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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Hallo Esther,

    esther schreibt:
    ich habe einen starken Drang zur Esoterik. [...] Ich weiß nicht ob das ADHS-typisch ist?
    also irgendwie glaube ich das schon. Sämtliche meiner Exen hatten auch einen Hang dazu. Es mag tatsächlich etwas mit der veränderten, hochsensiblen Wahrnehmung zu tun haben. Wegen des Aufmerksamkeitsdefizits kriegt man halt vieles nicht so mit und ist sich ständig am wundern. Andererseits, was man an zwischenmenschlichen "Vibrations" und Querzusammenhängen einfängt ist so beträchtlich, dass man sich nur wundert, warum alle anderen das nicht mitkriegen. Schon oft hab ich mich in Situationen wiedergefunden, die für mich so durchschaubar waren, dass ich nur sagen konnte, ich hab's doch gleich kommen sehen, wie's passiert ist! Man kann also in gewisser Weise in die Zukunft sehen und ist überrascht, dass andere das nicht können. Mit dieser Erfahrung alleine gelassen, ist doch klar, dass man nach Erklärungen sucht.

    LG
    Camisinho

  2. #22
    hirnbeiß

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Präkognitive Erfahrungen sind einfach zu verarbeiten, wenn man auf einer sehr losen Kante am Abgrund steht.
    Man könnte ja bald einen Schritt weiter sein.
    Was dann passieren würde, kann man sich leicht ausrechnen.
    Ich weiß oft nicht, was denn nun an "seltsamen Begebenheiten" in die Welt der Normalität oder in die Esoterik zu packen ist.
    Da muß man sich erst einmal "einen Kopf" machen...
    Wenn man dann von der Kante ins Unbekannte gerutscht ist und das heil überstanden hat,
    dann könnte man ja behaupten, dass..
    aber lassen wir das.

    LG --hirnbeiß--
    Geändert von hirnbeiß (31.07.2011 um 20:46 Uhr)

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Nunja. Als AD(H)Sler nehmen wir unsere Welt eben ganz anders war und reagieren auch entsprechend anders.
    Was für "gesunde" Menschen ein tiefer Abgrund bedeutet, kann für uns eine große Chance sein. Abgesehen davon: Gehört das nicht zu unserer Gewohnheit, ständig den Abgrund vor Augen zu haben und nach unkonventionellen Lösunngen zu suchen?

    "Normalität" halte ich für etwas sehr Relatives...

    LG Camisinho

  4. #24
    hirnbeiß

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Jo. Das hier entwickelt sich ja langsam zu einem ADHS-Duett
    mit esoterischem Hintergrundrauschen...hörst du´s?
    Geändert von hirnbeiß (31.07.2011 um 20:46 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Das Rauschen oder die Information?

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    SPUKTS HIER ??

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Hi ihr,
    ziemlich amüsant wie sich dieser Thread entwickelt

    Mit Mutation und natürlicher Selektion kannst du tatsächlich die gesamte Komplexität und Artenvielfalt erklären, vom Urbakterium bis zum heutigen Menschen. Auch komplexe Organe wie das Linsenauge, die sich mehrfach unabhängig voneinander entwickelt haben (Wirbeltiere, Tintenfische) sind - Intelligent Design zum Trotz - hervoragende Beispiele für Selektion.
    Der Knackpunkt ist nun der, dass man es sich kaum vorstellen kann, dass wir diese wahnsinnige Komplexität so einfach durchschaubaren Regeln zu verdanken haben. Das ist doch schon ein unglaubliches Wunder, da könnte man gleich vor Ehrfurcht erblassen!
    Endlich mal jemand, der das begreift.
    Ich bin nämlich der Auffassung, dass sich Darvins Evolutionstherorie und die biblische Schöpfungstlehre nicht gegenseitig ausschliessen, sondern sie ergänzen sich vielmehr.
    Die Biblische Schöpfungslehre wurde so verfasst, dass sie jeder versteht, und auch in jedem Zeitalter. Sie wurde deshalb sehr bildhaft dargestellt.
    Darvins Evolutionstherorie dagegen ist sehr wissenschaftlich gehalten, und ist ja erst überhaupt möglich, seit wir uns mit Bodenproben und Fossilien überhaupt auseinandersetzen können.
    Aber eines will mir nicht in den Kopf. Ich glaube, der Link, dass wir von nem Affen abstammen, da ist Darvin ein Fehler passiert, das will mir so nicht in den Kopf.

    Zur Esoterik zurück.
    Die Mutter einer meiner besten Freundin ist ein Medium.
    ich glaube zwar nicht, dass sie ein ADS hat, aber sie hatte sonst irgendwelche psychischen Probleme.
    Jahrelang hat sie anderen Menschen gedient, indem sie ihnen mit weisser Magie geholfen hat.
    Heute ist diese Frau ein körperliches Frack, psychisch und psychisch kaputt und das mit 55 Jahren.
    Job verloren, Depressionen und Burnout, alles Futsch.
    Vielleicht hätte es ihr mehr geholfen, sich früher mit ihren wirklichen Problemen auseinanderzusetzen, als die Ursachen ihrer Probleme in der Esoterik und den Schwingungen und negativen Auras zu suchen.
    Sie hätte heute vielleicht mehr davon.

    LG Nicci

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Hi Nicci,

    Nicci schreibt:
    Ich bin nämlich der Auffassung, dass sich Darvins Evolutionstherorie und die biblische Schöpfungstlehre nicht gegenseitig ausschliessen, sondern sie ergänzen sich vielmehr.
    Die biblische Schöpfungsgeschichte stimmt sogar auffallend mit der wissenschaftlichen Anschauung überein - und das, obwohl sie in beinahe "vorchristlicher Zeit" verfaßt wurde. Die Brüder Kain und Abel mögen stellvertretend für den modernen Menschen und den Neandertaler gestanden haben (o.k., meine Interpretation). Jedenfalls: Wenn man nicht alles wörtlich nimmt, was in der Bibel steht, sondern vor dem damaligen gesellschaftlichen Kontext interpretiert, ist da überhaupt kein Widerspruch zwischen Naturwissenschaftlicher Weltanschauung und religiös-christlicher Überzeugung.
    Jedoch: Etwas mit aller Gewalt glauben zu wollen, was unserem guten Wissen und Gewissen völlig widerspricht (z.B. Kreatonismus) - dafür hab' ich echt kein Verständnis!

    Nicci schreibt:
    Aber eines will mir nicht in den Kopf. Ich glaube, der Link, dass wir von nem Affen abstammen, da ist Darvin ein Fehler passiert, das will mir so nicht in den Kopf.
    Nun müssen wir endlich mal mit diesem Quatsch aufhören, uns selbst als "Krone der Schöpfung" zu sehen. Sind doch nichts weiter als unbedeutende Staubkörner im Universum, eben - wie alles andere auch - nur ein Teil davon.

    Treffen sich zwei Planeten im Weltall und unterhalten sich:
    "Na, wie geht's?"
    "Du. Gerade nicht so gut."
    "Was'n los?"
    "Hab' gerade Homo sapiens sapiens."
    "Ach. Mach dir mal keine Sorgen. Das geht schnell wieder vorbei!"

    Ich glaube tatsächlich, daß H. sapiens noch nicht der "evolutiven Weißheit" letzter Schluß ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Art auf diesem Planeten beträgt etwa 100.000 Jahre - in geologischen Zeitmaßstäben bloß ein kurzes Augenzwinkern. Eine Spezies die sich selbst der größte Feind ist und so beharrlich seine eigene Lebensgrundlage zerstört? - Welch grausamer Scherz von Mutter Natur!
    Warum willst du unsere nahe Primatenverwandschaft bestreiten? Gut 98.5% der Gene stimmen überein, am Verhalten merkt man's auch allzu oft, nur - Schimpansen, Orang Utans und Gorillas sind noch viel sympathischer!

    Nicci schreibt:
    Zur Esoterik zurück.
    Die Mutter einer meiner besten Freundin ist ein Medium. [...]
    Jahrelang hat sie anderen Menschen gedient, indem sie ihnen mit weisser Magie geholfen hat.
    Heute ist diese Frau ein körperliches Frack, psychisch und psychisch kaputt und das mit 55 Jahren.
    Vielleicht hätte es ihr mehr geholfen, sich früher mit ihren wirklichen Problemen auseinanderzusetzen, als die Ursachen ihrer Probleme in der Esoterik und den Schwingungen und negativen Auras zu suchen.
    Das klingt wirklich nach so einer Art Flucht und Helfersyndrom. Ist sie vor sich selbst weggerannt, hat sich da in sowas hineingesteigert und sich für andere verausgabt.
    Eine etwas komische Erfahrung hab' ich auch mit meinem Vater gemacht. Früher war der als einziger im Haus evangelisch und man konnte sich jederzeit mit ihm über den lieben Gott belustigen. Herrlicher Kontrast zu meiner katholischen Mutter! Leider waren wir lange im Streit auseinandergegangen. Vor wenigen Jahren ist mein Vater zum katholischen Glauben konvertiert und labert mehr Blödsinn als meine Mutter in schlimmsten Zeiten. Meine Mutter hingegen gewinnt immer mehr Nähe zu Eso-Heilpraktiken (die sie früher nicht ernst genommen hat) O.k., wenn's ein Strohhalm ist.... ich seh's bedenklich.

    Besos
    Camisinho

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Hi Camisinho,

    mein Problem ist, ich mag keine Affen. Mir gefallen diese Tiere einfach nicht.
    Mir wär zum Beispiel leiber, was die sympathie anbelangt, wir würden vom Labrador Retriver abstammen. Aber dann wär da ziemlich viel Wolf in uns. Und das würd mich wieder abstossen.
    Wobei, so wie sich ein paar Menschen verhalten, könnte man wirklich meinen, sie würden vom wilden, verstossenen Wolf abstammen.
    Vielleicht ist es doch besser, wir stämmen vom Schimpansen ab, die sind wenigstens gesittet.

    Wenn man nicht alles wörtlich nimmt, was in der Bibel steht, sondern vor dem damaligen gesellschaftlichen Kontext interpretiert, ist da überhaupt kein Widerspruch zwischen Naturwissenschaftlicher Weltanschauung und religiös-christlicher Überzeugung.
    Total einverstanden

    Das klingt wirklich nach so einer Art Flucht und Helfersyndrom. Ist sie vor sich selbst weggerannt, hat sich da in sowas hineingesteigert und sich für andere verausgabt.
    Au ja, zum Helfersyndrom könnte ich direkt einen neuen Thread eröffnen mit dem Link zur Selbstwertproblematik. Das hätte dann auch wieder was mit (ADHS) zu tun.
    Vorallem Frauen - von denen kenne ich genug- sind davon betroffen.

    Grundsätzlich muss man sich eigentlich die Frage stellen, was treibt einem überhaupt dazu, die Hilfe in der Religion, der Esoterik, dem Atheismus zu suchen.
    Brauchen wir letztendlich nicht irgendwas, an dem wir uns orientieren können, sei es noch so obstrus?

    Besos
    Wegen dir muss ich noch Spanisch lernen

    Bis dann, machs guet
    und verlier deinen Humor nicht

    LG Nicci

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    AW: ADS / ADHS und Esoterik als Ausrede?

    Hi Nicci,

    Nicci schreibt:
    mein Problem ist, ich mag keine Affen. Mir gefallen diese Tiere einfach nicht. Mir wär zum Beispiel leiber, was die sympathie anbelangt, wir würden vom Labrador Retriver abstammen.
    Sind immerhin unsere übernächste Verwandtschaft! Schau mal: Krokodile sind genetisch eher mit Vogelarten verwandt, als mit Echsen. Schwer zu glauben, dass Genetiker immer Recht haben. Aber was soll's?
    Da die Differenzen eh nur gering sind: Such dir deine Vorzugsverwandtschaft einfach selbst aus!

    Nicci schreibt:
    Au ja, zum Helfersyndrom könnte ich direkt einen neuen Thread eröffnen mit dem Link zur Selbstwertproblematik. Das hätte dann auch wieder was mit (ADHS) zu tun. Vorallem Frauen - von denen kenne ich genug- sind davon betroffen.
    Den gibt's schon: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erwachsene-angst-panik-zwangserkrankungen/13092-zwang-immer-anderen-helfen-muessen-beitrag162876.html#post16287

    Nicci schreibt:
    Grundsätzlich muss man sich eigentlich die Frage stellen, was treibt einem überhaupt dazu, die Hilfe in der Religion, der Esoterik, dem Atheismus zu suchen. Brauchen wir letztendlich nicht irgendwas, an dem wir uns orientieren können, sei es noch so obstrus?
    Ehrlich gesagt, als Ignostiker, der ich mich mal - aus Verlegenheit - selbst bezeichne, vermiss ich's schon manchmal...
    So muss ich ständig mein eigenes Gewissen befragen: Was ist gut, was ist richtig? Wie weit darf ich gehen, wie weit nicht? Ist da kein höheres Wesen, das mir in Zeiten völliger Planlosigkeit einen Fingerzeig gibt?

    Würde mich selbst zu gerne als einen "guten" und positiven Menschen sehen. Aber "zu gut" und zu altruistisch ist auch nix, denn sonst landest du (s.o.) im Helfersyndrom oder läßt dich wie Jesus ans Kreuz nageln ... Auch tu' ich mich echt schwer damit, meine Feinde zu lieben.

    Nicci schreibt:
    Wegen dir muss ich noch Spanisch lernen
    Also, kommt's dir doch etwas Spanisch vor?

    Besitos y un Abrazo cordial,
    Camisinho

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