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Diskutiere im Thema Keine sozialen Kontakte im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Knalljacke schreibt:
    - bin ich in 'Gesellschaft', gibt es sehr oft Situationen, in denen ich aus irgendeinem Grund unfähig bin, mich an Gesprächen zu beteiligen oder einfach keinen 'Bock' habe ... das nervt mich selbst und irritiert die Anderen
    - oft bin ich in Gesellschaft total genervt und gestresst, weil mich bestimmte Stimmlagen (Töne) oder einfach die Verhaltensweisen der Anderen massiv stören und ich anfange, Streit zu suchen ...
    - Stichwort 'Biergarten', 'Grill- oder Pokerabend' mit Kumpels: häufig plagt mich schon nach Kurzem die Langeweile derart, daß ich es dort nicht mehr aushalte ... dann gibt es aber wieder Momente, in denen ich es (bei gleichem Anlaß) genieße, einfach mal (mit) 'abzuhängen'.
    - ich habe 2 - 3 Freunde, die mich voll akzeptieren und mir zur Seite stehen und dennoch sind 'Dates' oder 'Termine' mit ihnen oft eine Qual
    Mir gehts EXAKT genau so.
    Gut, ich suche keinen Streit(ich bin wohl irgendwie traumatisiert und denke, Streit würde alles immer sofort und auf ewig zerstören. Deswegen kann ich auch nie meine Meinung sagen =( ), aber ich bin extrem schnell beleidigt, wenn man irgendwas sagt, was gegen mich geht, selbst wenn es nicht ernst gemeint ist. Ich liebe alles was im entferntesten ironisch ist(Satire etc <3), aber sobald man etwas ironisches über mich sagt, bin ich reichlich verärgert.

    Keinen Bock auf Gespräche zu haben, finde ich immer auch für mich selbst irritierend.
    Beispielsweise wenn ich meine Großmutter besuche. Wir reden, reden, reden und irgendwann verspüre ich allertiefste Erschöpfung und möchte am liebsten einfach nur weg. Bei weniger bedeutenden Personen ist das Gefühl dann noch schlimmer.

    Und beim Thema abhängen habe ich im Grunde Glück. Wenn meine Freundin sich ihre Freunde/innen einläd(die einzigen "Bekannten" die ich habe, abgesehen von 2 echten Freunden- wer mich 20+ Jahre erträgt, wird so genannt ), tut sie das immer in meiner Wohnung(keine Eltern ). Wenn ich dann keine Lust mehr auf die Gesellschaft habe, gehe ich einfach zu meinen Eltern, die nebenan wohnen. Wenn jemand fragt, sag ich, ich hab Gallenprobleme oder einfach Übelkeit.
    Ist natürlich auch nicht sonderlich sozial förderlich, wenn man sich immer verdrückt =/


    Hat hier vielleicht nicht jemand eine gute Strategie, soziale Anlässe zu ertragen? Ohne sich zu langweilen? Vorallem weil ich momentan 1x morgens/mittags eine Tablette nehmen soll, habe ich bisher auch keine Ahnung obs mit Medikament besser wird...

  2. #62
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 42
    Für mich sind Familientreffen oder andere grössere Events auch jedesmal die Hölle.
    Da ich so selten zuhause bin, kommt es zum Glück nicht sooo häufig vor.

    Ich habe mich in der Vergangenheit meist auch immer mit "Magenproblemen, Übelkeit etc" davor gedrückt. Das ging sogar soweit, dass ich eine Magenspiegelung (natürlich ohne Befund) über mich hab ergehen lassen. Nur um nicht sagen zu müssen, dass ich es nicht ertrage und dass ich Angst habe.

    Ausserdem scheine ich soetwas wie eine Telefonphobie zu haben. Teilweise gerate ich in Panik, wenn ich Telefonate führen muss. Selbst bei Gesprächen mit der Familie. Wenn ich mich dann doch einmal dazu durchringen konnte, bekomme ich meist kein Wort raus.

    Da das Telefon oder Internettelefonie meist die einzige Verbindung nach Hause ist, gestaltet sich der Kontakt äusserst schwierig und ich treffe auf Unverständnis, zumal die wenigsten vom ADS wissen, da noch ziemlich aktuell. Am Telefon kann ich es aus besagten Gründen nicht mitteilen. Ein Teufelskreis...

    Soo, jetzt muss ich aber endgültig wieder an die Arbeit.

    Macht's besser

    Bis später!

  3. #63
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Wie ich schon in einigen anderen Threads geschrieben habe, fällt mir der Umgang mit Menschen sehr schwer, obwohl ich sehr gerne unter Leuten bin und in Gesellschaft richtig aufblühe. Ich habe relativ viele gute Bekannte, die mich schätzen und meine Gegenwart genießen. Die Mehrheit dieser Leute wohnt allerdings in anderen Bundesländern oder im Ausland. Echte Freunde habe ich nur sehr wenige. Die große Mehrheit der Personen aus meinem Umfeld ist männlich und im Alter zwischen 21 und 25 Jahren (ich bin eine 35jährige Frau). Freundinnen hatte ich noch nie wirklich viele, seit einigen Jahren ist es nur noch eine... und die seh´ ich auch nur ca. 2x jährlich, weil sie sich so gut wie nie von sich aus meldet und ich es nicht einsehe, ihr ständig hinterher zu laufen. Eine richtig lange Beziehung hatte ich noch nie und bin seit 6 Jahren ohne Partner.

    Viele Menschen fühlen sich von mir unter Druck gesetzt. Deshalb scheitern mögliche Beziehungen schon in der Kennenlernphase, und potenzielle Freundinnen ziehen sich auch schnell zurück. Mit männlichen platonischen Freunden funktioniert es seit Jahren ganz gut, denn ich habe mehrere davon, so dass keiner befürchten muss, dass ich von ihm Dauerpräsenz erwarte. Meine Kumpels sind größtenteils wesentlich jünger als ich, weil ich vermute dass meine Zielgruppe für eine Partnerschaft (so ca. 27-37 Jahre, ich bevorzuge jüngere Männer) den Kontakt zu mir nicht sucht, weil ich Single bin und die Männer nicht gleich in die Schublade "potenzieller Partner" gesteckt werden möchten.

    Ich mache immer wieder dieselben Fehler, wenn ich merke dass ein Mann für eine Beziehung oder eine Frau für eine gute Freundschaft in Frage kommt. Unbewusst setze ich die Leute auf irgendeine Art und Weise unter Druck, und sie verschwinden dann - für mich völlig überraschend - von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben. Leider werden mir meine Fehler erst hinterher bewusst .

  4. #64
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Keine sozialen Kontakte

    ledànqy schreibt:
    Mit einem Sportverein hatte ich es auch schon versucht und schließlich war es auch nur Sport.
    ICh lese mal so ganz unbefangen nur einen Teil eurer Beiträge und möchte trotzdem auch etwas hinzufügen:
    ICH habe nämlich auch sehr schlechte Erfahrungen mit Sportvereinen gemacht.

    Wirklich schlechte.






    Zuerst habe ich Badminton gerspielt und dann wurde ich immer immer von der Trainierin isoliert, sie hat mich chronisch an den Rand geschcitk und mir befohlen, meine Aufschläge zu üben. dabei hat suie stets in der dritten person mit/mich püber mir geredet. das war nicht nett von ihr.

    auf diese weise war ich von vorhnerein ausgeschlossen an jeglicher sozialen kontaktiererei. die anderen waren in den jeweiligen kleingruppen an den netzen im fröhlichen spiel und ich schlug auf und dabei auch fehl. dumpf schlug ich auf in dieser verein-igung, die ihren namen wahrliuch nicht verdient.irgendwann bin ich da weggegangen und es war eine gute entscheidung.

    dann spielte ich fußball. eine freundein, die ich damals hatte und ich waren beide extrem schlecht doch tets mit grimmigem ehrgeiz auf dem feld. wir riefen uns schlachtparolen zu und rannten was das zeug hielt. es ist lediglich einem augenfehler zu verdanken, dass ich, trotz extrem talantierter füße, dort nicht den anschluss fand, den ich suchte. jedoch merkte ich alsbald, dass das "team" und noch viel mehr die "teame" der anderen vereine, gegen die wir spielten, von feindschaften durchzogen waren. obwohl die menschen immer nur fünf kilometer oder so ähnlich vonaeinander wohnten, hassten sie sich aufs tiefstem herze und verprügelten sich verbal auf dem spielfeld. ich, da ich konflikte scheute und heute noch scheute, brachte mich auf diese weise zuhauf ins abseits. nichts ging, als sie begannen sich zu beschompfen. sie bedrängten sich gegenseitig auch noch körperlich und drängten den anderen weg. manchmal waren wir garnicht genug spielerinnen für ein spiel!
    dann sank die stimmung tief und ich hasste mich selbst, dass ich trotz meiner menschlichen mannifgaltigkeit nur diesen beschissenen einfachen körper hatte und die personen, die in mir drin steckten, nicht auf den platz bringen konnte, sondern sie immer mit mir auf der bierbank sitzen lassen musste.
    inzwischen habe ich alle freude am fußball verloren.
    es geht darin doch nur um einen ball.

    ihr seht, irh seid nicht die einzigen, deren soziale erfahrungen in sportvereinen eher negativ besetzt waren.
    der leistungsaspekt ist auch hier nicht zu vernachlässigen.
    ich denke, wir müssen uns unseren eigenen weg bahnen und vor allem neue wege gehen. das feld ist grün für uns und es ist leer. wir können es versuchen, viele kleine und mittelkleine menschen auf weiter "flur", manchmal auch nur in kleinsten schrittchen trampeln wir uns unsere pfade, die dadurch entstehen, dass wir sie, alle für uns gemeinsam, gehen!!! dazu braucht es keinen ball! der ball beim fußball wird überbewertet (es leidet der fuß und damti tut es auch der mensch). seid ihr dabei!!!!

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Keine sozialen Kontakte

    ledànqy schreibt:
    Hi Schakk

    Und genau das ist sowas, was ich hasse, zumindest für den einen teil. Erst ist man für Freunde da, tut wirklich alles für sie, steht meinetwegen extra mitten in der nacht auf wenn irgendwas anliegt, wenn sie dich brauchen für was, lässt dich auf sie ein, vertraust ihnen dein Leben an, machst ihnen geschenke, villecht auch viele geschenke und dann kommts genau dazu, womit man mit normalen verstand nicht gerechnet hätte, so in der art der dank dafür, für alles. Aus diesen Kanidaten habe ich auch schon lehren gezogen und mein misstrauen erst bischen höher geschraubt, danach passiert es villecht dann noch einmal (siehe mir) und dann ist das misstrauen wieder weiter oben... Dann dauert es erst mal bischen länger bis man sich wieder eingefunden hat, neue umgebungen neue menschen neue freunde und neue enttäuchungen. Als ich beispiel auf der abendschule war ging ich auch sehr misstrauig vor, ging jedem aus dem weg, anäherungsversuche habe ich gerne das ein oder andere mal scheitern lassen, wenn der instinkt darauf hingewiesen hat.
    Der Nutzen daraus ist eigendlich, klingt jetzt sarkkasstisch, auf der anderen seite mehr oder weniger auch gut für uns, da sich diese leute so präsentieren und wir dann genau wissen, was man halt in zukunft so meiden wird.
    Wenn dir dein gefühl sagt, es sind ausnutzer, verschaff dir klarheit über die lage, teste es aus, auch wenn die wahrheit weh tut, aber solche leute kann keiner gebrauchen, und sie schwächeln alle unser selbstbewustsein auf die dauer. Und wenn du viel für diese Leute gemacht hast und dann von den selben als Egoistin hingestellt wirst, dann sei doch einfach ganz frech und stolz darauf und rechtfertige dich einfach nicht mal dafür, frag einmal nach nem argument, wenn nix kommt ist es eh leeres geschwätz. da siehst du doch eigendlich wie blind solche Leute sind! Du hast eben ein ego genauso wie ich und viele andere, damit kommen aber manche nicht klar, da sie wie ein könig behandelt werden möchten, und dies benötigt viel aufmerksamkeit und kraft. Wahre Freunde würden soetwas niemals behaupten, da sich dich kennen müssten oder wenn dann würden sie mit einem reden und beispiele geben was sie als egoistisch empfinden, argumente halt die angeblich dafür sprechen, aber du merkst ja selbst in welche richtung es geht. , und bischen egoismus braucht sogar jeder von uns, selbst nen psychologe, von dem hätte ich es nicht erwartert!, hat des einmal zu mir gesagt. ohne Ego und Selbstbestimmung wären wir einfach marrionetten der anderen.

    Sorry wenn ich zuviel geschrieben habe, aber ich kann nicht anders

    Liebe Grüße
    ledànqy




    Ich denke nicht, dass du zu viel geschrieben hast!

    Viel mehr, hast du gerade genau genug geschrieben, lieber legancy!

    Ich denke, du liegst mit deiner Wahrnehmung richtig und du kannst ihr vertrauen. Wir alle sollten das tun.
    Auch ich habe, so möchte ich trotz der mich just ereilenden Müdigkeit, noch in einigen wenigen Zeilen anfügen, jawohl, auch ich habe häufig das Gefühl, dass die Menschen sich verändert haben und man vielen nicht mehr trauen kann und auch nicht sollte.

    Dieses ist jedoch nur meine persönliche Beobachtung. Doch ich möchte sie trotz dem mitteilen ( =mit euch teilen :-) )I
    Ich weiß nicht, ob es durch die Medien ist, die du hier ebenfalls kritisch erwähnst, die ständige Berieselung bei jeder Wetterlage nur vor den elektronischen geräten, statt wie ich, sich in der sonne zu bewegen. viele, die ich kenne, haben sich mit der zeit einfach verändert. das fängt mit kleinen deingen an, die einem zunächst nicht auffallen, neue schuhe zum beispiel, aber es werden immer größere.
    es ist auch viel mehr- weiß nicht, kann es nicht in worte fassen!! eine note eben... irgendwo dazwischen halt... hach. sie sind einfach-
    jetzt hab ich es vergessen. es ist viel zu stark auf einer intuitiven ebene und ich kriege migräne, wenn ich es jetzt noch in meinem hirn zu suchen versuche.

    weißt du, was ich meine?

    Ich versuche es mit einem Beispiel:
    Gestern war ich an meiner Uni in einem Seminar und wir sahen uns einen film an. einfach so an, einen film, den der dozent mitgebracht hatte. er hatte ihn für 1,95 gekauft. es war ein sehr guter film und ich weinte stark. ich weinte, wie ein wasserkraftwerk. ich weinte mit großer ausdauer, weißt du was ich weine? der film war nämlich traurig für mich. er hieß mein leben in rosarot, auf französisch ma vie en rose, doch ich kann kein französisch. im anschluss des filmes suchte ich ein toilettengebäude auf um mich meinen tränen zu widmen. ich hatte sehr viel geweint. trotz der trauer, die aus meinen zügen sprach, hätte ich mir nun noch das gesicht verhüllen sollen oder was hätte ich anderes tun sollen, versuchten alle menschen im anschluss eine kontaktaufnahme mit mir. oder viele taten es, denn viele waren garnicht da. sie nutzten diesen meinen moment, in dem ich etwas von mir entblößt hatte, das sie nie hätten zu gesicht bekommen sollen in meinem gesicht, diese, einige millisekunden erkennbare schwäche um mich dazu zu bringen, ihre freundin zu werden und damit nicht genug. Eine besonders dreiste person gab mir auf der toilette einen tiernamen und berührte meine schulter, ich jedoch, ging in keiner weise darauf ein und behielt meine weste, die ich wie einen schutzmantel um mich trug, angezogen, ebenso meine rotzereiche beinbekleidung.
    die leute versuchten über diese helferrolle meine gunst zu erlangen, das ist mir heute klar. doch ich werde nie nie nie in interaktion mit ihnen treten!
    da können sie sich auf den kopf stellen!

    und sowas meine ich eben. so eine dreistheit. so eine schamlosigkeit!!!
    FRÜHER, da hätte es betretenes schweigen gegeben in so einem moment.
    die blicke wären von mir ab- und zu boden gerichtet gewesen, mein gefühl, meine trauer, hätte allein mir gehört und jetzt ist alles verdreht. wobei ich nicht weiß, ob es die zeit ist oder der ort, die menschen, es an denen liegt oder an meinem körper.

    das ereignis betrübt mich so sehr, dass ich an dieser stelle abbrechen möchte.
    ich hoffe, ihr versteht das, versteht meine überwältigung von gefühl, das sich mir aufzudrängen zu versucht.

    für heute ist es genug.

    nur so viel sollte gesagt werden, nicht wir sind immer schuld! auch die anderen, sogar ganz besonders die anderen sind schuld daran, wenn solche situationen zustande kommen.

  6. #66
    multikomplex

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 260

    AW: Keine sozialen Kontakte

    ..wieos ist das aber so, dass es einem so schwer fällt soziale kontakte zu pflegen?
    ich bekomme immer vorgeworfen ich melde mich nicht, ich lasse den kontakt schleifen.- shcon als kind waren mir andere menschen (auch die liebsten freundinnen) zu viel...

    ich kann trotzdem sehr auf menschen eineghen, halte mich auch für empathsich, mir fehrl auch die zeit. mein leben zu organisieren frisst mich eh auf.- ...
    telefonieren ein graus...
    manchmal denke ich, bin ich viell. ne schlechte freundin? weil mir oft der kontakt gar nicht so wichtig ist. der regelmässige..
    ich habe meine freunde/freundinnen total lieb. die wenigen die ich wirklich so bezeichnen kann. jeder könnte imme rzu mir kommen mit allem-aber dieses melden müssen-weil dnan wieder wer enttäuscht ist, das nervt mich,
    meine 2-3 freundinnen nehmen es mir zum glück nciht krumm. die anderen bekannten sind meist verprellt, fühle sich nicht genug "beehrt" und es gibt dann anschuldigungen und mich stresst das noch mehr...

    was genau ist eiegntlich eine sozialphobie? wie äussert sich das?

  7. #67
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Keine sozialen Kontakte

    stjerne schreibt:
    was genau ist eiegntlich eine sozialphobie? wie äussert sich das?
    Durch vieles.
    Phobien sind ja an sich irrationale Ängste und genau wie bei allen anderen Ängsten, können die "Symptome" von Person zu Person verschieden sein.
    Der eine mag vielleicht nur leichtes Herzklopfen und generelle "Ängstlichkeit" verspüren, während der andere bei nahenden sozialen Interaktionen schweißausbrüche und Kreislaufprobleme bekommt.

    Zitat Wikipedia: Das zentrale Merkmal sind ausgeprägte Ängste, in sozialen Situationen im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich peinlich oder beschämend zu verhalten
    Soziale Phobie

  8. #68
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Keine sozialen Kontakte

    @stjernie

    Weil wir schon "krankheitsbedingt" sehr viel mit uns selbst beschäftigt sind und vor allem mit den vielfachen Reizen, die wir im Gegensatz zu den "anderen" aufnehmen.

    Dafür können wir, wie du sagst, sehr auf andere Menschen eingehen. Allerdings nur wenn unser momentane Zustand es ermöglicht, andernfalls ist es "uns" zu viel, wie du schon geschrieben hast.

    Mir persönlich reicht das Wissen, dass ich bestimmte Menschen habe, und ich denke auch viel an sie, ohne dabei jetzt anrufen zu müssen, und dann eventuell unangenehme Fragen wie "Wie gehts dir, was machst du" beantworten zu müssen. Wer mag diese Fragen schon gerne regelmäßig mit "Schlecht, danke. Nichts" beantworten...

    Je länger man sich dann nicht gemeldet hat, desto mehr kommt dann dazu noch das schlechte Gewissen. Ein schöner Tip aus diesem Threat;
    einfach zwischendurch eine kurze SMS mit "Hey, hab gerade mal wieder an dich gedacht" schicken, oder etwas belangloses.
    Natürlich nicht, ohne vorher erklärt zu haben, warum du es auf diese Weise machst ;-)

    Und wie du sagst: Die "richtigen" Freunde werden das Verstehen.

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 199

    AW: Keine sozialen Kontakte

    micha_ schreibt:
    [...] und dann eventuell unangenehme Fragen wie "Wie gehts dir, was machst du" beantworten zu müssen. Wer mag diese Fragen schon gerne regelmäßig mit "Schlecht, danke. Nichts" beantworten...
    [...]
    So sieht's leider (viel zu häufig) aus. So in etwa laufen i. d. R. auch meine Telefonate ab. Noch besser in der Fortsetzung "Ach Quatsch! Jezz sag' mal ehrlich!" - "Wie jetzt?! Haste mir nich zugehört?!"


    micha_ schreibt:
    [...]Und wie du sagst: Die "richtigen" Freunde werden das Verstehen.
    ... oder es zumindest nicht persönlich nehmen und einfach später nochmal anrufen bzw. (nach Möglichkeit) das Vier-Augen-Gespräch suchen.

  10. #70
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Hi!
    Hab jetzt auch nicht alles gelesen, finde mich aber in allem, was ich gelesen habe wieder. Ich habe gestern mit einer ADS Couchin gesprochen, die auch selber ADS hat, die hat es so gesagt: Wenn man im "Aufnahmemodus" ist, kann man sich super konzentrieren und auf andere eingehen. Bei mir ist es so, dass der "Aufnahmemodus" bei ganz unterschiedlichen Situationen an ist und dann kommt plötzlich ein bestimmter Reiz dazu und schon kippt der Schalter in die Unaufmerksamkeit. Zum Glück habe ich wenigstens beruflich herausgefunden, wann ich mich konzentrieren kann und wann nicht. Zur Zeut arbeite ich nur stundenweise, aber selbstständig und habe es also selbst in der Hand, dass der "Aufnahmemodus" angeschaltet bleibt.

    Im Privatleben finde ich das ziemlich schwer, da vergraule ich die Leute entweder, durch zuvieles Reden oder durch irgendwelche taktlosen Direktheiten. Meine Erfahrung ist, alle finden mich toll, interssant und kreativ- aber auch schnell anstrengend. Was ich teilweise sogar verstehen kann, weil ich mich oft auch selbst anstrengend finde, in diesen Situationen. Ich fühle mich auch oft einsam. Ich habe eine gute Freundin, die auf Grund sozialer Ängste nicht raus geht und andere nicht in ihre Wohnung läßt, mit der telefoniere ich oft stundenlang. Dann hatte ich vor kurzem noch eine andere, sie aber so gut wie nie Zeit hat, sich mal meldet, aber das wars auch schon. Und eine Freundin aus der Therapie in einer anderen Stadt (7 Std entfernt), die ich alle paar Jahre für 1-3 Tage sehe. Ich habe ganz viel an meinem Sozialverhalten in Therapien gearbeitet auch statioär. Vor Kurzem habe ich zwei neue Leute kennen gelernt, aber ich mag noch nicht so richtig glauben, dass daraus was werden könnte.Ich hab einfach viel zu viele schlechte Erfahrungen gemacht und muss mich da jetzt auf der einen Seite in Geduld üben, auf der anderen Seite aber auch dran bleiben.

    In meiner Jugend hatte ich sehr lange und tiefe Freundschaften, aber wir haben uns leider auseinander entwickelt, manchmal trauere ich denen heute noch hinterher, weil ich mit diesen Menschen soviel durch gemacht habe. Doch im Grunde hab ich losgelassen und so war dann auch wieder Platz in mir für neue Leute, die ich jetzt kennen gelernt habe. Aber die Balance zwischen kümmern und mich nicht aufdrängen, Zuhören können usw. ist da wirklich schwer für mich.

    Allen Einsamen kann ich sonst noch das Netzwerk "groops" empfehlen.

    LG Flitz

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