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Diskutiere im Thema soziale kompetenzen ! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.600

    AW: soziale kompetenzen !

    Manchmal liegt das Problem ja gerade darin, dass man selber glaubt, normal zu reden, während man für Andere aggressiv klingt. Ich kann meinen eigenen Tonfall in manchen emotionsgeladenen Situationen kaum einschätzen, während ich rede. D.h. nur wenn ich mich extrem beherrsche, und das gelingt mir leider nur zu selten.
    Ooooh, da läuten bei mir sämtliche Glocken!!! Emotionale erregt, wird's lauter. Ja, habe da auch schon häufig Rückmeldung bekommen...

    Natürlich will auch ich (und die anderen hier) nicht aggressiv erscheinen! Das bin ich meistens auch nicht, wenn dies so aufgefasst wird.
    Mir fällt es erst auf, wenn mein Gegenüber entsprechend reagiert. Wie kann man denn das wirklich beeiflussen, den eigenen Tonfall, auch bemerken um andere damit nicht unnötig vor den Kopf zu stoßen? Kann mir gut vorstellen, dass hierin auch das soziale Anecken einen Grund findet.

    Ist mir gerade in letzter Zeit sehr aufgefallen, dass Freunde diese Eigenart handhaben können. Unterschiedlich, aber… Den Rest der Menschheit erschreckt's. Was nicht gewollt ist.

    Was mir oft passiert ist, dass ich in Rage gerate, wenn ich Freunden über etwas berichte. Da dann auch lautstark, ebenso meine Reaktion auf deren Ratschläge. Ein Freund selbst, stimme dir zu Lineli, über den ärgere ich mich nicht. Nö. Geht einfach nicht.

    --------------------------------

    Ähm, die Listen… frag einfach nach. Sind auf meinem eigenen Mist gewachsen und u.U. nicht ganz nachvollziehbare Formulierungen und Gedankengänge drin.

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: soziale kompetenzen !

    Schnubbel schreibt:
    Ich habs grad mit meinem Freund. Zoff ohne Ende, weil ich mir erlaubt habe ehrlich und direkt meine Meinung zu sagen. Nun ist Krieg. Ich bin am Grübeln, ob es nicht wirklich besser ist, sich aus allem raus zu halten, keine Meinung zu äußern.. dann ist man aus allem raus. Auch wenn sich das mit meiner Auffassung vo Ehrlichkeit und Direktheit beißt.. Sowas, dass ich den Gong bekomm, weil ich zu meiner Meinung stehe kotzt mich an.. noch mehr, dass meine Meinung gern und immer untergraben wird, ich mir aber immerzu Kritik annehmen muss. Wenn ich dann mal zickig werd - weil irgendwann ist auch mal zuviel des Guten - heißt es, ich könne keine Kritik ab.. Schieb grad den vollen Frust und stelle mir grad die Frage, ob ich irgendeine Daseinsberechtigung hab.. es ist zum Mäusemelken
    hey Schnubbel, wie gut ich das doch kenne ... man scheint es den Leuten einfach nie recht zu machen ...

    Irgendwie müsste es doch eine Möglichkeit geben, den Anderen seinen Standpunkt deutlich zu machen, ohne dass die uns fertig machen, untergraben, nicht ernst nehmen etc ... Denn sich aus allem raushalten geht ja letzten endes kaum, vor allem wenn es um Partner geht. Irgendwann wird es immer zu viel, und man explodiert. Da ist es doch besser, man sagt es sofort, wenn man eine Meinung zu etwas hat, oder?

    Wenn ich diese meine Meinung ruhig und gelassen, aber trotzdem bestimmt äussern könnte, dann müsste es gar nicht mehr zu so einem Emotionsstau und folgendem Dammbruch kommen. Vielleicht fehlt es uns in der Hinsicht ja auch an Selbstsicherheit? Unsere Position vertreten heisst ja, voll und ganz dahinter zu stehen ...

    Ich frage mich, ob man sowas auch in einer Verhaltenstherapie lernen kann ... vielleicht würde sich ja auch mal ein Rhetorikkurs oder sowas lohnen? Allgemein bin ich ja eher der Büchertyp, wage mich (gerade wegen der schlechten Erfahrungen bezüglich Sozialkompetenz ... ) nicht so unter die Leute. Vor einer VT habe ich bisher zurückgeschreckt, weil ich mich kenne: ich lasse mich so ungern manipulieren, und sagen lasse ich mir ohnehin nichts. Momentan geht das glaube ich nicht ...

    Schnubbel, wir alle haben eine Daseinsberechtigung!!! Wir können sie nur noch nicht so gut vor uns selber und den Anderen vertreten, aber deswegen lohnt es sich nicht, im Frust zu versinken

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: soziale kompetenzen !

    Lineli schreibt:

    @Flopsi: Vielleicht geht das ja wirklich nur mir so, aber ich finde wirklich, wenn man von einem Problem so offensichtlich nicht betroffen ist, dann sollte man sich eines Kommentars enthalten können. Denn logischerweise hat man dazu auch nicht viel zu sagen ...

    Wenn Andere ein Problem ansprechen, und Hilfe oder Tipps zum Umgang damit erwarten, dann ist es wirklich schwer zu ertragen, ein schnödes "also nö, dieses Problem habe ich nicht!" zu hören. Das hilft weder weiter, noch ist es in irgend einer Weise konstruktiv! Also ja, es scheint so, Flopsi, als wären wir wieder am genau gleichen Punkt angelangt ... tut mir Leid, wirklich! Wenn es Dir so gut geht, wenn Du selbstbewusst bist, keine Probleme hast usw., weshalb, wenn ich dich fragen darf, bist Du denn hier im Forum? Was erwartest Du, wenn nicht irgendwie ein Lob: toll Flopsi, schön für Dich, schade für alle anderen? Echt, Du musst Dich nicht rechtfertigen für Deinen Beitrag, und ich habe auch keine Lust, mich bezüglich meiner erneuten Überreaktion zu erklären. Ich musste das jetzt einfach nochmals schreiben, denn es regt mich wirklich auf ... In Zukunft werde ich aber, das verspreche ich, solche Beiträge versuchen zu ignorieren, auch wenn es schwer ist!

    nichts für ungut ...

    lg
    L
    oh man bitte nicht schon wieder!-_-

    der TE fragte uns doch,wie es bei uns ist?und ich habe ebenso wie alle anderen nur darauf geantwortet!

    und ich denke schon,dass mein beitrag hilfreich ist.vllt mal komplett lesen ne...ich schrieb zb,dass es den normalos oft genauso geht mitm anecken...und:dass ehrlichkeit das einzig richtige ist,is wohl auch ne feststellung,die manchem weiterhelfen wird,der sich vllt als ZU ehrlich empfindet.meinste nicht?!

    und ich hab nie behauptet,keine probleme zu haben,das legst du mir jetzt in den mund;-)(meine probleme liegen im bereich konzentration und aufmerksamkeit bezogen auf das lernen im studium) hab dazu schon mal was geschrieben,erinnere dich...naja manche wollen nicht verstehen,ne...

    nochmal:die frage war die nach unseren sozialen kompetenzen-und derlei habe ich ne menge.na und?!
    man kann auch von anderen lernen,weißte...positive bespiele zb nutzen.in diesem fall sich zb sagen:gut,dass ich ehrlich bin,wenn andere das nicht verkraften,obwohl ich respekt wahre,liegt das problem eindeutig bei ihnen-und nciht bei mir.
    mal weiterdenken...

    und ja es is wohl besser,wenn du auf mich immer so reagierst,dass du mich ignorierst.nur wie gesagt,ich lass mir noch immer nichts unterstellen,was nicht stimmt.
    und wenn du selbst weißt,du reagierst über-warum nicht mal nix schreiben und sich erstmal beruhigen,drüber nachdenken?!

    aber wahrscheinlich passt es dir auch nciht,wenn ich dir gute tipps gebe...naja.ich hab eben gelernt,es nicht allen recht machen zu wollen-wieso sollte ich das auch wollen.mich soll gar nicht jeder mögen,wozu auch...

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: soziale kompetenzen !

    @showdown

    Mir fällt es erst auf, wenn mein Gegenüber entsprechend reagiert. Wie kann man denn das wirklich beeiflussen, den eigenen Tonfall, auch bemerken um andere damit nicht unnötig vor den Kopf zu stoßen? Kann mir gut vorstellen, dass hierin auch das soziale Anecken einen Grund findet.
    Leider habe ich dies bis jetzt nicht herausgefunden Ich habe schon öfters mit meiner Therapeutin (Gesprächstherapie wegen Depris, nicht ADHS ... ) darüber gesprochen, sie hat mir nichts wirklich gutes darüber sagen können. Gerade sie zählt zu meinem Unglück auch zu den Personen, die mit meiner Impulsivität nur schwer umgehen können. Als meine Therapeutin bemüht sie sich aber immerhin sehr darum, die Situation besser verstehen zu können. Wir sprechen im Nachhinen immer über die Situationen, und überlegen, was hätte helfen können, um sie zu vermeiden bzw. zu deeskalieren. Im Wesentlichen läuft das aber auf Deine Punkte in der Liste (Konfliktmanagement) hinaus. Also nichts neues ...

    Ich denke schon, dass wir (zumindest ich) zu einem guten Teil deshalb sozial anecken, weil wir uns iwie zu wenig beherrschen können. Dies betrifft jedoch nicht nur den Tonfall, sondern überhaupt unbedachte Äusserungen ... hat auch mit Impulsivität zu tun, denke ich. Überlegen, dann reden, so ungefähr. Dann eben auch noch in welcher Lautstärke ...

    In meinem Musikstudium (Lehrdiplom) musste ich mich oft mit Tonband/Video beim Spielen oder Unterrichten aufnehmen. Dies hat einiges zum Vorschein gebracht, dessen ich mir während des Tuns gar nicht bewusst war. Wenn wir uns ständig filmen lassen könnten, die Aufnahmen danach betrachten und reflektieren könnten ... Vielleicht könnten wir daraus etwas lernen. Aber eben, ich kann ja schlecht mit der Videokamera beim Typen vom Sozialdienst auftauchen

    ****************************** ****************************** ****************************** *
    Zur Liste:

    Die folgenden Punkte werfen bei mir noch ein paar Fragen auf, die Du vllt beantworten kannst

    Bahnhof
    Rückmeldung Fordere dein Gegenüber auf, deine Aussagen zu wiederholen.
    hmm ... klingt gut, aber klappt das auch bei der Umsetzung? ich meine, hast Du das schon mal probiert? Wie reagieren die Leute? Bei jedem kann man das wohl auch nicht machen ...

    Konfliktmanagement
    Introjektionsstop Die Gefühle deines Gegenüber gehören ihm. Also nimm sie ihm nicht weg! ;-)
    Kannst Du das ausführlicher erklären? Verstehe ich nicht ganz ...

    Stolperfallen
    Situation-Switching Lass dir helfen, den Schalter umzulegen.
    Wie lässt man sich denn am besten helfen??? Ich nehme an, Situation-Switching spielt darauf an, dass man "umstellungserschwert" ist ...

    Reissleine

    Alle Punkte ... Kommt dies aus einer bestimmten Therapierichtung (Gedankenstopp Methode)? Wenn ja, dann fällt mir die Umsetzung extrem schwer, bzw. klappt überhaupt nicht

    Insgesamt aber !! Wirklich, dass Du das selber gemacht hast, war sicher viel Arbeit und steckt sehr viel Wissen und Erfahrung drin!

    lg
    Lineli

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: soziale kompetenzen !

    Flopsi schreibt:
    aber wahrscheinlich passt es dir auch nciht,wenn ich dir gute tipps gebe...naja.ich hab eben gelernt,es nicht allen recht machen zu wollen-wieso sollte ich das auch wollen.mich soll gar nicht jeder mögen,wozu auch...
    Gegen Deine Tipps habe ich absolut gar nichts einzuwenden! Meistens hast Du sogar völlig recht damit, denn ich weiss schon, bin alles andere als perfekt ... Nur ist es halt manchmal schwer, aus Deinen Beiträgen irgend einen Tipp herauszulesen, wenn Du nur schreibst, wie es Dir geht. Es gehört meines Wissens auch zu Sozialkompetenz, auf die Aussagen anderer einzugehen, aber wie auch immer ...

    Und es geht mir nicht um Dich persönlich, ich kenne Dich ja gar nicht, und wie gesagt, vielleicht liegt es ja nur an Deinem Schreibstil. Ich weiss doch von Deinen Beiträgen hier nicht, ob ich Dich mag oder nicht! Damit hat es sicher nichts zu tun ... Eigentlich will ich ja auch lieber niemanden ignorieren, denn die Meinung anderer interessiert mich grundsätzlich immer! Vielleicht sollten wir uns ja mal live treffen, falls sich irgend eine Möglichkeit ergibt. Ich bin nämlich sicher, dass wir durchaus auf einen gemeinsamen Nenner kommen könnten Schriftliche Kommunikation ist halt schwer, weil das nonverbale fehlt.

    lg
    L

    ps: Und ich habe Deinen Beitrag jetzt nochmals genau durchgelesen. Ich glaube Dir schon, dass Du es ernst meinst mit den Tipps. Vielleicht sollte ich mir das wirklich zu Herzen nehmen, mit dem genauer durchlesen, und vielleicht gelingt mir das auch mit der Zeit besser. Das wollte ich nur nochmals hier festhalten, damit der Vorwurf nicht so im Forum stehen bleibt. Den Rest per PN, ok?
    Geändert von Lineli (25.10.2011 um 15:41 Uhr) Grund: ps

  6. #36
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: soziale kompetenzen !

    Dies hat einiges zum Vorschein gebracht, dessen ich mir während des Tuns gar nicht bewusst war. Wenn wir uns ständig filmen lassen könnten, die Aufnahmen danach betrachten und reflektieren könnten ... Vielleicht könnten wir daraus etwas lernen.
    Ich hab ja ein Volontariat mit entsprechenden Kursen gemacht. Der Redakteur der uns - allen, nicht auf ADHS zugeschnitten - beigebogen hat, wie man sich vor Kameras bewegt, hat genau das versucht: Uns zu lehren wie man sich neben sich stellt und sich selber zuguckt. Hat mir immens geholfen. Das ist aber auch für Normalos arg schwer.

  7. #37
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: soziale kompetenzen !

    @Linelli, danke Dir... ich bin scho nimmer mehr so sehr gefrustet. War ne Stunde draußen mit Kindi und es geht wieder. Der Zoff besteht dennoch...

    Rhetorisch denke ich, dass ich ganz fit bin. Also meine Kunden sagen mir das zumindest ganz oft, dass meine Rhetorik sehr gut sei, Redestil, keine Widerholungen von Wörtern, kein äääääh... ich möcht mir nicht selbst auf die Schulter klopfen, weil ich eher tief stapel... ich will nur damit sagen, dass mir bei meinen zwei Problemmännern noch nichtmal die Rhetorik was nützt...
    Also ich meine meinen Freund und diesen Abteilungshäuptling.. ich lebe nicht polygam!!!! Und ich versuche auch ruhig und sachlich zu bleiben. Gerade bei Letzterem. Der ist sehr empfindlich, wenn die Worte kräftiger werden.... Von dem hab ich mir auch schon anhören müssen, dass ihm mein Tonfall nicht passt... Der Hammer, echt, derjenige der mir gegenüber ausschließlich unangemessen auftritt.. aber am schlimmsten schmerzt es, wenn man mit den eigenen Waffen geschlagen wird.

    Für mich wäre es mal erlernenswert, wie man aus einer Situation, die einen über das normale Maß der Weißglut hinaus bringt, noch gefestigt und mit einem Lächeln auf den Lippen heraus gehen kann (*um gleich danach in Tränen auszubrechen* - aber das wäre ja danach...) Einfach keine Schwäche zu zeigen...

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: soziale kompetenzen !

    Schnubbel schreibt:
    Rhetorisch denke ich, dass ich ganz fit bin. Also meine Kunden sagen mir das zumindest ganz oft, dass meine Rhetorik sehr gut sei, Redestil, keine Widerholungen von Wörtern, kein äääääh... ich möcht mir nicht selbst auf die Schulter klopfen, weil ich eher tief stapel... ich will nur damit sagen, dass mir bei meinen zwei Problemmännern noch nichtmal die Rhetorik was nützt...
    Also mit Rhetorik habe ich eher die "antike" Version gemeint, die Redekunst die u.a. zum Ziel hat, die Zuhörer von einer Aussage zu überzeugen. Das wurde zu Homers Zeiten für verschiedenste Belange eingesetzt, nicht nur für politische Reden und so. Da gibt es scheinbar zahlreiche Lehren, mit unterschiedlichsten Ansätzen, aber ich glaube die Kunst der erfolgreichen Argumentation steht dabei im Vordergrund (wie bei Rechtsanwälten ... ). Natürlich müssen diese Argumente vorbereitet und zielgerichtet eingesetzt werden, z.B. für Diskussionen mit Chefs oder so Ein Beispiel (weiss aber nicht wie das geht ... ) wäre die Fähigkeit, den Chef dazu zu bringen, dass er am Ende glaubt, er habe Deine Argumente selber vorgebracht. Ist schon ein "fieser Trick", ich geb's zu, aber wirksam --- wenn man das dann auch könnte!

    So denke ich mir halt, dass gerade in schwierigen Situationen, und vielfach weiss man ja im voraus, dass es schwierig wird, dadurch mehr Selbstsicherheit haben könnte. Weil ich mich eben auf diese rhetorischen Fähigkeiten verlassen könnte und nicht einfach zu Boden geredet würde vom Gegenüber. Dies liesse zumindest mich mit einer grösseren Gelassenheit in so ein Gespräch gehen, so dass ich kühl bleiben kann, und die Weissglut schön fern bleibt. Soweit meine Theorie ...
    Ob man dies überhaupt irgendwo lernen kann weiss ich allerdings nicht. Vielleicht muss ich tatsächlich die alten Griechen wälzen ...

    Noch ein Link zu Allwissipedia: Rhetorik der Antike

  9. #39
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: soziale kompetenzen !

    Ey, ich glaub ich spinn.. da hast Du nen Link rein gestellt und ich wollt erstmal Allwisspedia googeln.. *vor die Stirn haut* Wie blöd bin ich denn?

    Ich hab jetzt geschnallt, was Du meinst. Das man die Worte so formulieren kann, dass der Gegenüber die Gedanken aufgreift und selbst davon überzeugt ist, das ist wirklich Kunst. Gerade bei Vorgesetzten ist es nicht immer gut, wenn man einen Schritt voraus wäre im Denken.. Aber das könnte man wirklich üben. Ich simuliere mir mal gedanklich das Ausmaß zusammen, was man damit erreichen könnte.. *träum*

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: soziale kompetenzen !

    neee, bist nicht blöd Schnubbel! ich hab den Link nachträglich noch rein gestellt

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