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Diskutiere im Thema Was machen bei Antriebslosigkeit? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    howie

    Gast

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    @ sonic 229 ist doch nicht schlecht, wenn du so viel seitig bist. du machst wenigstens irgendwas.

    überhaupt ziele müssen klar formuliert sein und dürfen weder unterfordern noch überfordern, vgl flow theorie.

    bsp: nicht "zimmer aufräumen" sondern: erst flaschen wegbringen, dann müll sortieren, ...

    jeden tag ein bißchen was ist auf dauer effektiver als auf den letzten drücker viel (wissenschaftlihc nachgewisen.)

    am besten man macht sich was zur gewohnheit, wie zähneputzen.

    monatspläne sind effektiver als tagespläne (weil täglich was dazwischen kommt und man oft gezwungen ist flexibel zu reagieren.)

    dann noch motiviert mit methode:
    ich mach das mal am beispielziel "mehr sport machen" vor.
    mehr sport machen ist zu vage formuliert besser man nimmt sich vor, was man genau machen will, zum beispiel abends liegestütze.
    dann muss man sich überlegen, was das neue verhalten für vorteile bringt.
    dann muss man aber auch "hindernisse" einplanen, meinetwegen "faulheit". das ist wichtig, positiv denken allein ist nicht so effektiv (wissenschaftlich nachgewiesen)
    dann - und jetzt kommts - stellt man einen "wenn, ... dann..." satz auf (auch wissenschaftlich nachgewiesen) wenn - mit ort und zeit, dann - genaue handlung

    beispiel sport
    anliegen/ziel:
    täglich eine halbe stunde frühsport
    allerschönstes: stärke, gesundheit
    hindernis: müdigkeit, keine lust
    wenn,... ,dann: wenn ich morgens um 9:00 aufgestanden bin, dann ziehe ich meine schuhe an und laufe eine halbe stunde

    andere beispiel selbst formulieren.

    das sind alles wissenschaftlich nachgewiesene ratschläge.

    klappt bei mir in den letzten tagen ganz gut - vgl mein thread.

    gruß,
    howie

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Ich habe nicht alles gelesen, aber kurz überfolgen

    Also ein Kommentar stört mich besonders!
    Irgendwer meinte was von wegen: Medis...blabla.... kann doch nicht sein dass ich der einzige bin blabla....
    Alles klar, sieh es ein, Du bist der einzige innerhalb Deiner Art, mann nennt es auch Individuum^^ Sollte Dir dieses Wort nun geläufig sein, kennst Du evtl. auch das Wort Individialität?
    Es gibt unterschiede in der Wirkung von Medikamten! Auch gibt es nicht DIE ADS! Der eine muss was schreiben und kann es gut mit 5mg MPH und bei dem anderen fängt das Medikament erst bei einer Dosierung von 40mg an schwach zu wirken..... Also ich freue mich für Dich, schön, ehrlich! Auch kann ich es sicher nicht beurteilen und würde es nie wagen, aber denkst Du, dass der leztere Typ, der 40mg gerade so wahrnimmt es nicht schwerer hat? M.E.n. sind die Mendikamnte doch genau dafür da! Wer es ohne kann braucht sie nicht, aber nicht jeder kann es!!


    Back to topic.

    Selbst habe ich auch größte Probleme mit der Antriebslosigkeit! Nur denke ich eben auch, dass da MPH nicht das richtige gegenmittel ist! Man müsste es einsetzen wie Speed und würde damit die eigentlich sinnvollere Wirkung, die Fähigkeit sich zu konzentrieren, zu nichte machen!
    Kaffe etc. sehe ich ähnlich kritisch, da man so dem Medikament in dieser Hinsicht entgegensteuert.
    Ich habe nun das Problem meiner Antriebslosigkeit eher auf Vitamin B12 Mangel zurückgeführt.... Und falls Du diesen Wert von Dir nicht kennst, wäre es mein Tip ihn zu überprüfen!
    Jedenfalls kann Dir da außer Dir selbst und Deinem Arzt niemand genaues sagen! Differentialdiagnostik von neuem^^ ätzend aber wahr

    Grüße,
    M.E.

  3. #43
    howie

    Gast

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    wie gesagt, ich kann nur immer wieder das beispiel von meinem kumpel anbringen, der auch diagnostiziertes adhs hat. der kriegt sein leben hin, einfach weil er es den ganzen psychologen aus seiner kindheit beweisen will, zum beispiel.

  4. #44
    howie

    Gast

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    vitamin b mangel hat mein hausarzt auch schon festgestellt. kam mir aber nicht motivierter vor, bloß weil ich die tabletten genommen habe. trotzdem die ernährung spielt eine rolle bei der psyche - versuche mich regelmäßiger zu ernähren und gesund zu essen (versuche meine fleischkonsum zu reduzieren, aber das ist was anderes (vegi oder nicht vegi (vegi oder nicht-vegi bleibt jedem selbst überlassen)
    das gehirn (der wille die konzentration) verbraucht auf jedenfall glucose und die liefert man ihm am besten durch gesunde ernährung (steht in dem buch, das ich gerade gelesen habe).

  5. #45
    howie

    Gast

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    auch mit methylphenidat konnte ich mich nicht motivieren. man muss schon an sich arbeiten WOLLEN, sonst bringen die ganzen medikamente nix, wenn man wunder erwartet.
    mir hilft es mehr mich an anderen zu orientieren, was die alles schaffen, zum beispiel bergsteiger oder zum beispiel david blaine.

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Hallo an Alle,

    es ist nun schon länger her, dass ich mich hier im Forum beteiligt habe.

    Hier ist viel los und tolle Beiträge...

    Ich kann Euch aus meiner langjährigen Auseinandersetzung mit meinem ADHS nur berichten, dass es ungeheuer aufregend und spannend ist, weil es mir noch immer nicht gelungen ist, dieses Phänomen richtig zu packen, aufzuklären und einzusortieren.

    Für mich stellt sich nun nicht mehr die Frage wie ich mich an das übliche System anpassen kann, sondern lerne meine Struktur zu akzeptieren und mein Leben mit den gesellschaftlich bestehenden Mitteln und Gegebenheiten auf diese umzustellen.

    Da stehe ich nun, bin mitlerweile umgezogen, habe einen alten Bahnhof im Osten gekauft, meinen Horrorjob hinter mir gelassen...und habe mich mit meinem kleinen Kind alleine in eine gewisse Ungewissheit und Unsicherheit gewagt. Meine alte Umwelt ist aus der Bux gesprungen, die Chaotin hat das geordnete Weltbild verlassen und das war eine Rettung für mich und mein ADS- Kind, das auch schon einer Stigmatisierung meiner Familie ausgesetzt war.

    Im Moment fühle ich mich auch sehr antriebslos, warum das so ist, hat sicherlich mehrere Gründe:

    --Ich habe mich in den letzen Jahren massiv ausgepowert, weil ich es meiner Umwelt zeigen wollte, wollte zeigen, dass ich nicht anders bin als die Anderen,
    --Ich habe mich für die normale Maskerade massiv verstellen müssen und bin immer mehr von mir weggetriftet, was mir eine Selbstentfremdung eingebracht hat, die von Depressionen, massiven Erschöpfungen und Burnoutsymptomen aller Art begleiten war.
    --Meine Gereiztheit habe ich nur noch mit vielen Tabletten in den Gritt bekommen.
    --Ich habe mich schlechter schützen können und habe die vielen Missstimmungen und Reize meiner Umgebung nicht mehr filtern können.
    --Ich hatte keine Kraft mehr zu kämpfen: Auf der Arbeit gab es soviel Festgefahrenes (Verwaltung), mit dem ich nicht mehr leben konnte und im Kindergarten meines Sohnes, den ich selber bezahlte (Waldorf kindergarten wohlbemerkt), wurden die Kinder auf subtile Art körperlich und seelisch gequält (gekniffen, am Hals gepackt, gepitscht, am Arm auf die Stülchen gerrissen, bedroht usw. Vieles hatte ich selber gesehen und einen riesigen aber friedlichen Aufstand gewagt. Es wurde nichts geändert, so habe ich ihn rausgeholt),
    --Meine Mutter kam auf die glorreiche Idee meine Wegzugsgedanken mit einem "Entmündigungsversuch" zu verhindern. Das hatte dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt, so bin ich fast über Nacht und Nebel mit Sack und Pack dem Moloch entflohen.

    Ja, dass Leben der ADSler ist gebeutelt von verzweifelten Anpassungsversuchen an die "heilsversprechende" Normalität, um dazuzugehören, nicht ausgegrenzt und verstoßen zu werden. Das sind ureigenste archaische Bedrohungsgefühle und in jeder gruppenbezogenen Sippe und ein absolutes Ko- kriterium für den Einzelnen. So phantasiere ich immer wieder, dass es nur diesen einen Weg zum Glück gibt und begebe mich immer wieder in diesen Vergleichswettstreit hinein. Dabei ist es meiner Meinung nach genau der falsche Weg und ein nicht zu gewinnender Kampf.

    Es gilt für mich nun meine Gefühle und Nichtgefühle und so auch diese immer wiederkehrende "Antriebslosigkeit" zu verstehen und sie selber in die Hand zu nehmen. Ich bin sehr dankbar, dass ich mit den Medikamenten meinen Schwankungen und Verzweiflungen nicht mehr ausgeliefert bin und mein Leben durch eine andere Brille sehen lernen kann.

    Da wir ADSler sehr empfindsame Antennen für jede soziale Missstimmung haben und mehr als eventuell andere Menschen echte Gruppenharmonie und Übereinstimmung brauchen, um erfolgreich zu sein, habe ich dann etwa seit meinem 16 Lebensjahr aktiv begonnen meine Natur bewusst zu unterdrücken, um die Liebe meiner Familie nicht weiter zu verlieren. War doch klar, dass alles mit der Zeit immer mehr ins Wanken geriet und man sich nicht mehr selber über den Weg traute, seine Träume und sein wahres Ich zu vergessen begann, eine leere, reagierende Hülle zurückblieb.

    Durch Zufall bekam ich die Diagnose ADS von einem Arzt und die Medikamente verordnet.

    So habe ich mich mit der Persönlichkeit, die wir ADS nennen intensiv beschäftigt und begonnen nach natürlichen Erklärungen zu forschen, mich mit meinem Naturell auszusöhnen. Im Inneren glaube ich bis heute nicht, dass es sich um ein Defizit oder Störung, Krankheit handelt, sondern nur die Auswirkungen der Unterdrückung von menschlicher Vielfalt. Der Krankheitsbegriff wird immer von der jeweiligen Gesellschaft und dem bestehenden Zeitgeist, also auch betreibswirtschaftlichem Nutzen des Menschen definiert. Nun gibt es für mich eben mehrere Normen.

    Die Antriebslosigkeit bedeutet für mich heute weitgehend eine verordente Auszeit, um zu sinieren und Pläne zu schmieden, wie ich Dinge angehen kann, die ich nvor mir herschiebe, dass es erträglicher ist. Zum Beispiel habe ich meinen ungeliebten Papierkram in einer Kiste an meinem Bett stehen. Mein Bett ist mein sicherer Ort und hier kann mir die böse regide Welt da draußen nicht weh tun. Den Papierkrieg mache ich dort, jeden Tag ein bischen.

    Mein neues Haus ist meine Burg, ich habe keine Klingel, zum Leidwesen vieler Kontroleure und Menschen, die mir meine kostbare Zeit klauen. Ich kenne keine Langeweile und möchte auch nicht mehr von Gelangweilten ausgesogen werden.

    Ich habe noch kein Festnetz und auch kein Fernseher...aber meinen PC und das geliebte Internet.

    Ich bestimme !!! Ich bin immer in Aktion, auch wenn ich mal wieder ohne jeglichen Antrieb bin. Na, dann bin ichs eben. Schuldgefühle, so sie mir bewusst werden, versuche ich deswegen abzubauen, das macht die Lethargie nämlich noch schlimmer.

    Ich habe hier vor mich selbständig zu machen, weil ein Angestelltenverhältnis nicht mehr zu mir passt, meinen innersten Einstellungen von einem Miteinander völlig zuwider läuft. Es gibt immer wieder Ausbeutung und Korruption und dem kann ich nicht mehr weiter zustimmen. Ich erschaffe mir eine eigene Welt, die mit dem Zeitgeist nicht im Widerstreit stehen muss. Vieles wird im Verborgenen bleiben und ich werde mich auch nicht mehr so aus dem Fenster lehnen und schon gar nicht mit jemandem Streit anfangen oder Rechthabereien ausfechten.

    Jeder soll doch machen was ihn glücklich macht.


    Liebe Grüße von Rosenmädchen

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Antriebslosigkeit und das damit verbundene unverständnis der Umwelt sind mir sehr gut bekannt. Würde gerne mein Abitur nachholen, mein Englisch perfektionieren, meine deutsche Rechtschreibung verbessern, eine Freundin finden und weiß Gott was sonst noch. Das ist aber alles nur ein schönes Luftschloss in meinem Kopf, die realität sieht leider so aus das ich Arbeitslos zuhause sitze und garnichts mache.

    Ich weiß zwar das ich etwas machen muss, tue es aber einfach nicht. Wenn ich gefragt werde woran das liegt kann ich darauf nur mit einem nichtssagenden Achselzucken antworten.


    Es ist quasi als könnte ich mich selber dabei beobachten wie alles den Bach runter geht und nichts dagegen machen obwohl es doch mein eigenes Ich ist.

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Aligator82 schreibt:
    Antriebslosigkeit und das damit verbundene unverständnis der Umwelt sind mir sehr gut bekannt. Würde gerne mein Abitur nachholen, mein Englisch perfektionieren, meine deutsche Rechtschreibung verbessern, eine Freundin finden und weiß Gott was sonst noch. Das ist aber alles nur ein schönes Luftschloss in meinem Kopf, die realität sieht leider so aus das ich Arbeitslos zuhause sitze und garnichts mache.

    Ich weiß zwar das ich etwas machen muss, tue es aber einfach nicht. Wenn ich gefragt werde woran das liegt kann ich darauf nur mit einem nichtssagenden Achselzucken antworten.


    Es ist quasi als könnte ich mich selber dabei beobachten wie alles den Bach runter geht und nichts dagegen machen obwohl es doch mein eigenes Ich ist.
    genau das ist es,du hast den nagel auf den kopf getroffen

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Hallo euch Allen,

    ich erkenne mich auf jeden Fall wieder in euren Aussagen. Habe jetzt nicht jeden Kommentar gelesen, aber die letzten habe ich schon ganz durchgelesen. Zu Rosenmädchen muss ich sagen, dass ich zur Zeit in einer ähnlichen Phase stecke. Ich bin viel herumgekommen und niergends habe ich mich richtig wohl gefühlt. Überall habe ich einfach versucht den Leuten zu zeigen was ich kann und mich wirklich im wahrsten Sinne des Wortes "ausgepowert".

    Seit einigen Monaten habe ich den Verdacht und bin mir zu 99% sicher das ich ADHS habe. Jedoch versuche ich meinen Alltag zu meistern und mich zu strukturieren. Das ist echt schwer, da ich im Moment kein soziales Umfeld habe. Fühle mich oft einsam und lasse auch nicht zu, dass sich jemand mich nähert. Habe immer schlechte Erfahrung gemacht mit anderen Menschen. Nun ja es hat ja auch ein wenig an mir gelegen, da ich vielleicht nicht wirklich eine leichte Persönlichkeit gewesen bin mit meinem ADHS. Dazu wusste ich damals gar nicht warum ich so drauf bin. Warum ich immer wieder allen Leuten irgendetwas beweisen möchte. Jetzt ziehe ich mich in mein "Schneckenhaus" zurück und überlege mir gut was ich will.

    Mit ADHS ist es ja immens schwer sich zu strukturieren, geschweige denn richtig zu wissen was man will. Zu Aligator82 kann ich nur raten anzufangen, was du tun möchtest. Von einem kleinem Antrieb kommt der nächste Schwung und du wirst dich wundern, wie es geht. Bin Student und bei meinem Studium muss man sich richtig zusammenraufen, um es zu schaffen. Stehe vor den Prüfungen und habe ein Fach etwas vernachlässigt. Werde jetzt intensiver lernen und hoffe sie irgendwie zu bestehen, aber die anderen Fächer habe ich nicht so sehr vernachlässigt, da habe ich größere Hoffnungen sie zu bestehen. Deswegen nochmal zu Aligator82: Steh einfach auf und mach das wovon du denkst, dass du machen willst. Wenn es dein Abi ist, dann hol es nach. Solange du lebst hast du die Möglichkeit noch was zu ändern. Einfach anfangen ohne zu überlegen (aber nur aufpassen, dass du nicht zu vieles neu anfängst).

    Bei mir stellt sich nur eine große Herausforderung ein soziales Umfeld herzustellen. Da habe ich noch dran zu knabbern... und zwar sehr.

    Bis demnächst seid gegrüßt

    Scorpio

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Was machen bei Antriebslosigkeit?

    Rosenmädchen schreibt viel Wahrheit.

    Ich habe mich vor ~20 Jahren in die freiberufliche Tätigkeit "gerettet"; damals ohne zu wissen wie so und weshalb, aber ich habe intuitiv gewusst das die schon damals verkorkste und auf "Theater spielen" geölte Maschinerie des "9 bis 5"-arbeiten mich endgültig kaputt gemacht hätte. Auch folge ich der Argumentation meines weisen Hausarztes, der sagt dass "ADS" eher eine besondere Konfiguration des Menschen ist, und keine Krankheit im engeren Sinne. Während die anderen Menschen sich keine Gedanken über Prozesse und Verhalten machen müssen, ist die "ADS"-Konfiguration eben eine die mehr Arbeit und Feintuning bedarf.

    Die Motivationslosigkeit habe ich auch, sie ist eigentlich das Schlimmste. Es gibt für mich eigentlich keine andere Antwort als Sport und Bewegung, so sehr ich es hundertmal Hasse auf dem Ergometer zu sitzen oder gar schwitzenden Mannschaftssport zu treiben. Medikation habe ich vor langer Zeit mal probiert, aber die Nebenwirkungen waren für das bisschen mehr nicht akzeptabel.

    Häufig kann mich ein externer Mensch zur Motivation treiben, wenn jemand die "dreifache Packung" mitbringt, mache ich gerne mit. Aber von selbst wäre ich nie darauf gekommen oder hätte sie auch nicht gefunden. Der Sport hebt den Level an Motivation dort an, wo andere Leute nach dem Aufwachen einfach so motiviert sind. Aber anders geht es nicht.

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