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Diskutiere im Thema Habt ihr eigentlich "normale" Freunde? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    In meiner Kindheit und Jugend schreckten mich die Normalos richtig ab - ich empfand sie als langweilig, bieder, spießig und brav.
    Menschen, die irgendwas Außergewöhnliches machten, egal ob Extrembergsteigen oder neue Spieltechniken auf der Geige ausprobieren, das zog mich magisch an oder auch extrem religiöse Menschen fand ich total beeindruckend. Da hatte ich immer das Gefühl, ej, die leben.
    Inzwischen habe ich viele Freunde, die normal sind und ich schätze sehr ihre Ausgeglichenheit und Beständigkeit; irgendwie geben sie mir ja auch Halt.

  2. #12
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Bei mir war es immer eine bunte Mischung aus "Normalos" und "Flippies", weil ich beides selber bin und brauche. Denn ich selber lebe in "normaler Lebenssituation und -biographie" mit ADHS-Art. Erst, wenn man genauer hinschaut, wird die ADHS-Biografie auch deutlich.

    LG Maggy

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Als ich mit der Diagnose ADS konfrontiert wurde und mich damit beschäftigt habe, dachte ich nur: "Na komisch, ... wenn ich in meinen Freundeskreis schaue, dann könnte man da irgendwie bei jedem ADS finden, die sind doch alle so'n bisschen wie ich gestrickt.
    Inzwischen weiß ich, dass die zwar alle durchaus ADS-Züge an sich haben, aber nicht unbedingt ADS'ler sind, einige sicherlich aber schon.

    Ich sprach dann mal mit meinem Therapeuten darüber, denn ich fand das schon komisch, entweder hab ich's nicht oder es haben weit mehr als die meist genannten 5%.
    Aber wie so oft gilt hier auch vielfach: "Gleich und Gleich gesellt sich gern".
    Ich habe instinktiv immer nur Menschen in meine Nähe gelassen, die mit mir auf einer Wellenlänge liegen, die irgendwie ticken wie ich, denen ich nicht immer erklären muss, wie ich denke und die ich in der Lage bin zu verstehen, weil ich mich in sie einfühlen kann.

    Daher besteht mein (sehr kleiner) Freundes- & Bekanntenkreis meist ebenfalls aus ruhigeren, introvertierten Menschen, mit doch recht deutlichen ADS-Zügen.
    Denen muss nicht viel erklären und die nicht mir. Wir verstehen uns einfach so.
    Wie schrieb Christine Beerwerth so schön?: "Suche Dir Menschen, die Dir gut tun"
    Da hat sie schon ganz schön recht.
    Und bei vielen denke ich, sind das Menschen, die ganz ähnlich ticken, wie man selbst.
    Auch wenn es oft heißt, dass sich Gegensätze anziehen ...

    Viele Grüße
    Marcus

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Witzig, ich habe auch keine "normalen" Freunde, oder nur sehr wenig.

    Die meisten sind selber ADS betroffen. Dadurch habe ich bei meinem ersten Kontakt mit dem Thema auch gelacht und gesagt "wenns das gäbe, dann hätten das ja fast alle in meinem Umkreis"

    Inzwischen bin icht nur ich durch die Testung durch.


    Aber auch Depris und/oder Bordis kenne ich. Sie alle haben ihre sehr guten Seiten und ich bin froh sie zu kennen.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Wohl war Etosha. Dieses ganzen "hallo, Du siehst ja wieder toll aus... Ach ja, ich bin jetzt xy im Job und hast du die gesehen mit dem orangenen Pulli...
    Herrje, diese ganzen oberflächlichen Futzies, da kann ich auch nix mit anfangen. Aber es gibt, glaub ich, nicht so viele die Wert auf eine ehrlich Freundschaft und gute Gespräche legen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    ich würde die Normalos garnicht mal als oberflächlich im negativen Sinne bezeichnen. Manchmal bin ich auch neidisch, manchmal wär es doch cool einer von denen zu sein. Sich ganz normal unterhalten, ganz simpel ohne Reizüberflutung ohne Gedankenchaos, ohne dieses sich als Außerirdischer fühlen.

    Also ich habe keine normalen Freunde und habe die Versuche mich zu intergrieren auch aufgegeben, das funktioniert nicht, man spricht einfach eine andere Sprache. Man kommt miteinader aus, man ist nett zueinander aber mehr auch nicht....

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 148

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Also die Bandbreite an Persönlichkeiten ist einfach zu groß, als dass man alle "Normalos" (= Menschen ohne irgendein von einem Normbereich abweichendes Merkmal) über einen Kamm scheren könnte. Da muss man schon sehr genau differenzieren.

    ABER mir ist auch aufgefallen, dass Leute, die einen als ADHSler mit all den Macken so akzeptieren wie man ist, häufig selbst irgendwie von einer Norm abweichen. Deshalb spekuliere ich, dass es vielleicht eine ganz eigene Symphatie der Menschen, die von einer Norm abweichen, untereinander gibt - ganz gleich ob es besonders große Menschen, besonders unattraktive Menschen, besonders intelligente Menschen, besonders depressive Menschen usw. sind, die sich da jeweils untereinander treffen.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Langeweile beim Umgang mit nicht ungewöhnlichen Menschen

    das wär dannwohl bei mir der grund

    also ernsthaft:ich hab nen großen freundeskreis von ca 15 leuten (ja,ich zähl nur wahre freunde dazu).
    ein paar von denen sind ADHSler/ADSler,der großteil aber hats nicht.

    aber ALLE von denen sind irgendwo nicht "normal" im sinne von durchschnittlich.ich würde getrost jeden von ihnen als freak ansehen,als außergewöhnlich (freak is für mich also generell ein kompliment!)

    stinknormale leute -oder die,die ich eben dafür halte- langweilen mich zu tode.ein mensch muss mich auch noch nach etlichen jahren immer wieder aufs neue überraschen können.ob das durch verrückte ideen, extremes an-sich-arbeiten oder einfach durch die inspiration geschieht,die er mir schenkt,ist dabei egal.
    nur:für mich haben eben die wenigsten leute das gewisse etwas-und das brauche ich,damit michn mensch nicht nach kurzer zeit anödet und ich das interesse verliere.

    zum glück sind meine leuts so,also habe ich langjährige,starke freundschaften,die im schnitt wohl so seit 8 jahren bestehen.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Ich habe mich zu den eher nicht normalen schon hingezogen gefühlt, als ich noch dachte, ich wäre normal

    i guess the answer is .... (mit den Worten einer göttlich beknackten Freundin) "Normal ist langweilig"!

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 78

    AW: Habt ihr eigentlich "normale" Freunde?

    Bidi schreibt:
    In meiner Kindheit und Jugend schreckten mich die Normalos richtig ab - ich empfand sie als langweilig, bieder, spießig und brav.
    Menschen, die irgendwas Außergewöhnliches machten, egal ob Extrembergsteigen oder neue Spieltechniken auf der Geige ausprobieren, das zog mich magisch an oder auch extrem religiöse Menschen fand ich total beeindruckend.
    Ja das kenne ich auch. Geht mir jetzt immer noch so. Sogar bei meiner Partnerwahl ist mir aufgefallen, dass mich außergewöhnliches sehr reizt. Je mehr er sich von mir unterscheidet, desto mehr fühle ich mich hingezogen. Wenn ich über meine jetzige Partnerschaft nachdenke, haben die Unterschiede oft zu Problemen geführt, sehr viel Streit, auch Trennungen. Aber nach über 5 Jahren sind wir glücklicher dennje.
    In meinem Freundeskreis (der ist recht überschaubar) haben drei eine Psychische Erkrankung, bei einer Freundin weiß ich von nix (kennen uns noch nicht so lange) aber ich habe auch bei ihr den Verdacht. Den Freundeskreis meines Partners finde ich gähnend langweilig und ich finde auf Partys kaum jemand für längere Gespräche.... :-)

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