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Diskutiere im Thema Reizüberflutung und Aggressivität im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Also wenn das stimmt Max, kann ich auch kein Lehrer werden. Da sind ja zu 99,999% immer welche dabei die stunk machen.

    Am Schluss sehe ich mich nur noch rumschreien und beleidigen und alle haben Angst vor mir...

    Viele Menschen = Viel Lärm, Viele Fremde = Reizüberflutung = Stress = Aggression = Angespannter Körper ( Haltung, Stimme, Mimik, Gestik ) = Selbstwahrnehmung verringert sich = Hilflosigkeit gegenüber Situation = Subjektives Empfinden = Welt ist böse: alle reagieren negativ auf mich, ich selbst empfinde mich als "normal" ...

    Das ist irgendwie... nicht so gut. An einem Tag habe ich mal Methylphenedat genommen, meine Leistung war immens höher im Fußball, ich konnte mich besser konzentrieren, aber irgendwie war ich auch dadurch wieder aggressiv... Das macht mich fertig.

    Ich fühle mich auch manchmal wie ein Berserker, ich pusche mich durch Schreien auf dem Spielfeld und wenn ich einmal emotional aufgeladen bin, spiele ich am Besten, aber das kann ich doch keinem antun!! Alle denken dann: Was für ein aggressiver, unsympathischer Typ.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Max Foyer schreibt:
    mir ist gerade eingefallen, dass ich durch reizüberflutungen nicht zu dieser aggressiven außenwirkung komme,
    wenn ich menschen um mich habe, die ich mag.
    puh, das kann ich nicht wirklich bestätigen ... gerade mit meinem adhs-bruder, den ich seeeeehr mag, werde ich häufiger aggressiv als wirklich nötig. gerade weil wir uns gegenseitig stressen, vermute ich, und nicht weil einer von uns "stunk" sucht. das passiert einfach so, und wir bereuen es später beide ...

    deshalb liegst du mit diesem schluss wahrscheinlich richtig:
    innerer stress plus äußerer stress führen so vielleicht zum supergau

    ich glaube also, dass wir ziemlich gut die stimmungen anderer wahrnehmen können, ohne es zu merken. deren stress überträgt sich dann auf uns ... und umgekehrt. das hat aber nichts damit zu tun, dass wir uns mit bestimmten leuten vertragen oder nicht. es ist im gegenteil der stress (und damit auch die reizüberflutung), der nicht auszuhalten ist. entweder wir reagieren mit flucht, oder halt mit angriff/aggression. beides keine optimale lösung, oder? ich denke zlatan_klaus muss nicht auf sein fussball verzichten, denn schliesslich begeistert er sich ja dafür! aber den stress dabei mindern, bzw. den disstress (negativen stress) in einen eustress (positiven stress) umkehren können.

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Lineli schreibt:
    ich denke zlatan_klaus muss nicht auf sein fussball verzichten, denn schliesslich begeistert er sich ja dafür! aber den stress dabei mindern, bzw. den disstress (negativen stress) in einen eustress (positiven stress) umkehren können.
    Badabang!

    Disstress in Eustress umwandeln, wie geht das?

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    zlatan_klaus schreibt:
    Badabang!

    Disstress in Eustress umwandeln, wie geht das?
    tja, wenn ich das wüsste, dann wäre ich auch glücklicher

    ist wohl eine sache der inneren einstellung, denke ich ... kann man nicht steuern, sondern passiert einfach.

    könnte es sein, dass sportliche aktivität bei dir die wirkung von mph bremst? ich habe bei mir kürzlich auch festgestellt, dass ich durchs laufen irgendwie schneller in den rebound komme, mich dann sehr komisch fühle. gerade im rebound sind die symptome ja verstärkt ...

    ich habe auch schon gehört, dass ähnliches mit kaffee oder zigaretten passiert, die uns ansonsten (ohne mph) eher "normalisieren" ...

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    zlatan_klaus schreibt:
    Also wenn das stimmt Max, kann ich auch kein Lehrer werden. Da sind ja zu 99,999% immer welche dabei die stunk machen.
    also wenn du das wirklich gerne machst, könnte es sein dass du dabei eher ruhiger wirst. das merke ich bei mir nämlich: sobald ich anderen helfen muss/darf, werde ich selber ruhiger. z.b. auch wenn jemand im stecken gebliebenen lift hysterisch wird - ich habe ja selber platzangst - dann reagiere ich gegenteilig. das ist irgendwie anders als beim fussball, wo ja alle gewinnen wollen, oder?

  6. #26
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 396

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Ich nehme Methylphenedat noch nicht regelmäßig. Aber habe es schonmal verschrieben bekommen, damals hatte ich aber die Ansicht dass ich keine "Drogen" nehme. In letzter Zeit habe ich es mal getestet, es war teilweise eine paradoxe Wirkung. Bei einen Medikamentenvortrag habe ich erfahren dass es erst nach 2 Wochen "ruhig" macht. Vorher kann es ähnlich wie Kokain wirden. Auch das ist wieder eine Sache die auf mein Ego bzw. Stolz geht. Ich habe auch schon Antidepressiva verschrieben bekommen, nehme ich auch nicht.

    Ich bin der Ansicht, dass man vieles an sich selbst verbesseren kann. Und wenn man es erstmal selbst aus einer Depression schafft, dann ist man nochmal glücklicher. Deswegen trifft mich das ja erst recht, dass ich so viele Ähnlichkeiten zum Borderline-Syndrom sehe, weil da die Heilungschancen als sehr schlecht propagiert werden? Was mache ich nun? Soll ich noch heute zu einem Psychiater einen Check machen lassen???
    Geändert von zlatan_klaus (14.10.2011 um 14:26 Uhr)

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 396

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Hmm ein Helfersyndrom habe ich auch... Ich kann anderen viel besser helfen als mir!!

    Max und Lineli, ich sehe Ähnlichkeiten zu mir

  8. #28
    Ist hier zuhause

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    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    Ich schreib Dir mal ne PN! Drücke Dich von Ferne, kann Dich sehr gut nachvollziehen!

    LG

    Rose

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 806

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    das mit dem helfen ist bei den meisten adhs-lern so. bei anderen geht es super, aber selber kommt man zu keinem erfolg ... wir wissen ja genau, was wir falsch machen, aber wir können es trotzdem nicht. das ist das dilemma. ich denke, dass helfer-berufe für uns fast ideal sind, weil wir da unsere qualitäten am besten anbringen können.


    zlatan_klaus schreibt:
    Deswegen trifft mich das ja erst recht, dass ich so viele Ähnlichkeiten zum Borderline-Syndrom sehe, weil da die Heilungschancen als sehr schlecht propagiert werden? Was mache ich nun? Soll ich noch heute zu einem Psychiater einen Check machen lassen???
    also ADHS ist unheilbar, die "heilungschancen" sind bei 0.0, denn es ist ja vermutlich ein genetischer "defekt". man kann quasi nur lernen, besser damit umzugehen ... insofern haben borderliner da sogar noch einen "vorteil" (naja, relativ gesehen ... )

    wie schon gesagt, den test hast du ja eigentlich schon gemacht. aber wenn du unbedingt den stempel borderline auch noch willst, dann findest du sicher einen, der dir die diagnose stellt - ich würde das an deiner stelle aber lassen ...


    Ich nehme Methylphenedat noch nicht regelmäßig. Aber habe es schonmal verschrieben bekommen, damals hatte ich aber die Ansicht dass ich keine "Drogen" nehme. In letzter Zeit habe ich es mal getestet, es war teilweise eine paradoxe Wirkung. Bei Wikipedia und durch einen Medikamentenvortrag habe ich erfahren dass es erst nach 2 Wochen "ruhig" macht. Vorher kann es ähnlich wie Kokain wirden.
    hmmm, also das wäre mir neu ... kokain soll ja angeblich auf uns auch paradox wirken, d.h. beruhigend (habe ich zum glück nie probiert). wenn du methylphenidat nicht regelmässig nimmst, es nur sporadisch testest, dann hast du vermutlich auch nicht die für dich optimale dosis herausgefunden. wenn es bei dir "anregend" gewirkt hat, dann kann es auch einfach zu viel gewesen sein. lass dich mal beraten, wegen der titrierung von mph! das ist recht komplex und bei jedem sehr verschieden mit der dosisfindung. ausserdem gibt es noch verschiedene präparate, einige reagieren positiver auf amphetaminsaft, und es gibt so genannte non-responder. alle haben aber adhs! daraus kannst du nicht schliessen, dass du eher borderliner bist! mph soll ja genau aus diesen gründen NICHT als diagnose-ersatz verwendet werden!

    das mit den "Drogen" kannst du gleich in den müll schmeissen! das ist ein blödsinniges vorurteil von unwissenden leuten! für uns ist mph ein medikament, nichts anderes ...

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 87

    AW: Reizüberflutung und Aggressivität

    ist ja ein unterschied, ob ein kind stunk macht oder ein scheißkerl ausm verein.
    aber wenn da kein scheißkerl ist, na gut

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