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Diskutiere im Thema Habt ihr eigentlich "normale" Freunde? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Ich habe wenig echte Freunde und viele Bekannte. Bei einigen vermute ich, dass sie ADHS haben – der Großteil aber eher nicht. Mir ist es egal ob meine Freunde ebenfalls betroffen sind. Was mir aber sehr wichtig ist: gemeinsame Interessen. Mir fällt sonst nämlich nicht ein, worüber ich mich mit den Leuten unterhalten soll. Small Talk beherrsche ich eher schlecht als recht.

    Andererseits bin ich ehrlich und gebe offen zu, dass es mir wichtig ist in gewisser Hinsicht „normale“ Kontakte zu haben. Dazu gehört für mich z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium. Ich habe ein Problem mit Menschen, die nichts gelernt haben, nicht arbeiten wollen und den ganzen Tag nur zu Hause rumsitzen. Außerdem komme ich nicht mit Leuten klar, die ein Problem mit Alkohol und/oder Drogen haben. Der Umgang mit solchen Suchtmenschen überfordert mich. Ich weiß, dass es gerade unter uns eine Menge davon gibt. Aber wenn ich das bei jemandem feststelle, dann vertiefe ich den Kontakt zu dieser Person auf gar keinen Fall. Dasselbe gilt für schwer depressive Menschen.

    Mich überfordert auch der Umgang mit Leuten, die aufgrund von Vergehen wie Diebstahl, Sachbeschädigung oder Körperverletzung Probleme mit der Polizei hatten. Menschen mit einer kriminellen Vergangenheit oder Gegenwart haben es schwer bei mir.

    Freaks im Sinn von ausgefallenen Interessen und Eigenarten sind bei mir jederzeit willkommen – Suchtmenschen und Kriminelle hingegen nicht.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Habe eigentlich leider kaum Freunde. Hatte zwar sehr enge Freunde, doch vieles hat sich ainfach aus einander entwickelt. Besonders Schulfreundschaften.

    Aber meine bester Freundin, hat einen Partner, der ebenfalls ADHS'ler ist. Daher ist sie als Freundin für mich besonders gut geeignet :-) Also kein Wunder das wir uns gut verstehen. Schließlich hat sie sowas wie mich auch zu Hause^^

    lg Sandra

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 112

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Normal ist immer eine sache des standpunktes.
    für mich sind meine ganzen freunde normal, denn sie sind genau wie ich nicht angepasst, überdurchschnittlich intelligent und eigensinnig.
    wie ich das gerne zum besten gebe: What the ****? nicht ich brauche hilfe, die andern sind alle bekloppt.
    ich habe mich mit diesen leuten umgeben da ich dort meine gedankengänge nicht erst erklären muss.
    alles in allem greift das sprichwort gleich und gleich gesellt sich gern.

  4. #24
    howie

    Gast

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    was soll das sein "normale" freunde? wer ist denn normal? dann hab ich auch keine "normalen" freunde. (denk ich wirklich) früher dachte ich auch, es gibt "normal" und "unnormal" und ich bin eher mit den außenseitern. jetzt amüsieren mich auch leute mit denen ich mich früher nicht abgegeben hätte. irgendwie hat jeder doch einen dachschaden, oder? und seine eigenheiten? zu denken "unnormal" ist irgendwie was besseres ist doch auch wieder arrogant irgendwie.
    gruß,
    howie

    PS kann beispiele nennen von leuten mit denen ich befreundet bin, ihr würdet die auch nicht als normal bezeichnen (meine exfreundin "hat" borderline, zum beispiel und war magersüchtig. dann war ich bei den pfadfindern, da ist keiner normal. nur: mittlerweile denk ich die unterscheidung normal/unnormal ist doch schwachsinn.
    was meint ihr mit normal? spießig? spießer sind doch lustig

  5. #25
    howie

    Gast

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    wo ist der beitrag hin, den ich gerade geschrieben habe?
    also noch mal.
    was soll das sein "normale" freunde? was ist normal und was unnormal? was heißt das am rande der gesellschaft?
    früher habe ich auch unterschieden zwischen normal und unnormal und dachte ich bin eher mit den unnormalen befreundet. meine exfreundin zum beispiel ist borderline und war magersüchtig und trinkt viel. (ist das unnormal.) andere freunde haben andere probleme. ein anderer freund war neulich in der psychiatrischen klinik. zwei freunde sind alkoholiker, zumindest würde ich sie als solche bezeichnen (ist das unnormal?) ich war bei den pfadfindern, da sind alle unnormal (z.b. weil wenig konsumorientiert und eher naturfreund)
    heut seh ich das leicht anders. zu denken man wär unnormal und damit was besseres, ist doch auch irgendwie arrogant, oder?
    aber irgendwie hat doch jeder einen dachschaden, wenn man es genau nimmt. somit sind alle normal.
    was soll das sein unnormal? spießig? (manche) spießer sind doch lustig
    gruß,
    howie

  6. #26
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 48

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    hey weisse rose,

    Manche Menschen solltest du vielleicht etwas anders sehen. Ich bin voll und ganz der Meinung, dass auch Suchtmenschen und Leute die irgendwelche Fehler gemacht haben (manche auch illegal) faire Chancen verdienen. Ich kann sehr gut verstehen, dass es Menschen gibt, die in ihrem Leben soviel scheisse erlebt haben, dass sie trinken oder sonstiges (wobei ich da auch grenzen sehe),um ihr leben und anderes besser zu ertragen. Und nicht jeder ist geeignet eine tolle Ausbildung zu bestehen und n ganz tollen Abschluss zu machen.

    Ich will dir keinesfalls zu Nahe treten oder Dir jetzt n blödes Statement setzen, aber ich denke, manchem Gegenüber klingt das irgendwo nicht so ganz fair.

    Sorry
    Frankie

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    bei mir ist das so ne sache. habe nicht viele freunde, aber dafür wenige gute freunde. das sind schon leute die nicht der "gesellschaftsnorm" - die es eigentlich nicht gibt -entsprechen. einer zieht koks, einer hat keinen fernseher, einer muss jeden tag pumpen gehen, weil er sonst aggressiv wird usw. Das sind leute mit denen man pferde stehlen bzw. viel blödsinn anstellen kann. Ab und zu einfach mal rebell sein...so würde ich das jetzt beschreiben. die mögen mich so wie ich bin, ohne das ich mich verstellen muss. umgekehrt genauso.
    an der uni habe ich auch einige leute kennen gelernt die mir nicht unsympatisch sind, aber mehr als smalltalk und gemeinsam in der mensa was essen läuft nicht.
    habe generell das problem kontakte zu vertiefen bzw. zu pflegen. aber mir reichen meine "bekloppten" freunde vollkommen

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Moin na ich denke viele Bekannte aber richtige Freunde habe ich kaum arbeite aber stets daran lg Hurts

  9. #29
    howie

    Gast

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    @hurts: jeder hat nur ein paar richtige freunde. reicht doch auch, besser einen freund mit denen man über alles reden kann, als viele die einen nur oberflächlich kennen.

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Frankie83 schreibt:
    hey weisse rose,

    Manche Menschen solltest du vielleicht etwas anders sehen. Ich bin voll und ganz der Meinung, dass auch Suchtmenschen und Leute die irgendwelche Fehler gemacht haben (manche auch illegal) faire Chancen verdienen. Ich kann sehr gut verstehen, dass es Menschen gibt, die in ihrem Leben soviel scheisse erlebt haben, dass sie trinken oder sonstiges (wobei ich da auch grenzen sehe),um ihr leben und anderes besser zu ertragen. Und nicht jeder ist geeignet eine tolle Ausbildung zu bestehen und n ganz tollen Abschluss zu machen.

    Ich will dir keinesfalls zu Nahe treten oder Dir jetzt n blödes Statement setzen, aber ich denke, manchem Gegenüber klingt das irgendwo nicht so ganz fair.

    Sorry
    Frankie
    Natürlich können diese Menschen ihr Leben eines Tages in eine andere, positivere Richtung lenken. Mein Onkel z. B. hatte in jungen Jahren ein schweres Alkoholproblem und war Kettenraucher. Zu meiner Geburt hat er Beides aufgegeben (und zwar den Entzug ganz alleine, ohne die Hilfe von Ärzten! Das muss man erstmal schaffen...). Heute bin ich fast 35, und mein Onkel hat seit meiner Geburt weder getrunken noch geraucht. Aber mir fällt es schwer mit jemandem umzugehen, wenn die Person mir z. B. gesteht ein ehemaliger Drogenabhängiger zu sein oder schon mal im Knast gesessen zu haben. Ich hätte ständig Angst, dass die Person rückfällig wird. Menschen, die eine schöne Kindheit hatten und allgemein aus einer heilen Welt stammen, haben einen positiven Einfluss auf mich. Sie geben mir sehr viel Kraft, und ich nehme sie mir gerne zum Beispiel. Ich habe/hatte selber genügend Probleme und einfach nicht die Kraft um die dauerhafte Gesellschaft einer sehr problembehafteten Person zu ertragen. Das ist jetzt nicht böse gemeint... ich fühle mich einfach nur überfordert in so einer Situation.

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