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Diskutiere im Thema Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    @Token:

    behindern tut mich das "Phänomen" nicht....ich hab mir angewöhnt regelmäßig traubenzucker zu essen, den verdacht mit der unterzuckerung hatte ich auch und scheint sich dann ja zu bestätigen....trinken tu ich eh ohne ende, scheint ein effekt vom ritalin zu sein...glaub 5-6 liter am tag kein plan....

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    wobei...teilweise hab ich nach so ner lernsession das problem dass ich mich nur schwer losreißen kann und ich ne weile brauch biss ich mich gedanklich auf neues einlassen kann....

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    ok- ich habe hyperfocus mal gegooglt und eine definition bei wikipedia gefunden, die sich mit deiner darstellung deckt. Mal sehen, ob es für mein verständnis auch einen Begriff gibt. Hyperfokus

    Sorry für das Misverständnis

    James

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    Das mit dem Hyperfocus kenne ich auch, allerdings nicht gerade mit 12h am Stück arbeiten...

    Kleine Andekdote am Rande: Bei uns an der Uni hatten wir einen Professor für Finanzmarkttheorie, der hat wahrscheinlich auch ADS - einmal kam ein Assistent von ihm etwas früher in die Uni und der Professor war schon im Büro. Da hat er ihn gefragt, warum er schon hier sei, die Vorlesung würde doch erst um 0800 anfangen. Da hat der Prof gesagt: Ach, ist schon wieder Morgen - ah ja, die Sonne ist ja schon aufgegangen... Ich schlafe dann mal ne Stunde..

    Es ist eine Eigenschaft von ADHSlern, dass sie Hyperfokussieren können - aber das leider nicht steuern können. Darum ist "Defizit" eigentlich falsch, das Problem ist die Steuerung der Aufmerksamkeit.

    Wenn du das vorher nicht hattest, solltest du evtl. noch einmal mit deiner Ärztin über die Dosierung sprechen - die Dosierungen können Personenabhängig stark schwanken, aber 100 mg pro Tag ist schon einer eher hohe Dosis. Natürlich ist die Ärztin auch auf den Feedback angewiesen - vielleicht hast du bei der Einstellung der Dosis unbewusst die Tedenz auf eine zu hohe Dosis gelenkt, um deine Abschlussarbeit besser zu bewältigen. Das ist jetzt kein Vorwurf, aber denk mal darüber nach, ob da nicht unterbewusst ein kleiner "Doping" Gedanke dahinter ist - natürlich meine ich nicht, dass du auf MPH ganz verzichten sollst. Aber sei vorsichtig, dass es nicht in den Missbrauch abgleitet.

    Wenn du dich so verausgabst, dass du köperliche Symptome zeigst, dann solltest du villeicht lieber einen halben Gang zurückschalten, d.h. gezielte Pausen einsetzen (Wecker), um zu essen und um die Gedanken ein bisschen zu lösen.


    d.gray schreibt:
    wobei...teilweise hab ich nach so ner lernsession das problem dass ich mich nur schwer losreißen kann und ich ne weile brauch biss ich mich gedanklich auf neues einlassen kann....
    Das ist wie mit einem Maserati mit dem guten alten Bi-Turbo Motor - wenn der Motor richtig schön gearbeitet hat, muss man ihn ein bisschen gemütlich "auslaufen" lassen, sonst geht er kapput. Ich würde eine "Mini-Mediation" machen: Augen schliessen und sich mental auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Wenn ich z.B. mehrere Stunden konzentriert gearbeitet habe und danach ins Auto steige, dann sitze ich einfach mal zwei Minuten mit geschlossenen Augen (und natürlich mit abgeschaltetem Motor) hinter dem Steuerrad und bereite mich aufs fahren vor. Damit ich 100% bereit bin und keine Omas auf dem Fussgängerstreifen auflade, weil ich gerade an irgend einem Problem rumstudiere...

  5. #15
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    ehm.....als doping nutzen es glaub ich eher nicht adhsler....oder? klar weiß meine ärztin von oben beschriebenen und wie ich dort auch erwähnte ist sie nicht ganz affin auf dem gebiet deshalb meine frage....

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    Hallo, ich habe "Doping" geschrieben nicht Doping

    Auch wenn bei ADHSler MPH anders wirkt (bzw. wirken soll) als bei "Normalos", können ADHSler MPH überdosieren - wobei 100 mg pro Tag nicht per se zu viel sind, das ist wie gesagt abhängig von der Person. Normalerweise wird aber mit kleinen Dosen (1-2 x Täglich 5mg/10 mg) angefangen und dann austariert. Falls ihr schon mit deutlich mehr angefangen habt, ist das eher ungewöhnlich.

    Ich will dir auch sicher nicht vorwerfen, dass du absichtlich zu viel nimmst, um besser Arbeiten zu können - aber vielleicht bist du nicht ganz unglücklich darüber, dass die Arbeit nun so gut läuft. Ich wollte nur sagen, dass die starke Erschöpfung und das Zittern deutliche Warnsignale deines Körpers sind, dass du es etwas langsamer angehen solltest

    Ich mach mal ein neutrales Beispiel:

    Wenn mir einer erzählen würde:
    - Dass er zur Zeit sehr viel arbeiten muss und deshalb jeden Tag 15 Tassen Kaffee trinkt und dass ihm gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche hilft
    - Dass er seit dem schon öfters 12 Stunden ohne Pause gearbeitet hat
    - Und dann am Ende des Tages Schüttelfrost / Erschöpfungszustände hat

    Dann würde ich ihm raten, seinen Kaffeekonsum zu reduzieren und es auch bei der Arbeit ein klein wenig ruhiger angehen zu lassen.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    Ich vergesse oft in Phasen von starker Motivation das Essen und Trinken, abends bin ich dann scheinbar total unterzuckert und dehydriert und bekomme Panikattacken weil der Körper total aus dem Gleichgewicht gekommen ist.

  8. #18
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    @Shuai_Ran

    schon richtig, wenn ich abends völlig verausgabt bin ist mir schon klar dass ich zu viel an einem tag wollte, da es aber erst drei mal vorkam in 12 monaten glaub ich es generell mit der dosierung im griff zu haben

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Hyperfokussierung- kann mir jemand helfen?

    d.gray schreibt:
    ...ich mache eine analyse eines moralethikers und dazu lese ich drei seiner bücher quer, da mich das thema total fasziniert häng ich mich ziemlich stark dahinter und es passiert regelmäßig dass ich mich morgens hinsetze und bis auf wenige pausen den ganzen tag durchlese und notizen mache (wir sprechen von teilweise 12 std.). ohne dass ich mitbekomme das die zeit vergeht.
    Ich kann mir das gut vorstellen, bei meiner Diplomprüfung war ich ähnlich drauf, ich bin damals stundenlang (neun, zehn Stunden) mit Buch spazierengegangen. Die Zeit ist verflogen, ich habe kaum Pausen gemacht. Hab weder meine Beine noch den 2-KG-Wälzer von einem Lehrbuch in meinen Armen gespürt, hab mir zu Zahlen Bilder und ganze Geschichten ausgedacht, die mit dem Lehrstoff nicht viel zu tun hatten.
    Irgendwie schein ich damals noch Reserven gehabt zu haben, denn sonst kann ich mir nicht erkären wie ich das geschafft habe.
    So wie ich es betrieben habe, ist es extrem, klar, aber diese Wander-Lern-Kombi hatte doch einen Vorteil, ich konnte am Abend besser abschalten.






    han-solo schreibt:
    Ich kenne das Phänomen und finde es großartig
    Man kann so richtig spüren wie das Gehirn feuert wenn eine neue Verbindung "passt", und dadurch wieder zahlreich neue enstehen kriege dann immer ne halbe Gänsehaut..Bisschen schade, dass das ganze manchmal so schnell und massiv passiert, das ich garnicht in der Lage bin die ganzen Informationen festzuhalten, die Hälfte der guten Einfälle vergess ich dann - bleiben trotzdem noch genug übrig..

    Ja, das ist wirklich ein tolles Gefühl, aber eben auch gefährlich, weil es mich dazu verführt, alles um mich herum zu vergessen: die Zeit, aber auch meinen Körper




    Token schreibt:
    Ich würd mir mal ->testweise<- bei so ner 12 Stunden "Lernorgie" mal ne Eieruhr stellen und alle 2 Stunden ne halbe Tafel Schokolade essen und 2 Gläser Wasser trinken, dann sollte es eigentlich besser gehen bzw. du solltest dich danach nicht so schlecht fühlen.
    das sollte ich mal ausprobieren, führt aber auch zu folgendem Problem:

    d.gray schreibt:
    wobei...teilweise hab ich nach so ner lernsession das problem dass ich mich nur schwer losreißen kann und ich ne weile brauch biss ich mich gedanklich auf neues einlassen kann....


    so gehts mir nämlich auch...wenn ich aus dem Hyperfocus herausgerissen werden, bin ich erstmal nervös, auch desorientiert. Und dann komm ich nicht mehr so leicht rein in den Zustand.
    Wie könnte man das steuern, wie kann man den Hyperfocus brechen. Ohne gleich die gesamte Motivation zu verlieren?

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