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Diskutiere im Thema sich nicht integrieren können im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    Pfeil sich nicht integrieren können

    Hallo Leute,


    Mir liegt zur Zeit ein Thema auf dem Herzen. Ich spiele eigentlich ganz gerne Fußball, aber mir fällt es schwer mich im Verein zu integrieren. Ich beherrsche nicht den nötigen Smalltalk und bin leicht gestresst, was sich wiederum leicht in meiner Körpersprache spiegelt. So sind die Reaktionen auf mich, je nach meinem Gemüt ( gestresst - entspannt ) total unterschiedlich. Dass ich gestresst bin, liegt wahrscheinlich an den vielen Leuten und an dem Druck zeitlich etwas leisten zu müssen mit Fremden. Ich komme dabei immer an meine Grenzen, auch meine Motivation lässt schnell nach, stehe ich nicht genug im Rampenlicht oder fühle ich mich nicht genug gefördert.

    Ich habe eine zeitlang Methylphenedat genommen, was den Nebeneffekt hat, dass ich sogar besser kicken kann, weniger Hemmschwelle habe, mich laut zu verteidigen und ein wenig "gedoped" bin. Jedoch hab ich nach ein paar Tagen Hautausschlag bekommen und Herpes am Mund, was wahrscheinlich durch das Cortisol kommt das durch Methylphenedat in meinem Körper vermehrt ausgeschüttet wird und Stress erzeugt, der mein Immunsystem schwächt.

    Nochmal zu meinem Problem mit der Integration im Verein. Ich fühle mich hochsensibel. Wenn jemand etwas in einer falschen Stimmlage zu mir sagt, bin ich total verletzbar, aber komischerweise nur auf dem Platz. Auch heute wurde ich wieder richtig beleidigt, ich fühle mich schon Verhaltensgestört! Ich mein ich kann mich nicht integrieren und kann nur schwer Smalltalk, außer ich schauspieler was vor. Was ich übrigens auch bemerke. Im Verein tragen sie alle Ihre Masken, ihren "coolen" Ton und super tolle Sprüche. Ich komm damit nicht so klar. Ich denke fast ausschließlich wie ein Psychologe. Was aber nicht gut ist. Ich will nämlich integriert sein. Ich will so sein wie die anderen. Ich will nicht mein Leben lang der Außenseiter sein. Ich weiß ich bin sensibel, aber ich muss doch lernen mich in eine soziale Gemeinschaft zu integrieren.


    Was sehr komisch ist. Ich kann alleine Abends weggehen, treffe zufällig irgendwelche Fremde mit denen ich mich für den Abend gut verstehe. Oft spiele ich den "Anführer" dabei. Aber sobald ich längere Zeit ( ein paar Wochen, den "gleichen" Leuten ausgesetzt bin, so wie im regelmäßigen Training, dann rassle ich mich Ihnen zusammen. Ich meine ich kann noch nicht mal sagen dass sie besondern assi wären, es sind normale Fußballer. Es liegt an meinem Verhalten und an meiner Einstellung. Früher dachte ich, die anderen seien an allem Schuld. Ich weiß leider nicht wie ich mir selbst beibringen kann, mich konstanter zu verhalten.

    Ist das Problem bekannt?

  2. #2
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Nicht integrieren

    Hallo zlatan_klaus,

    oh ja...sehr bekannt...wenn ich das richtig rauslese...

    Du schreibst von mangelnder Motivation, wenn du nicht im Rampenlicht stehst... also ich würde zwar nicht gerne im Rampenlicht stehen (im Mittelpunkt), aber ich glaube auch dass du eher meinst, dass man dir Aufmerksamkeit und Anerkennung entgegen bringt. Was für mich nicht ganz das selbe ist.

    Ich kenne das bei mir auch. Ich denke, es liegt daran, dass man sich (seine Leistung) selbst nicht richtig ein schätzen kann...in manchen Fällen...und dann braucht man das Feedback zur Selbsteinschätzung... als Orientierung.
    In anderen Fällen, in denen man seine Leistung als gut einschätzt, kann man sich dafür nicht selbst anerkennend auf die Schulter klopfen...das muss schon von außen kommen...

    Ich nehme an, dass ein "normaler" Mensch oft mals, sich selbst Anerkennung geben kann und damit zu frieden ist... was nicht heißt, dass andere Menschen niemals ein Lob oder sonstige Anerkennung von Außen brauchen.


    Und dann schreibst du von "schauspielen"...das ist auch für mich ein großes Problem.
    Ich bin ...und du vllt. auch...ein sehr offener und ehrlicher Mensch, dem quasi jede Regung ins Gesicht geschrieben steht und der sich selten verstellt...geht ja auch fast gar nicht...
    Und ich könnte wahnsinnig werden, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gegenüber unehrlich ist. Besonders, wenn es darum geht, als "etwas Besseres" dastehen zu wollen, als sie es sind.... bloß keine Schwächen zeigen.... immer wie aus dem Ei gepellt sein ...und natürlich immer alles im Griff haben..

    Da werde ich richtig wütend... oder traurig...je nach dem, in wie weit ich mich schon "offenbart" habe und wie wichtig mir die Person ist


    Wie man dem entgegnen kann ohne permanent Ärger zu bekommen, weiß ich leider nicht.
    Meine Methode ist der Rückzug ....wenn ich merke, ich bin die Einzige, die mit offenen Karten spielt, fühle ich mich bloßgestellt (im Grunde von mir selbst) ...da kann ich nur abhauen. Ist aber nicht empfehlenswert, weil das auf die Dauer einsam macht.



    ich denke aber, wenn man "geschickt" ist, gibt es unter diesen Menschen solche, aus denen man die Ehrlichkeit rauskitzeln kann... denen man zeigen kann, dass sie einem nix vormachen müssen, weil man sie mag, auch wenn sie Macken haben...

    Im Verein sind es aber sehr viele Menschen. Wenn du dich an denen zu orientieren versuchst, die den Eindruck machen, dass sie zu dir passen könnten, kannst du bestimmt ein freundschaftliches Verhältnis herstellen... mit allen wird man wohl nie klar kommen....
    Du solltest dann aber selbst , sozusagen, beharrlich Ehrlich bleiben. Dann gewinnst du vllt. ihr Vertrauen.


    Kann natürlich auch mächtig in die Hose gehen, wenn man sein Gegenüber falsch einschätzt... aber das nennt man dann vermutlich: Aus der (schlechten) Erfahrung lernen Gehört aber, fürchte ich, zum Leben dazu.



    Hmmm...


    Ich sollte vorm ersten Kaffee, keine Beiträge schreiben


    hoffe mal, dass du etwas damit anfangen kannst...
    Liebe Grüße
    happypill

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Nicht integrieren

    Hey, Danke für deine aufmunternde Antwort. Bei mir ist es wirklich komisch... Meine Motivation nimmt schlagartig ab sobald ich merke es wird keinen großen Wert auf mich gelegt. Das ist nun zur Zeit im Fußball so. Mache noch gleichzeitig ein Schulpraktikum, vielleicht ist es einfach zu viel. Aber auch früher habe ich ständig Vereine gewechselt, weil ich sehr sensibel bin und es im Training öfters rau zu geht. Auch das Gruppenverhalten, dass ich relativ leicht durchschaue, ist es hart manchmal. Nicht nur mir gegenüber, wie sich die Leute gegenseitig behandeln. Schlimm dass ich die Gruppendynamik dabei durchschaue aber oft nichts bewusst anwenden kann um sie zu verändern. Ich bin ja auch eine hochsensible Persönlichkeit.

    Was ich gelernt habe, ist dass man sich

    a) generell passiv ausdrücken sollte ( Wenn dich jemand stresst -> "ich bin müde" "können wir das vertagen" "kannst du darüber nochmal nachdenken"...)
    b) Stimmlage ( Der Ton macht die Musik, zu 80% entscheidet WIE wir etwas sagen, nicht was wir sagen)
    c) Die Körperhaltung ( entspannt und freundlich )

    Ich kann jedoch nicht permanent meine Konzentration auf diese Dinge richten und manchmal habe ich regelrechte Aussetzer, bei denen ich aggressiv oder unfreundlich werde. Das zieht mein Selbstvertrauen umso mehr runter. Noch schlimmer dass ich die Reaktionen meiner Fußballerkollegen auf mich sogar verstehe. Ich würde vermutlich genauso auf so einen wie mich reagieren, an ihrer Stelle. Ich weiß nicht genau was ich ändern muss, das ist auch ein Problem. Ich hoffe man kann Verhaltensweisen aus der Jugend noch modifizieren.....

  4. #4
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Nicht integrieren

    Also, wenn du das alles kontrollierst, bewusst...Hut ab!! Mein Ernst!

    Ich bin schon erfolgreich, wenn ich es schaffe, dass der Tonfall ok. ist. Ich meine in Situationen, wie du sie beschreibst.

    Vermutlich bist du wirklich überfordert, wenn du all das Kontrollieren willst und dann noch locker und unverkrampft am Geschehen teilnehmen möchtest.
    Ich denke in deinem Fall, ist der Pinguin in der Wüste gelandet!(kennst vllt. die geschichte)

    Mein aller erster Gedanke war...wieso spielt jemand wie du FUßBALL... Das ist soziemlich das unsensibelste, was ich kenne...
    Ich wohne neben einem Vereinsfußballplatz...die kommen hier zum Training raus und werden schon beim warm machen zusammen geschissen...als würde es nicht anders gehen. Und untereinander ist es auch nicht besser...
    Dagegen bin ich ruhig und ausgeglichen

    Meine Sohn wollte auch Fußball spielen... ich stand da manchmal beim abholen neben dran und habim wahrsten Sinne die Zähne zusammen gebissen....zum Glück hat er das Interesse verloren. Er spielt jetzt Tischtennis... ich hab noch nie einen Trainer schreien gehört...


    Also ich will dir nicht deinen Lieblingssport verderben, aber evt. tut dir das wirklich einfach nicht gut. Manche Dinge passen eben nicht.
    Hast du noch andere Sportarten, die du gerne machst?
    Geändert von happypill (21.08.2011 um 02:25 Uhr)

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Nicht integrieren

    Vielleicht hast du Recht. Im Fußball geht es rau zu, aber ich denke, wenn man es schafft sich da durchzusetzen, kann man sich als sensible Person fast überall durchsetzen. Es ist ja nicht nur die pure Hölle, es macht mir auch sehr viel Spaß zu spielen, ich bin nicht so untalentiert. und die Leute reden teilweise schon witziges Zeug, ich habe auch Persönlichkeitsteile die sehr wohl auch mal auf den Putz hauen und dumm mitlabern. Ich weiß auch dass viele, auch eher unsensible Personen, die schlechten Dinge bemerken, es sie aber einfach nicht so trifft, zumal diese auch ihr Verhalten größtenteils unter Kontrolle haben. Und das genau ist der Punkt der mich so verunsichert. Die Leute haben ihr Verhalten unter Kontrolle, ich nicht. Ich mache mir vielleicht zu viel Druck mich korrekt zu verhalten, auf der anderen Seite habe ich nie einen Zwischenweg gefunden, mich normal zu verhalten.
    In meiner frühen Jugend (Grundschulzeit) war ich im Verein gut integriert, hatte nur sehr selten Stress. Das hat sich mit dem Besuch des Gymnasiums geändert ( ich war damit total überfordert ). Im Grunde macht mir vieles nichts mehr aus, eben aus der Perspektive dass ich selbst auf jemanden wie mich in gewissen Situtationen genauso reagieren würde. Damit objektiviert sich die Lage, ich weiß woran es liegt, nämlich sehr viel an meinem ADHS. Ich hoffe nur ich kann meine Verhaltensweisen noch ändern. Da ich mich in meiner Pubertät und Jugend alles andere als ein entspanntes Ich-kennengelernt habe. Irgendwo hab ich gelesen dass diese Verhaltensweisen im Jugendalter nur schwer zu ändern sind. Aber es wird ja generell viel behauptet. Und es gibt immer Ausnahmen, da klammere ich mich fest.

    Und ob ich das Bewusst kontrolliere... naja. Ich lege eher meine "Settings" im vornherein fest. Ich entscheide nicht jede Situation wie ich meinen Arm wohin liege und ob ich leicht lächle
    Es klappt ganz gut wenn ich kurz vor dem Training in mich gehe und mir innerlich mit einer festen Stimme die Dinge sage, die ich gerne beachten möchte. Schwer zu erklären, ich wäre vermutlich auch ein Schauspieler

    Ich kann deinem Sohn nur raten, nicht vor Problemen zu verstecken. In dem er vom Fußballverein weggeht, weil er zu sensibel ist, tut er sich, meiner Meinung nach, keinen Gefallen. Denn es geht ziemlich aufs EGO zurück. Denn genauso war es auch bei mir.

  6. #6
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Nicht integrieren

    Naja... ich gebe zu ich bin zum Fluchttier geworden.
    Ich finde aber immer schwierig zu differenzieren, wann ist es Zeit zu "kämpfen" und wann ist es Zeit sich zurück zu ziehen...

    Bei meinem Sohn war der Hauptgrund aber, dass er Torwart sein wollte, kein Feldspieler... er ist im Team schon ok., hat es aber lieber, wenn sein Bereich klarer getrennt ist... ausserdem war er da gut. Und er ist gerne gut
    In seinem Fall war der Wechsel wirklich positiv, weil er nicht nur Anerkennung bekommt für sein Talent, sondern das auch kein reiner Mannschaftssport ist und er damit besser klar kommt...


    Mal ist es passend zu gehen und mal nicht...


    Ich wollte dir auch nicht unterstellen, dass du für den Sport untalentiert bist, sondern dass der rauhe Ton so manchem vllt. nicht liegt... zB dir ...also vllt.


    Aber es hört sich jetzt auch irgendwie zuversichtlicher an, was du schreibst... Wenn du weißt was schiefläuft und vllt. wo es herkommt, dann wirst du sicher etwas verändern können!

    Ich wünsche es dir sehr!

    Liebe Grüße
    happypill

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    Cool AW: Nicht integrieren

    Hallo, dein Beitrag ist schon ein wenig älter, aber ich hoffe, meine Antwort erreicht dich.. ich stehe gerade vor einem beruflichen Ereignis, welchen ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegensehe, weil es mir genauso geht wie dir. Ich habe einfach Probleme, mich zu integrieren. Nehme vieles zu persönlich, bin heute gut drauf und morgen schlecht, mal nachdenklich, mal total aufmerksamkeitssüchtig.. das andere damit nicht klar kommen, kann ich verstehen.. man weiß ja nie, ob die Bombe bald explodiert oder ob sie noch eine Weile ruhig da liegt.. Naja.. aber lieber erst mal Abstand halten.. Ich hoffe, du hast es hinbekommen, nicht mehr die tickende Bombe zu sein, sondern dein Gemüt zu regeln... Und mit den anderen besser auszukommen..
    Ich habe zwei Jobs an den Nagel gehängt und meinen letzten verloren.. die Hintergründe sprechen für meine Seite.. für mein Recht.. aber warum kann es nicht einfach mal ohne Probleme enden? Wieso entstehen Probleme mit Anderen Menschen immer in diesem Ausmaß? Mein Therapeut hat mir dazu einen guten Rat gegeben. Ich würde mich gern einmal mit dir darüber unterhalten. Ich habe selten einen Beitrag gelesen, der so dermaßen was auch von mir hätte sein können Alles Gute

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: sich nicht integrieren können

    Der Rat würd mich auch interessieren.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: sich nicht integrieren können

    Mein Arzt hat es mir so erklärt.. ich versuche ihn zu zitieren

    "Wissen Sie, Sie beherrschen es eigentlich sehr gut, Ihre Meinung durchzusetzen und für Ihre Rechte einzustehen. Aber auf den ersten Blick und in den ersten Wochen sind sie immer das kleine brave Mädchen, dass sich nichts sagen traut. Wenn sie dann irgendwann das erste Mal jemandem einen Arschtritt verpassen, dann wird sich derjenige umdrehen und sich fragen: "Huch, wo kam denn der Arschtritt jetzt auf einmal her? Doch nicht etwa von diesem lieben kleinen Mädchen da?!"

    weiter sagt er:

    "Das irritiert die Menschen. Sie sind auf der einen Seite immer schüchtern und sensibel um dann in einem Anfall von rebellischer Kampfeslust für sich und Andere einzustehen. Sie sind unberechenbar in einer Hinsicht und verletzlich in der Anderen. Wenn sie lernen, diese beiden Seiten an Ihnen besser zu vereinen, haben sie weniger Probleme, sich zu integrieren. Man kann dann besser auf sie eingehen. Man wird sie schneller kennen lernen können wenn sie beständiger sind. Sonst wird man nie wissen, was Ihre nächste Gemütslage bereit hält.."


    Ich hoffe, das reicht um das Bild darzustellen..

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 409

    AW: sich nicht integrieren können

    Das könnte ich sein. Ist denke mal ein typisches ADHS Problem.

    Ich musste mich ja auch gerade erst in eine Arbeitsgruppe integrieren, für die Labor- und Bachlorarbeit. Ich bin dann auch immer ganz ruhig und zurückhaltend, besonders am Anfang. Leider lerne ich damit die Leute nicht besonders gut kennen, also schaffe es nicht, wie Andere, über die Arbeit heraus Kontakte zu knüpfen. Aber ich ecke halt auch nicht an. Und das ist das Wichtigere.

    Ich habe zwar megamäßiges Glück mit der Gruppe ... ich glaube mein Chef hat selber ADHS...zumindest in irgend einer Form. Er ist auf dem Gruppenblid der einzige der hochhüpft und wenn er mir was erklärt rollt er auf seinem Stuhl im Labor hin und her^^ Zudem spricht er "meine Sprache" und in einm Tempo, dass es möglich macht ihm lange Zeit zuzuhören. Auch der Rest von Team ist demnach gut kompatibel.

    Leider nehmen mich die Leute durch mene Zurückhaltung kaum wahr :-( Ich traue mich halt auch oft nichts zu sagen, weil ich Angst habe was falsches zu sagen...jemanden zu verletzen oder irgendwas dummes zu sagen.

    Aber das ist halt schon meine Bewältigungsstrategie... ich denke nicht das es noch einen besseren Weg für mich gibt. Bin ich wieder offener gehe ich ein Risiko ein das ich mir auf Arbeit nicht leisten kann.

    Ich beobachte zwar viel, aber ich frage mich immer noch wie die Normalos das anstellen? Warum wird ein Praktikant der nur paar Wochen da war mit Umarmung verabschiedet und die sind schon total freundschaftlich mit einander... aber ich bin da irgendwie außen vor... also warum können Andere so schnell Freundschaften schließen und ich nciht? Wie machen die das?

    LG Sandra

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