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Diskutiere im Thema was tun bei gruppensituationen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    was tun bei gruppensituationen?

    Hi Leute,

    wollt euch nur mal um Rat fragen.
    Ich habe das Problem, dass ich im Gespräch mit EINER Person an sich ein gesprächiger Mensch bin, je länger ich rede, desto mehr "komme ich in den Rede Flow".
    Aber wenn sich dann noch andere dem Gespräch anschließen (vor allem redegewandtere Menschen mit etwas geordneten Gedanken ^^), dann fange ich an wie eine Schnecke mich nach und nach in mein Häusle, also meine Gedanken, zurückzuziehen.
    Am Anfang kann ich in solchen Gruppen noch ein paar Worte sagen, aber nach und nach werde ich überrumpelt und bin geistig aus dem Gespräch verschwunden... Und es ist mir unmöglich wieder so auf knopfdruck aus meinem Schneckenhaus rauszuschießen...es heißt dann immer "warum bist du so still","sag doch ma was"...ABER ICH KANN NICHT, gedankenloser Horizont, die totale einschüchterung...

    Wenn ich dann wieder alleine bin, bzw. im dialog taue ich dann wieder auf und verlasse langsam mein häusschen...

    keine ahnung ob ihr sowas kennt, aber ich finde irgendwie keinen weg aus diesem in die ecke gedrängt werden...wär toll wenn ihr einen rat hättet, wie ich ausserhalb meines Schneckenhäusles bleiben kann, also diese krasse einschüchterung vermeiden kann

    schnecklichen dank

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 135

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Ich würde Dir wirklich gerne einen Tip geben, aber leider gehöre ich eher zu den Personen, die einen in Grund und Boden quatschen können.
    Aber ich kann es in gewisser Weise nachempfinden, weil ich durch mein "extrovertiertes" Verhalten in Gruppen selten beliebt oder erwünscht bin und deshalb irgendwann auch schweigsam werde, wenn auch aus anderen Gründen.

    In Gruppen finden ja meist mehrere Gespräche gleichzeitig statt. Hast Du schon mal versucht, Dich auf eins der Themen festzulegen und dabeizubleiben oder Deinem ersten Gesprächspartner weiter zuzuhören? Dann wundern sich die anderen wahrscheinlich auch, warum Du nur mit einem redest, aber das ist schon mal besser, als mit keinem zu reden.

    Ich wünsche Dir, daß Du bald einen Weg aus Deinem Schneckenhaus heraus findest!!!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 42

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Ich kenne beides: Leute vollquatschen aber in (gewissen) Gruppensituationen nicht richtig mitreden können.

    Bei mir ist das u.a. so, weil ich Probleme habe, die Körpersprache der anderen richtig zu "lesen". Meine Frau hat mir schon öfters gesagt, dass ich nicht merke, wenn mein Gesprächspartner keine Lust mehr hat und z.B. das Thema wechseln will - ich quatsche einfach weiter. In Gruppen ist es dann oft so, dass ich nicht sehe, wann der richtige Zeitpunkt ist, um ins Gespräch einzusteigen - dann falle ich jemandem ins Wort oder sage etwas, wenn keiner zuhört.

    Das ist frustrierend und viele negative Erfahrungen können in solchen Situationen dazu führen, dass man sich zurückzieht - unterbewusst, um sich selber zu schützen.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 59

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Hallo,

    ich kenne das auch gut und bin erleichetert, dass es anderen auch so geht.

    Früher dachte ich, hat wohl (nur) mit Schüchternheit zu tun,
    aber ich glaube das jetzt nicht mehr, denn ich rede an sich gern und viel, hab kein Problem mit Referaten und MÖCHTE auch in Gruppen sehr gern mitreden,

    bloß....ich kann nicht und dann geht es mir ganz ähnlich wie markolin:

    markolin schreibt:
    Und es ist mir unmöglich wieder so auf knopfdruck aus meinem Schneckenhaus rauszuschießen...es heißt dann immer "warum bist du so still","sag doch ma was"...ABER ICH KANN NICHT, gedankenloser Horizont, die totale einschüchterung...
    und auch, was shai-Ran beschreibt, kenne ich...: in meinem Versuch, mitzureden scheitert es oft daran, dass ich etwas sage, wenn keiner zuhört. Nach zwei, drei solcher gescheiterten Versuche doch noch ins Gespräch einzusteigen, ziehe ich mich dann endgültig ins Schneckenhaus zurück.

    ...also, was kann man dagegen tun?
    Das "ADS-Erwachsenenbuch" widmet dem Thema ein eigenes Kapitel,
    die Autoren meinen u.a., es sei von Vorteil, wenn man Ort und Zeit für das Gruppentreffen selber wählen kann.

    Mir hilft zum Beispiel eine geräuscharme, helle Umgebung, die mir auch schon vetraut ist....also ein gemütliches (spätes! ) Frühstück in einem netten Lokal, wenn ich gut ausgeruht bin, ist um Welten besser als spät Abends nach der Arbeit in einer lauten, überfüllten Kneipe...

    was mir auch hilft, sind Gruppenaktivitäten wie Spazierengehen oder Skaten, dann gelingt es mir einfach besser, mich an Gesprächen zu beteiligen (oder die anderen sind dnn nicht so schnell mit dem Hin-und Herfeuern von Gesprächs-Beiträgen, weil sie ja nebenbei mit dem Skaten beschäftigt sind also ein gewisser Ausgleich)

    Bewährt hat sich auch eine gute Mischung aus Familienangehörigen/Freunden (die "eingeweiht" sind) und neue Bekannte.

    Und dann noch das Wichtigste (hier besteht bei mir noch seeeeeerh großer Übungsbedarf!): Gelassenheit entwickeln in all jenen Situationen, wo man es sich nicht so gut einrichten kann.


    liebe Grüße

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Ich habe das Problem, dass ich im Gespräch mit EINER Person an sich ein gesprächiger Mensch bin, je länger ich rede, desto mehr "komme ich in den Rede Flow".
    Aber wenn sich dann noch andere dem Gespräch anschließen (vor allem redegewandtere Menschen mit etwas geordneten Gedanken ^^), dann fange ich an wie eine Schnecke mich nach und nach in mein Häusle, also meine Gedanken, zurückzuziehen.
    Genau so geht es mir auch. Ich habe ebenfalls noch keine Lösung für dieses Problem gefunden.
    Leider kann ich mich meist nur gut auf eine Person konzentrieren.
    Sogar dann kann es gelegentlich passieren, dass ich unsicher werde und totalen Unsinn rede.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    oh ja das kenne ich auch, ich wurde auch immer als "der Stille" bezeichnet, ich war so tief in meinem schneckenhaus das ich garnicht mehr rausgefunden habe. Bei Gesprächen ist es oft so das ich viel wahrnehme was "zwischen den Zeilen" passiert, gleichzeitig nehme ich die Emotionen aller Leute wahr...... auf diese Reize folgen dann wieder tausende von Gedanken. Dieses Chaos blockiert mich dann. Wenn ich aber mit einer vertrauten Person alleine bin, komme ich aus dem Quatschen nicht mehr raus und ich rede sehr schnell und mit vielen verschachtelten Nebensätzen und wechsel von einem Thema zum nächsten. Also wenn der Redefluss einmal fließt dann überschlagen sich meine Worte und ich hebe fast ab vor lauter Energie.

    Ich habe lange Zeit in einem Verein Basketball gespielt, ich habe das Spiel geliebt aber diese ganze soziale Gruppendynamik drumherum, da bin ich nie hinterher gekommen. Meistens war ich dann total blockiert und still und eigentlich habe ich die ganze Basketballzeit im Schneckenhaus verbracht. Es war sehr anstrengend, die ganze Zeit dieses, du solltest jetzt eigentlich etwas dazu sagen, dann habe ich darüber nachgedacht und dann war die Situation schon wieder vorbei. Obwohl ich sonst eigentlich total impulsiv und spontan bin führt es in Gruppensituationen zum absoluten Gegenteil. Ich habe diesen Wiederspruch nie verstanden und die Frage "Warum bist du so still ?" konnte ich nie beantwortet, es hat mich einfach nur wütend gemacht.

    Im Moment vermeide ich diese Situationen und treffe mich fast nur noch zum "Dialog".

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Moin Moin,

    ich gehöre auch in die Fraktion der introvertierten Zeitgenossen.
    In Gruppensituationen genau das gleiche.
    Ganz schlimm dann, wenn sich darunter ein extravertierter Mitmensch befindet, oder schlimmer noch: mehrere der Sorte.
    Dann ist bei mir Stille angesagt. Vor allem, weil ich doch noch sehr meinen Gedanken nachhänge, ein wenig innerlich abschweife, mir das Kopfkino durchgeht, und wenn ich dann was sagen will, sind die schon längst wieder beim nächsten Thema und das Träumerle ist raus aus der Unterhaltung ...

    Aber wehe, wenn ich losgelassen ... dann kann ich ohne Punkt und Komma reden.
    Wenn's mein Thema ist, geht der Hyperfokus an (und mit mir durch) und der Redeschwall nimmt kein Ende.
    Dann heißt's oft "Der Laberkopp schon wieder" ...
    Naja, ... das kennen hier wohl die meisten

    Dazu kommt, dass ich es auch trotz Medikation oftmals nicht schaffe, mich auch nur auf einen Gesprächspartner zu konzentrieren, wenn mehrere sich unterhalten.

    Vor der ADS-Diagnose habe ich das für einen Hörfehler gehalten und "Cocktailpartyeffekt" genannt:
    Tausend Leute brabbeln gleichzeitig, ich höre alle gleich laut und gleich wichtig und verstehe keinen, totaler Overload.
    Andererseits werde ich dann gefragt, wie das zusammepasst, wenn ich z.B. den Fernseher so leise stelle, dass andere bald nichts mehr hören?
    Da kann es mit 'nem "Hörfehler" ja nicht so weit sein.
    Gut, dass wir das jetzt besser wissen.

    Heute ziehe ich mich aus solchen Gruppen, wenn möglich, zurück.
    Den Menschen, die es mir wert sind, erkläre ich warum.
    Ich kann das eben nicht filtern, bin in solchen Gruppen der Unterlegene.
    Ich argumentiere dann am besten mit meinem Hut: Ich setz ihn auf und geh ... (nein, bin natürlich kein Hutträger, ist nur eine Metapher )
    Ich funktoniere am besten in ruhigeren Umgebungen und kleineren Gruppen, mit Menschen die mir die Zeit geben, die brauche.
    Erstaunlicherweise funktioniert das im privaten Bereich sehr gut.
    Im beruflichen Umfeld habe ich das nicht hinbekommen und auch das war ein Teil, der mich in den Burnout und in die Dekompensation getrieben hat.
    Diese unendliche Anstrengung, mithalten zu müssen, es auch zu versuchen, aber irgendwie nicht zu schaffen und am Ende doch wieder als der Loser dazustehen.
    Ob und wie ich da einen Weg finden kann, weiß ich noch nicht ...


    In der Januarausgabe der "Psychologie heute" gibt es einen sehr interessanten Artikel über introvertierte Menschen.
    Da sehe ich seehr viele Ähnlichkeiten zu hypoaktiven ADS'lern, (aber auch deutliche Unterschiede).

    Im Editorial der Zeitschrift wird bezug auf diesen Artikel genommen und im Schlußsatz fragt der Autor, wie sich denn Introvertierte gegen die Übermacht der allzeit kontaktfreudigen, plappernden und schlagfertigen Extravertierten schützen können:
    Vielleicht müssen sie sich von Zeit
    zu Zeit einfach outen und auf Artenschutz bestehen: "Ich bin
    introvertiert. Du bist ein netter Mensch, und ich mag dich.
    Aber jetzt halt bitte mal die Klappe!


    Ausprobiert habe ich das noch nicht, aber weit davon entfernt bin ich auch nicht.
    Mal sehen, wie weit mein Mut geht.
    Wenigstens dahingehend war die Reha eine gute Sache, dort wurde im Angstreduktionstraining auch Nein-Sagen unterrichtet.
    Das geht schon sehr in diese Richtung

    Viele Grüße
    Marcus

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Im beruflichen Umfeld habe ich das nicht hinbekommen und auch das war ein Teil, der mich in den Burnout und in die Dekompensation getrieben hat.
    Während meiner Berufstätigkeit hatte ich auch besonders darunter gelitten, dass ich in Gruppensituationen, wie Diensbesprechungen, nicht so gut mitreden konnte.
    Ich fühlte mich während der Beprechungen meist sehr gestresst.

    Es hatte mich aber darüber hinaus teilweise geärgert, dass ich bei Gruppengesprächen die Beiträge der anderen oft nicht einmal gut fand. Ich hätte aufgrund meines Wissens manchmal viel mehr als die anderen dazu sagen können. Leider sprangen meine Gedanken dann wild durcheinander und mir fehlten meist die richtigen Worte oder die Fakten waren mir gerade entfallen. Wenn ich dann doch endlich alles parat hatte, waren die anderen schon beim nächsten Thema. Meist habe ich mich dann wenigstens auf sehr kurze Sätze beschränkt.

    Eigentlich glaubte ich nur selten, dass ein schlechtes Selbstbewusstsein die Ursache dafür war, denn mir sind die anderen nicht gerade unbedingt klüger vorgekommen. Es war wohl eher die Unsicherheit aufgrund von schlechten Erfahrungen. Ich wusste, dass ich mich in Gruppen (auch in Gesprächen während der Pausen) nicht richtig konzentrieren konnte und leider auch vergesslich bin und zum Beispiel zu guten Schlussfolgerungen kommen würde, aber die Fakten dazu oft nicht mehr benennen konnte. Deshalb hatte ich es für besser gehalten, bevor ich mich blamiere, lieber nichts oder nur wenig zu sagen.

    Als ich noch nicht wusste, dass ich an einem ADS leide, hatte ich mich noch gelegentlich gefragt, ob ich vielleicht dumm bin.
    In einem Dialog sprudelt alles irgendwie automatisch aus meinem Mund. Ich muss dann aber auch das Gefühl haben, von meinem Gegenüber angenommen zu werden. Dann kann es sogar passieren, dass ich mir so viele vernünftige Worte auf einmal (wie ich dann von mir geben kann) überhaupt nicht zgetraut hätte.

    Allerdings können einige von uns mit einem AD(H)S gerade sehr gut Vorträge halten oder können in Gruppen sehr gut mitreden.
    Wir sind eben alle doch sehr verschieden. Es hilft mir aber sehr hier zu lesen, dass ich nicht alleine diese Schwierigkeiten habe.
    Jetzt besteht für mich meist die Möglichkeit, Gruppengespräche zu vermeiden.
    Geändert von Celine ( 9.05.2011 um 22:23 Uhr)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Ich habe noch etwas vergessen:
    Ich finde leider auch sehr schwer den richtigen Moment, in dem ich etwas sagen könnte.
    Entweder unterbreche ich die anderen, weil ich meinen Gedanken nicht vergessen möchte - oder mir fällt mein Beitrag erst wieder ein, wenn das Thema bereits gewechselt wurde.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: was tun bei gruppensituationen?

    Hallo Ihr zusammen,

    ich finde dieses Thema sehr interessant. Wenn ich mit meinen Freundinnen rede, meist spricht nur einer, kann ich sie alle an die Wand reden. Irgendwie habe ich viel zu erzählen. Letztens habe ich mich mit einem Freund unterhalten und bin dann von einem Thema zum nächsten gesprungen, weil ich in dem Moment etwas unterstreichen wollte und hinterher den Faden verloren. Das was ich erreichen wollte, ergab hinterher keinen Sinn. Jedenfalls denke ich immer, wenn ich in meinen Gedanken rumspringe, dass mein Gegenüber das mitkriegt. Das kriegt er natürlich nicht mit.

    Besonders habe ich Schwierigkeiten, wenn mann sich innerhalb einer Gruppe unterhält, vor allen Dingen wenn auch noch durcheinander geprochen wird. Wenn zusätzlich auch noch die Musik läuft
    höre ich, besser gesagt, filtere nicht mehr gut. Früher dachte ich, ich sei taub und habe deshalb sogar zwei Mal den Hörtest gemacht. Alles war in Ordnung. Es ist eigenartig. Ich kann die Stimmen nicht mehr auseinander halten und werde wahnsinnig müde. Am Liebsten würde ich dann gerne nach Hause gehen. Es klingt dann wie ein Summen. Ich schalte dann komplett ab. Aber nach einer Weile zwinge mich aber wieder zurück zu kommen, um einigermaßen mitzukommen. Aber leider merke ich, dass ich dann einiges verpasst habe, was mich dann etwas ärgert. Früher habe ich auch gedacht, dass ich dumm bin, weil ich nur die Hälfte mitbekomme. Heute weiss ich, dass das mit meiner Konzentration zu tun hat.

    Manchmal kann ich nicht mal Einzelgespräche führen, weil mir die einfachsten Wörter nicht einfallen, selbst wenn ich sie vor kurzem benutzt habe. So als ob ich an Alzheimer leiden würde. Vielleicht bin ich dann gestresst - wer weiß?

    Bei der Arbeit muss ich meine Aufgaben schriftlich festhalten, sonst vergesse ich das und nachfragen wird dann peinlich, wenn sich das ständig wiederholt. Die halten dann einen echt für doof und fühlt sich noch unsicheren - bin glaube etwas vom Thema abgeschweift. Sorry

    LG
    dramaqueen

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