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Diskutiere im Thema Kommunikationsstörung, woran liegt es ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Hey Leute,

    erstmal möchte ich BloodyBane ein bisschen Mut machen, denn so wie es aussieht hast du doch gar kein Problem mit der Kommunikation selbst.
    Du hast dich doch wunderbar zu deinem Problem geäußert und es in nicht zu knapper Form beschrieben. Das du die Kommunikation nicht beherrschst stimmt also schon mal nicht!

    Das Problem nicht zu wissen was man wo sagen darf kennen bestimmt einige von euch. Die Sorge etwas falsches zu sagen haben jedoch nicht nur AD(H)S Betroffene.
    Ich habe es schon erlebt, das in einem mittelständischen Unternehmen, in der gemeinsamen Mittagspause fast ausschliesslich über aktuelle In- und Auslandsnachrichten gesprochen wurde und nicht zu vergessen Fussball.
    In einem anderen Unternehmen sah es wiederum viel familiärer aus und man hat sich fast ausschliesslich über private Dinge unterhalten.

    Mit der Gesprächsthematik habe ich mich schon in jungen Jahren sehr ausgiebig ausseinandergesetzt und möchte mal erzählen wie ich vorgehe.
    *(Ich bitte um Entschuldigung falls ich jetzt ein bisschen Oberlehrerhaft rüberkomme, weil ich hier großkotzig Tips gebe)*
    Im Grunde genommen ist zunächst eine schnelle Auffassungsgabe gefragt.

    Analyse des gegenüber:
    1) Unterscheidung Privatkontakt oder beruflichlicher Kontakt
    - Bei beruflichen Kontakten (im Büro) sollte man zunächst eher sachlich bleiben. Berufliche Themen sind angebracht, z.B. Hobbies die mit dem Beruf zu tun haben.
    Für gewöhnlich gibt ein vorgesetzter das Gesprächsthema vor. Am besten hält man sich zunächst zurück, bis das Alphatier ein Thema eröffnet. Auf keinen fall sollte man ein angeschnittenes Thema wechseln. Alphatier-Vorgesetzte sehen sowas absolut ungern. Auch wenn ein Alphatier-Vorgesetzter mal von seinen Kindern erzählt sollte man nicht direkt einsteigen und selbst anfangen von seinem Privatleben zu erzählen. Ein Alphatier brüstet sich so und zeigt, das auch zu Hause alles perfekt läuft. Wenn man selbst vom Privatleben erzählt erzeugt man sowas wie nen Konkurrenzkampf und vermittelt die Botschaft "Sieh her, bei mir ists ähnlich". Damit stellt man sich auf die selbe Stufe mit dem Alphatier und das sehen die nunmal nicht so gern.
    Allgemein sollte man sich vom Thema des Vorgesetzten leiten lassen. Wenn man zu still ist, wird der Vorgesetzte (mit einer gewissen Sozialkompetenz) einen schon Ansprechen und auch mal was fragen.
    - Bei Privatkontakten wirds dann schon schwieriger, vorallem bei fremden Personen. Nahestehende Arbeitskollegen fallen auch noch in diese Kategorie. Der folgende Schritt erklärt wie ich weitermache.
    2) Optische Analyse der Kleidung: Ich scanne die Person meist von unten nach oben ab.
    (leider kann ich nicht im Detail auf alle Punkte eingehen, aber ich Denke wenn Ihr Menschen ein paar Tage bis Wochen auf diese Art und Weise betrachtet kommt Ihr selber dahinter wie Ihr Personen einschätzen müsst)
    - Schuhe sagen häufig bereits viel über die Person aus. Elegante Lederschuhe können dafür sprechen das man sich auf dem Weg zur Arbeit befindet oder gerade von der Arbeit kommt. Sportliche Schuhe können eher dafür sprechen, das die Person bereits Feierabend hat.
    Menschen die im Privaten auch elegante Schuhe tragen, die unbequem wirken sollte man eher Sachlich ansprechen.
    Den Typ Sneaker/Sportschuhträger kann man im allgemeinen herzlicher und emotionaler ansprechen.
    Bei Frauen entscheidet dann auch mal die Höhe des Absatzes darüber wie ich sie einschätze.
    - Bei der Hose geht es dann weiter.
    Eine Anzughose spricht könnte in Verbindung mit eleganten Schuhen dafür Sprechen das jemand gerade von der Arbeit im Büro kommt. Hier rate ich zu sachlicher Kommunikation.
    Eine Jeans mit sportlichen Schuhen spricht eher für eine Person die gerade frei hat, da kann man auch mal ein lockeres pläuschchen beginnen.
    Bei Sneakern mit Baggypants halte ich mich persönlich schon stark zurück mit dem Ansprechen, da Gespräche mit dieser Gruppe Jugendlicher für mich nur zu Problemen führen. Allerdings kann man sich bei diesem Typus häufig in Gespräche einklinken und ihnen ins Gewissen reden. Wenn man selbst noch jünger ist hören diese Leute noch eher auf einen. Dummheiten ausreden ist also durchaus möglich.
    Als sonderpunkt möchte ich noch den Gürtel nennen. Häufig sieht man alte gammelige oder einfach unpassende Gürtel. Daraus lässt sich auch einiges ableiten. Achtet mal vermehrt darauf.
    - Jetzt sind wir beim Oberteil angelangt. Schuhe und Oberteil zusammen sagen aus meiner Sicht fast am meisten aus.
    Hier gibts wieder die Unterschiede zwischen Elegant und Leger, ähnlich wie bei den Schuhen, aber man erfährt viel mehr über den Menschen.
    Ist ein Hemd oder eine Bluse ungebügelt oder verknittert, deutet das häufig auf Schlacksigkeit hin. Solche Leute sind häufig ein wenig schüchtern aber trotzdem freundlich im Gespräch.
    Schweissränder unter den Armen können auch sehr aufschlussreich sein. Stress, Zeitdruck, Medikamentenkonsum. Alles Dinge die man in Betracht ziehen sollte.
    Bei T-Shirts oder Pullies sollte man auf die Aufdrucke achten. Häufig erfährt man hier bereits Dinge über den Träger z.B. den Musikgeschmack, und schon hätte man ein Gesprächsthema.
    - Jacken können ähnlich wie die zuvor genannten Punkte betrachtet werden. Achtet auf Abnutzungserscheinungen oder ob die Jacke zu groß oder zu klein ist. Auch häufig ein Zeichen für "Schlacksigkeit"
    - Weiter gehts nach oben, da käme jetzt sowas wie ne Krawatte oder ein Schaal. Männer im Anzug mit "Scherz"-Krawatten sind häufig sehr gesprächsbereit, z.B. an Festtagen. Kurz vor Weihnachten tragen einige Männer ja gern Weihnachtskrawatten. Bei Frauen ist mir aufgefallen, dass einige Frauen die sich selbst zu dick finden im Sommer mit Halstüchern rumlaufen. Auch Schwangere Frauen tragen häufig Halstüchter. Frauen mit geringem Selbstbewusstsein sind häufig sehr dankbar für einen kurzen Plausch.
    Schmuck wäre an dieser Stelle auch noch zu nennen, bei älteren Personen kann man an einer Kette mit Kreuz noch Hinweise zur Religionszugehörigkeit finden, bei Jüngeren eher nicht mehr weil Kreuze einfach als Modeobjekt getragen werden.
    Auf den Ringfinger könnt ihr auch mal vermehrt achten. Bei einem Verheirateten gegenüber lieber erstmal etwas sachlicher sein.

    Wie bereits gesagt kann ich nicht im Detail auf die Einschätzung eingehen aber ich denke ich habe euch eine grobe Richtung vorgezeigt. Probierts mal Leute so zu Analysieren, ich denke das hilft erstmal um Personen grob einzuordnen.
    Evtl. werdet ihr eure Umwelt so in einem neuen Licht sehen und darüber nachdenken euch selbst einen neuen "Style" zuzulegen weil ihr völlig falsch auf eure Umwelt wirkt.

    3. Analyse der Person: Na da bleibt ja nur noch das Gesicht und die Hände übrig dazu noch Gestik und Mimik.
    - Ein Gesichtsausdruck sagt mehr als 1000 Worte. Häufig sieht man Personen bereits an das sie nur ihre Ruhe haben wollen. Die sollte man dann auch nicht belästigen.
    Aber häufig sieht man traurige Gesichter und viele dieser Personen freuen sich wenn man mal einfach nur fragt ob alles okay ist. Einige sagen Ja andere Nein. Ich hab sogar schon erlebt das eine Frau sich bei mir regelrecht ausgeheult hat mit der ich vorher nie zu tun hatte.
    Tja, was soll ich euch hier großartig Tips geben. Ich denke ihr wisst selbst am besten wie Ihr einen Gesichtsausdruck deutet.
    - Und da wären ja noch die Hände.
    Sind die Fingernägel gepflegt. Sind die Hände schmutzig. Schwitzen die Hände. Spielt die person mit den Händen rum.
    An Dünnen fingern kann man im Winter sehr leicht erkennen ob Menschen extrem dünn sind.
    Aber ich glaube dazu muss ich euch jetzt auch nichts sagen. Ihr habt das System sicherlich verstanden.

    4. Gesamtbild
    Nachdem Ihr euch eine Meinung über den äußeren Eindruck (die Kleidung) und die Person (Gesicht, Gestik Mimik) gebildet habt, wisst ihr schon recht viel über euren gegenüber.
    Ihr könnt Vermutungen anstellen ob die Person gerade Frei hat, zur Arbeit fährt, von der Arbeit kommt.
    Ihr könnt sagen ob die Person gestresst ist, in Eile, Genervt, usw.
    Ihr wisst teilweise welche Hobbies die Person hat, welche musik sie hört, Familienstand, und und und.
    Vielleicht hat die Person eine Fachzeitschrift zu eurem Lieblingsthema in der Hand.


    Und an dieser Stelle könnt ihr euch dann entscheiden ob ihr die Person ansprecht, weil ihr Gesprächsbereitschaft erwartet oder ob ihr es lasst.
    Die Analyse sollte euch aber genug Themen zum Ansprechen bieten.

    Wenn ihr dann erst mal die Person angesprochen habt, sehr ihr ja selbst wie die Reaktion verläuft.
    Eine zunächst "merkwürdige" Reaktion bedeutet noch nicht das euer gegenüber nicht mit euch reden will. Die Leute sind es einfach nicht mehr gewohnt von Fremden angesprochen zu werden. Lasst euch nicht so einfach den Wind aus den Segel nehmen. 3 Versuche ein Gespräch aufzubauen sollte man sich pro Person geben. Nach der ersten verdutzten Reaktion sind die meisten Leute doch sehr erfreut über ein Gespräch.





    Naja eigentlich wollte ich nur sagen: KENNE DEINEN GEGENÜBER, DANN WIRD SICH SCHON EIN GESPRÄCHSTHEMA FINDEN!
    Die Themen stecken alle schon im Gegenüber...es ist so offensichtlich das die meisten Menschen es einfach nicht sehen!




    Vielleicht konnte euch die Erklärung ja irgendwie weiterhelfen.

    Grüße
    MadScientist

  2. #12
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Was man zu sagen hat.
    Wenn man etwas zu sagen hat.
    Auf ein Wort.
    Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, daß einfach zuviel geredet wird?
    Dass zu viel der Wörter deinen Raum ausfüllen, der ohnehin schon arg begrenzt ist?
    Das Sehen und das Hören werden all zu oft vernachlässigt, auf Kosten von zu vielen Wörtern.
    Werbung, Smalltalk, Fernsehen zum Erbrechen.
    Und dann bist du da, mit deiner Stille. Mit deiner Mimik und deinen Gesten.
    Du betrachtest deine Hände und könntest Bände mit Gedichten füllen,
    wenn du nun alles aufschreiben würdest, was dir dazu einfällt.
    Ein Tropfen Wasser in deiner Hand...verdunstet in der Zwischenzeit..
    während keiner deinen Gedanken lauscht.
    Ein Schrei. Edvards Munch zweidimensionale Verkehrtheit breitet sich bei dir ins unendliche
    Dimensionsgebrüll aus und verzehrt dich innerlich und frisst deine Wörter.
    Schweigen.
    Wenn du jetzt nur antworten könntest...und sei es nur für dich-
    Denk drüber nach,- das gedachte..dir vermachte..Vermächtnis...
    der Schweigsamkeit.

    LG --hirnbeiß--
    Geändert von hirnbeiß (18.01.2012 um 21:52 Uhr)

  3. #13
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Bloodybane. Noch etwas.

    Friedemann Schulz von Thun. Miteinander reden.
    Band eins bis 3. Das wirklich Beste, was es gibt an Literatur bei Komi...Kommunn...äähhh
    du weißt schon.
    Ich hab das auch. Die Bücher, meine ich.
    ISBN 9783499624070 14,95 Euro

    Ergo: 15 Öcken für etwas wirklich fantstisch Gutes.

    LG --hirnbeiß--

  4. #14
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    MadSientist... ich hab mal gehört, dass man sich die Leute am besten nackig vorstellen soll, wenn man unsicher ist... was n nu?


    Nee...im Ernst...
    Leider hat sich Bloodybane ja nicht mehr geäussert zu diesem Thema (was sich aber schon durch dieses, sein, Thema erklärt... kein Vorwurf also!!)

    Ich finde deine Analyse des Gegenübers schon interessant und prinzipiell sinnvoll, wenn ich unbekannten Personen gegenüberstehe. Durch so eine Analyse kann man, wenn man sich nicht veranalysiert (fehlinterprtiert) schon mal rausfinden, OB ein Gesprächsversuch auf fruchtbaren Boden fällt...
    Aber
    1. kann das gewaltig in die Hose gehen, weil Kleider vllt. Leute machen, aber nicht immer das Bild mit dem Charakter/Eigenschaften/Interessen des Gegenübers einher gehen (müssen). Da kann man schon mal manch interessanten Menschen versehentlich zu früh "aussortieren" oder wenn man es doch versucht, genau das falsche Thema wählen.

    2. ist mit dem Bild, dass ich mir male, vllt. noch lange nicht die Scheu vorm Beginn eines Gespräches genommen, denn... was wenn ich anfange zu reden und nach einem Wortwechsel geht es schon nicht mehr weiter? Oder die Analyse meines Gegenübers mich betreffend ist leider so ausgefallen, dass er/sie gar nicht mit mir reden will... traut sich das aber gar nicht direkt aus zu sprechen. Oder er/sie will eigentlich gerade was ganz anderes machen bzw lieber mit jemand anderem reden und traut sich das nicht zu sagen...

    Mir fallen noch so einpaar "oders" ein, die sind dann aber eher spezieller Natur.


    Ich für mich glaube, dass hinter solchen Hemmungen verschiedene Ängste stehen, die man erstmal erkennen muss

    Vllt. ist es eine Art Perfektionismus: Ich muss immer schlaue Sachen sagen und überhaupt bei jedem Thema mitreden können -> ich muss also am besten alles Wissen
    Vllt. stehen da auch im weitesten Sinne Verlustängste dahinter: Wenn ich immer MEINE Meinung sage, könnte sich herausstellen, dass ich gar nicht zu meinem Gegenüber/der Gruppe passe, weil ich alles total anders sehe. Oder mein Unwissen lässt das Interesse an meiner Person sinken... oder löst es auf.

    Gibt möglicherweise noch mehr solcher "Grundängste" die solch eine Sprachlosigkeit verursachen....
    Denn erfahrungsgemäß ist der Kopf immer dann leer, wenn sich der Stress (bzw die Angst) darin breit macht... glaube ich.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Hey Happypill,

    die Analyse des gegenübers finde ich aber schon grundlegend wichtig.
    So kann man Menschen die nicht gesprächsbereit sind ausfiltern. Klar evtl filtert man auch mal zu viel, aber das gehört dazu, ansonsten könnte man ja einfach jeden "dichtlabern".

    Der Vorteil der Analyse ist doch, das man Hinweise bekommt mit welchen Themen man beginnen kann.
    Die Ebene (eher sachlich oder persönlich) kann direkt festgemacht werden. Evtle Gemeinsamkeiten (ähnlicher Kleidungsgeschmack, Schmuck, Zeitschriften, ect.) geben direkte Hinweise zu Gesprächsthemen.

    Mir kam es bei meiner Vorstellung der Analyse weniger aufs Aussortieren an, sondern eher darum den Gegenüber auf potenzielle Gesprächsthemen abzuscanen.


    Ich glaub das ist alles ein bisschen Trainingssache mit dem Gespräche führen....Übung macht den Meister.
    PS: ich hab auch so meine Probleme mit dem Smalltalk, er wird mir zu schnell langweilig, MPH mir in dem Gebiet jedoch recht gut.

  6. #16
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Hi MadSientist,

    ich hab schon verstanden worauf du hinaus wolltest. ...denke ich...
    Mit meinem Beitrag wollte ich nur sagen, dass alles nichts nützt, wenn die Scheu vor einem Gespräch durch eine innere "Fehlfunktion"...zB Angst... verursacht wird.

    Ansonsten, wie gesagt, ist eine Analyse sicher hilfreich!


    So war es gemeint...

    da sind sie wieder... meine Kommunikationsprobleme

    lg
    happy

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Das mit der inneren Fehlfunktion würde ich für mich selbst nicht einfach so akzeptieren.
    Wenn ich etwas nicht gut kann, es aber können will, dann probiere ich es bis es hinhaut.

    Das Hirn ist ja keine Maschine mit Zahnrädern, die nur in eine Richtung laufen können. Ich bin der festen Überzegen das man durch ständiges Üben fast jede Fähigkeit erlernen kann.

    grüße
    MadScientist

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Kommunikationsstörung, woran liegt es ?

    Sorry, habe ihn letzter Zeit leider nie so wirklich die Motivation und vor allem KONZENTRATION gefunden hier im Forum zu schreiben. Wo wir schon beim Problem sind, mir fällt einfach nichts mehr zum Thema ein, obwohl ich innerlich weiß, dass da eigentlich noch so vieles zu erzählen wäre...

    @ happipill vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich mag meine Charaktereigenschaften, sprich Ehrlichkeit, Zutraulichkeit, Toleranz usw. . Bevor ich Antideprissiva genommen habe, in meiner Ausbildung habe ich mich ständig kritisiert und nach fehlern gesucht. Ich konnte immer alles schlechter und war immer langsamer als alle anderen (so war es im Grunde auch), vielleicht war ich für den Beruf nicht geeignet, vielleicht liegen meine Stärken doch wo anders.

    Bei mir ist es nur teilweise Lust bedingt etwas zu erzählen. Es ist schon mehr eine Blockade, das Training fehlt denke ich ebenfalls. Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

    Lust, Aufmerksamkeit/Konzentration (ohne Medis ist es an manchen Tagen sehr schwer sich mit mir zu Unterhalten, ich verliere oft den Faden etc.), Training, Laune/Stimmung, ob depri oder nicht...


    Perfektionismus spielt bei mir leider auch eine relativ große Rolle...es muss immer etwas schlaues sein...nichts dummes...



    Weiß noch nicht ob ich am 28.01. dabei sein werde, denke das wird sich dann an dem Tag entscheiden. Je nachdem wie ich mich fühle.
    Geändert von Bloodybane (19.01.2012 um 20:56 Uhr)

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