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Diskutiere im Thema Stimmungsschwankungen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 7

    Stimmungsschwankungen

    Hallo,
    wie geht Ihr mit Stimmungsschwankungen um; habt Ihr Tricks, wie Ihr diese "umschiffen" könnt ?

    LG

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Stimmungsschwankungen

    Hallo Scandic,

    klar gibt es Möglichkeiten, die Stimmung zu beeinflussen, mit positiven Gedanken und positiven Ereignissen, die man sich verschaffen kann. Gewisse Schwankungen sind ja grundsätzlich normal- hat ja jeder.

    Wenn die Schwankungen zu extrem sind im Sinne von Kontrollverlust und Gefühlsausbrüchen wende ich Techniken an die ich in Therapien gelernt habe um mich wieder auf einen normalen level zu kriegen.

    Medikamente können eine große Hilfe sein; mir fällt es unter Medikamenteneinfluss grundsätzlich sehr viel leichter meine Stimmung "im Griff" zu behalten.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Stimmungsschwankungen

    Hallo hypie1,
    danke für Deine Antwort. Nur, welche Techniken hast Du in den Therapien gelernt ? Gibt es da event. eine, die einfach und leicht zu handhaben ist ?

    LG

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Stimmungsschwankungen

    Meditationstechniken sind ganz gut wie ich finde. Vielleicht geht das bei manchen hier aufgrund der Symptomatik nicht aber ich bekomm das hin und man merkt dann förmlich wie die Welle von Neurotransmittern im Gehirn langsam abflaut. Ich mache das häufig wenn ich mir zu viele stressige Gedanken mache.

    Eine Technik die glaube ich von Osho stammt ist dass man sich bildhaft beim Einatmen vorstellt wie die Luft den Körper als golden leuchtende "Flüssigkeit" langsam ausfüllt. Beim ausatmen hinterlässt sie schwarze Dunkelheit. Und darauf konzentriert man sich voll und ganz und versucht damit jeglichen Gedanken aus dem Kopf zu vertreiben während man ruhig ein und ausatmet. Ich bin wohl der Letzte der Esoterikfan ist aber das ist wirklich gut.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Stimmungsschwankungen

    Wenn`s richtig heftig wird (starke Wut o.ä) muss ich mich sofort zurückziehen, wenns sein muss auf Toilette, konzentriere mich kurz, so 2 min.,auf den Atem
    Was mich auch runterbringt ist progessive Muskelentspannung, Körperteile anspannen und dann entspannen. Dazu brauche ich aber mehr Zeit und auch Ruhe.

    Meditation geht bei mir leider nicht, ich muss immer was tun.

    Ich versuche ansonsten die Gefühle die da sind zu spüren, zu benennen und zu akzeptieren. Meistens verschwinden sie dann schneller.

    Wenn ich eh schon latent gereizt bin, wie so oft ,versuche ich einfach vorsichtig im Umgang mit anderen zu sein, weil ich dann viel schneller ausflippe. Aber hier greift zum Glück das Ritalin, weil ich dann von der Stimmung her grundsätzlich innerlich ruhiger und friedlicher bin. Wenn dann was vorfällt verliere ich zwar trotzdem kurz die Kontrolle, fange mich aber schneller

    Schlechte Stimmungen/Gefühle gehören ja einfach auch zum Leben dazu, weil sie einen dazu treiben was zu unternehmen (z.B. Wut aufgrund einer Ungerechtigkeit und ich tue dann was dagegen). Nur wenns dauerhaft schlechte sind hält man sich und andere einen einfach schwer aus und das führt dann auch immer wieder zu Stress.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 521

    AW: Stimmungsschwankungen

    Stimmungsschwankungen ... oh ja, ein gutes Thema. Ich persönlich habe leider noch nichts gefunden, was zuverläßig hilft. PMR ist schön und gut, bringt bei mir aber nichts, da ich aus heiterem Himmel von totaler Freude in extreme Aggression rutsche - und das schon bei Kleinigkeiten. Atemtraining und hin und wieder beruhigende Worte bringen mich dann runter, wenn nicht, hilft nur noch Bewegung, am besten draußen.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Stimmungsschwankungen

    In dieser Hinsicht hat mir die Einnahme von Ritalin eine Menge gebracht. Früher hatte ich grundsätzlich jeden Monat so ca. 3 Tage, an denen ich total schlecht drauf und ständig am Grübeln war... weil ich mich oft einsam gefühlt habe. Und Gefühlsausbrüche sind mir auch häufiger passiert. Das hat sich mittlerweile stark gebessert. Seit Pfingstsonntag hatte ich keinen Gefühlsausbruch mehr (und an dem Tag hatte ich kein Ritalin genommen, weil ich keine Tabletten mehr hatte), und die schlechten Tage werden auch immer seltener.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Stimmungsschwankungen

    hypocampus schreibt:
    Meditationstechniken sind ganz gut wie ich finde. Vielleicht geht das bei manchen hier aufgrund der Symptomatik nicht aber ich bekomm das hin und man merkt dann förmlich wie die Welle von Neurotransmittern im Gehirn langsam abflaut. Ich mache das häufig wenn ich mir zu viele stressige Gedanken mache.

    Eine Technik die glaube ich von Osho stammt ist dass man sich bildhaft beim Einatmen vorstellt wie die Luft den Körper als golden leuchtende "Flüssigkeit" langsam ausfüllt. Beim ausatmen hinterlässt sie schwarze Dunkelheit. Und darauf konzentriert man sich voll und ganz und versucht damit jeglichen Gedanken aus dem Kopf zu vertreiben während man ruhig ein und ausatmet. Ich bin wohl der Letzte der Esoterikfan ist aber das ist wirklich gut.
    Meditation hilft ungemein. Mache das auch schon lange und das bringt mich immer wieder "auf den Boden" zurück. Von daher bin ich froh, dass ich das machen kann. Seltsamer
    Weise habe ich auch hier die Möglichkeit, mich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, manchmal auch mal ne 1/2 Stunde. Danach sind viel weniger Gedanken im Kopf
    Aber das hilft eingentlich immer nur eine Grundstimmung herzustellen. Wenn ich aber adhoc stimmungsmäßig falle, habe ich noch keine Mittel gefunden, was helfen könnte, außer mir der Tatsache bewusst zu werden und irgendwie dagegen anzu gehen.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Stimmungsschwankungen

    Hallo Scandic,

    Stimmungsschwankungen gehören einfach auch zu jedem Menschen. Ein Stückchen sollten wir versuchen das so zu nehmen wie es ist. Gegen die Stimmungsschwankungen, die meine Familie belasten und auch mich, da die Tränen mal wieder nicht zu trocknen waren usw. usw. hat mir die Einnahme von MPH geholfen. Sie sind zwar noch da aber nicht mehr so schlimm. Viel Erfolg.

    LG

    CaLo

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Stimmungsschwankungen

    Mir hat witzigerweise ein Diagramm geholfen, dass mir in der Kur vorgestellt wurde. Vom Prinzip her zeigte es bloß, wie sich eine "Erregungskurve" (doofes Wort, ich weiß ) aufbaut. Am höchsten Punkt kann es passieren, dass man die Kontrolle verliert und rumschreit, ungerecht ist oder jemanden eine knallt... nur um Sekunden später festzustellen (die Kurve flacht wieder ab) das man da grad was Blödes gemacht hat.

    Nun ist es so, dass es bei jedem Menschen eine "Nulllinie" gibt und sich darauf die Kurve aufbaut. Bei ADHS´lern ist diese Nulllinie aber wesentlich höher angesetzt (sprich, das normale Stresslevel ist bei uns ohnehin höher) - ergo, es geht bei mir wesentlich schneller, dass ich den Punkt erreiche wo ich die Kontrolle verliere.

    Dieses Diagramm habe ich immer vor Augen und es hat mir ungemein dabei geholfen, zu verstehen, dass ich für mich selbst wesentlich früher die Reißleine ziehen muss um nicht zu explodieren. Klappt nicht immer, aber wesentlich besser als vor der Kur.

    Progressive Muskelentspannung war gar nichts für mich. Ich finde Yoga besser und natürlich bewegen an der frischen Luft.

    Wenn es ganz schlimm kommt, hilft nur zurückziehen und tiiiief durchatmen.

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