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Diskutiere im Thema Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #491
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 11.560

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Hallo Zotti,

    Aber wenn es dich schlecht geht, da steckt vielleicht etwas anders dahinten?

    Mich stört es nicht wenn Prostituirten ihre Job selber wählen und dann, ganz wichtig, gute Arbeitsbedingungen haben (wie jeden der ein Job hat).

    Ausbeutung im Arbeitswelt gibt es in alle Bereichen und es ist immer sch... aber sehr weitverbreitet um die Welt...

    Gezwungen sein etwas zu tun und nicht wählen zu können (egal was!) ist Gewalt.

    lg

  2. #492
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 250

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Zotti schreibt:
    Hallo Gisbert,

    ja das Grundeinkommen da bin ich auch dafür, nur die breite Masse denkt mal wieder, da würden alle Geld bekommen und nicht mehr Arbeiten, oder Geld bekommen ohne je gearbeitet zu haben.


    Gruß Zotti

    Ich bin zwiegespatlen beim Grundeinkommen, denn wenn jeder schon 1000€ bekommt, habe ich die Befürchtung dass die Arbeitgeber erst recht nicht viel Lozhn zahlen wollen, dann kann es passieren, dass man für 400€ 30 Tage arbeitet. Die Unternehmen nutzen das Alg2-System selbst aus.

  3. #493
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.573

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Hallo,
    im Moment gibt es eine Studie bezüglich Gewalt gegen Frauen. Sie ist zu finden unter frauTV - Information - WDR Fernsehen.

    Der gestrige Beitrag im FrauTV war sehr interessant. Frauen werden immer noch und überall diskriminiert mit anzüglichen Bemerkungen. Es ist fast unmöglich sich dagegen zu wehren.

    Auch Anmache und Angrabschen ist heut zutage noch üblich. Ich glaube Frauen haben sich auch hier in Deutschland damit abgefunden anstatt sich zu wehren.

    Es liegt auch in der Natur, das wenn wir das gleiche mit Männern machen würden diese sich nicht richtig belästigt fühlen wie eine Frau, sondern gegen ihren Willen eventuell davon noch angeregt werden.

    Ich persönlich habe viele Menschen und auch Frauen kennengelernt, auch gibt es Männer die mißbraucht werden oder wurden und viele Jugendlich werden von Schwulen benutzt.

    Trotzdem wenn ich mir vorstelle, das eine Frau mehrmals am Tag richtigen Geschlechtsverkehr hat, das kann doch keinen Spaß machen. Wahrscheinlich ist der Körper abgespalten, irgendwann wird es mal zur Gewohnheit.

    Außerdem wie kann es sein, das Männer sich das Geld was diese Frauen verdienen anteilmäßig oder ganz einsacken. Ich habe trotzdem das Gefühl, das ein großes Leid existiert und bisher hat sich ja noch keine Frau gemeldet die bestätigen kann, das es schön ist, jeden Tag (hat man überhaupt freie Tage) ständig von verschiedenen Männern benutzt zu werden.

    Freiwillig - Unfreiwillig, irgendwann ist die Grenze eben überschritten und dann zählt nur noch das Geld. Doch glücklich ist keiner, die Prostituiert nicht und auch nicht der Freier.

    Frauen die Kinder haben, haben auch keine bessere Chance auf Ausbildung und Beruf. Mich hat damals keiner eingestellt als ich mich beworben habe, einfach weil die Kinderbetreuung nicht sichergestellt ist.

    Oje, ich bin noch nicht ganz wach im Kopf, lasse mal lieber das Schreiben hier,

    trotzdem wenn ihr Phantasie habt, auch ihr Männer:

    Dann stellt euch doch mal vor, jeden Tag (ich habe ja keine genaue Ahnung) kommt einer und egal wie er aussieht, ob er stinkt, fettige Jahre hat, dicken Bauch und Glatze oder eine Frau, die ganz alt und schrumpelig ist und das Tag für Tag, diese Personen betatschen dich und legen sich auf dich drauf oder du auf ihnen und tuen diesen Dingsda rein,
    bei Männern mußte man sich jetzt vorstellen es wäre dann eben ein Mann, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, das man sich damit wohl fühlt.

    Ja wenn man dann das Geld in den Händen hält, doch ich vermute, alles andere wird verdrängt, soweit verdrängt, das jeder behauptet, das wäre alles freiwillig und in Ordnung.

    Ich vermute, das sind gespaltene Persönlichkeiten. So jetzt höre ich aber endgültig auf Ihr Lieben und denkt dran, morgen ist Weltfrauentag .....


    Liebe Grüße Eure Paula

  4. #494
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.573

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Ja, aber wie es jetzt ist, werden 70 % der Menschen gemobbt, viele werden krank und was hat der Arbeitnehmer davon. Die Leute haben Angst in ALG II zu geraten und darum können sie nicht mehr frei entscheiden. Früher als ich noch gearbeitet habe, da hieß es, bewerbe dich woanders, such dir was was dir gefällt und das geht heute überhaupt nicht mehr.

    Arbeitslosenzahlen sind auch nicht zurückgegangen wie behauptet wird, alle zählen dazu, auch die Rentner, die Ein-Euro-Jobber und die die krankgeschrieben sind oder in Kur.
    Dabei haben die ja kein festes Arbeitsverhältnis.

    Viele Menschen bekommen Burn-Out, werden psychisch krank oder körperlich, meistens sind das die einfachen Arbeitskräfte und nicht die die oben in den Büros sitzen und keine Ahnung von der praktischen Arbeit haben (wie in Behinderteneinrichtungen, Altersheimen usw.).
    Ich habe eine Freundin, die ist schon über 50 Jahre, sie arbeitet ihr lebenlang, dann kam das Mobbing ins Spiel. Sie wurde gemobbt, dann eine Arbeitsstelle nach der anderen, immer nur Ein-Jahres-Verträge, nun arbeitet sie in einer Behinderteneinrichtung, ist bei den Mitarbeiterinnen und bei den Behinderten sehr beliebt, tut was sie kann und wird dann von solchen die im Büro sitzen oder diese Chefs gemobbt.

    Dies hat sie auch schon in einem privaten Altersheim durchgemacht, das bekommt kein Mensch mit. Sie mußte sich jetzt krankschreiben lassen, hat Angstzustände, sie hatte angeblich einen Fehler gemacht, einen Urlaubszettel nicht abgehackt mit ihrem Kürzel. So geht es ihr jetzt schon seit Jahren, der Arzt sagt, oder es ist bekannt, das im sozialen Bereich zu 70 % gemobbt wird, hauptsächlich machen das Frauen untereinander. Doch ein Mobbinggesetz wollen die Politiker nicht machen.

    Ach das ist ein langes Thema, wenn es jetzt ein Grundeinkommen gäbe, dann könnte die Freundin sich ohne Angst einen anderen Job suchen, doch wenn sie in Hartz IV gerät, das kann ich mir gut vorstellen, da hat sie eine riesige Angst.

    Gruß Paula

  5. #495
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 11.560

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    hillarius schreibt:
    Ich bin zwiegespatlen beim Grundeinkommen, denn wenn jeder schon 1000€ bekommt, habe ich die Befürchtung dass die Arbeitgeber erst recht nicht viel Lozhn zahlen wollen, dann kann es passieren, dass man für 400€ 30 Tage arbeitet. Die Unternehmen nutzen das Alg2-System selbst aus.
    Da habe ich mich damit befasst, da es in der CH thema ist, auf der Link die ich gegeben habe. Zuerst ist klar, dass bei so eine System, die löhne niedriger werden, aber so dass es fèr menschen die vollzeitarbeiten keine Unterschied macht.

    Aber ich denke auch (so habe ich dort auch gelesen) dass wenn mann schon ein Grundeinkommen bekommt, dass man weniger bereit irgendwelche schlecht bezahlte miese Job annimt, dass man ohne doch leben kann. Es kann echt sein dass die Menschen im Bezug auf Job wählerisch werden und dass es auf Arbeitgeber Druck macht bessere Arbeitsbedigungen anzubieten. Dazu zählt nicht nur der Lohn, aber auch der Druck, die Stimmung im Betrieb u.s.w.

    Ich bin selber in eine Situation wo eine Arbeit sich finanziell ehe kaum lohnt und es macht mich auch ziemlich wählerisch, da ich am Job einiges anders will als Geld, sonst gehe ich nicht dorthin... Ich gehe arbeiten um Tagestruktur zu haben, um etwas machen dass Sinn macht und mich auch Freude macht.

    Kommt das Grundeinkommen, werde ich in mein Leben wenig ändern, ausser dass ich mich dann einiges mehr leisten könnte als jetzt...

    Aus eine Umfrage in der CH was die Leute ändern würden wenn das grundeinkommen kommt, gibt es daraus dass die meistens ähnlich denken wie ich: Sie werden weiter arbeiten, aber vielleicht etwa weniger (besonders solche die Kindern haben) und auch mehr was sie wirklich gerne machen... Solche die nur faul herumliegen würden gibt es etwa 7%, aber es entspricht ehe schon was heute gibt: Es gibt schon Menschen die nicht arbeiten, manchmal weil sie nichts finden. So wenig "faulen" ist noch zumutbar und wer weisst... Irgendeinmal wird es ihnen vielleicht doch zu langweilig sein.

    Wo ich ein bisschen Angst habe, ist dass man Menschen weniger helfen die es doch wirklich nötig haben oder es wollen... Aber ich denke, alles wird sich ehe einpendeln und es wird vieles doch ähnlich laufen wie heute, weil die Menschen die gleichen sind... Nur das Geld wird anderswo durchfliessen...

    lg

  6. #496
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.573

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Liebe mj71, das stimmt, 7 % ist sehr wenig, und wieviele Menschen gibt es, die reich geboren sind, ich habe keine Ahnung, die machen auch was sie wollen und tun eventuell nichts, sondern verprassen das Geld, das entspricht dann denen, die arm sind und nichts tun.

    Außerdem gibt es immer mehr Mobbing, hier in Nordrhein-Westfalen sagte eine Freundin aus Aachen zu mir, da ist das schlimmste Mobbing unter Frauen, 70 %, d.h. die Menschen Angst um ihren Job und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Gerade im sozialen Bereich gibt es das meiste Mobbing. Meine Freundin ist schon über 50, sie ist immer fleißig gewesen, sie hat schon seit Jahren mit Mobbing zu tun, meistens von den Chefs und Chefinnen. Sie bekommt, obwohl sie sehr gut arbeitet immer nur einen Zeitvertrag für ein Jahr.

    Jetzt hat sie einen Job, da muß sie über 2 Stunden zur Arbeit hinfahren, dann 8 Stunden arbeiten mit Behinderten (was sie eigentlich gar nicht gelernt hat) und dann wieder über 2 Stunden zurück. Sie kann noch nichtmal zum Arzt gehen. Jetzt ist sie von den Vorgesetzten gemobbt worden, sie hat irgendeine Unterschrift auf einem Forumular vergessen, was aber nicht dringend nötig ist. Da ist aber noch einiges anderes passiert.

    Jetzt ist sie erstmal krankgeschrieben, sie hat einen Hausarzt der sie schon jahrelang kennt, und er hat auch als Diagnose Mobbing aufgeschrieben oder so ähnlich. Er sagte, gerade im sozialen Bereich, also da wo es eigentlich darum geht, Menschen, wie Alten und Behinderten oder Jugendlichen zu helfen ist zu 70 % Mobbing. Meine Freundin hat in dem letzten Job aber einen sehr gutes Verhältnis zu den Behinderten, die mögen sie alle und vermissen sie und auch ein paar Arbeitskollegen sind sehr nett.

    Oft ist es ein Problem, wenn man gute Arbeit macht, dann wird man auch gemobbt. Oft ist es so, das die in den oberen Chefetagen viel Geld verdienen und auch Gelder veruntreuen. Da müßte dringend eine Kontrollsystem installiert werden finde ich. Viele Menschen werden dann vom Mobbing krank und dann müssen die anderen die Arbeit mitmachen, die sowieso schon überlastet sind.

    Wenn ich diese Freundin nicht kennenwürde, wüßte ich von diesen Problemen überhaupt nichts. Woher auch, ich bin echt erschrocken darüber was da alles so passiert in den pflegenden Berufen. Die Menschen, die die Knochenarbeit machen, die bekommen viele weniger Geld als die Chefs und Chefinnen. Ich finde, es sollte besser verteilt sein und auch ein ChefIn sollte mal tauschen und die Menschen versorgen usw.

    Meine Freundin muß z.B. Sachen machen, die sie nie gelernt hat und auch nicht für ausgebildet ist, z.B. die Behinderten füttern, sie auf die Toilette begleiten usw. auch darauf achten das sie die Tabletten einnehmen. Eigentlich dürfte sie das gar nicht machen, tja, warum machen den die Chefs nichtmal diese Arbeiten, dann würden sie vielleicht alles mal anders sehen.

    Wer was gegen das Grundeinkommen hat, der hat doch nur Angst, das er weniger Geld hat als vorher, ich komme mit so wenig aus und bin trotzdem zufrieden. Und wie schon mal jemand zu mir vor Jahren sagte,

    jeder Mensch möchte das Gefühl haben etwas zu leisten und zu tun, jeder möchte eine sinnvolle Beschäftigung machen, keiner wird den ganzen Tag dann nur faul herumliegen und gar nichts tun, man muß nur gucken wie man mit den Menschen umgeht und wer welche Fähigkeiten hat und ich glaube das würde auch klappen.

    Alles Gute von Paula

  7. #497
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 11.560

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Hallo Paula,

    Von Mobbing weiss ich einiges... Hatte ein Teil mein Leben damit gelebt, schon in der Schule... Irgendwann wollte ich auch nicht mehr arbeiten, weil ich wusste: Noch einmal und es wird zu viel. Ja, es macht einem echt kaputt... Bei mich war eine Traumatherapie nötig. Dabei wenn ich denke... Ich habe echt sehr lange durchgehaltet... Es gab Menschen die schon nur ein Teil von mein Leben wussten und erstaunt waren wie ich damit gut umgehe. Nun, es ist hinten mich, aber vorsichtig bin ich wirklich geblieben. Grund für der Mobbing war immer mehr oder weniger mein ADS...

    Dabei denke ich, dass Menschen die nicht arbeiten wollen, ehe verletzte und demotiviert sind als faul.

    lg

  8. #498
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 984

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Mach mir Sorgen um die Zukunft. Kommt mir so vor, als brodelt es an immer mehr Orten: Mittelamerika in Venezuela ( http://www.tagesschau.de/ausland/ven...16747&pm_ln=32 ), Naher Osten, Eurasien, Afrika, Europa von Spanien ( http://www.tagesschau.de/ausland/mad...16747&pm_ln=14 ) bis Griechenland. Die Friedensbewegungen werden laut Insideraussagen immer kleiner u sind zunehmend von gut ausgebildeten aber gestrigen Ideologen gekapert, die die Hard Questions für's heute nicht stellen, dafür aber die Herrschaftsmechnismen umso besser beherschen. Wo kann/darf man die hard questions überhaupt noch stellen?

    Vor ein paar Tagen 3 Bundestagsabgeordnete in ihrer "Professionalität" hautnah erlebt, die sehr zufrieden scheinen, mit Standardfloskeln aus Oberflächenkompetenz zu parolieren u wie sie innerlich ungerührt vom erheblichen Ernst der Lage heiter zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen, wohl dank einer Art sorgsam-behüteten kastenartigen-Geborgenheitsblase.

    Wo sind die Wirklichkeitsbezüge? Wer trennt das Wesentliche vom Unwesentlichen?
    Deutschland führt seit 1990 wieder Krieg ( Auslandseinsätze der Bundeswehr ) im dienst eines freiheitsbegriffs, der da facto immer totalitaristischer schmeckt ( Inside NSA: Hacker, Whistleblower und der Geheimdienst - Video - SPIEGEL ONLINE ) u ich sitz in Berlin u seh wie ich - wie viele Menschen - im kleinst-klein von Armutsbewältigung, Krankheit u. u unsinnigen Tätigkeiten so gebunden werden: kleine Blicke über den Tellerrand, die so wichtig wären, spüren immer mehr wie Luxusgüter - auch zunehmend schwieriger zu teilen. ****. Kommt mir ein wenig so vor wie das Schlummern vor dem Aufwachen.
    In der Tagesschau stellt man heute fest, dass Putin wohl doch kühl u berechnend vorging (Russische Außenpolitik: Ein kühl berechnetes Spiel | tagesschau.de ) - wie wirklichkeitsfremd kann man sein, um sich darüber jetzt nach genug Zeit des Zusehens in offensichtlich verschroben-luxuriösen Wahrnehmungsprioritäten zu wundern?!
    Der körperlich u trotz allem einigermaßen psychisch gesund wirkende Ex-General McChristal gibt einen guten Einblick in die tatsächliche Härte der Bandagen im Geschäft, in die Weise der permanenten Effizienzsteigerung der Maschinerie u wir wundern uns in einem bezeichnend-naiven Affekt, dass auch ein kühler Putin in so einer Liga spielt.

    ****. Was soll man machen? Innere Emigration in BiedermeierSicherheit?
    Hilfe!

    naja, vielleicht ist's nur mein Hyperfokus.
    Lustig zum naheliegenderen Thema aus dem Themenfächer der Alltagsbewältigung oder doch zum Referedumle vom Prenzlauer Berg ( http://www.der-postillon.com/2014/03...mten.html#more ).

    wird schon.
    Geändert von Loyola (23.03.2014 um 21:11 Uhr)

  9. #499
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 572

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    @mj71: So ähnlich sehe ich es auch.

    Grundeinkommen ist ein spannendes Thema, ich sehe es noch als Utopie, aber wer weiß wie es in einigen Jahren ausschaut. Finanzierbar wäre es ja.
    Ich denke aber, das man die Menschen darauf vorbereiten muss, da es doch ein größeres Maß an Selbstbestimmung mit sich bringt.
    Ich glaube auch, dass aufgrund der höheren Verhandlungsfähigkeit die Löhne nicht groß sinken werden, eher vllt. sogar steigen.
    Wer lässt sich denn für einen "Drecksjob" finanziell ausbeuten, wenn seine Existenz durchs Grundeinkommen gesichert ist?
    Der Punkt geht natürlich nur auf, wenn Grundeinkommen mehr als HartzIV ist, wobei dieses "du bist faul und lebst auf Kosten des Staates" dann argumentativ nicht mehr haltbar ist,
    weil _alle_ Grundeinkommen bekommen, der Druck ist also geringer, welcher Leute heute in Niedriglohnjobs treibt.
    Was ich befürchte, ist, das aufgrund steigender Kaufkraft die Preise angezogen werden und es am Ende ein Nullsummenspiel wird.

    Ich glaube auch nicht an den faulen Menschen. Es liegt dem Menschen im Blut, sich nützlich zu machen.
    Nicht ohne Grund sind Arbeitlose deutlich häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen.

  10. #500
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.573

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Hallo hier ist Paula,
    habe kaum Zeit für das Forum. Jetzt wollte ich mal Ruhe haben in eine kleinere Wohnung ziehen und habe auch schon gekündigt, die andere Wohnung ist im Hause,
    doch der dort die Wohnung noch angemietet hat, hat noch nicht gekündigt. Jetzt verschiebt sich alles um einen Monat oder mehr, keine Ahnung.
    Ich werde morgen zur Vermieterin gehen müssen und nachfragen.

    Doch alles hat seinen Sinn,
    den mein einer Sohn ist ja in der Reha, ob er eine Verlängerung bekommt, weiß ich bis jetzt immer noch nicht. Er will ja ausziehen, was auch problematisch werden kann.

    Der andere Sohn sein Zwillingsbruder ist ja immer bei seiner Freundin gewesen, nun plötzlich rief er an, ob er wieder bei mir wohnen kann.

    Dann hat es sich so ergeben:

    Mein Sohn (ADSler) aus der Reha kam am Freitag nach Hause und stellte mir seine Freundin vor (sie ist auch aus der Reha und eine ganz nette). Ich denke, o.k. dann schlafe ich heute mal bei meinem Freund, obwohl ich eigentlich Samstag dort schlafen wollte, alles schnell umdisponiert.

    Dann am nächsten Morgen ruft mein ADS-Sohn auf meinem Smartphone an und sagte: Weißt du schon, der ....(Zwillingsburder der bei seiner Freundin wohnte (Asperger?) ist gestern abend um 23 Uhr gekommen mit all seinen Sachen. Die Sachen sind zum Glück nicht soviel, am Wichtigsten der Computer. Oja, was jetzt, ich wollte doch umziehen in die kleine Wohnung und alles so plötzlich, letzte Woche wurden beide 21 Jahre und ich dachte ein neuer Lebensabschnitt für uns alle.

    Endlich alleine eine Wohnung und jetzt, keine Ahnung wie alles weitergeht. Eigentlich paßt es nicht zum Thema, doch irgendwie schon. Denn jetzt weiß ich nicht, ob der Sohn aus der Reha eine Verlängerung bekommt, dann wäre erstmal geregelt, das ich dann mit dem anderen Sohn hier wieder wohne, doch jetzt müßten dann alle beide Söhne sich eine eigene Wohnung suchen, was wahrscheinlich Probleme geben wird, da ja vorgegeben ist gesetzlich, das die Kinder bis 25 Jahre zu Hause wohnen bleiben müssen.

    Das ist ein gesellschaftlicher Mißstand, allerdings ärgere ich mich am meisten über meine Freundinnen, die überhaupt nicht verstehen, das ich jetzt wieder ganz fertig bin und überhaupt nicht weiß, wie und wann ich umziehe und wie und wer wohin zieht. Ohne mein Attentin wäre ich aufgeschmießen, dann würde ich nur noch heulen.

    Also das war es erstmal, bis dann mal, darum bin ich auch so selten im Forum.

    Ach ja, auch ist wiedermal nicht sicher, ob ich im April das Kindergeld bekomme, der Sohn in der Reha braucht wieder eine Bescheinigung, doch diese bekomme ich ja nicht, weil noch keine Weiterbewilligung vorliegt und der andere Sohn, da habe ich schon zweimal was hingeschickt und Formulare ausgefüllt für die Familienkasse, das er weiterhin zum Kolleg geht, doch es kam wieder ein Brief und ich muß jetzt wieder eine Bescheinigung ausfüllen.

    Und auch von der GEZ kam schon wieder eine Mahnung, obwohl ich immer den ermäßigten Beitrag zahle, den wenn ich alles normal bezahle, dann liege ich unter dem Sozialhilfesatz und das verstehe ich einfach nicht und darum zahle ich nur den ermäßigten Beitrag.

    Formulare, Formulare, Bescheinigungen und es nimmt kein Ende. Wann kann ich endlich in Ruhe leben ohne Bescheinigung, Formulare, Rechnungen usw.

    Gruß Paula

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