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Diskutiere im Thema Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Erna

    Gast

    Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Obwohl ich jetzt innerhalb von 2 Jahren,2x die Diagnose ADHS gestellt bekommen habe,fange ich mal wieder an,daran zu zweifeln.
    Wenn das nur anhand pikanter Merkmale,dingfest gemacht wird,wer garantiert es mir,das ich es wirklich habe.
    Klar,habe ich die typischen Symtome;,wenig Konzentration vorhanden,unruhig,viele Jobwechsel usw........,aber man kann ja mal skeptisch werden,gell?
    Wer fragt sich das eigentlich noch von euch? Bin schon soweit,das ich von meinem Therapeut,schwarz auf weiß,einen fetten Beweis sehen möchte.
    Geändert von Erna (11.03.2012 um 15:49 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 114

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Erna,

    ich denke du wirst nie einen hundertprozentigen
    Beweis bekommen. Nur Hinweise die darauf
    schliessen lassen.
    Ein weiter Hinweis wäre, wenn du
    ADHS Medikamente nimmst und wie
    ein Betroffener darauf reagierst.
    Aber ist nicht so, das es darum geht zurecht zu kommen,
    dabei spielt die Diagnose eine nicht so wichtige rolle. Finde ich.
    Ok - Diagnose,
    sie macht es einfacher den Weg zu finden um
    die Individuellen Probleme zu lösen,
    aber am Ende ist es doch nur ein Zettel.

    Grüsse Pinocchio

  3. #3
    Erna

    Gast

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Hallöchen Pinocchio,ja klar ist es das Wichtigeste,wieder im Leben zurecht zu finden usw...
    Aber woher weiß ich,das ich ADHS habe,und Tabletten einnehme,die vielleicht gar nicht nötig wären usw...?
    Hat man einen Herzfehler,kann man den mit einem EEG nachweisen,da hat man dann auch die Gewissheit,aber bei ADHS?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 114

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?



    Tabletten einnehme,die vielleicht gar nicht nötig wären usw...?
    Wenn du ohne Tabletten nur ein wenig einschrenkungen in der Lebesqualität hast.
    Dann würde ich sie absetzen. Auch wenn sie nicht helfen, logo.

    Aber die gewissheit, ich denke es liegt an dir selber, entweder du bist überzeugt
    davon das du es hast, oder hast zweifel, bzw glaubst es nicht. Sicher wissen wie
    in der Wissenschaft, mit beweisen, geht mit dem heutigen stand der Technik nicht.


    Denn wie du schon sagst es gibt keinen Test mit dem
    feststelltgestellt werde kann ob im Gehirn eine
    Abweichung vom Duchschnitt vorhanden ist.

    Warum ist dir das so wichtig?

  5. #5
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Erna schreibt:
    Hat man einen Herzfehler,kann man den mit einem EEG nachweisen,da hat man dann auch die Gewissheit,aber bei ADHS?
    Du sprichst mir aus der Seele Erna. Ich bekam am Donnerstag die Diagnose ADHS. Und bin (wie kann es anders sein) natürlich wieder am zweifeln (ist das nicht schon Beweis genug?).



    Ein Grund dafür ist, das mein Psychiater, als ich ihm das Ergebnis mitteilte, gleich meinte: Das glaub ich nicht. (Wäre aber ein "akademisches" Problem, das ers nicht glaubt, ich solle mich davon nicht beeindrucken lassen.) Nööö, gar nicht.



    Noch besser war die Blitzdiagnose einer Krankenschwester (!) beim Vorstellungstermin, am Tag der Testung, für einen stationären Aufenthalt in der Psychosomatik, der ich sagte, das ich zeitig los muß, weil ich zur Testung muß. "Wir reden hier schon seit 15 Minuten mit ihnen. Ich kann ihnen sagen das sie kein ADHS haben. Sparen sie sich die Zeit für den Test."



    Geht es euch auch so, das es euch wahnsinnig macht, wenn andere etwas "madig", und euch damit unsicher machen? Zweifeln tu ich selbst schon genug. Aber ich hätt schon gern ein wenig "Sicherheit". Und die krieg ich nur, indem ich an die Diagnose glaube. Auch wenn sie später durch irgendeine Begebenheit gekippt wird.

    Ja, es wäre schon schön, wenn man Tausendprozentig sicher sein könnte, mit dem, was einem die Ärzte servieren. Und dabei gehts gar nicht darum, ob einem das Ergebnis gefällt oder nicht. Es geht um Gewissheit. Wär schön, wenn man für diesen Zweck die Grübelei und Zweifelei ein wenig leise stellen könnte. Nicht um der Widerspruchslosen Akzeptanz Willen, sondern um die Möglichkeit zu haben, einfach mal in sich hineinzuhorchen. Um rauszukriegen, was der Bauch sagt. Fernab des Überlauten Genöles des Verstandes.

  6. #6
    Erna

    Gast

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Weil man (angeblich)2006 bei mir manisch-depressiv diagnostizierte.Vor 2 Jahren dann die Diagnose ADHS,jetzt wieder,weißt,was mich schon wieder so zweifeln läßt?
    Seit fast 3 Wochen nehme ich Concerta,ich lebe wie in einer Zombie-Blase,liege fast nur noch im Bett,Auto fahren traue ich mich gar nicht mehr......war sonst immer unterwegs.
    Heute Morgen,nach der Einnahme,ich habe irgendwas gespürt,ich weiß nicht,wie ich´s beschreiben soll,meine Ohren waren irgendwie mit´m Dämpfer abgedeckt?,mit´m Kopf genauso

  7. #7
    Erna

    Gast

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Hallo Seraphim,ja,das ist es auch,vielleicht will ich es auch selber nicht für mich akzeptieren,wer braucht schon so einen Scheiß?
    Heute habe ich mal wieder gedacht,habe jetzt 38 Jahre überstanden,warum hole ich mir jetzt erst Hilfe?
    Aber ich weiß auch,das ich es alleine niemals schaffe,mein Leben wird so nie erfüllend.

  8. #8
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Hallo Erna,

    dass Du diese Begleitdiagnose bekommen hast, kann sich auch auf das ADHS begründen. Weil ADHS eben nicht nur aus dem Konzentrationsmangel oder der Hibbeligkeit besteht. Aufgrund dieser Leitsymptome kommt der eine mehr oder weniger gut zurecht im Leben. Muss sich durchbeißen, benötigt dafür viel Energie. Stößt bei seinem Umfeld auf Unverständnis. Erfolge bleiben aus, man braucht aber Erfolge um sich zu motivieren. Das alles trägt nicht unbedingt dazu bei, dass man zufrieden und ausgeglichen ist. Das führt schnell zu Depressionen, Burnout, bipolaren Störungen.. Und diese sind oftmals ausgeprägter als ADHS, sodass man zum einen gar nicht an ADHS denken würde und zum anderen eben ins Zweifeln gerät, weil da auch noch andere Dinge sind.

    Ich versuche nach meiner Odyssee an Arztgängen usw. diese Diagnose nun anzunehmen. Das bin ich nun mal. Und wenn ich auf mein Leben zurückschaue, dann fügen sich die Puzzleteile zusammen.
    Ich bin auch nicht wirklich froh, dass ich BTMs schlucken "muss". Aber ich weiß es hilft mir. Alle anderen Medikamente zeigten keine Wirkung oder nur schlechte.

    Das ist jetzt keine Diagnose auf die ich stolz bin, aber ich weiß zumindest für mich, warum manches so ist, wie es ist und warum ich so ticke. Das reicht.

    LG Schnubbel

  9. #9
    Erna

    Gast

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Sei gegrüßt Schnubbel,bin ja auch deswegen gerade so gereizt,weil alles, nach und nach einen Sinn ergibt,ich auch weiß,egal wie ich mich im Leben,noch so anstrengte,es immer wieder nach hinten schoss.

  10. #10
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Woher nehmen wir die Gewissheit,an ADHS zu leiden?

    Versuch es doch einfach anzunehmen. Ich denke, dann kommst Du weiter. Du kannst es nicht einfach abschütteln. Und ich denke, wenn Du Dich als ADHSlerin akzeptierst, bist Du einen entscheidenden Schritt auf DICH zugegangen. ADHSler haben so viele gute Seiten, die Normalos nicht haben.. und ehrlich, welcher Normalo läuft schon immer in der Spur???

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