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Diskutiere im Thema Visualisieren von Gefühlen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    Visualisieren von Gefühlen

    Guten Morgen

    Ich hab mal irgendwo gelesen oder gehört, dass ADSler viel in Bildern denken und dabei ist mir in der letzten Zeit vermehrt klar geworden, dass ich das eigentlich schon immer viel getan habe und darum versuche ich das jetzt bewußt einzusetzen.

    Beispiel: Ich denke mir im Moment jeden Tag mindestens 10x, dass das Leben, bzw. einzelne Situationen, die auf mich einprasseln und mich fordern, wie ein Gericht sind, das mir serviert wird. Ich habe die Wahl, daß, was mir nicht schmeckt einfach liegen zu lassen...und muss meinen Teller nicht leer essen (Für eine ehemalige Essgestörte ein nicht ganz unwichtiges Thema).
    Was im übertragenen Sinn so viel heißt: Ich versuche wirklich bewußt, mich nicht mehr absorbieren zu lassen von Situationen + Gefühlen, distanziere mich bewußt und grenze mich ab.

    Habt Ihr auch Bilder?

    Wochenend Grüße
    Etosha

  2. #2
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Das mit den Bildern überhaupt! Ich habe noch nie davon was gehört! Wie kann man das denn im alltag verwenden??

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Gitti, daß weiss ich nicht
    Bei mir verstärkt es positive Gefühle und das Empfinden,
    das ich etwas verändern kann und nicht irgend welchen
    Situationen hilflos ausgeliefert bin.

    Tägliche, ganz banale Situationen...

    Das Schließen des Autofensters, wenn es draußen kalt ist:
    Ich muss Kälte nicht ertragen. Ich kann mich abgrenzen -
    Die Tür schließen. Die Heizung anschmeißen.

    Keine Ahnung, ob das für Euch denselben Sinn macht.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Hi

    Also folgen kann ich dir aufjedenfall.
    Ich denke auch ganz viel mit Bildern...naja das mit dem Abgrenzen hört sich auch gut an. Aber wie abgrenzen?

    Bei uns ADS´lern ist es ja generell so, das wir immer mehrere Dinge aufeinmal denken. Auch in Bildern...mir gehts zumindest so.

    Auf was ich hinaus will ist: Mir persönlich fällt es schon total schwer meine 3428472394 Gedanken aufeinmal, zu sammeln und zu sortieren...aber dann auch noch die Bilder sortieren? ;-)

    Also ich stell mir das echt schwierig vor, wenn es dir gelingt - umso besser :-)

    Ich hab am Montag nen Arzt Termin und hoffe nach 10 Jahren wieder Ritalin zu bekommen - eben zum Gedanken ordnen ;-)

    LG und ein schönes Wochenende!

    Nadja

  5. #5
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Hallo ihr beiden!

    da ich ständig Bilder verwende, verstehe ich sehr wohl, was du meinst Etosha.

    Ich verwende Bilder immer dann, wenn ich anderen versuche Situationen oder Verhaltensweisen verständlich zu machen.


    Mein Problem ist jetzt folgendes:
    Um ein Bild zu malen, muss ich ja eine Idee haben wie das aussieht, was ich malen möchte... Die Situationen/Verhaltensweisen, die ich anderen vermitteln will, sind ja klar vor meinem geistigen Auge sichtbar.
    Meine eigenen Emotionen und Möglichkeiten der Abgrenzung aber nicht.

    Achtung jetzt kommt ein Bild!!!

    Das kommt mir vor, als sollte ich mich selbst malen, ohne jemals vorher in einen Spiegel gesehen zu haben. Kann sein, dass das Bild zufällig passt... kann sein, dass ich total daneben liege...

    Ich müsste mir doch meiner Emotionen und meiner aktuellen Lage erstmal sehr bewusst sein, um das zu können...???
    Weißt' was isch mein' ?

    L.G.
    Pillchen

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Also das mit den Bildern-denken geht mir änlich-ich habe auch mal versucht genau drauf zu achten und es stimmt wirklich.
    Wenn mich jemand etwas fragt oder wenn ich versuche was zu erklären ,egal was-immer sind sofort irgendwelche Bilder da.
    Das ist meiner Meinung nach nicht mal schlecht-das Unterbewustsein kann mit Bildern immer besser arbeiten als mit trockenen Informationen.
    Das ist aber nicht nur bei Personen mit ADS/ADHS so.
    Nur im unserem Fall hat das halt eine bedeutendere Rolle.
    Ich hab auch schon versucht,diese Bilder bewust einzusetzen.In verschiedenen Übungen z.B um meine "Festplatte" zu defragmentieren.
    Manchmal hat es der Tat was gebracht und ich war danach echt etwas freier und ruiger im Kopf.Gehört aber Übung dazu und ich hab darauf nicht immer Lust.
    Etwas änliches wird beim NLP (Neurolinguistische Programmierung) so viel ich weiß schon sehr lange verwendet .Diese Methoden sind auch ofifiziel anerkannt und werden häufig eingesetzt.Selber hab ich noch keine Erfahrungen damit,ist aber sehr interessant und ich denke,das ich mich damit auf jeden Fall mal etwas intensiever beschäftigen werde.

  7. #7
    Sunshine

    Gast

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    [Edit Sunshine]: zwei Beiträge gelöscht --> Spam.

    @gittibaby: bitte frage nach, wenn Du etwas nicht genau verstehst, denn nur einen Fragesmilie zu posten ist nicht nur Spam, sondern unhöflich, weil niemand weiß, was jetzt deine Frage ist oder was Du nicht genau verstehen konntest. [/Ende Edit]

    @Etosha: ich finde das Thema sehr interessant, danke für den Thread

    Ich habe das auch schon versucht, ganz oft sogar, aber irgendwie funktioniert so etwas bei mir nur, wenn keine weiteren äußeren Einflüsse da sind. Also wenn ich allein bin und irgend etwas mich belastet, dann geht das auch gut, aber ich glaube das ist eher wie träumen.

    Mir geht es änlich wie Irrlicht, immer wenn mich jemand etwas fragt oder mir erzählt, dann habe ich auch sehr schnell Bilder im Kopf, auch negative. Das heißt, wenn mir jemand etwas erzählt stelle ich mir das immer bildlich vor, manchmal ist es nervig, ich kann das dann nicht abschalten. Es sind auch Bilder auf die ich keinen Einfluss habe, also ich kann sie nicht bewusst einsetzen, wie gesagt, nur wenn ich alleine irgendwo bin, dann geht es.

    Ich habe sogar ein Beispiel aus letzter Zeit parat Ich musste zum Zahnarzt und habe immer eine furchtbare Angst und die Dame an der Anmeldung hat mir geraten, wenn ich im Sprechzimmer bin, mir etwas schönes vorzustellen, einen Sonnenuntergang oder so etwas. Ich dachte..na gut, ich kann es ja mal versuchen... aber als ich dann da saß, der Zahnarzt kam, dann war mein Gehirn wie blockiert, ich konnte mir alles vorstellen, aber nicht so etwas schönes wie einen Sonnenuntergang.

    Vielleicht sollte ich das auch mehr "üben", ich hoffe das mir es dann gelingt Bilder auch bewusst einzusetzen.



    Liebe Grüße
    Sunshine

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Habe die Nacht nicht gut schlafen können. Habe mir das duch den Kopf gehen lassen mit den Bildern. OK. Es gibt einen Sinn!!

  9. #9
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Das hatte ich schon als Kind und habe es heute noch.
    Da ich sehr viel male (im Kopf und auch real) habe ich durch dieses Denken fast immer ein Motiv
    und die Bilder die ich male finden fast immer einen Mäzen.
    Meine Frage könnte hier auch lauten: Ist das denn nicht bei jedem Menschen, daß er in Bildern denkt?
    Wie sonst soll man von der Phantasie in die Realität überwechseln?
    Die innere Realität spiegelt doch ständig die äußere wieder und umgekehrt und die Einflüsse von außen werden
    ja immer mehr anstatt weniger.
    Wie soll und wie kann man da ohne Bilder auskommen?

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Visualisieren von Gefühlen

    Die Frage die sich mich hier stellt ist, ob ich gerade das "Denken in Bildern" mit "Tagträumen" verwechsel.
    Ich bin (dank Hypoaktivität sicherlich) ein Profi in Sachen Tagträumen.

    So grundsätzlich habe ich eine gute Vorstellungsgabe.
    Beispiel: alte Häuser oder Möbel. Während andere schon aufgegeben haben, sehe ich SEHR genau wie das mal aussehen könnte.

    Über alles andere müßte ich erst nachdenken bzw. es mal beobachten.

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