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Diskutiere im Thema Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #261
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 11.550

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Hallo alle,

    Wegen verachtung von frauen: ich merke auch dass frauen unten sich auch sich verachten können... Es kann auch unten verschiedene generation gehen: die ältere generation hat mühe damit dass jüngeren einfach selbständig ist und sich die männer nicht unterwerfen. Da habe ich eine persönlich beispiel (es ist nicht immer so!) die ich nicht so sehr in detail erwähnen möchte.

    Emanzipation ist für mich genau so gültig bei männer wie bei frauen! Für mich heisst emanzipation die leben leben zu dürfen die wir es uns wünschen... Sich selber zu sein, natürlich alles so weit wie möglich. Wenn eine frau eine typische männliche beruf auswählt und karriere macht statt kindern zu haben und es wirklich aus sich aus so will und sich dabei wohl fühlt ist sie aus meine sicht genau so emanzipiert als die frau die freiwillig und aus volle herzen mutter und hausfrau ist und sein möchte. Auch das selber bei männer... Sie können der traditionelle rolle wählen und sich dort wohl fèhlen oder mal etwas ganz anders, wie zu hause bleiben bei ihre kindern...

    Heute gibt es noch der druck dass eine frau beides machen muss: Job und kindern. Dazu muss sie noch attraktiv und gut gelaunt sein. Geht es noch? Naja, für mich ist beiden zu viel, daher verzichte ich auf kindern.

    Ein mann der zu hause bleibt mit seine kindern ist noch eine ET in unsere zeit. Aber ich bewundere solche menschen die eine nonkonventionel lebensweg gewählt haben die für ihnen stimmt und dazu stehen! Für mich ist es so was emanzipation.

    Wegen sich gegenüber männer wehren: wenn wir es "müssen" ist schon druck und keine emanzipation... Verbal kann ich sicher mich wehren, aber körperlich eben nicht so gut. Also, es kommt auf die situation darauf an. Aber ich kenne meine grenzen und begege mich nicht in schwierige situation mit dem ich danach überfordert bin. So tue ich auch nicht gerne spät am abend allein durch die stadt zu gehen und so weit wie möglich, schaue ich ob jemand mich eine weg (es darf ein andere frau) mich begleitet und es wird immer akkzeptiert, dass andere frauen es auch angenehmer finden nicht allein zu gehen.

    lg

  2. #262
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 103

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    ich versuche etwas zu verändern, indem ich einfach ich selbst bin und bleibe, das bring ich nach außen. vielen menschen fällt dann auf, das ich irgendwie anders ticke und einige werden dann nachdenklich. diese tatsache alleine ist für mich dann schon persönlich ein großer erfolg, ohne das ich einen kampf geführt , mich gestritten oder geärgert habe. ich bin stolz, gegen den strom zu schwimmen, ich glaube, wir adhsler tun das alle irgendwie, deshalb ist unser lebenweg auch oftmals so schmerzhaft, aber wir können doch alle stolz auf uns sein, oder? die größten erfolge erreicht man durch kleine schritte. eine (bewusstseins)veränderung braucht halt sehr lange.

  3. #263
    Indigowoman

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    An Zotti:

    "Meine eigene Mutter wurde damals von ihrer Mutter verachtet, als sie sich von meinen Vater, der viel getrunken hat und sich auch an Kinder und junge
    Mädchen herangemacht hat, getrennt hat. Eine Scheidung war damals im Jahre 1970 noch sehr verpönt, die Frauen bekamen keinen richtige Unterstützung
    und es wurde mit dem Finger auf einen gezeigt."

  4. #264
    Indigowoman

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Der Beitrag eben ist mir leider total verhunzt. Ich hatte etwas probiert, und dann ist mir auch noch der Computer abgestürzt. Also nochmal.

    An Zotti:

    "Meine eigene Mutter wurde damals von ihrer Mutter verachtet, als sie sich von meinen Vater, der viel getrunken hat und sich auch an Kinder und junge Mädchen herangemacht hat, getrennt hat. Eine Scheidung war damals im Jahre 1970 noch sehr verpönt, die Frauen bekamen keinen richtige Unterstützung und es wurde mit dem Finger auf einen gezeigt." (verratet mir doch mal bitte, wie man Zitate im Schaukasten einfügt)

    Und heute verlangen die Politiker, die Justiz und die Soziologen genau das Gegenteil. Eine Frau, die so einen Mann hat, soll ihn nicht unterstützen sondern konsequent handeln (sonst hätte der Vater sich womöglich noch irgendwann an die eigenen Kinder rangemacht - dann wäre die Mutter genauso moralisch verurteilt worden).

    Dazu kann ich aber trotzdem noch erwähnen, das fast jede zweite Frau und Freundin (Arbeitskolleginnen) die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe mit Mißbrauch zu tun hatten.


    Boah, das sind ja ganz schön viele. Da sieht man mal, was alles unter der Oberfläche unserer Gesellschaft schlummert.

    An Chaoprinzessin:

    Ich verlange nicht, dass alle Frauen berufstätig sein müssen. Sie sollen nur die Möglichkeiten dazu haben und nicht gegenüber den Männern benachteiligt sein, weil sie Kinder großziehen müssen (während die Männer Zeit haben, sich beruflich weiterzubilden und Karriere zu machen). Natürlich soll eine Frau auch Nur-Hausfrau und Mutter sein dürfen. Frauen sollen frei wählen können. Nur wird das Hausfrauendasein den Frauen zur Zeit eindeutig leichter gemacht als die Berufstätigkeit. Um im Beruf voranzukommen gibts noch zu viele Hindernisse. Da hat sich seit den 70ern noch gar nicht viel geändert. Es ist eher wieder schwerer geworden. Die Vollzeit-Erwerbstätigen sind ja auch für die Gesellschaft wichtig. Sie zahlen mehr Steuern als Teilzeit-Arbeiter/innen.

    An Anni 43:

    Wenn du das so gut kannst, den Leuten auf die subtile Art Botschaften zu vermitteln, Gratulation! Das können aber nur ganz wenige. Wenn ich gar nichts sage, merken die Leute leider nicht, wie es mir geht oder was ich über eine Sache denke.

    Der Satz mit den ADHSlern stimmt!

    Grüße an alle, Indigowoman

  5. #265
    Indigowoman

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    An Absentia:

    Dich hätte ich bei den Problemen mit dem Eintrag beinah übergangen. Also. Du schreibst:

    "Es wird für meinen Geschmack zu sehr pauschaliert und die Kritik wird sehr einseitig ausgeübt, d.h. es wird so getan, als ob alle Männer die machthabenden Herrscher wären, die nichts besseres zu tun haben, als unschuldige und ahnungslose Frauen auszunehmen."


    Nein, Absentia, ich bin nicht einseitig und pauschalisiere auch nicht. Ich weiß, dass nicht alle Männer Chauvis sind. Aber die bestehenden Machtverhältnisse machen es eben allen Männern (auch den eigentlich guten) leicht, die andere Seite auszunutzen. Das kann jeder selbst ausprobieren, der z.B. in einem Büro einer großen öffentlichen Bundesanstalt angestellt ist: großer Betrieb mit wenig persönlichen Kontakten, die Büromaterialien werden automatisiert über Formulare bestellt, es wird nichts überprüft und auch die Pausengänge kontrolliert keiner. Ja, was glaubst du, wie gang und gäbe es da ist (weiß ich, weil ich mal selbst in so einem Verwaltungsblock gearbeitet habe), dass die Leute sich da Büromaterialien wie Briefumschläge, Locher, Klammern usw. für den Eigenbedarf mit Nachhause nehmen und nach Belieben Pausen zwischendurch einlegen (inklusive Schwatzbesuchen in anderen Büros) und die große Mittagspause überziehen? Da war das normal, dass freitags nach dem Mittagessen eigentlich gar nicht mehr gearbeitet wurde, sondern die Leute haben tatsächlich geschwatz und Zeitschriften gelesen, bis sie Nachhause konnten! Wer hätte die denn einschränken sollen? Die einfachen Bürger draußen? Und darüber war ja eigentlich nur noch die Regierung, von denen keiner im Haus war (die haben ja ihre eigenen Gebäude). Ist zuviel möglich, wird auch viel ausgenutzt. Und machen es die anderen auch (wie im Falle der Prostitution machen es ja die meisten Männer; ja sie ermuntern sich sogar gegenseitig, ins Bordell zu gehen), dann sinkt die Hemmschwelle noch weiter.

    Da verstehe ich nicht, wenn du schreibst:

    "Frauen im Allgemeinen müssen sich auch mal an der eigenen Nase fassen und nicht immer mit dem Finger auf die anderen (Männer) zeigen. Denn wenn sich was verändern soll, dann tragen Frauen genauso viel Verantwortung wie Männer."

    Und genau darum zeige ich ja mit dem Finger auf die (Macho-)Männer! Auch die müssen eingeschränkt werden. Es kann nicht sein, nur weil die am längeren Hebel sitzen, dass nur die die anderen auf Moral verweisen. Ja genau für diese Verantwortung, die auch Frauen haben, trete ich ein. Auf Schwache zu zeigen, wenn die mal was falsch machen, ist leicht. Man muss auch den Machos einen Spiegel vorhalten. Ich kann nicht verstehen, warum dich das stört. Du wirst ja dadurch nicht eingeschränkt.

  6. #266
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    An Indigowoman. 13.44

    Wenn ich keine Frau mit ADHS-Problemen wäre, hätte ich mich schon längst scheiden lassen, denn mein Mann ist Wochenendtrinker, und der ist oft noch unkonzentrierter als ich, kann aber viel besser Formulare usf. ausfüllen.
    Ich würde Scheidungen nicht gut verkraften, und ich weiß, dass eine Ehe mit "Normalos" nur mit größter Toleranz und Mitgefühl möglich wäre.
    Ich konzentriere mich deshalb mehr auf mich und gucke, dass ich in erster Linie mein Ding mache, zum Beispiel Gartenarbeit.
    Meiner Meinung nach ist Hausarbeit eine wichtige Aufgabe mit 1.000 Handgriffen. Ich bin alles andere als perfekt, der Putzplan hängt da nur zur Orientierung.
    Meine Energie ist oft schon verbraucht, wenn ich meinen Mann bitte, mir zu helfen. Als ich sehr krank war, hat sich am Haushalt nichts geändert.
    Ich akzeptiere meine Messiphasen, bis ich wieder eine Aufräumwut bekomme.


    Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch trotz Ehe glücklich sein.
    Mein Mann hält mich von seinen Freunden eher fern, aber die mögen mich oft mehr als ihn, und er wird dann schonmal extrem eifersüchtig, obwohl er sonst wenig zu Mitgefühl fähig ist.

    Indigomenschen sind großartig, mehr Mut zum Anderssein.

  7. #267
    Zotti

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Liebe Isabella,
    bist du neu, heute erst eingetreten, dann herzlich willkommen.

    Was du schreibst finde ich sehr mutig oder vielmehr ehrlich. Wochenendtrinker, ja ist er denn friedlich oder aggressiv?
    Ich habe auch eine ADS-Freundin, die würde sich wahrscheinlich auch nicht scheiden lassen, sie würde es alleine mit ihren
    jetzt schon jungen erwachsenen Kindern alleine nicht schaffen.

    Man weiß auch nicht, wie es ist, wenn man dann keine Arbeit hat oder nur Halbtags und wie man dann zurecht kommt und
    wenn man von den Ämtern und Behörden dranglasiert (ist das richtig geschrieben), daran kann man auch kaputt gehen.


    An Indigowoman: Ja, also das mit den Zitaten und das Einrahmen usw. hat einmal geklappt, beim nächsten Mal hatte ich dann ganz viele
    Einrahmungen, keine Ahnung wie das genau geht. Ja kennst du den Film Operation Zucker, (spielt in Berlin) und das war nochmal so ein richtiger
    Schock für mich der Film, weil es ist nun Realität, aber ich kenne auch viele Frauen die davon nichts wissen (wollen) oder können.

    Dann braucht man doch über das Thema Frauen mit Kindern usw. überhaupt nicht zu schreiben, das weiß doch mittlerweile jeder, das Frauen für
    die gleiche Arbeit immer noch weniger Geld bekommen in bestimmten Berufen und das es natürlich ein Doppelberuf ist wenn man noch Kinder und Haushalt hat. Wissen sollte auch jeder, ist doch auch logisch, das immer mehr Frauen im Alter von ergänzender Sozialhilfe leben müssen, da sie weniger Rente bekommen logischerweise. Auch viele Frauen die ich kenne die schon über 70 Jahre sind und früher nicht gearbeitet haben, bekommen ergänzende Sozialhilfe und sehr viele alte Menschen schämen sich und nehmen das gar nicht in Anspruch.

    Dazu muß ich sagen erst jetzt fängt es an, das auch Männer Väterschaftsurlaub nehmen und es ist immer noch schwierig für diese Männer. (habe ich mal gelesen). Dann ist es wohl auch so, das viele Männer weiter arbeiten gehen, da sie eben mehr Geld verdienen als die Frauen. Frauen gehen dann meistens nur sporadisch dazuverdienen, doch da haben sie dann nichts davon, wenn es keine Rentenpunkte gibt.

    So irgendwie ist meinem Computer auch zu heiß, Gruß Zotti

  8. #268
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Liebe Zotti,


    (du siehst klasse aus auf dem Bild, nebenbei bemerkt)

    Ich war schon 7 Jahre von meinem Mann getrennt - und ehrlich gesagt - lebe ich wieder mit ihm zusammen. Ich habe mich dafür entschieden und jetzt stehe ich dazu, auch wenn andere auf mich herabblicken.

    Ich käme auch alleine klar, wenn ich alle Kräfte mobilisiere, dann wird es aber sehr knapp mit den Energien.

    Mein Mann kann sehr aggressiv werden, wenn er sich im betrunkenen Zustand gereizt fühlt. Deshalb lasse ich ihn lieber in Ruhe.


    Sonst hat er auch gute Seiten. Er ist mehr Bruder als Ehemann, aber es ist ok so wie es ist.
    In erster Linie arbeite ich lieber an mir selbst, ich kann nicht so viel Aufmerksamkeit an andere verschwenden, und er sitzt sowieso lieber vor der Glotze oder schläft.

  9. #269
    Zotti

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    Liebe Isabella, das hört sich aber für mich trotzdem ganz schön traurig an.

    Mein Freund ist wenn betrunken eher lustig und lieb, hat jedoch andere Macken und ich bekam auch schon öfter zu hören,
    das andere das mit ihm nicht so aushalten würden. Also wenn du länger im Forum bist kann ich dir die Adresse von meinem
    Therapeuten in Münster geben, der ist sehr nett und hat auch spontan Termine.

    Gruß Zotti

  10. #270
    Indigowoman

    Gast

    AW: Sensibel für gesellschaftliche Missstände - wollt ihr was ändern?

    An Absentia:

    Mir fällt noch ein, was das für eine miese (Männer-)Masche ist, als du auf meinen Satz hingewiesen hast, eine selbständige Frau sei doch stark genug, die brauche doch keinen Beschützer. Das ist doch Blödsinn, dass man sich keine Hilfe holen darf. So kann man ganz leicht untergebuttert werden, wenn man denkt, man schafft alles ganz alleine. Was meinst du, wie sich die starken Männer gegenseitig unterstützen (und weder zögern sie dabei noch schämen sie sich dafür)! Ein Beispiel: Als ich im vorigen Wohnort Ärger mit verrückten Nachbarn hatte, der in Randale und Drohungen ausuferte (darauf möchte ich nicht eingehen, nur soviel: Ich hatte mit diesen Leuten wirklich nichts zu tun und habe auch nichts Böses gemacht), stand ich mehrmals in der Polizeiwache und bat um Hilfe. Doch die dummen Beamten diskutierten nur rum, statt mal zu kommen oder eine Anzeige aufzunehmen. Die Faulheit von einem stank mir ganz besonders. Den manövrierte ich verbal in die Zwickmühle, indem ich ihn mit seinen eigenen Widersprüchen konfrontierte. Da rief der mit einem entkräfteten Ton ins Nebenzimmer: "Du .....(Name weiß ich nicht mehr), hilf mir doch mal!" Und das waren starke Männer die sich von einer einfachen Frau überrumpelt fühlten, keine Frauen die von starken Männern belästigt wurden! Was sagst du denn dazu?

    An Isabella:

    Ich denke, dein Verhältnis zu deinem Mann ist OK, solange die Toleranz nicht zu einseitig ist. Aber ihr scheint ja gegenseitig Verständnis für eure Macken zu haben. Da hast du aber Glück, dass bei eurer Ehe keine Eltern/Schwiegereltern mit althergebrachten Vorstellungen reinfunken. Sonst würden die nur an deiner (Un-)Ordnung rummeckern und kein Wort über die Eskapaden deines Mannes verlieren. Das persönliche Umfeld spielt auch eine Rolle, ob man eine moderne Ehe führen kann, wo beide gleich belastet sind und auch gleich viel Freiheiten haben. Wegen meiner Verwandtschaft habe ich eine Ehe/ Beziehung für mich immer abgelehnt, die hätten alles kaputt gemacht. Die hätten mich nur auf meine Pflichten verwiesen und meine Schwächen übergangen. In einer Paarbeziehung wäre ich wohl zusammengebrochen vor Überforderung. Deshalb bin ich immer noch Single. Ich denke daran ändert sich auch nichts. Bin ganz zufrieden so.

    An Zotti:

    Das Wort heißt drangsaliert. Nein, den Film "Operation Zucker" kenne ich leider nicht. Aber darüber habe ich auch schon viele Artikel gelesen, dass die gesellschaftlich (hart nach der Wirtschaft orientierte) Realität die Eheleute und jungen Eltern zwingt, das alte traditionelle Modell zu leben: der Mann arbeitet vollzeit, schränkt seinen Väterurlaub ein, und die Frau verdient nur dazu. Aber warum? Weil die Wirtschaftsbosse Machotypen sind! Die haben für eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse kein Verständnis und denken nur an ihr Unternehmen.

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