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Diskutiere im Thema Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend?

    @Schnubbel dir geht es nicht gut und du hast zur zeit auch probleme und das sollte dir am wichtigsten sein,denn du bist wichtig

    deshalb eine freundschaft bedeutet nicht nur für die sorgen und probleme anderer da zu sein und seine eigenen sorgen zurück zu stellen

    eine freundschaft ist ein nehmen und geben , wenn sie nur aus nehmen besteht, sprich du musst dir immer alle sorgen anhören und selber ist keiner für dich da, dann ist sie es nicht wert eine freundin zu sein

    weil im prinzip geht es dir durch diese "freundschaft" fast noch schlechter als ohne ,da du immer da bist aber für dich keiner zeit hat und du somit doch wieder alleine mit deinen sorgen da stehst und obendrein machst du
    dir noch gedanken über andere leuts probleme obwohl diese ganz egoistisch nur an sich denken.

    wie gesagt freundschaft bedeutet für einander da zu sein und nicht ein einseitiges geben und die ander seite nimmt nur,das solltest du dir wert sein

    lg chaoskater

  2. #12
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend?

    Hmmm, das stimmt. Ich weiß, dass ich manchmal, wenns mir schlecht geht nicht einfach in der Handhabe bin. Ich hab selbst für mich da auch noch keine Gebrauchsanweisung gefunden.. Früher ging es irgendwie, aber so wie ein roter Faden ziehen sich Freundschaften durch mein Leben, die immer wieder einseitig waren. Ob's im Gespräch um Probleme der anderen ging oder Treffen mit Essen und was Trinken. Vielleicht strahle ich das auch aus. Keine Ahnung. Ich bin sehr gastfreundlich, gebe gern wenn ich Gäste habe, koche gern etc. aber es war alles meist einseitig. Vielleicht bin ich deshalb dann so geworden, dass ich dicht mache und das auch oft als ruppig rüber kommt. Ich bin nicht laut, sondern nur sehr kurz angebunden. Zwei kurze Sätze, die reichen dann meist. Schlimm wirds, wenn ich mich dann am nächsten Tag erklären muss. Was denn los war. Ob es was mit demjenigen zu tun hat, ob ich böse sei.. (wie heute früh) ... auf meine Antwort, mir gehts grad nicht gut, ich habe etwas, das mich sehr belastet kommt dann nur: Halt Dich tapfer.. Klar, was sonst.. Wie immer...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend?

    Hallo zusammen,

    ist gar nicht so leicht darüber zu schreiben und meine Gedanken in Worte zu fassen, da sie sich schon wieder überschlagen.
    Mich macht es immer traurig, wenn ich sowas lese. Vor Allem deswegeen, weil ich anscheinend auch nicht in der Lage bin, eine Freundschaft zu pflegen.

    Ich erklär das mal. Ich habe eine Freundin, die von mir behauptet, ich wäre ihre beste Freundin. Aber in den letzten 3 Jahren haben wir nicht ein Einziges Mal etwas zusammen unternommen. Einerseits verstehe ich das. Ihre beiden Eltern sind Pflegefälle, dazu ist sie noch in Vollzeit berufstätig. Und sie macht Musik und diese will sie auch nicht aufgeben.
    All das verstehe ich. Aber ich traue mich auch nicht, eben weil ich weiß, dass sie soviel zu tun hat, sie einfach mal anzurufen und hallo zu sagen.

    Weiter habe ich festgestellt, wenn ich merke, dass ich auf einer Wellenlänge mit jemandem schwimme, investiere ich sehr viel in diese Beziehung. Das geht dann bis zum Ausnutzen. Und genau deshalb lasse ich mich auch nicht mehr so schnell auf eine Freundschaft ein. Das macht mich sehr traurig. Hätte ich doch gern einen richtige Freundin, bei der sich alles die Waage hält. Aber mittlerweile bin ich der Ansicht, dass es so jemanden überhaupt gibt.

    Durch dieses Misstrauen, das ich aus all meinen Erfahrungen gesammelt hat, fühle ich mich freundschaftsunfähig. Auch weil ich weiß, dass mein Verhalten (oder eben die vielen belastenden Symptome von ADHS) viele abschreckt. Und ich möchte eben gern die sein, die ich eben bin und mich nicht verstellen oder verbiegen. Ich möchte nicht immer daran denken, rede nicht soviel, lass die Leute ausreden, sei nicht so laut...

    Deshalb, aus diesen Gründen glaub ich, ich bin nicht freundschaftsfähig, oder die Freundin für mich muss erst noch gebacken werden

    Jetzt bin ich mal gespannt, was ihr so darauf antwortet.

    Liebe Grüße

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend?

    Hallo Schnubbel,

    "Bin ich unfähig ne Freundschaft zu halten?"
    Meiner Meinung nach gehören zu einer Freundschaft immer 2 Personen, die ehrlich und offen miteinander umgehen sollten.


    Ich muss mal ehrlich zugeben, dass ich noch nie wirklich viele lange Freundschaften hatte. Warum? Weil ich als Kind von meinen Freunden wegen eines Umzuges weggerissen wurde. Hier in Mittelfranken, hatte ich 3 sehr gute Freundinnen. Meine allerbeste Freundin hat mir im letzten Jahr den laufpass gegeben. Der angeblich Grund war, dass mein Sohn ihren Sohn nicht zum Geburtstag eingeladen hatte. Meiner Meinung nach war das nur ein Vorwand, denn unsere Kinder gingen jetzt in andere Schulen und sie brauchte mich nicht mehr um ihren Kopf bei den Lehrern oder Direktoren durchzusetzen. Ich war so tief enttäuscht von ihr, weil sie jedes Geheimnis von mir kannte (ich auch ihre, aber waren das wirklich alle?) und ich wirklich dachte sie ist die allerbeste Freundin für die ich auch durchs Feuer laufe, wenn es darauf ankommt.

    Dumm und naiv wie ich halt bin, hab ich es doch noch geschnallt, dass ich auch nur ausgenutzt wurde (z.B. Babysitter, Schulprobleme, Fahrdienst für Camps,...). Das tat so schrecklich weh, dass ich durchdrehte und beinahe einen ungeschickten Autofahrer gefährdete, weil er mich ärgerte. Bin schnell zum Arzt wegen Beruhigungsmittel, denn so kenne ich mich nicht, ich bekam angst vor meiner Wut.

    Als ich nach einer Zeit mit diesem Thema besser zurecht kam, machte ich mir auch noch einmal Gedanken über eine echte Freundschaft. Es kann nicht sein, dass sämtliche Party´s bei uns statt finden, die eine sauerei hinterlassen und gehen, oder ihre Kinder nachmittags bei mir ablieferten, damit sie mit meinen spielen konnten, aber meine Kinder durften nicht rüber, weil sie gerade die Wohnung geputzt hatte, ..... Hallo geht es noch???!

    Neeee, das ist keine Freundschaft und außerdem war ich immer unruhig wenn sie bei mir war. Ich habe für mich entschieden, dass ich ein geben und nehmen sehen möchte und dies ziehmlich ausgeglichen, ansonsten ist es für mich nur noch eine Zwecksgemeinschaft, mehr nicht! Ich persönlich brauche keine 10 Freunde oder mehr, das ist mir viel zu anstrengend und ich könnte diese Freundschaften auch nicht gerecht werden. Wenn ich eine Freundin habe, bei der das geben und nehmen ausgeglichen ist und ich in mir keine vermehrte Unruhe spüre, bei ihrer Anwesenheit, dann denke ich mal, ist sie für mich die Richtige.


    Hüftnekrose bei deiner Mam, nennt man das auch morbus perthes???
    Die Aufregung kenne ich und kann deine Verzweiflung sehr gut verstehen. Wurde bei meinem Sohn kurz vor seinem 7 Geburtstag festgestellt (mitlerweile fast 13 und spielt auch wieder Fußball). Wir hatten glück, dass wir einen guten Hausarzt hatten, der diese Diagnose gleich mit einbezog. Sitzt deine Mutter auch im Rollstuhl und darf nur mit Krücken laufen? Na ja, bei ihrem Alter wird wohl eine neue Hüfte anstehen, denke ich mal aus meinem Hintergrundwissen.
    Ich kann deine Sorge und Verzweiflung wirklich gut verstehen und auch das du ihr unbedingt helfen willst.

    Du bist nicht schuld wenn was schief geht, rede dir das bitte nicht ein! Wenn dann sind die Ärzte daran schuld, die die Krankheit nicht erkannt haben (aber du solltest auch wissen, dass sie wirklich schwer zu erkennen ist und diese Krankheit normaler weise ab dem 4 - 7 Lebensjahr auftritt.)

    Als mein Sohn diese Erkrankung hatte, ging ich durch die psychische Hölle, da er sich selber nicht leiden konnte und massive Probleme (auch noch andere Legasthenie, ADS,...) mit sich selber hatte. Ich weinte sehr viel, auch im Krankenhaus. Aber eines weiß ich jetzt im nachhinein, auch von ihm persönlich, er war sehr dankbar, dass wir ihn bei seinem Problem begleitet haben und ihn wegen seinen Wutausbrüchen und ungerechtigkeiten nicht alleine liesen. Für den Morbus perthes Patienten echt eine schlimme Zeit, darf nur liegen und entlasten, Rollstuhl, Krücken, wenig Bewegung und Abwechslung und das schlimmste, man wird von allen Freunden verlassen, weil man nicht mehr mithalten kann oder nur noch schlecht gelaunt ist.

    Wenn ich dir einen Rat geben darf, aber prüfe bitte für dich, ob er für dich auch in Ordnung ist. Deine Mutter ist erwachsen, pass auf dich auf, dass du dich nicht verausgabst, wenn du keine Kraft mehr hast, kannst du auch deiner Mutter nicht mehr helfen oder für sie da sein. Meiner Meinung nach solltest du auf deinen Körper hören und wenn es zu viel wird gönn dir mal was gutes für dich.

    Liebe Grüße
    Akira

  5. #15
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: Sind Freundschaften Euch manchmal zu anstrengend?

    Danke, das ist lieb von Euch..

    Hmm sie wird kommende Woche operiert. Also ich glaube bei Kindern heißt diese Erkrankung nur Morbus Perthes, oder ich hab was Falsches gelesen. Keine Ahnung. Das mit diesem psychisch schlechten Zustand kann ich bei ihr auch bestätigen. Es treibt jemanden, der ohnehin angeschlagen ist weit an den Rand des Abgrunds. Da kann man machen und reden.. alles ist nichts..

    Was ich interessant finde, ist dass man Unruhe spürt bei Einigen und dann wieder Wenige wo nicht. Das stimmt. Also es gibt Menschen, mit denen ich mich verstehe, die mich vielleicht auch in die Kathegorie Freunde einordnen, aber ich selbst fühle mich bei denen megamäßig unter Strom, getrieben... Hmmm..

    @Stefka.. ja das kann ich auch auf mich beziehen. Wenn man spürt man tickt gleich, dann investiert man sehr viel in diese Freundschaft und am Ende bleibt ein lauwarmes Blaaaaaaa... Das fuchst mich ohne Ende. Aber ich schätze mal, dass es damit zu tun hat, dass wir nicht abgrenzen können. Obwohl man uns ja nachsagt, wir hätten feine Antennen.. Stimmt ja auch. Wenns jemand beschissen geht, ich merk das... Hmm aber bei Freundschaften stehen die Antennen wahrscheinlich auf Störung. Oder die Frequenz für den optimalen Empfang ist nocht nicht richtig eingestellt..

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