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Diskutiere im Thema Versicherungen für ADHSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    Ausrufezeichen Versicherungen für ADHSler

    Habe kürzlich einen sehr interssanten Artikel über Versicherungen und ADHS-Diagnostizierte gelesen.

    Scheinbar lehnen Versicherungsgesellschaften gewisse Verträge ab, wenn man als "Vorerkrankung" ADHS angibt.

    Dies ist insbesondere für die intersessant, die noch keine Diagnose vorliegen haben.

    Denn es ist durchaus eine Überlegung wert, manche Versicherungen noch vor der Diagnosestellung abzuschließen (natülich nur, wenn man dies sowieso vorhatte), denn bei Falschangaben, verliert man den Versicherungsschutz.

    Vor allem betroffen sind folgende Versicherungsarten:

    • private Krankenversicherung
    • Krankenzusatzversicherung
    • Berufsunfähigkeitsversicherun g
    • Unfallversicherung


    Für bereits diagnostizierte ADHSler gibt es scheinbar dennoch Möglichkeiten.

    Z.T. kann man bestimmte Leistungen ausschließen lassen, oder nutzt Verträge, die keine Angaben erfordern (gibt es oft für jüngere Antragsteller, sind evtl etwas teurer, erfüllen aber den Zweck, da man oft zu einem späteren Zeitpunkt in andere Versicherungsarten wechseln kann, ohne neue Gesundheitsprüfung)

    In dem Artikel wurd auch der Tipp gegeben, bei verschiedenen Gesellschaften anonym anzufragen, da dies keine offizielle Ablehnung darstellt, die man bei einer Antragstellung evtl. angeben müsste und dies dann fast zwangsläufig zu einer Ablehnung führen würde.

    Soweit erst mal die Zusammenfassung des Berichtes. Habt ihr vielleicht Erfahrungswerte, was die Versicherungen anbelangt?
    Gibt es vielleicht im Ausland Anbieter, die hier anders vorgehen?

    Erika

    P.S. Der Artikel ist in der Zeitschrift "neue Akzente" Nr. 81 1/2009 erschienen, leider steht er nicht online zur Verfügung, deshalb auch kein Link
    Geändert von 1411erika ( 3.07.2009 um 11:48 Uhr)

  2. #2
    Sunshine

    Gast

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Danke Erika

    Ich bin auch schon darauf gestoßen und es hat mich doch etwas irritiert, denn es heißt ja immer, dass ADHS eine Modeerscheinung ist, es ADHS nicht gibt etc. Ist doch merkwürdig, denn wenn schon die Versicherungen anfangen, dadrauf zu achten, dann ist das (jedenfalls für mich" doch ein Widerspruch.

    Ich habe dazu mal einen tollen Link gefunden:

    AD(H)S Selbsthilfe Münster - ADHS und Versicherung

    Liebe Grüße
    Sunshine

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Danke Sunshine, ist fast der gleiche Artikel, denke mal der Autor bei der SHG ist der Autor des Artikels in AKZENTE.

    LG
    Erika

  4. #4
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Bitte WAS?!?

    Das ist ja echt mal ein Unding - da wird man von Ärzten belächelt und nicht mal der MDK der KK weiß viel über AD(H)S, aber Hauptsache die Versicherungsgesellschaften können Geld rausschlagen. Da ist dann AD(H)S bekannt und ganz natürlich, oder wie?

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Versicherungen für ADHSler

    also ich bin ja auch entsetzt.

    Überall wird gesagt, nöö, ADHS gibt es nicht im Erwachsenenalter, alles Quatsch und Märchen und wenn es um Versicherungen geht, ist es dann tatsächlich als Krankheitsbild bekannt, wie geht das?

    Meine These, denen geht es doch nur um die Kohle, die haben Ansgt, dass sie irgendwo nen Euro zuviel bezahlen müssen, da bekomm ich echt so eine Wut, das kann nicht sein. Als ob ADS-ler nicht schon an genug Grenzen kämpfen müssten, jetzt auch noch die Versicherungen.

  6. #6
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Ahjo, Marvinkind - ich hab´ da auch echt mal Schwierigkeiten mit meiner Impulskontrolle

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 58

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Ich hätte da moch ne Versicherung, die Probleme macht. Wir wollten vor kurzem ne Risikolebensversicherung abschließen. Naja der PC hat nach Diagnose ADHS zwar keine Ablehnung aber ne Prüfung rausgespukt. Bisher hab ich noch nichts gehört. Berufsunfähigkeit kann ich vergessen hat der Fuzzi gleich gesagt war mir aber eh schon klar.

  8. #8
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Jaja - Geld kann man aus allem schlagen...

    Bleibt nur noch die Frage offen, wer denn die "erhaltenden" Medis bezahlt...

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Versicherungen für ADHSler

    DerVolkswirt hat in einem anderen Thread einen wichtigen Hinweis gegeben, der finde ich hier mit rein sollte:

    DerVolkswirt schreibt:
    Wer vor hat sich mal selbständig zu machen und privat zu versichern, der sollte unbedingt vor der Diagnose für ca. 7 Euro/Monat ne Anwartschaftsversicherung abschließen, dann kann man später noch in die PKV und die zahlen die Medis dann. So hab ich es gemacht und bin ab Mitte Januar, wenn mein Studium fertig ist dann privat versichert.
    Danke!

    LG
    Erika

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Versicherungen für ADHSler

    Hallo zusammen!

    Wer in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist oder aber bereits privat krankenversichert ist und weitere Verträge wie Unfall-, Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeits-Versicherung bei einer konkurierenden Gesellschaft erkundigt und ein gewisses Arzthopping betreibt, so dass der eigentliche Hausarzt nichts von der ADS/ADHS-Diagnose weiß, der kann diese ja unter Umständen verheimlichen. Natürlich darf man dann nur den (Ahnungslosen) Hausarzt von der Schweigepflicht gegenüber der Versicherung entbinden.

    Ich habe bis dato noch bei keinem Versicherer etwas von ADS/ADHS angegeben. Eine private Unfallversicherung habe ich allerdiongs nicht abgeschlossen, ja erst gar nicht beantragt.

    Und die Haftpflicht-Versicherung hat nie danach gefragt. Meione private Haftpflicht-Versicherung habe ich auch noch nie in Anspruch nehmen brauchen, und wann ich die KFZ-Haftpflicht-Versicherung für mein Auto das letzte Mal in Anspruch genommen habe, das weiß ich schon gar nicht mehr. Nur als Mopedfahrer hatte ich 2003 einen Unfall gebaut. Aber für Mopeds werden in Deutschland ja für jedes Jahr neue Verträge abgeschlossen. Hätte mich Versicherer A nach diesem Unfall also abgelehnt, wär ich zu Versicherer B gegangen.

    Gruß
    icke!
    Geändert von icke WES (30.12.2009 um 16:02 Uhr)

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