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Diskutiere im Thema Alltagshilfen: Tricks und Ideen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Alltagshilfen: Tricks und Ideen

    Hallo! Irgenwie muss ich gerade schmunzeln :-) wenn ich das mit dem Sclüssel immer wieder lese... kommt mir sehr bekannt vor.

    Habe auch immer alle Schlüssel an einen Bund ,Haustür u Auto das hat immer gut geklappt. Als ich aber umgezogen bin hatte ich es erst getrennt (aus Angst vor verlieren) u da habe ich den für die Tür entweder vergessen oder sogar Stundenlang von außen stecken gelassen. Meine Nachbarn haben mich dann immer informiert....

    Jetzt mache ich es so, dass ich Ihn immer gleich wieder ins Schloss stecke wenn ich heim komme. U Anfangs noch einen Großen Zettel an die Tür wo draufstand: Achtung! Schlüssel nicht vergessen..... Jetzt brauche ich keinen Hinweis mehr u suche ihn auch nicht mehr in der Wohnung. Funktioniert jetzt ganz automatisch.

    Bei anderen Sachen mache ich mir auch feste Tage das routine reinkommt, funkzt aber leider nicht immer, nur wenn es mir gut geht usw.

    Zettel oder Notizblöcke pflege ich zwar aber werden auch oft missachtet, bei dringenden sachen ist auch mein Arm mein Notizblock :-) (Hand nehme ich nicht mehr könnte peinlich werden auf Arbeit.....)

    Ist schon komisch, manchmal ist die Regelmäßigkeit gut für Erledigungen aber manchmal hasse ich diese auch u es klappt nichts....

    LG

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Alltagshilfen: Tricks und Ideen

    Ich sage nur postads.... Die sind schnell überall hingehängt und sind an der Wohnungstür für alle Dinge, die ich nciht vergessen darf mitzunehmen und für alle anderen Dinge in meinem DiNA4 TImer (kleiner geht nciht für alle Aufschriebe, Nebengedanken und Pläne...) - wenn es dann erledigt ist, Zetttel abziehen, zusammenknüllen und wegwerfen....EIN TOLLES GEFÜHL!!!!

  3. #33
    Elchtesterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.316

    AW: Alltagshilfen: Tricks und Ideen

    Ich mache jeden Samstag einen neuen Wochenplan!!! Dank EXCEL geht es recht schnell. Im Plan steht wirklich alles drin, vom aufstehen, über die Zeit wann ich ins Bad muss,das Haus zu verlassen habe..., also wirklich alles!!!
    Es gibt Momente in denen ich es einfach nur blöd finde, aber ohne würde ich so gut wie alles vergessen.
    Ganz wichtige Termine werden zusätzlich im Familienkalender eingetrgagen und an der Tafel in der Küche notiert.

    Wenn der Wochenplan durch spontanietät nicht ausführbar ist bin ich total "HILFLOS", dann brauche ich Hilfestellung, wie Handy, Wecker... und meinen "OBERFELDWEBEL" der mir dann mit sanften Druck in die richtigen Bahnen lenkt.

    Ich glaube ich habe im laufe der Jahre, mir einfach meine Tricks so verinnerlicht, dass ich diese gar nicht mehr in Worte fassen kann.

    LG
    Skywalker74

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Alltagshilfen: Tricks und Ideen

    In den ganzen Jahren des Kopf-Chaos' hab ich mir auch meine Strategien erarbeitet um Struktur in mein Leben zu bringen.

    MIr ist dabei enorm wichtig, daß alles seinen festen Platz im Haus hat. Da ich alleine lebe ist das relativ gut einzuhalten. Problem ist nur, wenn ich mich nicht entscheiden kann, wo etwas hingehört, oder nicht genügend Platz vorhanden ist. Aber im allgemeinen ist alles an einem bestimmten Ort zu finden.
    Wie in einem Kaufhaus hab ich eben so meine "Abteilungen", die ich relativ streng einhalte.
    So weiß ich in meinem Büroschrank genau, was ich wo finde, und beim wegräumen von Dingen wird alles direkt ins richtige Fach gelegt.

    Dinge die ich mitnehmen muß wenn ich das Haus verlasse lege ich im Flur auf den Heizkörper oder direkt ins Auto. Mein Blick geht inzwischen automatisch zur Heizung wenn ich raus gehe.
    Beim reinkommen wird der Schlüssel (meistens jedenfalls) direkt von innen ins Schloß gesteckt. Geldbörse und Handy bleiben in der Jacke oder werden im Wohnzimmer neben das Telefon gelegt - auch dorthin schaue ich üblicherweise, bevor ich aus dem Haus gehe, da kann ich auch gleich den AB einschalten.

    Für anfallende Erledigungen, die ich auf einen Tag oder eine Woche festlegen muß, habe ich einen Wochenplaner im Wohnzimmer liegen. Also diese Kalender wo man eine ganze Woche vor sich sieht.
    Sobald ein Termin festgelegt wird oder mir etwas einfällt mache ich mir dort eine Notiz.
    Wenn mir unterwegs etwas einfällt kommt eine Erinnerung ins Handy.

    Außerdem habe ich mir (für daheim) eine Mappe mit mehreren Fächern zugelegt, die entsprechend beschriftet sind. "Offene Rechnungen", "Ablage", "zu erledigen", "buchen" usw...
    Die wird (im Idealfall) täglich durchgearbeitet, und allein daß die Papiere schon mal in die entsprechenden Rubriken sortiert sind erleichtert es mir, mich auch tatsächlich damit zu befassen.

    Wichtig um den Überblick zu behalten ist für mich auch die "e-mail Hygiene".

    Mails, auf die geantwortet habe, werden direkt gelöscht. Wichtige Dinge diei ich aufbewahren muß kommen in entsprechende Ordner.
    Im Posteingang hab ich somit nur Mails, auf die ich noch in irgendeiner Form reagieren oder etwas erledigen muß. Es ist für mich sozusagen eine Art Wiedervorlage.
    So hab ich z.B. die Benachrichtigungen über ebay Käufe und Verkäufe so lange dort drin, bis ich die Ware bekommen oder versendet habe.
    Dann wandern sie in einen entsprechenden Ordner, und wenn nach Erhalt/Lieferung alles ok ist werden sie direkt gelöscht.
    Die einzelnen Ordner werden auch regelmäßig durchforstet, ob die Nachrichten inzwischen überholt sind und gelöscht werden können.

    Auch nicht-virtuelle Dinge überarbeite ich ständig, schaue, ob ich nicht wieder etwas loswerden muß/möchte. Zu viel Dinge sind für mich einfach nur Ballast, der mich nervös und jeck macht.

    Und was für mich noch sehr wichtig ist: ich teile mir meine Zeit ganz anders ein. Lieber sage ich eine Verabredung ab, als mich zu zerreißen und zu stressen. Für mich sind irgendwelche Feiern oder Zusammenkünfte mit mehreren Leuten eh eher Streß als Freude.
    Und wenn ich es einrichten kann plane ich nicht mehr als zwei, max. drei Termin in einer Woche ein, sondern verteile das großzügig.
    Alles andere setzt mich nur unter Druck und führt zu sofortiger Überforderung.

    Liebe Grüße
    Versatile

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