweise ist es mit einem AD(H)S gelegentlich sogar möglich, zwischen den verschiedenen Arten der Dissoziation zu wechseln, wodurch wir unsere Therapeuten irritieren würden, denn die Ursache für unsere Störung oder Erkrankung kann so vielfältig, wie unsere Methoden dagegen, sein.


    In so einem Fall könnte man sich wohl nur noch schwer oder überhaupt nicht mehr selbst helfen.


    Eine mögliche Methode dagegen kann offenbar, wie in diesen Beträgen beschrieben, Emoflex sein, weil sie (möglicherweise im Gegensatz zu anderen Therapien) relativ schnell und sicher anzuwenden sein soll, und die schädliche Art von Abtrennung „Dissoziation“ damit wiederum – ausgrenzt, abspaltet oder überlagert.


    Dadurch ist dann zwar das Grundproblem noch nicht behoben, aber die schlimmsten nachteiligen Auswirkungen der ungesunden Auslagerungen werden verhindert.

    Die Medikamente, welche unser AD(H)S behandeln können, eignen sich offenbar nur, um die „Reizüberflutung“ zu mindern, oder sie behandeln zum Beispiel Depressionen, und nicht die Reizüberflutung, wodurch immer ein Problem zurückbleibt und der Erfolg stellt sich dann nicht ein oder hält nicht dauerhaft an. Vielleicht verschieben oder verschlimmern sich dadurch auch noch die Symptome.


    Sobald ein psychisches Leiden aufgrund des AD(H)S entstanden ist, reicht diese Behandlung allein nicht mehr aus, denn die Traumata aus vielen kleinen oder (und) einigen großen negativen Erfahrungen, können nicht alleine mit Medikamenten behandelt werden.

    Außerdem müssen noch Techniken erlernt werden, die in Zukunft helfen können, den durch unsere genetische Disposition entstehenden Stress, zu verhindern.


    Es sind also im Falle einer sehr krankhaften Auswirkung des AD(H)S, mehrere Therapien erforderlich (incl. der Medikamente).
    Emoflex alleine würde dann wohl ebenfalls nicht ausreichen.




    Es wäre schön, wenn mich die Fachleute hier korrigieren, falls ich hier etwas grundverkehrt sehen sollte.
    Natürlich war das alles viel zu vereinfacht dargestellt und es fehlen wichtige Details, und einiges kann auch umgekehrt der Fall sein, aber ich wollte jetzt nicht wieder einen „Roman“ schreiben und bin dazu noch etwas müde.


    Meine Zusammenfassung, die ich mit meiner eigenen Theorie und meinen Beobachtungen vermischt habe, müsste eigentlich viel differenzierter dargestellt werden und aus Zeitgründen habe ich hier noch nicht einmal alles gelesen.
    Genau so ist es.

  10. #150
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:
    Im wesentlichen ist ja ADHS ein Versagen von Bremsen

    Aufmerksamkeitsstörung = Versagen (Unter- und Übersteuern im Bereich der Aufmerksamkeitsfilter bzw. -regulation)
    Impulsivität = Versagen der Bremskraftverstärkung beim Reden, Handeln etc.
    Hyperaktivät : Versagen der Bremsen im Bereich Motorik
    "So ADD is IDD - Inhibition Deficit Disorder." Russell A. Barkley

    Hier noch mal ein Blick ins menschliche Gehirn bzw. auf unseren speziellen "Dachschaden", der offenbar im Frontallappen zu Hause ist:



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