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  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 1.745

    Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Ich habe ein sehr differenziertes Verhältnis zu Disziplin bzw. den Umgang mit meiner (Frei-) Zeit und den zu erledigenden Aufgaben.

    Z. B. kann ich sehr wohl diszipliniert im herkömmlichen Sinn sein. Aber dann in jeder Beziehung. Wenn ich versuche, mein Temperament in Griff zu bekommen (was Phasenweise auch ganz gut klappt), dann bedeutet das, dass ich alle Gefühle eingrenze. D. h. nicht nur Impulse, Arbeit, Haushalt etc. sondern eben auch das Zulassen von angenehmen Dingen. Ausspannen, Spontaneität, sich gehen lassen. Das klappt dann eben auch nicht. Auch die Kreativität lässt nach. Für mich ist das eine Art "funktionieren".

    Eine gewisse "Ersatzbefriedigung" schafft es schon, weil z.B. das Haus aufgeräumt ist, keine ungeöffnete Post mehr rum liegt, der Garten auf Vordermann ist etc.
    Aber irgendwann kam für mich der Punkt, da genügt das nicht mehr. Ich möchte nicht nur funktionieren, sondern leben. Zu dieser Erkenntnis bin ich leider erst vor kurzem gekommen.

    Bis dahin haben sich bei mir auch körperlich Beschwerden gezeigt, die ich meist ignoriert habe. Seit ich jedoch meine "antrainierte" Disziplin aufgegeben habe, geht es mir um Längen besser. Ich erkenne plötzlich den Zusammenhang zwischen dem Wohlfühlen im Kopf und der daraus resultierenden Beschwerdefreiheit.

    Ich habe für mich erkannt, dass die Freiheit, die ich im Kopf (wieder-)gefunden habe, auch im Leben brauche. Es wird sicher nicht einfach werden, die normale "Disziplin", sprich die von außen gegebenen Strukturen abzulegen und meine eigenen Strukturen ins "Real-Life" umzusetzen. Aber wenn ich nicht daran kaputt gehen will, muss das irgendwie gehen.

    Einer der wichtigsten Punkte ist für mich dabei, Verantwortung abzugeben. Dazu gehört z.B. dass meine Kinder (noch mehr) lernen müssen, für sich selbst zu entscheiden, wann was für sie notwendig ist, welche Strukturen für sie funktionieren. Das klingt jetzt etwas hart (vor allem wenn man mind. 1 ADHS-Kind hat), aber es führt auch zu einem deutlich entspannteren Klima zu Hause. - Ein erster Schritt.

    Für mich stellt sich die Frage, wie viel Disziplin und Struktur im herkömmlichen Sinn für einen ADHSler notwendig ist bzw. wo liegt der Unterschied zwischen vorgegebenen Strukturen und deren Einhaltung (Disziplin) und den eigenen, passenden Strukturen?

    Wir brauchen Strukturen (auch ich), aber sind das dieselben, die man uns einredet haben zu müssen? Sollten wir nicht viel mehr für uns selbst entscheiden, was, wie viel und wohin wir wollen? Bin gerade dabei, das für mich neu zu definieren. Wie sieht es bei euch aus?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.270

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hi Erika,

    sieht so aus als ob ich vom anderen Ende des Spektrums käme. Ich habe von klein auf eine Allergie gegen Fremdbestimmung. Die Sonntagsausflugskriege mit lola im Grundschulalter waren nicht von schlechten Eltern. Gleichzeitig habe ich aber in anderen Bereichen gekuscht.
    Mit Struktur komme ich eigentlich nur klar wenn ich die Notwendigkeit einsehe. Was "man" tut geht mir aber bis heute sehr weit hinten vorbei.

    Seit dem ersten ADHS-Verdacht nähere ich mich in kleinen Schritten dem Thema Plan und Struktur an, brauche dabei aber sehr viel Autonomie, weil ich das Ganze selbst in mein Denken integrieren muss. Ein fremdes Konzept überstülpen geht nicht, basta. Der innerliche Kreischkrampf bei Wörtern wie Plan und Struktur ist nämlich nur leiser geworden aber lange noch nicht weg.

    Wenn ich den Herren Hallowell und Ratey folge, ist das typisch für ADHS. Die Betroffenen müssen sich einen eigenen Zugang zu diesen für sie einengenden Themen erarbeiten, wenn sie klar kommen wollen.

    Nun zum Stichwort Disziplin: ich spüre immer deutlicher, wie viel Disziplin ich bisher schon aufbringen musste, um nur halbwegs zu funktionieren. Hier ist der Einsatz des Autopiloten (Routinen) tatsächlich eine Erleichterung. Allerdings muss immer genügend Ausgleich da sein in Form von Zeit für meine Interessen und auch Zeit ohne Plan. Früher hatte ich immer meinen strukturfreien Tag, den ich in anstrengenden Phasen meist mit viel Schlaf zugebracht habe. Am "Schlaftag" hatte ich aber deswegen kein schlechtes Gewissen und war paradoxerweise oft aktiver als an Tagen mit verordneter Aktivität. Der Grund ist simpel: freiwillig gehen Dinge von selbst, die auf Befehl nur zähneknirschend und mit viel Überwindung möglich sind.

    Naja, das klingt alles ganz schön, aber...
    Durch die Beschäftigung mit ADHS z.B. in der Therapie merke ich erst, wie mächtig der innere Zensor in meinem Hinterkopf ist. Die bewusst abgelehnten und bekämpften Dogmen haben sich also durch die Hintertür eingeschlichen und bemühen sich nach Kräften mir die Lebensfreude zu rauben. Der Freudianer würde das als Über-Ich bezeichnen, der Transaktionsanalytiker als Eltern-Ich. Beides sind Einflüsse, über die man als Erwachsener hinauswachsen muss, um wirklich zu leben. Dazu muss man nicht mal ADHS haben, das gilt eigentlich für alle Menschen.

    Resumè: es kommt auf die richtige Mischung aus Disziplin und Freiraum an, und diese Mischung ist individuell bei jedem anders.

    lg
    lola

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo Erika,

    mir geht es genauso wie dir.
    Ich habe das gleiche Problem. Meine Therapeutin sagt, ich habe überkompenziert.
    Mittlerweile versuche ich das gleiche wie du, einfach wieder etwas freier von Disziplin zu werden.
    Wenn wir eben mal nicht funktionieren, dann ist es eben so, oder? Anderen geht es genauso. Wenn das Umfeld dies nicht akzeptieren kann ist das doch ihr Problem.
    Wir sind doch schliesslich keine Maschinen.

    Ausserdem leben wir doch das wir leben und nicht das wir funktionieren.

    Schwierig ist wirklich nur,die richtige Mischung zu finden, denn ein gewisses Maß an Regeln ist für uns sehr wichtig.

    lg Chris

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo,
    mir geht es echt genauso. Deine Therapeutin nennt das Überkompensieren?
    Ich hatte bis jetzt so gut wie keine Erklärung für mein total durchstrukturiertes Leben, es quält mich ziemlich so zu leben, da jegliche Spontanität und Flexibilität dahin sind
    Aber ich komme da einfach nicht gegen an, ständig alles durchzuplanen, die Panik, im Chaos zu enden ist zu groß.
    Oft fühle ich mich dadurch wie ein Roboter und bin durch die Eintönigkeit total angeödet.
    Ich plane z.b. schon einen Tag vorher, wann ich aufstehe und was ich zu welcher Zeit am nächsten Tag mache, auch wenn ich an dem Tag keine äußeren Verpflichtungen haben sollte.
    Nach dem inneren Gefühl leben ist und war für mich immer schon unmöglich, da ich das irgendwie nicht oder nur minimal mitbekomme. Sogar so elementare Gefühle wie Hunger oder Müdigkeit bekomme ich nicht mit. Ich esse und gehe ins Bett, wenn es nach meinem Kopf an der Zeit ist, vorher schon festgelegt, versteht sich.
    Also manchmal denke ich, ich bin verrückt und ticke nicht richtig.
    Auch Kontakte zu anderen Menschen sind kompliziert, weil das irgendwie nicht in meinen(selbstauferlegten) Zeitplan paßt und diesen ja auch nur durcheinander bringen könnte.
    Dazu kommt noch, daß mir dieses Verhalten total peinlich ist und ich nicht will, daß andere das bemerken.
    Z.T ging auch daran meine Beziehung in die Brüche, glaube ich
    Ich bilde mir das auf alle Fälle ein, ob das tatsächlich der Grund für meinen Exfreund war, weiß ich nicht so genau.
    Meine Minderwertigkeiskomplexe werden dadurch auf jeden Fall noch verstärkt.

    Ich habe dieses Verhalten so lange ich denken kann, auch schon vorm MPH.
    Aber weiß jemand, ob das durch MPH verstärkt werden kann?

    Gruß Kaja

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo,

    na da bin ich ja das genaue Gegenteil von Kaja. Ich bezeichne mich als Berufschaot. Wobei ich zwei Extreme lebe.

    Im Sport und im Beruf bin ich sehr diszipliniert und sogar kleinlich. Wäre das nicht so, wäre ich wohl nicht so weit gekommen.

    Darüberhinaus bin ich der Vollchaot. Den festen Zeitplan, den ich im Elternhaus hatte, habe ich als erstes über Bord geworfen, als ich ausgezogen bin. Mein Leben ist häufig eher eine Notstandverwaltung und meine Familie (hauptsächlich meine Schwester) kümmert sich oft auch um Belange meiner Kinder, erinnert mich an Termine (Kieferorthopäde f. Tochter, etc.) Das ist mir zwar einerseits unangenehm und peinlich, andererseits einfach manchmal notwendig.

    Allerdings habe ich für mich erkannt, dass die Tatsache dass ich nicht so viel plane mir die Offenheit für sehr viel Neues und Interessantes gibt. Ich schau neugierig in die Welt und mache das Beste aus den sich ergebenden Situationen. Auf die Art und Weise kann ich auf viel Erlebtes und ein bisher sehr bewegtes Leben schauen.

    Ich empfinde es nicht als schlimm als Chaot zu leben, bemerke aber sehrwohl, welche Probleme mein Umfeld damit hat. Das macht es mir nicht einfach, aber ich musste mich für eine Lebensweise entscheiden, mich den Dogmen der Gesellschaft zu beugen oder meinen Lebensstil zu pflegen. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

    LG
    Enolem

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo Katja,

    Wie schon gesagt, mir geht es wie dir.
    Ich habe dadurch auch so meine Probleme mit anderen und ich denke, das dadurch auch bei mir viele frühere Beziehungen recht schnell in die Brüche gingen.
    Ich bin z.B. immer dann wieder heim gefahren, wann ich es geplant hatte und war davon null abzubringen. Oder wenn sie länger bleibe wollte wie es geplant war, wurde ich innerlich ganz unruhig, da mein Plan dies nicht vor sah. Könnte noch viele solche Bsp. aufzählen.
    Irgendwann habe ich das aber selbst gemerkt und versucht etwas flexibler zu sein. Wenn mein inneres wieder mal rebelliert hat, habe ich versucht es einfach nicht zu beachten.
    Bis zu einem bestimmten Grad ist mir das auch wenig gelungen.

    Zum MPH würde ich sagen, dass es dies nicht verstärkt, sondern du dies einfach dadurch noch intensiver wahr nimmst. So geht es mir jedenfalls.

    Enolem könnte ja etwas von dem Planlosen uns abgeben, wir geben ihr dafür ein wenig von uns.
    Ich glaube dann wäre das eine gute Mischung.

    Katja, ein Tipp zum Schluss noch.
    Meine Therapeutin hat mir gerade letze Woche gesagt, das ich mir noch den Spruch verinnerlichen soll, bzw zu einem meiner neuen Leitsprüche:
    Riskiere etwas, um voran zu kommen.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo chris,

    ja, ich würd gern was annehmen. Mangelnde Struktur kann auch zur Belastung werden. Meine Therapeuten (und das sind nicht wenig) haben mir immer gepredigt, Fr..... Sie brauchen Stuktur. Was haben Sie sich ausgedacht? Wie wollen Sie Ihren Tagesablauf besser strukturieren?

    Das ist was ich meinte. Ich sehe die Notwendigkeit einer gewissen Struktur ein, würde Sie mir helfen, auch solche Pannen zu umschiffen wie sie mir gerade heute wieder passiert ist. Aber, ich schaffe es nicht. Selbst wenn ich mir nen Plan an die Wand pinne....!!

    Ich habe gelernt, mit dem Chaos umzugehen. Für die wichtigsten Termine führe ich einen Kalender aber es ist mir nicht wirklich wichtig, ob ich am Montag oder am Freitag das Bad putze. Und manchmal hilft mir Gott sei Dank Fortuna, wie heute.

    Damit will ich nichts probagieren, nur, dass man auch Extreme in sich vereinen kann. In der Arbeit oder im Sport ist mir nie ein Termin entgangen. Der stand rot im Kalender und ich hab ihn auch nicht vergessen.

    Irgendwann hab ich mal gelesen, dass ADSler Dinge, die ihm wichtig sind niemals vernachlässigen, dafür alles andere. Das trifft auf mich 1:1 zu.

    LG
    Enolem

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.106

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Zu diesem Thema hab ich eine Hass-Liebe

    Auf der einen Seite wünsche ich mir mehr Disziplin und Struktur.....
    .....leider werde ich da dann sehr auf Abläufe fixiert und Zeitpläne,wo ich dann sehr unflexibel werde und mein Umfeld und besonders die Familie es dann nicht leicht hat

    Auf der anderen Seite Freiheit/ Kreativität.....
    .... da verliere ich mich dann total drin und vergesse sämtliches drum herum.Essen kochen,essen,Termine,putzen, Zeit ooops schon ist die halbe Nacht rum.

    Bin immer noch am suchen ,eine Mischung zu finden, wie Struktur und Disziplin entspannter laufen können

    Ich hasse es so starr und unfleibel zu sein ,wennich versuche Struktur reinzubekommen ,ich liebe es mich in Beschäftigungen zu verlieren und Raum und Zeit keine Rolle spielen.Vielleicht schafffen die beiden sich ja anzufreunden und eine gute Mitte zu finden

    LG Dori

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Disziplin und Struktur vs. Freiheit / Kreativität bei ADHS

    Hallo Chris,
    also das erleichtert mich etwas, was Du schreibst. Dachte echt solche Verhaltensweisen hätte keiner außer mir, und daß ich nicht richtig ticke.
    Das,was Du schreibst mit dem Nachhausegehen zu festgesetzen Zeit, kenne ich auch gut. Ist das bei Dir auch so, daß sich Dinge immer wiederholen müssen? Also etwas an einem Tag genauso zu machen wie am Vortag?
    Schrecklich ist das. Sicherheit hin oder her.
    Also ich bin im Moment entweder zu Tode gelangweilt, habe so einen inneren Druck oder innere Leere in mir oder ich habe Panik
    Echt entspannt bin ich eigentlich nie. Anstrengend ist das.
    Ja, am MPH wird es wohl weniger liegen, hatte das auch schon vor den Medis.

    Aber danke für Deinen Beitrag, ist echt gut zu wissen, daß es anderen ähnlich geht.

    Gruß Kaja

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