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Diskutiere im Thema Habt ihr auch solche Familienverhältnisse? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 70

    Unglücklich Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hallo!Bei mir war es bereits als Kleinkind so wenn ich meine Meinung gesagt habe das mich mein Vater brutalst geschlagen und mich in mein Zimmer geworfen hat! Kurz vor meinen 18 Geburtstag schlug er mir mit einem Schuh ein blaues Auge,weil den kurz zu vor anhatte. Auch sonst so hat er mich nur fertiggemacht,er trinkt sehr viel Alkohol und danach ist meist alles schlimmer! Wer hat solch ähnliche Verhältnisse und wie seit ihr aus diesen Verhältnissen rausgekommen?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    geschlagen wurde ich nicht, aber psysisch über Jahre (13 Stück um genau zu sein) fertig gemacht, ich wäre eine Null, könne nix etc.
    Echt geiles Optimum von jemanden das Selbstbewußtsein aufgebaut zu bekommen. Vor allem wenn man es mehr nötig hat als andere.
    Das derjenige noch nicht mal ein Facharbeiterbrief oder 10.Klasse hatte....

    Aber Dresche habe ich schon öfters angeboten bekommen, Freunde durfte ich auch nich haben.

    Und wenn der Haushalt nicht gemacht war (ab 12)

    Ich wurde für schuldig erklärt das meine 14 jüngere Schwester in die windel geschissen hat etc...

    Und dann noch irgendwann der Schock, das die eigene leibliche Mutter lieber jemand anderes vertraut als dem eignen Sohn...nun lassen wir das, es tut heute noch weh.

    Aus den Verhältnissen rauskommen: AUSZIEHEN!

    Lernen! Lernen! Lernen! Über Erziehung, Über Verhaltensweisen, über alles was Dir über den Weg läuft und wenn es zugucken ist. Auch Kinder können einem viel lehren.

    Und sich selbst verzeihen lernen.

    Und akzeptieren das man nicht schuldig ist. (analog zu Good will Hunting) Als ich das nach 2mal anschauen begriffen hatte, habe ich Rotz und wasser geheult.

    Und irgend wann Leute kennenlernen, mit denen man sich austauschen kann und aber gestärkt aus den Gesprächen herausgeht.

    Falls Fragen zu meiner Person existieren, ich antworte genre im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    selbst ein Psychologe meinte das ich genug mehrere Leben hätte...was er auch immer damit gemeint hatte.


    Falls Ihr eine gewisse Härte zwischen meinen Zeilen lest, bitte ich um Entschuldigung...es ist nicht! auf Euch gemünzt.

    LG Frank
    Geändert von Chaosgrübler (24.08.2011 um 03:40 Uhr)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 521

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Ich hatte glücklicher Weise kein schlimmes Elternhaus. Mein Vater ist und war strenger als meine Mutter. Sie ist die Liebe, er der Chef, zumindest lassen wir ihn in dem Glauben!

    In der Kindheit war ich doch eher schüchtern und "normal" während mein Bruder doch eher ausgeflippt und abenteuerlustig war. Das brachte für ihn doch mehr Ärger als für mich, geschlagen wurden wir jedenfalls nicht, zumindest nicht brutal.Ich hatte immer Glück, während mein Bruder gelegentlich mal eine Backfeife für sein loses Mundwerk fing. Aber das war soweit ich mich erinnern kann in den über 20 Jahren, in denen er zu hause wohnte maximal 4 x der Fall.

    Meine Probleme begannen erst in der Schule. Die Grundschullehrerin hatte mich auf der Abschussliste. Als Linkshänder war ich ihr ein Dorn im Auge, zumal ich die "Frechheit" besaß, wieder mit links zu schreiben, sobald sie mir den Rücken kehrte. Dazu war ich ein kleiner unaufmerksamer Träumer, unordentlich und chaotisch. Sie wollte meine Eltern davon überzeugen, daß ich eine Lernschwäche habe.

    Glücklicher Weise gab es schon zu DDR Zeiten ganz in der Nähe ein Fachkrankenhaus mit verschiedensten Stationen und ich wurde dort als Kind gute 8 Wochen stationär aufgenommen und ausgibig getestet. Nix mit Lernschwäche: Überdurchschnittlich intelligent, aber eben noch sehr verspielt. Kein Grund, mich auf eine Spezialschule für Lernbehinderte zu stecken. Das mußte die Lehrerin dann auch akzeptieren, gemocht hat sie mich jedenfalls nie. Nach diesem Ausflug in die Klinik hatte ich aber den Ruf weg in einer Irrenanstalt gewesen zu sein, was meinen Stand in der Klasse bis zum Ende der Schulzeit negativ beeinflußte.

    aber nach wie vor, auch heute mit der definitiven Diagnose ADHS kann ich nichts negatives über meine Familie sagen. Klar, wir streiten auch mal, haben verschiedene Ansichten und Meinungen, aber letztendlich ist im Ernstfall der Zusammenhalt da und jeder ist für jeden da.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hallo soti33,

    nein, in solchen Verhältnissen bin ich zu Glück nicht aufgewachsen,
    wohl kenne ich aber mehrere Menschen in meinem Umfeld, denen
    es so ergangen ist, oder die noch darin leben.

    Ich sehe nur eine Lösung: schnellstens ausziehen!!

    Das sich das in der Theorie einfacher anhört, als es in der
    Wirklichkeit ist, weiss ich schon.
    Angst vor dem Alleinsein oder dem nicht gesicherten Lebensunterhalt
    sind da nur zwei von vielen Befürchtungen.

    Um ein würdiges Leben zu führen, bleibt aber keine Alternative.

    Such Dir Hilfe, zum Beispiel bei kommunalen oder kirchlichen Stellen,
    es gibt auch Selbsthilfegruppen.
    Ruf einfach die Telefonselsorge an, die können Dir mit Sicherheit
    Kontakte nennen!

    Werde bitte aktiv, so schnell Du kannst, ein Leben, wie Du es beschrieben
    hast, hat niemand verdient!

    Viel Erfolg und alles Gute für Dich
    deroptimist

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Ich empfand meine Kindheit alles andere als glücklich. Meine Eltern hatten zwar keine Alkoholprobleme, waren aber mit der Erziehung von zwei Kindern oft überfordert. Das galt vor allem für meine Mutter, die bis zu meinem 12. Lebensjahr Hausfrau war und seitdem halbtags arbeiten geht. Ich wurde sehr oft von meinen Eltern geschlagen... mit den Händen, Gürtel, Fliegenklatsche, Kochlöffel, Ästen und Zweigen, Tennisschlägern, Schuhen und allen anderen Gegenständen, mit denen man zuschlagen konnte. Sie haben mich auch an den Haaren gezogen und gekratzt. Einmal hat mir meine Mutter einen Milchzahn ausgeschlagen, als sie mir mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat. Ich kann aber nicht behaupten, dass ich körperlich misshandelt wurde. Blaue Flecken, gebrochene Knochen usw. hatte ich nie. Aber auf meiner Seele hat die Erziehung meiner Eltern schon ihre Spuren hinterlassen.

    Meine Familie stammt aus einem Land, in dem solche Erziehungsmethoden als normal gelten. Meine Eltern wurden selbst von ihren Eltern geschlagen, und alle Leute aus ihrer Verwandtschaft und ihrem Freundeskreis erziehen ihre Kinder auf diese Weise. Meine Mutter sagte früher häufig zu mir: "Kinder müssen Angst vor ihren Eltern haben." Sie hat es so gelernt und kannte das gar nicht anders. Eine eigene Meinung zu haben war für mich ein No-Go - ich hatte so zu sein, wie meine Mutter mich haben wollte. Als ich 2 oder 3 Jahre alt war, hat sie mir gegen meinen Willen Ohrringe schießen lassen. Wenn ich sie rausgemacht habe, hat sie mich verprügelt. Ich musste meine Haare und Kleidung auch jahrelang so tragen wie meine Mutter das wollte.

    In der Pubertät hat mir die südländische Strenge am meisten zu schaffen gemacht. Während die anderen Mädchen aus meiner Klasse sich schminkten, ihre Haare färbten, stylishe Klamotten trugen, alkoholische Getränke probierten, am WE Party und ihre ersten Erfahrungen mit Jungs machten, war das alles komplett tabu für mich. Für mich gab es nur die Schule (und natürlich Schläge bei schlechten Noten), und meine gesamte Freizeit musste ich mit meinen Eltern verbringen. Meine Mutter hat mich für meine Traurigkeit lieber mit Essen getröstet, so dass ich während der Abi-Zeit schon gut 30 kg Übergewicht hatte. Ich war ein sehr trauriger Teenager ohne Lebensfreude.

    Meine Eltern haben immer hart gearbeitet und sich dafür interessiert, was wir so gemacht haben. Aber ich hatte keinerlei Entscheidungsfreiheiten. Sie haben immer über meinen Kopf hinweg entschieden. Ich durfte mit 19, 20 nicht einmal alleine am Nachmittag 3 km mit dem Bus in den Nachbarort fahren um mir eine CD zu kaufen (ich bin KEINE Muslima, falls jemand fragt...) geschweige denn abends weggehen. Jeder meiner Schritte wurde kontrolliert. Meine Mutter hatte meinen Zimmerschlüssel, las meine Briefe, mein Tagebuch und lauschte an der Tür wenn ich telefonierte. Ich fühlte mich wie in einem goldenen Käfig. Golden, weil ich finanziell doch sehr viel Unterstützung von meinen Eltern bekommen habe. Sie waren nicht gerade reich, aber einen großen Teil ihres Geldes investierten sie in uns Kinder. Dafür erwarteten sie Dankbarkeit bzw. Gehorsam. Sie haben mir meine Ausbildung finanziert, die ich an einer Privatschule gemacht habe und auch die Monatsfahrkarten für den Zug bezahlt. Nebenbei oder in den Ferien arbeiten durfte ich nicht, weil sie Angst hatten ich könnte zu schnell selbständig werden. So wurde ich zu einer hilflosen unselbständigen jungen Frau ohne Selbstbewusstsein. Ich wurde zu einer Mitläuferin, die Angst hatte eine eigene Meinung zu vertreten. Am Schlimmsten fand ich, dass ich am laufenden Band emotional erpresst wurde. Das machte mich zu einer sehr ängstlichen Person. Andere Leute haben das irgendwann gemerkt und mich dann auch immer wieder erpresst, was mich innerlich total fertig gemacht hat.

    Mein Vater ist vor einigen Jahren gestorben. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist seit einem Jahr hervorragend, was ich niemals für möglich gehalten hätte. Im Nachhinein bereue ich es, dass ich erst mit 31 Jahren von zu Hause ausgezogen bin. Während meiner rein schulischen Ausbildung durfte ich nicht arbeiten und hatte kein Geld. Mit 23 hatte ich meinen ersten richtig Job, und zwar bei einer Leasingfirma. Meine Mutter meinte damals ich solle ausziehen, wenn ich ein festes Arbeitsverhältnis hätte. Die Jahre vergingen, ich bekam keinen Vertrag und wurde mit 26 das erste Mal arbeitslos. Später wollte ich dann ausziehen, aber als mein Vater schwer erkrankte, hieß es dass ich das in dieser Situation doch nicht machen können. Eines Tages starb er, und nach einer 1-jährigen Trauerphase bin ich schließlich in eine eigene Wohnung gezogen.

    Trotzdem hat es eine lange Zeit gedauert, bis meine Mutter mich als eine eigenständige, erwachsene Frau akzeptiert hat. Es tut mir gut, dass sie nicht mehr versucht mich ständig zu ändern und mir eine eigene Meinung zugesteht. Es ist ein tolles Gefühl, so geliebt zu werden wie man ist. Deshalb würde ich dir raten, so bald es geht von zu Hause auszuziehen. So ein Auszug kann manchmal echte Wunder bewirken.

  6. #6
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Ich kann meine Geschichte hier nicht aufschreiben oder im Gesamten erzählen.
    Sie wäre einfach zu Unglaubwürdig.
    Meine Eltern sind schon lange verstorben und doch immer präsent.
    Wir waren sehr viele Kinder und drei meiner Geschwister sind früh
    vom Schicksal abberufen worden.
    Mit 4, mit 18 und mit 24 Jahren. Alles Unfälle.
    Ich bin mit 15 ausgezogen, weil es nicht mehr auszuhalten war.
    Entweder du gehst, oder du überlebst die ganze Sache nicht.
    So war das.
    Es war das beste, was ich machen konnte.
    Ich weiß nicht einmal, ob ich das alles in einer Therapie auf die Reihe bringen würde.
    Ich fühle nichts, wenn ich an meine Kindheit zurückdenke.
    Da ist einfach nichts. Nur kalter Nebel und undurchsichtige Schwaden.
    Ein Junge der nichts fühlt.

    Es tut mir leid für dich, soti.

    LG --hirnbeiß--

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hey Soti, Hirnbeiß und die anderen,

    es ist das wichtigste sich auf den Weg zu machen immer den nächsten Schritt im Auge - die großen Visionen bringen wohl nichts. Man kann schon einiges schaffen auf 3-5 Jahressicht, aber ich für mich habe rausgefunden, dass ich am meisten schaffe, wenn man wenn man sich immer auf die nächsten 8 Wochen konzentriert.

    Wir sind hier fast alle auf einem schwierigen Weg - und wir sind immer noch da....

    Grüße an Dich...

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hallo! Danke an euch alle!!! Wenn das mit dem ausziehen so einfach wäre. Momentan mache ich meinen Abschluss nach. Und da wäre noch meine Mutter die selber schwer psychisch und körperlich krank ist ,die sehr an mir hängt. Wenn sie nich wäre ,wer weiß was ich machen würde.Aber sobald ich es mir finanziell leisten kann ziehe ich aus,den mehr kaput gehen als jetzt möchte und kann ich nicht mehr! Hätte ich das Geld jetzt schon,wäre ich ausgezogen
    !mfg soti

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hallo soti

    Das tut mir leid was du erleben musstest und ich hoffe du hast es mittlerweile einigermaßen verarbeitet.

    Ich habe das Glück dass ich in einem harmonischen Umfeld aufgewachsen bin und eine sehr schöne Kindheit hatte (Eltern hatten viel Zeit, gesunde Küche, Spielen am Land).
    Geschlagen wurde ich nie, nur manchmal geschimpf wie es halt überall so ist.
    Dass ich anders war wurde damals noch nicht so realisiert (aber auch bemerkt) weil ich gute Noten hatte.

    Doch die Probleme begannen dann in der späten Jugend als ich die Schule abbrach, keine Erfolge im Job hatte und schon einige Jahre vorher von selbst einen sozialen Rückzug von Eltern,Verwandten,Nachbarn und Schulkollegen hinlegte (es gab keinen wirklichen Auslöser außer komische Interessen und Schüchternheit in der Schule).
    Außerhalb hatte ich meistens nur ein bis zwei beste Freunde aber das reichte mir, abwechselnd mit phasenweiser Extravertiertheit.
    Das Umfeld sind meistens auch eher "Außenseiter".

    Bei mir begann damals eine regelrechte Paranoia, dass über mich geredet würde, zumindest in der Schule und Nachbarschaft. Gründe waren meine Ungeschicklichkeit, Fehler die ich mal längere Zeit gemacht habe im Verhalten und einfach ein Sich-Überflutet-Fühlen. Aber etwas richtig ausschlaggebendes war jetzt nicht dabei, wahrscheinlich war der Grund der, dass ich mich nicht so erwachsen benehmen konnte wie andere und andere Interessen hatte und deswegen zum Gespött werden könnte. Auch meine monotone Sprache und leichtes Stottern bei Unsicherheit kamen dazu.
    Zudem hat sich auch der Rückzug von Nachbarn immer weiter fortgesetzt und ich fühle generell schnell Blicke auf mich gerichtet wenn ich wo bin.

    Ein Grund auch warum ich bei mir manchmal auch eine blande Schizophrenie vermute.

    Ich fühlte mich auch mit Leistung und wegen meinem Chaos überfordert, zudem fehlt mir oft der Wille zu Entscheidungen oder ich kann nicht richtig wollen und bin ständig in meiner eigenen Welt.

    Deswegen machen meine Eltern auch seit einiger Zeit vermehrt psychischen Druck, manchmal kann ich es auch ein bisschen verstehen, aber sie können sich ein Leben mit meinem Kopf auch nicht vorstellen.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Habt ihr auch solche Familienverhältnisse?

    Hi,

    Gürtel, Kleiderbügel, Hände, Schläge ins Gesicht, ach egal, was auch immer ging.
    Doch, kenne ich auch. Meine Mutter, mein Bruder und ich haben alle was abbekommen.

    Dennoch, wenn ich bedenke, dass mein Vater wohl ebenfalls ADHS hatte, erklärt sich so vieles und ich bin sicher, dass er es nicht in sowas wie "böser Absicht" gemacht hat.
    Das macht das Geschehene sicher nicht besser und auch nicht die Schäden, die es hinterlassen hat, aber es ändert die Sichtweise, ... meine Sichtweise doch deutlich.

    Die letzten Jahre hatte ich zu meinem Vater ein sehr gutes Verhältnis.
    Wir haben viel geredet, viel geklärt.

    Trotzdem habe ich bis heute noch mit den Folgen zu kämpfen.
    Schon erschreckend, wie tief und fest sowas liegen kann.

    LG
    Fliegerlein

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