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Diskutiere im Thema Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Lis


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Hallo zusammen!

    Ich habe eine Frage an Euch:
    mein Freund und ich sind seit einem halben Jahr zusammen und ich bin grade zu ihm gezogen, wir mögen uns sehr, aber immer wieder kommt es zu wirklich schlimmen Streits, bei denen geschrien, getobt und alles in Frage gestellt wird, ich weiß nicht, wie oft er mich in der kurzen Zeit schon aus der Wohnung werfen wollte....
    Teilweise liefen wir gefahr uns körperlich etwas anzutun und ich habe Angst, dass das irgendwann passiert. Wenn wir streiten kann er mir unglaubliche Dinge an den Kopf werfen und ist manchmal einfach nur böse. Dass er das eigentlich nicht so meint und einfach nur verletzen will, weiß ich zwar meistens, aber wenn ich selbst in Rage bin, hilft das auch nicht viel.
    Irgendwann ist dann immer alles wieder gut, mal dauert es eine Stunde, mal zwei Tage.
    Ich liebe ihn sehr, aber das ist wirklich anstrengend und ich frage mich, ob das nicht von vornherein alles zum Scheitern verurteilt ist.
    Würde mich freuen, wenn jemand mir seine Erfahrungen darüber schreiben würde, ich bin grade wirklich verzweifelt.
    Lieben Gruß, Lis

  2. #2
    Erdbeertorte

    Gast

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Hallo Lis,

    ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Bei mir ist es genauso. Wir sind nun seit 9 Monaten zusammen und auch wir haben schon so oft gesagt, dass wir uns trennen müssen und immer wieder ist

    nach einiger Zeit alles vergessen. Ich denke es gehört zu uns dazu und wenn ich ehrlich bin will ich gar keinen anderen Mann, einen der nicht so viel Temperament hat, das würde mich wahrscheinlich

    zu Tode langweilen. Auch ich werde jetzt (vorerst) zu ihm ziehen und das nicht innerhalb Deutschlands, sondern ich gehe in ein anderes Land. Aber ich sage mir immer: zurück kann ich immer! Und wer nicht

    wagt der nicht gewinnt. Wenn du ihn so sehr magst, versuch' es einfach. Stop sagen kannst du immer. Außerdem lernt ihr euch mehr und mehr kennen, lernt eure Schwachstellen und eure Stärken.

    Mit der Aggressivität ist es so eine Sache. Kenne ich auch. Aber du musst über deine Ängste sprechen. Als ich ihm das gesagt habe, meinte er, er würde mir nie etwas tun. Das ist auch besser so, denn

    wenn etwas passieren würde, würde ich meine Konsequenzen ziehen und gehen. Was du vielleicht auch in solchen Situationen tun solltest, wenn es zu einer Eskalation kommt. Bevor einem die Hand

    ausrutscht, sollte einer von beiden gehen, sich beruhigen und darüber nachdenken. Nach ein paar Stunden kann man dann in Ruhe darüber sprechen.

    Ob das Zusammenwohnen auf Dauer eine gute Sache ist musst du selbst herausfinden. Für mich ist es das nicht, denn es gibt unnötige Streits, die nicht sein müssten, wenn man nicht zusammen

    wohnt. Ich weiß, dass ich meine Freiheiten brauche, viel mehr als andere und da ist mein eigener Raum das wichtigste, deshalb bin ich klar für getrennte Wohnungen, zumindest auf Zeit gesehen!


    Ich wünsche dir alles Gute und dass ihr gemeinsam einen Weg findet, wie ihr eure Beziehung leben könnt.

    Liebe Grüße, erdbeertorte

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    hey,
    ich habe auch meine erfahrungen damit gemacht.
    auf jedes hoch folgt ein tief.. beides so extrem, dass es eigentlich kaum zu fassen ist.
    ich kann euch nur wärmstens eine partnertherapie ans herz legen.. es gibt psychologen die darauf spezialisiert sind (adhs und partnerschaft).. leider kostet das oft nicht gerade wenig.

    lg

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Zuallererst: Ich kann deine Verzweiflung nachempfinden, und wünsche dir von ganzem Herzen, daß deine Zweifel bald überwunden sind, und du Klarheit gewinnst. Deine Geschichte berührt mich sehr, weil ich von ähnlichen Problemen außerst heftig betroffen war. Möglich, daß ich entsprechend etwas überreagiere. Falls meine Erfahrungen aber dazu beitragen können, jemandem Erlebnisse dieses Ausmaßes zu ersparen, wäre damit sicher viel gewonnen.

    Meinen Erfahrungen nach, solltest du alles, was auch nur irgendwie in Richtung Gewalt geht, grundsätzlich lieber 10mal schwerer bewerten, als auch nur 1mal auf die leichte Schulter nehmen. Allein die Angst vor (auch nur der Möglichkeit von) Gewaltausbrüchen hat eine enorme Wirkung, die sich ganz subtil ins Unterbewußtsein frisst! Selbst wenn ich bewußt versuche, dem entgegenzuwirken, und es noch gar nicht richtig realisiere. Das ist wirklich höchst bemerkenswert, und kann ich niemandem empfehlen. Ich finde das erstmal auch eher unabhängig von ADHS zu betrachten

    Solche Stress-Situationen haben schlichtweg hirnorganische Auswirkungen, denen sich niemand entziehen kann, wenn es erstmal soweit gekommen ist. Ja, das schlaucht! Und so, wie du es beschreibst, bist du möglicherweise schon nicht unerheblich traumatisiert. Auch wenn "ja noch nichts wirklich schlimmes passiert ist". Das´s nicht der Punkt. Es reicht wenn du ernsthaft fürchtest es könnte zu körperlicher Gefahr kommen - dein Körper reagiert entsprechend darauf, schüttet Stress-Hormone aus u.s.w. Das ist auch gut und richtig so! Kann aber Probleme bereiten, erst recht, wenn die Stressbelastung anhält, und du nicht zur Ruhe kommen kannst.

    In diesem Sinne halte ich´s für absolut empfehlenswert, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam, oder jeder für sich, oder du allein für dich. Schaden kann´s nicht, und jeder seriöse Therapeut wird es in deiner Situation angemessen finden. Es bietet auch zumindest zusätzliche Chancen, ne Lösung für eure Schwierigkeiten zu finden, die vielleicht nicht in grundsätzlicher Trennung oder gar Mord und Todschlag besteht. Vielleicht auch mal überdenken, ob das gemeinsame Wohnen für die Beziehung nötig ist.

    Will hier keine Ängste schüren (hast wahrscheinlich auch schon genug) Ich habe bloß die Erfahrung gemacht, daß man sich in solchen Dingen leicht überschätzen kann, dann bald anfängt Probleme zu verharmlosen, die sich einfach nicht "rauswachsen" oder von selber in Wohlgefallen auflösen, sondern immer schlimmer werden, wenn nicht konstruktiv Veränderungen geschaffen werden.

    Noch eine (vielleicht übertriebene) persönliche Ansicht, ohne dich irgendiwe angreifen zu wollen:
    Deine Aussage "Dass er das eigentlich nicht so meint und einfach nur verletzen will, weiß ich zwar meistens, aber wenn ich selbst in Rage bin, hilft das auch nicht viel." empfinde ich auf´s gröbste verletzend für deinen Selbstwert und Selbstsicherheit!

    Wenn ich weiß, daß mich jemand verletzen will (ob verbal oder handgreiflich), gibt´s daran nichts herunterzuspielen, mit einem "einfach nur"
    Derjenige, der mich verletzen will ist der Täter. Punkt. Da hilft überhaupt nichts.
    Wenn´s so ist, ist es so. Dann kann ich es nicht ändern, und bin schon gar nicht daran schuld, und nebenbei ist es durchaus berechtigt darüber in Rage zu geraten. Wenn mich jemand absichtlich verletzt, schützt es mich nicht, wenn ich ihn liebe. Egal wie sehr. Das ist bitter aber wahr.


    Um meinen vorbelasteten Standpunkt zu veranschaulichen, kurze Schilderung meiner diesbezüglichen Erfahrungen:

    Wir waren schwer verliebt, und sind kurz entschlossen nach 3 Monaten zusammen gezogen.
    Weitere 3 Monate später eskalierte ein Streit erstmals soweit, daß anschließend die Wohnung KOMPLETT verwüstet war!
    Um´s kurz zu machen:
    Wir haben´s 2 Jahre durchgehalten, und hatten beide sehr starken Willen, die Beziehung aufrechtzuerhalten. Es war ein ständiges Auf und Ab. Immer wieder, und immer öfter, aus immer unerklärlicheren Anlässen in immer krasser eskalierende Streitereien geraten. Solange, bis ich mir völlig ausgelaugt eingestehen musste, daß ich einfach nicht mehr weiter kann. Den letzten heftigen Streit hatte ich nur noch mithilfe der Polizei gelöst bekommen. Und sie selbst sagte mir später, das wäre die richtige Entscheidung gewesen! Wir habens nicht geregelt bekommen, uns am Ende erschöpft und gefrustet getrennt.
    Geändert von wirrɟdoʞ (16.10.2011 um 09:10 Uhr)

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Hallo zusammen,

    Ja eine Beziehung zu führen im allgemeinen ist sehr schwer..nur wenn noch beide Adhs haben oder nur einer.. ist es schon schwierig..
    Ich selbst habe eine zwei jährige beziehung hinter mir die war 1. aufregent .2. Humorvoll..3.. leidenschaftlich..4. zwei tickende zeitbomben.
    und wenn die Zeitbomben explodiert sind dann gab es krach... ich muss aber sagen beide sind nie gewalttätig geworden..
    und zur der zeit wusste ich nicht das ich ebenfals ADHS habe.. obwohl mir es mein Ex-freund schon auf dem kopf zugesagt hat.
    Der wusste aber auch selbst noch nicht so lange das er es hat.. und war mit sichselbst schon überfordert.. zudem kam das ich ein Kind mit in die Beziehung gebracht hatte
    die er zwar sehr gern hatte aber auf dauer damit überfordert war.
    Und ich war überfordert mit ihm ..den er wurde zum quartal-trinker und ich musste zusehen wie er daran kauptt ging..ich wollte aber nicht aufgeben und schon garnicht ihn,.immerhin war es meine große liebe.. den Mann wollte ich heiraten..
    Nur ich kam nicht mehr an ihn ran und ich merkte wie schlecht es mir immer ging.. und er hat es noch vor mir erkannt das er nicht mehr kann und sich getrennt.
    War eine sehr harte zeit..

    bei ist es auch so das ihr zusammmen wohnt,.. überlegt doch über ein Terapie nach..vielleicht hilft die auch die hilft euch beide ..und mit dem alltag und der wut umzugehen
    lg
    Geändert von Sunny1985 (16.10.2011 um 11:15 Uhr)

  6. #6
    Lis


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Danke für Eure Antworten!!
    Um das klar zu stellen, ich habe keine Angst, dass mein Freund im Streit ausrastet und anfängt mich zu verprügeln, das würde er nie tun, da bin ich 100 Prozent sicher und habe auch keine Angst, dass es irgendwann passiert! Es ist so, dass wenn wir vor einander stehen und uns anschreien, der eine den Anderen stößt, am Handgelenk packt usw.
    Wir haben uns dabei Beide schon leicht verletzt und daher meine Sorge, das sich einer im Eifer des Gefechts ( im wahrsten Sinne des Wortes...) wirklich mal etwas tut.
    Die Frage für mich ist vorallem, ob man es schaffen kann, dieses ewige und anstrengende Streiten in den Griff zu bekommen.
    Ich meine, bei uns standen schon die Nachbarn vor der Türe, weil sie sich Sorgen gemacht haben. Das war wirklich, wirklich peinlich.
    Wir sind beide Akademiker, die erfolgreich im Berufsleben stehen und keine sozial Fälle, die man aus den RTL Nachmittagssendungen kennt....

    @wirrɟdoʞ Dein:

    "Noch eine (vielleicht übertriebene) persönliche Ansicht, ohne dich irgendiwe angreifen zu wollen:
    Deine Aussage "Dass er das eigentlich nicht so meint und einfach nur verletzen will, weiß ich zwar meistens, aber wenn ich selbst in Rage bin, hilft das auch nicht viel." empfinde ich auf´s gröbste verletzend für deinen Selbstwert und Selbstsicherheit!"

    stimmt sehr nachdenklich und Du hast Recht, aber ist es nicht ADHS typisch, in Streits um sich zu schlagen ohne wirklich darüber nachzudenken was man sagt und total über zu reagieren?
    Ich weiß es auch nicht genau, ich habe die Diagnose noch nicht so lange, aber darauf bin ich in vielen Büchen gestoßen.
    Ich bin grade einfach nur müde und halte die Streits nicht mehr lange aus. Ich habe grade frei, ansonsten wäre ich schon zusammen gebrochen.
    Wie er das mit einem anstrengendem Fulltime Job hinkriegt ist mir schleierhaft. Wobei er immer sagt, die Streits belasten Ihn nicht so sehr...

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    hallo lis ,


    das ist eine frage die glaub viele adhsler beschäftigt

    selbst jemanden wie mich der mit "herrn normal" zusammen ist


    ich habe jetzt nicht alle antworten lesen koennen
    daher wieder holt sich bestimmt manches


    jede partnerschafft kann kaputt gehen ...... solang die liebe und der respekt fehlt , so meine meinung




    Lis schreibt:
    Ich liebe ihn sehr, aber das ist wirklich anstrengend und ich frage mich, ob das nicht von vornherein alles zum Scheitern verurteilt ist.
    jede beziehung ist anstrengend und ich denke vor allem wenn beide adhs haben sollte ganz schnell eine therapie her.....
    damit man zb streiten üben kann,damit es eben nicht zu diesen großen auseinandersetzungen kommt


    ich erlebe zum ersten mal mit herrn normal dass es gut tut dass es eben nicht zum großen streit kommt
    und wir reden normal darüber



    auch wenn ich seine art,nicht streiten auch nicht so dolle finde aber wir haben gelernt darüber zu reden




    alles gute für euch beide

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Ist eine harmonische Partnerschaft zwischen zwei ADHSlern möglich?

    Lis schreibt:
    [...] ich habe keine Angst, dass mein Freund im Streit ausrastet und anfängt mich zu verprügeln, das würde er nie tun, da bin ich 100 Prozent sicher und habe auch keine Angst, dass es irgendwann passiert! Es ist so, dass wenn wir vor einander stehen und uns anschreien, der eine den Anderen stößt, am Handgelenk packt usw.
    Wir haben uns dabei Beide schon leicht verletzt und daher meine Sorge, das sich einer im Eifer des Gefechts ( im wahrsten Sinne des Wortes...) wirklich mal etwas tut
    [...]
    aber ist es nicht ADHS typisch, in Streits um sich zu schlagen ohne wirklich darüber nachzudenken was man sagt und total über zu reagieren?
    Ich weiß es auch nicht genau, ich habe die Diagnose noch nicht so lange, aber darauf bin ich in vielen Büchen gestoßen.
    Ich bin grade einfach nur müde und halte die Streits nicht mehr lange aus. Ich habe grade frei, ansonsten wäre ich schon zusammen gebrochen.
    Wie er das mit einem anstrengendem Fulltime Job hinkriegt ist mir schleierhaft. Wobei er immer sagt, die Streits belasten Ihn nicht so sehr...
    Und wenn es typisch wäre: wolltest du es dann so hinnehmen? Kann ich mir kaum vorstellen, wo du selbst einschätzt, daß es dich so sehr belastet, daß schon zusammengebrochen wärst, wenn du nicht grad frei hättest. Ich meine, du solltest deine eigene Einschätzung deiner Situation wichtiger nehmen, und konstruktiv was unternehmen, um sie zu verbessern.
    Einzige was mir dazu effektives einfällt, ist professionelle Unterstützung.

    Was ich verwirrend finde:
    Du schreibst, du hast keine Angst (das dein Freund dich verprügelt), aber du machst dir Sorgen (das sich einer wirklich mal etwas tut)
    Anlaß deiner Sorgen ist, daß im Streit schon passiert ist, daß einer den anderen stößt, am Handgelenk packt u.s.w. wobei euch schon verletzt habt.

    Tut mir leid, falls dir da zu nahe trete, aber ist meiner Meinung nach doch bissl Augenwischerei: Ob ich Angst habe verprügelt zu werden, oder mir Sorgen mache, im Streit durch einen Stoß ernsthaft verletzt zu werden - zumindest ist der Stress, den diese Sorge oder Ängste auslösen, derselbe. Ich denke, es könnte auch hilfreich sein, die Situation möglichst sachlich zu betrachten. Und sachlich betrachtet ist es körperliche Gewalt, wenn ich jemand stoße, oder am Handgelenk packe. Und das kann ja auch schnell mal eine beträchtliche Gefährdung der Gesundheit mit sich bringen. Damit Probleme zu haben betrifft außerdem ja keineswegs nur Sozialfälle, und macht einen auch nicht gleich zu Geächteten...

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