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Diskutiere im Thema Erhöhter Bedarf an Zucker... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    ich hab auch ständig erhöhten bedarf an zucker. schoki und bonbons sind zzt der hit. jeden morgen und jeden abend zudem noch nutella und alles ist toll
    ich habe manchmal untergewichtig und manchmal normalgewicht. übergewicht hatte ich noch nie, stattdessen probleme mit dem blutzucker, der ständig zu niedrig ist.

    medis nehme ich gar keine!

    ist das ein generelles problem bei adhs?

    LG

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    Viele ADHSler verstoffwechseln den Zucker nicht so schnell.
    Darum der Hype auf Zucker.
    Der Zuckerspiegel sinkt rapide ab. Ach beim Verkehr von Süßigkeiten, sinkt immer noch weiter der Zuckerspiegel ab, bis eigentlich der Zucker verstoffwechselt wird.
    Darum kommt es einigen so vor, als würden die davon hyperaktiv, dabei sinkt der Zuckerspiegel immer noch weiter.

    Und als Frau, haben so einige dank der Hormone, monatlich sowieso ein Heißhunger auf Süßes.

    Störungen im Zuckerstoffwechsel

    Der Zusammenhang zwischen ADHS und Zuckerkonsum ist weitgehend anerkannt. Unser Gehirn benötigt viel Energie in Form von Glukose, um die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin herzustellen und die Übertragungsimpulse der Nerven zu steuern. Diese Energie muss dem Gehirn ständig und vor allem gleichmäßig zur Verfügung stehen. Blutzuckerspitzen, wie sie beim Verzehr von schnell verwertbaren Kohlenhydraten (Zucker, Weißmehl) entstehen, führen aufgrund extremer Insulinausschüttung in der Folge zu Unterzuckerung (Hypoglykämie). Das Gehirn ist unterversorgt, der Gehirnstoffwechsel gestört.
    Die bekannten Folgen sind Gereiztheit, Nervosität, Jähzorn und nächtliche Schlafstörungen. Aber es wäre völlig falsch, die Unterzuckerung durch Zuckerverzehr zu kompensieren, denn dies würde nur zu einer Verschlimmerung des Kreislaufs und langfristig zur Insulinresistenz der Zellen führen. Neben dem Umstieg auf komplexe Kohlenhydrate (Vollkornprodukte, Gemüse), die zu einer Regulierung des Zuckerstoffwechsels führen, ist eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen, insbesondere Zink, Chrom und Magnesium, sinnvoll.
    ADHS

  3. #13
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    Sorry, aber irgendwie komm ich mit Deiner Theorie nicht so richtig klar.. Wenn ich Zucker nicht so schnell verstoffwechsel, dann bleibt mein Zuckerspiegel doch konstant. Wenn ich den schnell verstoffwechsel, was bei normalem Zucker ja eher passiert, dann sinkt doch auch der Blutzuckerspiegel, bzw.. bei verstärkt körperlichen Aktivitäten..

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    vllt wird gemeint, schneller?!... und es is nur n schreibfehler?!...

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    Ansonsten, fachlicher erklärt im Zitat.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ja ich habe auch einen erhöhten Bedarf an Zucker

    Selbst als kleines Kind habe ich immer nach Süßigkeiten gesucht, habe eher selten welche von meiner Mutter bekommen, so dass ich alles mögliche als Ersatz gesucht habe.
    z.B Rosinen,Mandel,Schokostreusel, Marzipan-Rohmasse usw. meine Mutter wollte backen, waren dann mal wieder fast keine Zutaten da

    Auch hat sie die Schränke immer abgesperrt

    Bei mir ist Zucker aber eher wie Benzin, wenn ich mal wieder sehr viel Süßes gegessen habe, dann bewege ich mich sehr viel, muss mich bewegen! sonst kann ich bei einem Zuckerschock z.B durch 2 Tüten Gummibärchen,gar nicht mehr klar denkem bin nur noch nervös.....

    Seid ich die MPH nehme, esse ich fast nix mehr Süßes am Tag......
    Nur in der Früh und am Abend, aber dann natürlich auch wieder Süß^^

  7. #17
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    @Frustchaot, sorry wenn ich Dir jetzt widerspreche.. aber daraus geht nicht hervor, dass ADHSler den Zucker nicht so schnell verstoffwechseln..
    Würde man den Zucker nicht so schnell verstoffwechseln, würde wahrscheinlich auch nicht das Problem mit dem Insulinspiegel entstehen. Weil der ja eigentlich am besten in Zusammenhang mit wertvollen Kohlehydraten konstant(er) bleibt. Wenn Zucker nicht schnell verstoffwechselt würde, dann hätte man auch keinen Heißhunger..

    Mich würde nur einfach der Zusammenhang interessieren, warum es überwiegend bei geistigen Tätigkeiten so nen Hype auf Süßes gibt.. Vielleicht sollt ich das mit Traubenzucker regulieren und Vollkornbrot.. aber das zeigt zumindest, dass man den Geist nicht unterschätzen sollte.. Auch wenns Hirn keine Muskelmasse hat..

    Löwin.. Früher war ich auch so. Schüsseln auslecken, wenn meine Mama gebacken hat... ohhh. Da hab ich mich mit meinem Papa immer gestritten oder meine Mum musste mehr Teig machen, damit die Raupe Nimmersatt zufrieden war..
    Früh bekam ich meist süßes Mampf.. aber als Kind war ich seltsamerweise kein Frühstücker.. Trotz Pummelfee, wars mir morgens schlecht... Aber nachmittags oder in die Schule hat dann irgendwann die Schoki wieder geschmeckt.. Mich hat mal ne Leherin ermahnt: "Schnubbel, sie essen doch wohl nicht im Unterricht?" .. "Öhm, doch? Wollen sie was ab ham?! "

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 149

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    @ Schnubbel mein zweiter NAme ist HAm HAm :-)

    zum Thema Zucker denke ich auch wenn das Gehirn so 20% vom Grundumsatz verbraucht, vdann fehlt es ja wo anders und man wird z.B müde, antriebslos. z.B wenn ich weniger esse.

    habe vor ein paar Wochen ein Buch über das Belohnungszentrum bei AHDs gelesen, manche holen es sich mit Zucker, Rauchen den Dopamin- und Serotinkick,
    dass wäre für mich die Erklärung warum ich unter MPH kein Verlangen habe.

    und klar man ist viel konzentrierter unter MPH, darum braucht das Gehirn auch mehr Zucker, wenn man lernt ist der Grundumsatz ja auch erhöht.

    ich mach es wie die Stundenten,
    Brainfood für das Gehirn, Vitamine, Mineralstoffe komplexe Kohlenhydrate damit ich gut arbeiten kann, für die Nerven.
    und meine Nussschnecke,Schoko am Abend, für meine Seele

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    Hallo,
    ich kann mir auch nicht vorstellen das ADS/ADHSler den Zucker nicht gut verstoffwechseln können. Eher kann ich mir gut vorstellen das er zu schnell abgebaut wird und daher Heißhunger entsteht. Woher sonst der Hinweis das eine ausreichende Zufuhr an "Zucker" notwendig ist.

    Ich stehe meistens vor dem Problem das ich Heißhunger habe aber weder Schoki noch viele Kohlehydrate,noch obst essen darf und kann. (Unverträglichkeiten und Stoffwechselstörung) Also nur in Maßen und eine Matschbirne ertragen.

    Nach einem gegönnten Schokibrot und Schoki so zum naschen gehts mir dann besser. Zumindest im Kopf ...

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Erhöhter Bedarf an Zucker...

    Schokolade macht tatsächlich glücklich. Da wir unter chronisches Dopaminmangel leiden, sind wir irgendwo chronisch unglücklich. Unser Belohnungssystem ist halt unterversorgt. Mit zucker lässt sich das gang gut bekämpfen.

    Der nachteil an einer Zuckertherapie ist, also unabhängig von den körperlichen Folgen, dass Zucker natürlich Energieliferant ist. D.h. Zucker macht uns zwar erstmal glücklicher, aber auch hibbeliger.

    Ich kenne ADHS'ler die bewusst auf Zucker verzichten, da sie dann ruhiger sind. Das ist für viele auch ratsam. Kann also durchaus die ADHS Symptome verbessern.


    LG Sandra

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