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Diskutiere im Thema Keine sozialen Kontakte im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Hi,

    Hmm von den Gefühlen her kommt es immer darauf an. Wenn ich z.B stark verliebt in Jemanden bin oder wenn ich weis, dass eine bestimmte Person etwas "magisches" hat, so eine Anzihung, dann kann ich mich bestimmt
    auf eine Beziehung einlassen, nur hat das bisher nie geklappt, weil der Andere nicht berreit war oder einfach nicht wollte. Ich hab viele Mädchen in meinem Leben kennengelernt, aber mich selten so richtig verliebt. Ich glaub ich war 5 mal so richtig oder so, mehr auch nicht.

    Was tiefe Gefühle betrifft, im Gegenteil, sehe ich ein Mädchen z.B Schule oder woanders, das mich anspricht, kommen bei mir zu viele Gefühle und das haut mich innerlich um. Dann heist es gerne, hey wie kannst du in mich verliebt sein, wenn du mich nicht mal kennst von der anderen Seite, und so weiter halt, ohje wie oft ich das schon gehört hatte. .
    Ist es aber so, das ich nicht verliebt bin, aber jemand anders, dann versuche ich mich zu distanzieren. Ich würde ja sonst den Anderen weh tun, da ja von meiner Seite nichts kommt. Auch wenn man sagt, ich brauche noch bischen Zeit, hab gelernt das auch nach dieser gewissen Zeit meist nichts kommt.

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Hi!

    Dieser Tread ist mir fast auf den Leib geschneidert...

    Hatte bis zur Pupertät rege Kontakte und viele Freunde.
    Mit 14 hab ich fast alle Aktivitäten und Hobbies hingeschmissen. Mit 16 meinen ersten Freund kennengelernt und mich noch mehr eingeiegelt. Zwischendrin versucht Kontakte im Sportverein zu machen... Seine Kontakte mitgemacht..
    Dann kam 7 Jahre später die Trennung und ich hatte nur noch eine Freundin...

    Hab mich dann in die Masse gestürzt und Leute + Freund kennengelernt.
    Leider ziehen alle Leute immer wieder hier weg, so dass fast niemand mehr übrig ist.

    Ich habe manchmal auch das Gefühl das niemand so richtig Bock hat mich mal anzurufen. Immer soll ich die Initiative ergreifen und dass nervt. Ich mach halt Sachen gern spontan und kann mich nicht 4 Wochen im vorraus verabreden. Neue Leute kennen zu lernen ist nicht so einfach. Sportverein waren nur ältere >40.
    Weiterbildung.. mhhh das typischen Gruppengezappel. Ich bin neutral und habe zu allen ein gutes Verhältnis, aber nix wirklich freundschaftliches. Job meist nur ältere und im moment bin ich ja in der Weiterbildung...

    Keine Ahnung wo man noch richtige Freunde findet. Vielleicht eher zufällig?

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 419

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Bei mir ist das Hauptproblem, dass ich nur wenige Menschen finde, mit denen ich auf einer Wellenlänge bin. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich (derzeit) einen ziemlich radikalen Lebenswandel durchmache, allerdings kann ich auch mein ganzes Leben so nennen
    Meistens sind die Leute, die ich interessant finde schwer greifbar. Sie sollen ja auch immer gleich verfügbar sein und meine Impulsivität steht dem oft im Weg. Ich denke nicht, dass ich ein schwaches Selbstbewusstsein habe. Eher das Gegenteil ist der Fall. Nur daraus entsteht die paradoxe Sitation, dass ich mein hohes Selbstbewusstsein im Grunde eher runterfahren muss, um andere nicht zu überfordern. Dadurch wächst dann wiederum die Unsicherheit. Häufig leide ich dann eigentlich unter den Problemen anderer, anstatt an meinen eigenen. Bei Verabredungen muss ich mich immer vergewissern, dass es den anderen noch "gut geht" oder dass wir sozusagen noch auf der selben Wellenlänge sind. Denke, dass gibt es nicht nur bei Aspergern sondern vor allem auch bei ADHSlern.

    Früher hatte ich vor allem das Problem, dass ich die Leute, die wie ich waren, nicht ausstehen konnte, weil ich mich selbst nicht ausstehen konnte. Das ist aber schon besser geworden

    Positiv denken! Sich selbst treu bleiben!

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Keine sozialen Kontakte

    seit langem mal wieder schreib ... kurz und bündig selbsthilfegruppe getestet und doch irgendwie deprimiert

    ...adstranger

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Keine sozialen Kontakte

    hallo ,

    zwar schon ein älterer Thread ich hab ihn jetzt per Zufall wieder gefunden/gelesen und es spricht mir hier recht vieles aus der Seele, ja ich kenne das nur zu gut dieses "Anders" sein und auch unsere
    Emotionale Seite,damit können leider nur sehr wenige Menschen mit umgehen, klar wir sind auh nicht unbeding immer "einfach",denn oftmals haben wir unsere 5 Minuten, sind Launenhaft bzw. etwas komisch aber im Grunde genommen sind die meisten von uns sehr sensible und Emotionale Menschen, die eben alles für gute Freunde machen und dann oft dabei trotzdem dem gegenüber ungewolt vor den Kopf stossen. Wir verlangen schon manchmal viel doch auf der anderen Seite können wir danna uch sehr viel zurückgeben nur das wird oftmals nicht gesehen.

    Ja dieses du bist so ein "netter" und verständnissvoller Typ kenne ich nur zu gut bei Frauen, oh man wie oft hat man mir schon gesagt ich soll nicht so "nett" sein *grins* ein Psychologe sagte mal zu mir ich bin eben einunverbesserlicher "Sozialromantiker", das könnte es wohl treffen

    Oh man, ich merke gerade das ich mich hier auch schon wieder relativ umständlcih ausdrücke, ich denke aber ihr wisst wie es gemeint ist.

    lg
    chaoskater

  6. #46
    Blackmamba

    Gast

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Ich kenne das auch nur zu gut. Ich habe ebenfalls keine Kontakte, weil ich selbst soviel mit mir zu kämpfen habe und immer hatte, das ich heute keine Lust habe mich mit anderen auseinanderzusetzen. Freuen würde ich mich schon auf Menschen zu treffen die einem verstehen weil sie in der gleichen Situation sind.
    Ich habe immer wieder versucht Kontakte zu knüpfen jedoch scheitert es an Simplen dingen, oft weil ich denke der Gegenüber versteht mich nicht dann lasse ich es sein.

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Ich schliesse mich euch mal an.


    Habe nie besonders viele Freunde gehabt und war mehr der Eigenbrödler...


    Kontakte Pflegen, typisch für "uns", dass es uns schwer fällt.


    Freundin finden? Unmöglich, irgendwie, obwohl ich irgendwie gut ankomme, für eine Beziehung hat es irgendwie nie gereicht.
    Es ist wie verhext, aber ich glaube ich hab da so einen Chip in der rechten Schulter implantiert bekommen, der den Mädels, die mir näher kommen, irgendwann signalisiert: "lauf, lauf weg so schnell du kannst!"


    Anders kann ich es mir nicht erklären. Die einzige Freundin die ich mitte 20 mal hatte, hat immer gesagt wie schön es mit mir ist und dass ich ihr Engel bin und dass sie sich endlich wohlfühlt mit mir und dass ich keine Vorwürfe mache usw.
    Und achja, ich mach übrigens schluss...


    Während meines Studiums habe ich viele Leute kennen gelernt, aber irgendwie habe ich mich immer zu Hause zurückgezogen.
    Da ich Kettenraucher bin, kann ich mich nicht einfach mit Kumpels treffen und "chillen".
    Ich weiss gar nicht wie das gehen soll, man kann doch nicht nur einfach dasitzen und sich unerhalten, wie soll das gehn?

    Und irgendwann rufen sie halt nicht mehr an und fragen, ob man zu ner Party mitkommt, wenn du immer "ne lass ma, heut nicht" sagst und dich lieber zu Hause mit deiner Kiffe und dem Bier zurückziehst...


    Hatte schon mit anfang 20 so komische krasse Gefühle des Alleineseins. Ich kann den ganzen Tag mit Menschen verbringen, draussen sein, spass haben, sobald ich nach Hause in meine einsame Bude komme, werd ich verrückt.
    Und muss mich dann halt immer auf meine Art betäuben.

    Habe das gefühl, alle ziehen komplett an mir vorbei, während ich immer noch aufm Stuhl sitze und meinen Weg nicht gefunden habe bzw. "angekommen" bin.


    Wenigstens habe ich meine Mutter und meine Schwester, die sich viel um mich kümmern, und einen besten Freund, den ich seit der 5.ten Klasse kenne.


    Aber meine grösste Angst ist es, mit 40 daheim immer noch in voller Einsamkeit auf dem Stuhl zu sitzen.


    Mein letztes Studiensemester habe ich nur noch auf diesem Stuhl verbracht, bin nur sehr spät Abends einkaufen gegangen und war froh, wenn ich endliich wieder zu Hause war. Und auf der Strasse fühlte ich mich immer "beobachtet", dachte "maaaaan alta, guckt mich bloss nicht an, lasst mich einfach in Ruhe!".


    Zum Glück haben mich Mutter und Schwester wieder in meine Heimatstadt geholt, sonst.... Naja.

  8. #48
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Ich hätte heute auch mit zum Grillen gehen können - nur, was sollte ich dort, was könnte ich da mit den Leuten reden. Da bleibe ich dann lieber zuhause und mache noch was fürs Studium. Das Studium war überhaupt die beste Idee, die ich in den letzten Jahren hatte. Den obwohl ich schon uralt bin (48 ) bringt es mir nun eine Beschäftigung für meine einsamen Abende, die mir teils sogar Spass macht.

    Allerdings ist es auch von den Leuten abhängig, die ich treffen könnte. Bald treffe ich mich mal wieder mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen und dazu habe ich dann auch Lust und im übrigen hätte ich auch nichts dagegen neue Leute kennen zu lernen mit denen ich mir dann auch interessante, amüsante oder sonstige angenehme Unterhaltung vorstellen könnte. Nur solange dies nicht gegeben ist, habe ich mittlerweile meistens nichts mehr dagegen abends alleine zuhause zu sitzen (dank Studium).

  9. #49
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296
    Ich hatte in meinem Leben schon ganz unterschiedliche Zeiten.

    Als Kind und eigentlich bis ich so 25 war, hatte ich immer extrem viele Leute um mich herum. Ich bilde mir ein meist der Mittelpunkt gewesen zu sein, ohne es groß darauf angelegt zu haben.

    Ich war den Menschen sehr zugewandt und die mir anscheinend auch.

    Dann Familie, sehr, sehr viel Arbeit über Jahre. Keine Zeit für Meschen die ich nicht während der Arbeit getroffen habe, nie zu Hause, fast nur zum schlafen oder weiter arbeiten usw.
    Dann völlig ausgebrannt, ein paar Jahre so gesessen und geguckt

    Seid langem merke ich es schon das ich zu wenig Freunde habe.
    Habe auch Schwierigkeiten in Gruppen. Wenn man mit anderen Eltern zusammen kommt, finden alle ein Thema und labern durcheinander. Ich habe nur einen leeren Kopf.
    Klar kann ich antworten wenn man mich fragt. Aber ich weiß nichts zu erzählen, weiß nichts zu fragen.

    Es kommt mir so vor als gäbe es keinen Anknüpfungspunkt in meinem Kopf zu den Menschen, also kann ich auch kein Gespräch beginnen.

    Schon komisch, weil ich eigentlich eine elende Quasselstrippe bin.

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Keine sozialen Kontakte

    Ich hab das auch schon gemacht, aber trotzdem frag ich mal: Ists hier normal, besser alte Threads auszubuddeln als einen neuen zum evtl. gleichen Thema zu eröffnen?

    So, und nun zum Thema:
    Ich würde mich durchaus als durchweg sozial isoliert bezeichnen.
    Gut, ich habe eine Freundin, die sich sehr darüber freut, das ich sie nun zum ersten mal seit 4 Jahren nicht mehr oder minder nerve(^.^), aber sonst bin ich übermäßig einsam, da es ganze 2 Leute gibt, die es seit der Kindheit in meiner Nähe aushalten...

    Ich habe das Gefühl, sozial einfach so vollkommen inkompetent zu sein, dass ich mich ohnehin nie mit jemandem einfach so treffen würde.
    Klar, früher als Grundschulkind hatte man Leute, mit denen man regelmäßig raus ging und einfach irgendetwas tat, hauptsache nicht zuhause sein.
    Aber je- wie mag mans nennen?- "jugendlicher" die Beschäftigungen wurden, umso mehr zog ich mich zurück bzw wurde ich ausgeschlossen(letzteres überwiegend, denke ich^^).
    Denn während andere total heiß darauf waren, endlich zu saufen/rauchen/kiffen/f***en, habe ich mich lieber mit extrem gegensätzlichen Dingen beschäftigt. Zum einen las ich, eher erwachsenentypisch viel Zeitung und im Internet Feuilleton, ließ meine kreativität aber auch lange Jahre an kindlichen Tätigkeiten, wie Lego aus bzw regte meine Fantasie über Fantasy/Sci-Fi-Literatur und Videospiele an.

    Und während in meinem Alter scheinbar immernoch viele auf eher hedonistische Zeitvertreibe stehen, kann ich Gespräche nur mit Expertengerede über Videospiele oder aktuelle, relevante Ereignisse, füllen- typischer "Smalltalk" ist mit mir daher scheinbar kaum möglich.

    Erschwerend hinzu kommt natürlich, dass es zwar Menschen gibt, die mich entweder mögen oder dies mal taten, ich aber aufgrund ewigen Ausschließens der Meinung bin, diese Leute sollen sich melden, wenn ihnen etwas an mir liegt. Wenn ich mich melde fühle ich mich immer so, als würde man denken, ich hätte es nötig, diese Leute in meiner Nähe zu halten =/

    Naja, vielleicht kann mir das der Doc oder eine Gruppe ausreden >.< Meine Freundin meint schon, ich sei immerhin mit Tablette nicht mehr ganz so "ätzend". Denn, vielleicht ist das ja auch typisch: Ich vermute mal, irgendwann fühlte ich mich, als würde kindisches Benehmen die Leute positiv amüsieren, sodass ich dies unbewusst dauernd tue, auch wenn es den meisten schnell übermäßig auf die Nerven fällt.

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