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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1141
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    Fliegenpilz schreibt:
    Die Frage ist dabei, wer ICH ist, wer trifft also diese Entscheidung? Ist das die betreffende Person selbst?
    Das ist der Punkt, an dem ich auch gerne scheitere (oder besser gesagt: ins Wanken gerate).
    Auch wenn ich nicht gerade ein Freund von Freud bin, aber da gelange ich den Punkt, an dem ich ihm doch näher komme.
    Die Frage danach, welches Ich diese Entscheidung trifft ist sicherlich bedeutend.

    Ich glaube aber schon, dass der Prozess der Verdrängung in geiwssem Sinne bewusst und gezeilt stattfindet, aber sicherlich nicht nur.
    Das ist wirklich sehr schwer zu fassen.

    Und wer entscheidet bei der Dissoziation, dass dieses Ereignis dissoziiert wird? Für unterschiedliche Personen sind unterschiedliche Ereignisse so traumatisierend, dass sie dissoziiert werden. Demnach müsste ja auch in jeder Person selber ein Prozess ablaufen, der über Dissoziation oder Nicht-Dissoziation entscheidet.
    Das ist sicherlich der Fall, würde ich jedenfalls sagen.
    Es gibt Personen, die erleiden keine PTBS, andere aber eben doch.
    So betrachtet ist das eine individuelle Geschichte, aber:

    Inwiefern ist dieser Prozess dann weniger aktiv als der Prozess, der bei der Entscheidung zur Verdrängung abläuft?
    Ich denke, dass es so oder so kein aktiver Prozess ist.
    Individuell: Ja.
    Aber nicht basierend auf aktive Entscheidungsprozesse, sondern basierend auf "vorgebaute Filter".

    Bei dem einen springt ein Filter eher an, als bei einem anderen.
    Der Filter selber ist ein Automatismus.
    Die Unterschiede dieser Filterung aber sind individuell im Vorfeld entstanden.
    So würde ich mir selber das jedenfalls erklären können.
    Wie sich diese Filter aufgebaut haben, das mag diverse Ursachen haben, darunter sicherlich auch genetische Dispositionen.
    Auch Erfahrungen, Lernprozesse etc. werden solche Filter prägen, auf deren Basis anschließend entschieden wird, ob etws dissoziiert wird oder nicht.
    Die Dissoziation als solche würde ich als einen nicht aktiven Prozess betrachten, dessen Auslösen aber an bestimmte und vor allem individuelle Voraussetzungen gebunden ist.
    Auch dürfen wir nicht vergessen, dass die aktuellen Umgebungsvariablen sicherlich eine Rolle spielen dürften.
    Ein Ereignis, das in einer bestimmten Situation zur Dissoziation führt, muss dies möglicherweise in einer anderen Situation nicht tun.

    Das ist ein wahnsinnig komplexes Thema, das Bereiche wie Bewusstsein, Erinnerung, Gedächtnis, Lernprozesse, etc. umfasst. Die Wissenschaft ist noch längst nicht so weit, konkret sagen zu können, wie solche Prozesse ablaufen und was die konkreten Unterschiede sind. Wenn man 10 Forscher fragt, erhält man 11 unterschiedliche Antworten
    Ja, ... leider ist das so, da geht es wirklich kräftig "in's Eingemachte".

    Noch hat es keiner geschafft, dissoziative Prozesse oder verdrängende Prozesse im Gehirn sichtbar zu machen oder auf irgendeine Art messbar zu machen.
    Das habe ich bislang anders verstanden, und meine ich, auch anders in der o.g. Dissertation von B. Overkamp.
    Ich müsste sie aber noch mal lesen ... das ist schon etwas her ...

  2. #1142
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: ADHS und Dissoziation

    @mj71: Ich meine nicht, dass Dissoziieren mit löschen gleichzusetzen ist, nur die Erinnerung an den Auslöser der Folgen wird "vergessen".... Traumabehandlung würde dann da anfangen, wo ich nach dem Auslöser zu suchen beginne...

    Fliegerlein schreibt:
    Ich glaube aber schon, dass der Prozess der Verdrängung in gewissem Sinne bewusst und gezeilt stattfindet, aber sicherlich nicht nur.
    Das ist wirklich sehr schwer zu fassen.
    Plump ausgedrückt vielleicht, ich rede mir eine Sache solange "anders" ein, bis ich daran glaube...

    Ich denke, dass es so oder so kein aktiver Prozess ist.
    Individuell: Ja.
    Aber nicht basierend auf aktive Entscheidungsprozesse, sondern basierend auf "vorgebaute Filter".

    Bei dem einen springt ein Filter eher an, als bei einem anderen.
    Der Filter selber ist ein Automatismus.
    Die Unterschiede dieser Filterung aber sind individuell im Vorfeld entstanden.
    Dissoziation könnte also zu einem gewissen Grad stoffwechselbedingt sein, je nachdem, welche synaptischen Bahnen stärker ausgeprägt sind....?


    Wie sich diese Filter aufgebaut haben, das mag diverse Ursachen haben, darunter sicherlich auch genetische Dispositionen.
    Auch Erfahrungen, Lernprozesse etc. werden solche Filter prägen, auf deren Basis anschließend entschieden wird, ob etws dissoziiert wird oder nicht.
    Die Dissoziation als solche würde ich als einen nicht aktiven Prozess betrachten, dessen Auslösen aber an bestimmte und vor allem individuelle Voraussetzungen gebunden ist.
    Wären das nicht nach Spitzer die synaptischen Bahnen bzw. Vernetzungen? Wo würdest Du diese Filter "ansiedeln"?

    LG Tanja

  3. #1143
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    Chaostanja schreibt:
    Dissoziation könnte also zu einem gewissen Grad stoffwechselbedingt sein, je nachdem, welche synaptischen Bahnen stärker ausgeprägt sind....?
    Anhang 9244 Anhang 9244 Ich schätze mal, so einfach lässt sich das nicht sagen Anhang 9244 Anhang 9244



    Wären das nicht nach Spitzer die synaptischen Bahnen bzw. Vernetzungen? Wo würdest Du diese Filter "ansiedeln"?
    Leider auch hier:
    Anhang 9244Anhang 9244Anhang 9244Anhang 9244


    Ich würde an dieser Stelle Fliegenpilz zitieren:
    Fliegenpilz schreibt:
    Das ist ein wahnsinnig komplexes Thema, das Bereiche wie Bewusstsein, Erinnerung, Gedächtnis, Lernprozesse, etc. umfasst. Die Wissenschaft ist noch längst nicht so weit, konkret sagen zu können, wie solche Prozesse ablaufen und was die konkreten Unterschiede sind. Wenn man 10 Forscher fragt, erhält man 11 unterschiedliche Antworten
    Liebe Grüße
    Marcus
    Geändert von Fliegerlein (22.04.2013 um 11:57 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur (Quote eingefügt)

  4. #1144
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich meine, dass Dissoziation ein ganz natürlicher Prozess ist.
    Einige Vorredner haben das ja schon erkannt. Z. B. das mit dem filtern.

    Jeder Mensch dissoziirt.
    Wenn wir etwas bewusst wahrnehmen, kommen Millionen Informationen bei uns an, die nicht bewusst wahrgenommen werden und trotzdem prägen und etwas auslösen können.
    Dass ich diese unbewusst wahrgenommenen Infos verdrängte kann ich nicht bewusstes Verdrängen nennen, da unbewusst.

    Wenn ich nun in Gefühle oder andere Zeiten oder in eine in mir vorhandene 'andere' Persönlichkeit abschweife, abdrifte oder was auch immer, dann dissoziire ich.

    Das mach jeder Mensch.

    Was ist bei ADHS nun anders?
    ADHS'ler sind von Haus aus gefühlsbetonter und eben weniger bewusst rational.
    Das macht es uns einfacher zu dissoziiren.
    Dass dies von rational denkenden Stinos als Störung wahrgenommen wird wundert mich nicht.

    Eine Störung die als krankhaft bezeichnet werden darf liegt allerdings nur vor, wenn das Individuum darunter leidet.

    Beispiel :
    Wenn einem der Partner stirbt und man in Trauer ist, dann ist man sicher in einer Dissoziation.
    Früher war es 'normal' ein Jahr oder länger zu trauern.
    Heute wird es als Störung betrachtet, wenn der Zustand länger als vier Wochen anhält.

    Dissoziation als Mittel schmerzhafte Gefühle zu 'verarbeiten'? Bestimmt, in einem gewissen Maße.
    Auch das Leiden ist normal in einem gewissen Maße.
    Wann es als Krankheit bezeichnet wird hängt doch zunehmend von der rationalen Betrachtung ab.

    Und dass die heutige Gesellschaft den Ratio über die Einheit aus Hirn und Gefühl stellt will ich nicht akzeptieren.
    Für mich funktioniert das nur im Zusammenspiel.
    Im Einklang. Und bei diesem Prozess spielt Dissoziation eine ganz wichtige Rolle.




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  5. #1145
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich habe heute mal meinen Psychologen gefragt, was der Unterschied zwischen Dissoziation und Verdrängung ist, der hat mir gesagt, das seien zwei vollkommen unterschiedliche Mechanismen, leider wollte er dann doch wieder über mich sprechen und nicht über die Theorie....

    Ich muss mal, wenn ich Zeit und Musse habe, genauer nach Unterschieden suchen....


    Anscheinend gibt es dazu viele unterschiedliche Meinungen...

    LG Tanja

  6. #1146
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hallo SteveD,

    Ich finde auch, ein störung ist da wenn jemand leidet... Oder wer leidet hat anrecht auf hilfe.

    Wer eigentlich anders ist und deswegen nicht verstanden und noch schlimmer: nicht angenommen leidet auch... Nicht direkt an sein anderssein (oder nur zum teil, wenn es dadurch einiges schwieriger wird) aber auch durch der verhalten seine umfeld...

    übrigens: Je mehr ich zu mich stehe so wie ich bin und eine haltung habe von "ihr könnt mich mal..." Je besser geht es mich und je besser werde ich auch behandelt... Manche mögen mich und andere gehen mich aus der weg... Mit der zeit weiss ich was ich ändern kann und was nicht. Und was ich nicht ändern kann, darf auch einfach sein wie es ist.

    lg

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Tanja,

    meinung von dein therapeut würde mich auch interessieren... Ach, ich schaue mal was wikipedia sagt:

    Dissoziation (Psychologie)

    Verdrängung (Psychoanalyse)

    Nur überflogen und so wie ich verstehe: Dissoziation ist mehr "wegfliehen" bei eine traumata und geschieht umbewusst, instinktiv.

    Verdrängung ist mehr bewusst und ehe aus "moralische gründen" wie scham und schuldgefühlen...

    lg
    Geändert von mj71 (22.04.2013 um 18:15 Uhr)

  7. #1147
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: ADHS und Dissoziation

    Fügt Alkohol die Persönlichkeit bei AD(H)Slern kurzfristig zusammen? Ich trinke nicht mehr oft, denn nach jedem Rausch ist man dümmer und noch unfähiger sein Leben auf die Reihe zu kriegen Aber gestern war es nach einem Jahr völlig ohne Alkohol mal wieder cool feiern zu gehen. Und heute morgen wache ich auf und fühle mich entspannt und im Einklang mit meinen Gefühlen. Doch der Zustand hält nicht lange an, spätestens wenn der Alkohol wieder abgebaut ist. . .

  8. #1148
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich kopiere mal was hier rein, das ist aus einer Seite über se* Missbrauch. ( bei der Thematik ist das sozusagen typisch)


    Theoretisch kann man es folgendermaßen beschreiben:


    • Bei der Verdrängung wird etwas ursprünglich Bewusstes aktiv in das Unbewusste verschoben, sozusagen "aktiv aus der Wahrnehmung ausgeblendet". Nach den Freudschen Theorien spielt dabei die "Abwehr" unangenehmer Gefühle eine besondere Rolle.
    • Die Abspaltung und die Dissoziation wird dagegen mehr als (passive) Folge von Trauma-Einwirkung verstanden, wobei die Abspaltung eher als psychischer Vorgang gesehen und Dissoziation mit stärkerem Schwerpunkt auf biologischen Vorgängen (insbesondere die Gehirn-Vorgänge während des Traumas, siehe Details im Artikel über Trauma und bei späteren Folgen wie Flashbacksy oder DIS) gesehen wird. Bei der Abspaltung kommt ein Gefühl während des Traumas erst gar nicht ins Bewusstsein, sondern muss von vornherein unterdrückt sein und damit im Unbewussten verbleiben, weil ansonsten das Überleben in der bedrohlichen Situation nicht möglich gewesen wäre (Not-Reaktion).

    Leider gab es unter Wissenschaftlern einen Streit mit zwei Lagern (Freudianer gegen alle anderen), der seit über 100 Jahren tobt und auch heute noch nicht ganz erloschen ist: gehen einige der uns bekannten Missbrauchs-Symptome auf Verdrängung oder auf Abspaltung / Dissoziation zurück, d.h. ist es eher ein aktiver oder ein passiver Vorgang?
    Was ist denn nun richtig? Ich bin mir sicher: BEIDES. Oder besser: beides kommt vor!
    Die moderne Hirnforschung hat (u.a. durch Tierversuche) nachgewiesen, dass es das Phänomen der Dissoziation wirklich gibt. Die Folgen von Trauma-Einwirkungen lassen sich im Gehirn nachweisen; teilweise führen sie sogar zu dauerhaften organischen Veränderungen. Details sind in meinem Artikel über Trauma, PTBS und dissoziative Amnesie erklärt.

    ich versuche das mal mit mir zu erklären:
    ich kann , wenn ich iwie unter Stress bin , mich wegbeamen ( träumen), woanders sein...aber das ist bewusst----> ad(h)s typisch

    meine Abspaltung ist so passiert: das kleine Mädchen hat so viel Horror erlebt, dass quasi sie sich unbewusst weggeschoben hat. dafür sind andere Persönlichkeiten in den Vordergrund gekommen, die sie dadurch all die Jahre beschützt haben.

    im Alltag macht das sehr wohl einen Unterschied: man kann mich im bewussten wegbeamen ansprechen, und wieder zurück holen

    wenn mich ein Mensch / eine Situation Triggert, dann gehen innerliche Mechanismen los, sprich, einer oder mehrere die die kleine schützen, sprechen und handeln. ( die kleine hat eigentlich angst, aber da wir die kleine ja sozusagen weggeschickt haben, lassen wir den Teufel die Lage klären)

    ui, hat das wer verstanden ???
    ja das war sehr persönlich von mir ....

    ich erwähnte ja bereits, wir sind 8....

    lg

  9. #1149
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hallo

    gibt es sie überhaupt, die Verdrängung nach Freud? Oder brauchte Freud und seine Anhänger diese Verdrängung nicht einfach nur für ihre Theorie? Ich habe beruflich einige Fälle erlebt, da waren die Therapeuten so begeistert von der Möglichkeit der Verdrängung, dass sie fleisig auf die Suche nach vermeintlich Verdrängtem gingen und wenn nix zu finden war, dann war das genau der Beweiß dafür, das es sie gibt. Hierbei handelte es sich um Therapeuten in Betratungsstellen.

    Ich selber habe jahrlang schwer psychischkranke Menschen als Berufsbetreuer betreut (seit es die Zeitvorgaben in der Betreuung gibt mache ich das nicht mehr, weil es jetzt nur noch verwalten ist).Ich hatte viele junge Frauen, die in ihrer Vergangenheit Schrecklichstes erlebt hatten. Alle von ihnen dissozierten, teilweise sehr massiv - aber keine einzige hatte irgendetwas verdrängt. Die Gefühle, die sie hatten waren oft oder richtiger bei allen abgespalten - die Taten selber waren erinnerlich. Außer die Frauen waren bei der Tat extrem jung.

    Einigen war es möglich eine stationäre Traumatherapie zu machen - die dort arbeitenden Arzte, Therapeuten und Psychologen bestätigten meine eigenen Beobachtungen bezügliche der Verdrängung.

    Elwirrwarr
    Geändert von Elwirrwarr (29.04.2013 um 09:34 Uhr)

  10. #1150
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 384

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich kann nur von mir sprechen.
    Richtig verdrängt habe ich die schrecklichen Ereignisse meiner Kindheit nicht.
    Sicher habe ich sie zeitweise beiseite gestellt, weil sie mich behinderten und andere Ereignisse in den Vordergrund rückten.
    Aber Verdrängung? - Nein.

    Bei Zeiten hole ich sie hervor um damit zu arbeiten. Dann passiert es schon mal, dass ich mich in meinen Gefühlen nicht mehr im jetzt befinde und in die Vergangenheit tauche.
    Trotzdem kann ich mir bewußt machen, dass die aktuelle Situation eine andere ist und die Voraussetzungen im heute andere sind. Sprich, dass ich erwachsen und nicht hilflos dem ausgesetzt bin.
    Wenn ich mich auch hilflos fühle in dem Moment.
    Da raus kommen ist schwierig.
    Oft hat mich die Depression fest im Griff.
    Aber von Verdrängung ist da rein gar nichts und war auch nie.

    LG
    Steve

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