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Diskutiere im Thema Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    Nabend

    Bei mir war es bisher so das wenn ich Abends Heim komme ich die Kiste spätestenns 20:15Uhr angemacht habe
    meistenns lief die eher im Hintergrund weil ich noch Post durchgeschaut habe oder den Tag mit meiner Frau besprochen habe.
    Dann habe ich nebenbei E-Mails und meine üblichen Internet Foren durchgeschaut....

    Der TV lief also warum auch immer nur so nebenbei,wenn ich dann iergendwann doch mal Zeit hatte bin ich zimlich schnell vor der Glotze eingeschlafen.

    Seit dem ich jetzt mehr im Internet bin schaue ich so gut wie gar kein TV mehr,wenn dann am Abend ausgesuchte Filme wo ich aber auch fast immer einnike.


    Jetzt frage ich mich natürlich warum ich eine neue Sat Anlage und neuen TV gekauft habe....

    Ich denke das ist so ein Gewohnheitsding,denn ohne TV würde mir echt was fehlen.

    Ersatzdroge ist es also nicht,Unterhaltung aber auch nicht wirklich,also eher.... Gewohnheit,denn das bischen könnte ich mir auch auf den PC anschauen.



    Gruß Matze

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    find ich ne sau coole idee!

    ich hab das damals mit dem PC so gemacht.
    es ist eigendlich eine Last dieses Ding.
    und mal ehrlich... es kommt doch echt nur schei..e!
    nach einigem hin und her spiele ich heute kaum noch pc, es nervt mich regelrecht.
    die abneigung wurde bei jedem "Rückfall" größer.

    Mit ADS lässt man sich eh leicht ablenken.
    Wie du siehst bringts ja was nicht mehr zhu schauen.
    ich hab nen uralt fernseher (Blaupunkt) obwohl ich mir einen guten kaufen könnte.
    habe stattdessen einen beamer.
    filme sind eh besser als talkshows! und teurer isses auch nicht.

    ich mache seitdem musik, demnächst schon ne band, mache sport und
    das Beste::

    Ich kann mich besser konzentrieren wenn ich arbeite, mich mit freunden treffe etc!!!!
    ______________________________ ______________________________ ______

    Daumen hoch =)

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    Also, vorweg sollte ich zum Thema Fernsehen wohl sagen: Bin beinahe ohne Fernsehen aufgewachsen - als Kleinkind stand der Fernseher noch unter nem Tisch, und wurde zu relativ seltenen Gelegenheiten "ausgepackt"; meinen ersten eigenen (wohlgemerkt Schwarz/Weiß-) Fernseher besaß ich erst so mit 16... Und das in den 90ern!! Meine Eltern war´n da bissl anachronistisch. Will damit bloß sagen: Ich bin NICHT von klein auf an die allgegenwärtige Präsenz des Fernsehers gewöhnt, gehöre damit einer relativ kleinen Minderheit an.

    Trotzdem hab ich den einlullenden, berieselnd hypnotischen Effekt des Fernsehens zunächst kennen, dann schätzen, und schließlich verabscheuen gelernt.

    Wie oft hab ich den Fernseher angemacht, in der Hoffnung auf entspannende Unterhaltung, dann in zielloser Zapperei verirrt, weil doch nix gescheites lief, aber nicht abschalten können - und zwar in doppelter Deutung. Irgendwann in diesem zwielichtigen Zustand apathischer, auswegloser Unzufriedenheit wiedergefunden, und schlimmstenfalls vor laufendem Ferneher, und lauter Langeweile in unruhigen Schlaf gefallen, aus dem ich dann einige Stunden später wieder verstört aufgeschreckt wurde, vom irren Gefasel irgendeiner Talkshow, dem Sprengkapsel-Gewitter eines drittklassigen Action-Streifens, oder den von affektiertem Stöhnen hinterlegten, unmelodiös gesungenen Zahlenreihen einer Telefonsex-Nummer, die definitiv nur ein sorgsames und geheimes, eugenisches Zuchtprogramm, in jahrzehntelanger Auslese der talentfreiesten Werbegestalter hervorbracht haben konnte...

    ...schweife ich aus? Pardon, es ist wohl mit mir durchgegangen. Böse Erinnerungen.
    Jedenfall hab ich dann vor etwa 10 Jahren meinen Fernseher weggeschmissen, (leider nicht aus dem Fenster, aber bei dem Gedanken juckt es mich heute noch in den Fingern) und es seitdem ungelogen keinen Augenblick bereut!

    Bin allerdings großer Filmliebhaber und besitze (sehr bescheidenes) Heimkino - und damit habe ich die Erfahrung gemacht: Selbst das Anschauen wunderschöner, qualitativ hochwertiger Filme kann ähnlich unangenehme Phänomene hervorrufen, wenn es zur Gewohnheit wird, sich regel- und übermäßig damit zu berieseln.

    Inzwischen bin ich zu dem Schluß gekommen:
    Bevor ich Fernseher, Beamer, oder whatever anschmeiße, lohnt es sich, erstmal kurz meine Gehirne zu befragen, welches Bedürfniss eigentlich dahintersteckt, und ob zu erwarten ist, daß flackernden Bilder und aufwühlende Klänge dieses Bedürfnis befriedigen werden. Schließlich saßen die Menschen höchstwahrscheinlich schon vor tausenden von Jahren in ihren Höhlen, und haben mit abwesendem Blick an die Wand, oder ins Feuer gestarrt. Manche nennen sowas Meditation, und behaupten, es hätte eine beruhigende Wirkung auf den Geist. Bin geneigt, ihnen zuzustimmen. Allerdings finde ich die 60-oder meinetwegen auch 75 oder 100 Hz Frequenz der Bildwiederholungsrate, und das bläuliche Licht von Fernseher und Beamern dazu relativ schlecht geeignet. Dann mach ich lieber paar Teelichter an, und guck tatsächlich an die nackte Wand! <- Kein Scherz.

    Auch Lesen entspannt mich erheblich mehr, als einen Film ansehen. Sobald meine Gedanken abschweifen, oder irgendwelche inneren Bilder, Einfälle, Ideen aufkommen ist halt Ruhe: Kein Input, der mich ungefragt überflutet und ablenkt. Ich habs nicht nur selbst in der Hand, wann der "Film" anhält, ich habs sogar im Kopf. Brauch nichtmal´n Pause Knopf drücken...

    Irgendwie, finde ich haben (zumindest nicht-interaktive) audio-visuelle Medien den Nachteil, daß allein die Art der Wahrnehmung schon in diese passiv voyeuristische Rolle drängt, die sehr subtil aber eindringlich vermittelt: Du hast keinen Einfluß auf das Geschehen, kannst nur dasitzen und beobachten. Das frisst sich dabei irgendwie ins Bewußtsein. Wenn ich es damit übertreibe, macht mich das unheimlich nervös, und ganz diffus unzufrieden, und suchtanfällig.

    Puh, wat `ne Abhandlung, naja. War mir anscheinend ein Bedürfniss, meine Ansichten darüber mal ausführlich darzustellen.
    Geändert von wirrɟdoʞ ( 1.10.2011 um 00:04 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Das hätt von mir sein können - sehr wenig Fernsehen im Elternhaus, eine Phase des bewusstlosen Dauerglotzens und nun sehr gezielt gelegentlich Filme mit Grips gucken.

    Weil Kinder im Haus sind gibt es allerdings eine Empfangsmöglichkeit - selten genutzt.

    Hoffentlich wiederholt sich die Geschichte nicht

    Aber ich kenne inzwischen einige Familien die die Glotze abgestellt haben. Sooooo exotisch ist das nicht.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 237

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    Hallo,


    also ich mache den Fernseher abends nur zu den Nachrichten um 18 Uhr oder noch mal gegen Mitternacht an. Vielleicht auch mal dann, wenn ein gutes Fussballspiel kommt. Ansonsten aber nicht.

    Natürlich bin ich stattdessen auch im Internett, was ja auch einige Zeit erfordert. Bei schönem Wetter gehe ich dann durchaus auch noch raus, nur jetzt in den Herbst und Wintermonaten wird das schon schwierig.

    Dennoch ist der Fernseher keine Droge zumindest für mich.

  6. #16
    Procrastiqueen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.336

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    Hallo!
    Ja, zu beidem! Ich durfte als Kind fast nie fernsehen, hab es dann heimlich gemacht, wann immer es ging. Klar hab ich viel Dreck gesehen, einfach nur weils da war. Aber ich habe dann auch Sonntags mit meinen Eltern Tatort gesehen, das war anders, weil wir die ganze Zeit drüber geredet haben.
    Inzwischen ist es so, dass ich wahnsinnig viel Filme sehe, ich habe ja keinen Fernseher. Ich kann aber nicht einfach nur auf den Bildschirm schauen, ich denke immer dabei, warum das jetzt so dargestellt wird usw.
    Oder ich räume nebenher auf.
    Im Moment habe ich wieder TV über antenne an meinem Laptop und das finde ich großartig, weil ich jetzt nach langen Jahren, wieder Dokus und Satire und überhaupt sehen kann.
    Aber ich schalte auch aus, wenns mich stört.

    Also ich war glaube ich wirklich fast süchtig nach Fernsehen früher, vor allem aber, weil ich nicht durfte und selbst als ich durfte war es nicht gern gesehen.
    Jetzt darf ich und schaue nur noch, was mich interessiert.


    Und ich hab ja auch Internet. Und Spiele.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Der Fernseher, Unterhaltung oder Ersatzdroge?

    Also die schönste Zeit im Leben hatte ich immer ohne Fernseher, da junge Leute mit mir zusammenlebten. Ich bin mir ziemlich sicher das, der Fernseher belastet. Ich fühle mich echt schlecht wie viel Schrott ich konsumiere. Wenn ich mal nicht mehr bei meinen Eltern lebe, gibt es mal keinen Fernseher :-). Aber in einem Dorf mit 53 Einwohnern und die nächsten Freunde weit weg bleibt oft mals nur der PC, Fernseher oder Lesen. Brauche mich nicht zu beschweren, könnte ja ausziehen, aber Hotel Mama ;-). Irgendwann.

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