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Diskutiere im Thema ADHS kann das sein mit über 50? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Dieser Link passt zum Teil gut zu diesem Thema. Ich habe ihn heute entdeckt und fand die Informationen darin sehr gut:


    Clinicum

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Hallo Celine,

    vielen dank für den Link, ja es sind wirklich viele gute Infos darin enthalten. Gestern habe ich mit meiner Nervenärztin darüber gesprochen, sie hält eine ADS Erkrankung für gut möglich. Heute hatte ich ein längeres Telefonat mit meiner Therapeutin (letzter Klinikaufenthalt). Sie steht der Diagnose etwas skeptisch gegenüber, ich hatte mich ja auch nie in der Richtung geäußert, hatte das ja alles verdrängt und ansonsten mache ich in Gesprächen einen durchaus "konzentrierten" Eindruck. Im Alltag habe ich diese Probleme, nicht wissen wo habe ich etwas hingelegt, ständig am Suchen, Ängste etwas richtig gemacht zu haben (die Angst ich habe ein Teil vergessen, einen Fehler gemacht), und solche Dinge. Bin seit jahren wegen Depressionen in Behandlung.
    Nun geht es darum ob ein neuer Klinikaufenthalt und neue Medikament.
    Davor habe ich auch angst, aber auch die Angst ein Alkoholproblem (Sucht) zu bekommen. Meine Therapeutin hier vor Ort spricht schon von Fehlmedikamentation bzw. Alkoholmißbrauch, zum Glück noch ohne Suchtverhalten.

    Viele liebe Grüße an alle hier, die mir in dieser Situation helfen

    Tom

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Hallo Chaote-Tom,


    von dem, was du geschrieben hast, kommt mir etwas bekannt vor.

    Bei mir konnten sich ebenfalls viele nicht vorstellen, dass ich ein ADS habe. Mein erster Psychiater hatte es bei mir nicht erkannt, obwohl später dann von einem Spezialisten ein mittelschweres bis schweres ADS (gelegentlich mit H) diagnostiziert wurde. Dabei hatte ich damals noch meine Vermutung (dass es es sich eventuell um ein ADS handeln könne) geäußert und mich erkundigt, ob der Arzt Erfahrung mit dieser Diagnose hat. In Gesprächen kann ich auch einen sehr konzentrierten Eindruck machen.
    Außerdem ist es ja für eine Therapeutin vielleicht auch ein bisschen schwer zuzugeben, dass sie nicht die (vermutlich) richtige Diagnose erkannt hat.
    Falls du in eine Klinik gehen solltest, und noch kein Suchtverhalten vorhanden ist, wäre es aber sehr wichtig, dass sich diese wirklich sehr gut mit AD(H)S auskennt.
    Einige von uns haben in Kliniken ja gelegentlich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.
    Könntest du nicht zuerst zu einem Psychiater gehen, der häufig AD(H)S Patienten behandelt und dir (nach Diagnosestellung) Medikamente verordnet? Vielleicht können dir in diesem Forum einige einen Tipp geben, welcher Arzt in deiner Wohngegend in Bezug auf AD(H)S kompetent ist.
    Wenn dir die Medikamente helfen, dann wirst du den Alkohol hoffentlich nicht mehr zur Beruhigung benötigen. Der passt mit den Medikamenten ohnehin nicht zusammen.


    Ich wünsche dir eine ganz schnelle Besserung und liebe Grüße


    Celine

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Danke für den Tipp, bin im tiefsten Thüringen zu Hause. Äußerlich bin ich meist die Ruhe selbst, aber innerlich nicht und bei den Therapiegesprächen auch wirklich konzentriert. Die meisten Probleme habe ich im "stinknormalen" Alltag.
    Ich werde mal schauen ob ich hier einen Link finde über passende Ärzte.

    Bis später

    Tom

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Nun warte ich auf eine Antwort von der Klinik, fühle mich wie auf einem Bahnsteig. Alles was ich hier lese macht für mich immer mehr Sinn, ich will mich aber in nichts hineinsteigern und bin skeptisch. bloß so kann mein leben auf Dauer nicht weiter gehen. Habe eben in einem anderen Thread gelesen über den ersten Tag mit dem Menthylpenidat, das dort beschrieben Herzrasen die Unruhezustände jeden Vormittag (gegen abend besser), alles so typisch...
    Irgendwie habe ich das Gefühl es muß langsam etwas geschehen, das seltsame nach den Klinikaufenthalten (wegen depr.) ging es mir immer besser, aber danach im häuslichen Alltag ständig wieder die Einbrüche.
    Leider ist der Bereich Partnerschaft und Sexualität für "Neulinge" gesperrt, aber gerade auch dort ergeben sich so viele Fragen. So warte ich auf meine "Zulassung" für diesen bereich und die Fragen quälen weiter. Das schlimme ist wie auch bei Depressionen. es bleibt nicht ein Bereich des Lebens verschont, es gibt keine Zuflucht.

    LG Tom

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Lieber Tom,

    leider kann man jetzt ja nicht viel sagen, da du ohne die Diagnose eines Facharztes nicht sicher wissen kannst, ob du auch an einem AD(H)S leidest. Aber, wie du bestimmt selber weißt, müssen Depressionen und AD(H)S sich einander nicht ausschließen. Im Gegenteil, sie können eine Folge davon sein.
    Ich kann sehr gut verstehen, dass dich das Warten belastet. Hast du denn schon einen AD(H)S Spezialisten bzw. eine Selbsthilfegruppe, die du nach einem Spezialisten fragen kannst, in deiner Umgebung gefunden?
    Diese Ungewissheit, ob bei dir tatsächlich diese Diagnose vorliegen könnte, trägt ja vermutlich auch nicht gerade zur Besserung deines Wohlbefindens bei. So etwas fördert eher noch die innere Unruhe.

    Nach dem, was du schreibst, klingt es außerdem ja fast so, als ob du nach deinen Klinikaufenthalten wieder die Einbrüche erlebt hast, weil dich zu Hause die gleichen Probleme wie zuvor wieder eingeholt haben.
    Hattest du denn in der Klinik irgendwelche Therapien erhalten, die sich positiv auf dein Leben im häuslichen Alltag auswirken können?
    Hast du während der Therapie überhaupt über all die Probleme gesprochen, über die du hier in einem anderen Bereich einige Fragen stellen möchtest?
    Wurden dir bestimmte Medikamente verordnet, die du noch immer einnehmen musst?
    Ich stelle die Fragen nicht, damit du sie hier beantwortest, sondern weil ich mir denken kann, dass du die Antworten darauf unbedingt dem Arzt mitteilen solltest, den du vielleicht aufgrund eines eventuellen AD(H)S aufsuchen möchtest. Das ist dir aber sicher ohnehin bewusst und ich hätte mir diesen Teil des Textes sparen können.
    Hoffentlich musst du nicht mehr so lange warten, bis du endlich Klarheit hast, aber ich vermute, dass es in deinem Leben bald eine positive Wendung gibt, weil du anscheinend auf dem richtigen Weg bist. Verliere nur nicht die Geduld.

    Liebe Grüße

    Celine

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    ich war auch über 50 als ich die Diagnose ADHS bekommen habe und nur deswegen, weil ich zu entsprechenden Ärztin gegangen bin. Sonst habe ich fast alle psychiatrischen Diagnosen von den Psychiater und Therapeuten ambulant und in diversen Kliniken bekommen. Auch unzählige Medikamente habe ich geschluckt. Aber es war nichts besser. Seit dem ich MPH nehme, kann ich endlich schlafen und arbeiten.
    Gruß Surre

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Hallo Celine,

    - ja ich hatte da die entsprechenden Therapien
    - nein ich habe über viele Dinge nicht gesprochen, habe sie selber total verdrängt
    - Medikamente nehme ich keine, da bisher kein Antdepressiva erfolg gezeigt hat

    Das sind in Kurzfassung die Antworten und diese Antworten bestärken mich in meiner Annahme zu dem Thema ADS!

    Vielen Dank und viele Grüße

    Tom

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Hallo,

    heute ging es mir so schlecht, ich habe die Psych. Klinik angerufen und um Aufnahme an der Tagesklinik gebeten. Bin in einer depr. Phase und habe auch gleich nachgefragt ob die Einstellung auf das Concerta dort möglich wäre. Es gäbe auch die möglichkeit das an der UNI Klinik in Freiburg machen zu lassen, bloß ich müßte da noch warten. Ein Argument es hier zu machen wäre auch, ich erlebe wie ich in gewohnter Umgebung darauf reagiere, in Freiburg wäre ich kolmplett stationär und mich überkommen die Attacken in meinem Umfeld hier. Bin sehr verunsichert wie ich mich entscheiden soll!

    kennt jemand diese Probleme?

    Viele Grüße

    Tom

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 66
    Forum-Beiträge: 13

    Idee AW: ADHS kann das sein mit über 50?

    Ich habe meine Diagnose mit 45 bekommen - das ist jetzt fünfzehn Jahre her, und mein ADHS blüht und gedeiht

    Einerseits hat man im reiferen Alter oft eine gewisse Routine bekommen, mit eigenen Problemen umzugehen - das ist natürlich ein Vorteil. Ich merke jetzt beispielsweise rechtzeitig, wann die Dinge anfangen, mir über den Kopf zu wachsen, so dass ich bremsen kann, bevor ich zusammenklappe.

    Aber auf der andern Seite tauchen auch neue Probleme auf: ADHS ist eine Sache, ADHS+Wechseljahre eine andere - und dann steht man mit diesem Problem vor dem Problem, einen Arzt zu finden, der damit umgehen kann ...oder sich zumindest die Literatur, die man selbst gefunden hat, vorlesen lässt.

    ADHS+ ist schwieriger als ADHS ohne: ADHS + Wechseljahre, ADHS + Depressionen (die tauchen erst seit 50 immer wieder auf), ADHS + Arthose (klingt nicht nach Verstärkung der ADHS-Symptome, aber steife Finger morgens, wenn man eh schon Probleme mit der Pünktlichkeit hat, und Schmerzen in den Füssen, wenn man aufräumen sollte, sind eher ADHS-Probleme als Arthroseprobleme).

    Nach meiner Erfahrung ist das Wichtigste, dass man sich informiert und so weit wie möglich das eigene "Fallmanagement" selbst übernimmt .

    Dann braucht man natürlich die Diagnose - sowohl von ADHS als auch von den übrigen Problemen. Die kann man, je nach dem, auch von einem Spezialisten machen lassen - ich war z.B. für ADHS bei einem Psychologen, der auf ADHS-Diagnosen bei Kindern und Erwachsenen spezialisiert ist, auch wenn die Krankenkasse das nicht übernimmt, und der Mann war wirklich sein Geld wert. Und er wusste, dass ADHS bei Erwachsenen in vielen Fällen nicht allein steht, sondern andern psychischen Problemen zusammengeht (Depressionen, Borderline, Angstzustände, Minderwertigkeitsgefühle, um nur einige zu nennen) und dass da in der Regel nicht nur eines der Probleme angepackt werden sollte, weil sie zusammenhängen und sich gegenseitig verstärken.

    Mit den Diagnosen in der Tasche braucht es idealerweise einen Arzt, (ich habe zwei parallel, die sich auf unterschiedlichen Gebieten besser auskennen) mit dem man reden kann, und der für zusätzliche Informationen offen ist und mit dem man besprechen kann, welche Probleme wie angepackt werden sollen.

    Oft musste ich verschiedene Medis ausprobieren oder nachbessern - ich musste in den Wechseljahren von MPH auf Amphetamin umsteigen, bei Depressionen wirkte erst das zweite Antidepressivum wirklich (das ist jetzt aber zuverlässig), bei Wechseljahrbeschwerden wirkte ein anderes Antidepressivum kombiniert mit Hormonpflaster - als ich in ein Grossraumbüro versetzt wurde, hat das alles nicht gereicht, und ich musste noch mit Hilfe von betrieblicher Sozialberatung und Betriebsarzt durchsetzen, dass ich 50% zu Hause arbeiten kann.

    Wichtig ist gerade im "fortgeschrittenen Alter", dass man sich einen ADHS-Verdacht nicht ausreden lässt, sondern eine fachmännische Diagnose durchsetzt, damit man dann Nägel mit Köpfen machen kann.

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