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Diskutiere im Thema Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    Hallo Leute,

    ja, irgendwie konntet ihr jetzt verstehen, was ich sagen wollte.

    Es kann ja sein, dass hinter meiner Idee zuviel "Phantasie" steckt, d. h. es nicht durchführbar ist, und es so wie es ist einmal bleiben kann.

    Aber da gibt es doch die Situationen, in denen man einen Ausweg sucht und dann überlegt man sich, wie es gehen könnte. Dann kommt so etwas zustande.

    Ich dachte mir, hier könnte man beginnen, etwas zu verändern. Jetzt habe ich gesehen, wie unterschiedlich die Reaktionen sind und auch ihr, und ich weiß nicht, ob etwas geht. Da braucht es dann auch Glück dazu.

    Mal schauen, wie es weitergeht. Auf Knopfdruck geht da nämlich gar nichts.

    Gruß
    rudi

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    nun, jetzt hab ich mir das auch mal alles durchgelesen, ist ja eine interessante Diskussion.

    ich weiß nicht, ob ich dich ganz richtig verstanden habe, was du mit "Ursprung" meinst und mit "Aspekten" von ADHS. .

    Geht es dir darum, Gemeinsamkeiten herauszufinden, die alle Menschen mit ADHS betreffen? Es gibt ja viele Aspekte eines Menschen: seine Persönlichkeit, wie er aufgewachsen ist, was er erlebt hat, was ihn gepägt hat, wo er sich wohlfühlt, was ihn stresst...geht es dir darum, aus dieser Vielzahl an Einflüssen die ADHS-Aspekte herauszufiltern?

    liebe Grüße

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    Ich hatte das Glück, ganz individuell an ADHS rangehen zu können. Meinst du das?
    Ich wusste um mein ADHS vor meiner Diagnose, aber wusste nicht, dass es ein ADHS ist. Meine persönlichen Stärken und Schwächen habe ich so weit es ging analysiert, mit Hilfe an mir gearbeitet und meinen Alltag verändert. Es fällt mir oft leicht, etwas Neues versuchsweise in die Praxis umzusetzen, wenn ich den Ursprung oder Mechanismus der Problematik dann gefunden habe. Ohne diesen finde ich es sehr schwierig, etwas erfolgreich zu verändern.

    Weil du von Therapie gesprochen hast - so funktioniert meine. Sie dient häufig als logische Kontrolle meiner Schlussfolgerungen, warum etwas so ist, wie es ist und welche Möglichkeiten zur Veränderung mir damit offen stehen könnten.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    Hallo zusammen,

    ich habe noch etwas dazu zu sagen. Ich meine, dass wir verstehen sollten, welche Bedingungen wir brauchen, um zu leben und an was wir wirklich leiden. Dass wir bewußt unser Leben gestallten können, als eigene Leistung. Ich denke da braucht es mehr Gemeinsamkeiten, die jeder in seinem Leben mit anderen finden sollte, bei denen sie sich um etwas kümmern, und über die wir hier schreiben. Und diese Bedingungen führen dazu, dass sich unser Hirn so entwickelt, dass wir nicht mehr an ADHS leiden. So etwas ist möglich! Aber anstrengend, ich warne Euch!
    gruß
    rudi

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    @rudi
    ich glaube, wir werden immer ein ADHS-hirn haben - wir können die bedingungen so verändern - das wir nicht leiden.

    letztens als ich mit dem hund kreuz und quer duch den wald ging, ist mir z.B. aufgefallen, das die natur eigendlich wild und unordendlich ist,
    die ordnung (die ich so schwer selbst halten kann) - ist eigentlich von menschen gewollt -

    in der natur gibt es eine gewisse ordnung - die wir sicherlich gut mit leben können - doch die mensch-gemachte ordung, die bereitet mir schwierigkeiten.

    wie würde die welt-(ordnung) aussehen - gäbe es prozentual mehr adhs-ler als normalos?

    gruss

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    Smile schreibt:
    @rudi
    ich glaube, wir werden immer ein ADHS-hirn haben - wir können die bedingungen so verändern - das wir nicht leiden.

    letztens als ich mit dem hund kreuz und quer duch den wald ging, ist mir z.B. aufgefallen, das die natur eigendlich wild und unordendlich ist,
    die ordnung (die ich so schwer selbst halten kann) - ist eigentlich von menschen gewollt -

    in der natur gibt es eine gewisse ordnung - die wir sicherlich gut mit leben können - doch die mensch-gemachte ordung, die bereitet mir schwierigkeiten.

    wie würde die welt-(ordnung) aussehen - gäbe es prozentual mehr adhs-ler als normalos?

    gruss
    Hallo Smile,
    da hast Du viele Punkte auf einmal angesprochen. Ich glaube, der Mensch hat immer die Tendenz bzw. Sehnsucht, sich ganz zu fühlen, daß ihm nichts fehlt. Das kann er nie ganz schaffen. Immer wird ihm etwas fehlen. Bei jedem Menschen gilt diese Regel, ohne Ausnahme. Das ist eine Gemeinsamkeit der Menschen. Der Gemeinsamkeitsgedanke spielt aber in unserer Welt keine besondere Rolle. Ich habe dieses Gefühl aber immer sehr gemocht und habe dort erlebt, wie ich Sachen besser machen konnte und wie es sein könnte bzw. in welche Richtung ich gehen möchte damit mein Leben besser wird.

    Leider läuft nicht alles nach Wunsch. Aber warum hat ein ADS ler mehr Probleme damit? Was klappt da nicht? Das ADS-Hirn, das man sein Leben lang hat, kann sich auch weiterentwickeln, dazu braucht es aber die Voraussetzungen dazu. Und vielleicht ist ein ADS-Hirn ein Organ, wie das der anderen auch, an dem einfach noch gefeilt werden muß. Der springende Punkt ist, ob sich das Hirn noch verändert oder ob es starr bleibt.
    Braucht der Mensch Gefühle von Geborgenheit und Wohlwollen, damit er dazulernen kann, obwohl er schon 30 ist geht da noch was?

    Das klingt jetzt alles sehr hoch und vielleicht nicht erreichbar, es ist aber ein Weg auf dem solche Leute wie wir sich unterhalten können und vielleicht auch verstehen wie man einen Weg findet.

    Es haben ADS-Chaoten schon erzählt, dass sie sich an gute Dinge in ihrem Leben erinnern können. Das bedeutet, dass sie solche Erfahrungen gemacht haben und die Sehnsucht danach haben, darum erinnern sie sich wahrscheinlich. Da war für sie die Welt in Ordnung.

    Was die Natur betrifft habe ich heuer entdeckt, wie die Bäume schön gerade in den Himmel wachsen. Das ist mir bis jetzt noch nie aufgefallen. Das ist eine Ordnung, die mich bis heute sehr erfreut. Und wenn man einmal eine Ordnung entdeckt hat, dann werden noch andere hinzukommen, da bin ich mir sicher. Bis jetzt war es die einzige mir bewußte.

    Und die Ordnung der Menschen kommt dann später dran. Die bringt mich im Moment nur durcheinander. Darüber zerbreche ich mir jetzt nicht den Kopf.
    Gruß
    rudi

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    hallo rudi

    ich mache mir eigentlich nicht so viele gendanken - das ich an meinem organ (hirn) etwas verändern müsste... alsmehr, das ich so bin
    wie ich bin und das ich anscheinend anders agiere als andere.... das problem, so finde ich, ist weniger, unser gehirn alsmehr, die an uns
    gestellten gesellschafltichen aufgaben - inwieweit wir bereit sind uns anzupassen oder anpassungen vorzunehmen damit es uns gut geht -
    müssen wir selbst herausfinden.

    und hey, mal ehrlich - es ist doch die vielfahlt, die so wunderbahr ist - und nicht, die norm.

    es gibt dinge, die man ändern kann - neue schuhe (wenn der schuh drückt).... doch der wanderweg und die beinlänge bleiben konstant die gleichen -
    und wenn der weg mal zu streng sein sollte, so ist ein wanderstock auch mal nützlich.

    ja, die bäume... die wachsen immer gen licht.... doch auch das bäumchen am fels biegt sich gen licht....
    gruss

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Selbsteinschätzung (Aspekte) bei ADHS / ADS

    Hallo Smile,

    das ist sehr nett gepostet von dir.

    Ich für meinen Teil bin einmal in die Richtung gegangen, die ich beschrieben habe, mit allen Beschwernissen. Nun ist es ruhig geworden bei mir. Ich warte vielleicht auf ein bißchen Wind. Es ist schwer zu erklären. Weiß auch nicht, wo der Weg weitergehen soll. Aber so geworden wie die anderen, das bin ich nie. Das geht gar nicht. Der Unterschied ist meiner Ansicht kleiner als man selber denkt, und wenn es einen selber nicht mehr drückt, dann paßt die Welt. Dazu mußte es wahrscheinlich so sein, wie es war.

    Gruß
    rudi

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