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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und der Umgang mit Geld im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    Also das Problem mit dem Geld kenne ich auch. Ich gebe es leider immer viel zu schnell aus und stehe dann zu ende des Monats immer da und hab fast nix mehr. Ständig was leihen kann ich mir ja auch nicht. Und eigentlich weiß ich ja auch das es falsch ist und mir ist auch nicht wohl dabei, aber dann kommt wieder die leckarsch stimmung durch und ich gebe das Geld wieder auf, Schulden habe ich dewegen auch schon genug. Möchte das ja auch ändern aber leider gelingt es mir nicht so wie ich es möchte. Na mal schauen, hoffenltich bekomme ich diese Problem noch hin.

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    eine interessanter thread

    also vor meiner verhaltenstherapie war ein ein gnadeloses chaos,
    heute habe ich den umgang gelernt und freu mich sehr, das ganze im griff zu
    haben.

    lg
    strumpf

  3. #53
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 96

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    Noch mal ein wenig drüber nachgedacht:

    Früher hatte ich eigentlich keine Probleme.

    In meiner Studienzeit hatte ich wenig Geld, Bafög und gejobbt.
    Hat gereicht für WG -Zimmer, Klamotten ( Jeans und Sweatshirt.... Marken war' n noch nicht so angesagt ) ,Essen, Bücher , ab und zu ne Demo sonstwo, Kneipe und Konzerte ( eher in der Fabrik als in der sonstwie-Arena), Uni -Sport.

    Das war's auch schon.

    Auto hatte ich nicht, Fernurlaub konnte ich mir eh nicht leisten......diesen ganzen Konsum-Terror wollte ich auch nicht .

    Dann, spätestens im Rechtsreferendariat : andere Klamotten mussten her ( die ich niemals privat trug), Mittags ging man oft essen,
    na ja, besser wohnen, vielleicht mal Urlaub...., Sprachkurse

    Noch später, im Job : essen gehen sowieso, es reichte nicht 1 Kostüm ( brrrrrrrr) , nein , bei den Damen darf es nicht immer das selbe Jakett sein, Assessoires, Dienstreisen , Handy , Urlaub, Fahrzeug .....

    ( mittlerweile habe ich zum Glück einen Job, bei dem Äußerlichkeiten nicht mehr sooooo wichtig sind, Verkleidung nur noch gelegentlich....)

    Dann: Kind , Kegel, Wohnung ( das hält sich einrichtungsmäßig in Grenzen, bin nicht häuslich ), PC und Co , Therapien privat zahlen, Kosten hier Kosten da.......

    Ist es vielleicht so ähnlich wie mit dem Ordnung halten?

    Das kann ich eigentlich nur, wenn nicht viel Kram zu bändigen ist.......weshalb ich auch unbedingt mal ausmisten muss.

    Aber bei Geld geht das nicht so einfach.......mein Leben ist nicht mehr so schlicht wie in der Studienzeit, ich habe viel mehr Bälle in de Luft.......


    Bassai Dai ,

    die immer wissen muss, warum etwas so oder so ist, damit sie es ändern / verbessern kann.....
    Und daher dankbar für andere Deutungsversuche!
    Geändert von Bassai Dai ( 6.05.2012 um 15:05 Uhr)

  4. #54
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    liebe bassai,

    ich habe mir dein antwort ein paarmal durch den kopf gehen lassen,
    deine sichtweise ist sehr deutlich und erklärend

    weniger ist manchmal mehr ..... sich auf die emotionale dinge beziehen und die
    äusserlichkeiten laufen lassen.
    so habe ich meine "geldsituation" in den griff bekommen.


    lg socke

    ps. ich finde deinen letzten satz total schön
    entwicklung und offenheit gibt sicherheit

  5. #55
    cp1


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    schwieriges Thema... Irgendwie müsste eigentlich genug da sein, aber leider ist es auch immer so schnell wieder weg. Jedenfalls wird es bei mir besser, seit ich eine App fürs Handy hab ("Expenses"). Hab mir ein Limit gesetzt und trag dort immer SOFORT alle Ausgaben ein und hab so endlich mal den Überblick. Funktioniert bedingt, bin leider mtl doch immer etwas über dem Limit, aber zumindest hab ich jetzt mal ein Gefühl, wieviel für was raus geht. Hatte sonst nie wirklich einen Plan, wie hoch der Konstostand ist und wieviel ich auch für unnützes Zeug ausgeb.

    So macht es mir mittlerweile Spass, immer mehr zu schauen, wo ich was sparen kann - Hab mir heut richtig tolle Schuhe gekauft, runter gesetzt von 45 auf 9,95

  6. #56
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 127

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    mein Umgang mit Geld

    ich hatte schon oft grosse Probleme mit - nee ohne - Geld
    in einigen Phasen meines Lebens hatte ich echt viel Geld, in anderen wenig bis gar keins

    inzwischen habe ich ein zwar echt kleines aber geregeltes Einkommen, das auch relativ sicher sit, obwohl ich z.B. fast jeden Tag verschlafe und dergleichen.
    In einem "ganz normalen Job" käme ich nicht klar, und mit mir wohl auch keiner
    Im Grunde war das schon immer so, ging aber meist ne Weile gut
    meinen längsten Job hatte ich stolze 7 Jahre, der war aber auch sehr abwechslungsreich und ich war viel unterwegs
    im Nachhinein fast als hätte ich in der Zeit mehrere ganz verschiedene Jobs gehabt ...

    ich schweife ab - sry

    heute, mit meinem recht kleinen, geregelten ...
    ich habe alles sehr reduziert und alles was überraschen könnte, hab ich abgeschafft
    mein handy ist prepaid, so das keine dicken Rechnungen kommen können,
    mein Festnetz habe ich für kostenpflichtige Anrufe sperren lassen und ne Flatrate gebucht
    Versicherungen habe ich praktisch nicht, ne Haftpflicht und die KFZ Haftpflicht

    onlinebanking und derlei hab ich nicht und bezahlen tue ich immer in bar
    keine Tankkarte EC .... alles schon gehabt und mit allem mal Ärger gekriegt weil das Geld nicht reichte
    die Miete, Strom Gas Wasser werden abgebucht, einmal im Monat mache ich Überweisungen, wenn mal was nötig ist
    alle zwei Wochen hole ich Bargeld am Automaten - vorher ausgerechnet, wieviel ich mir erlauben kann

    und ab und zu kommt ja mal etwas Geld so rein, neulich z.B. hab ich den Schrott wegggebracht, den ich hier im Laufe der Zeit zur Seite gelegt hatte - mal eben 50 Euro ...
    oder mal was in der Zeitung annoncieren und verkaufen
    ich sammle ja jeden Mist auf könnte man ja noch gebrauchen ...
    weil ich Leuten bei grösseren Arbeiten gerne helfe, steckt muir auch mal einer was zu ...

    nun das klingt nach ner Menge - aber es sind nur ein paar Euro wenn man es auf den Monat umrechnet

    auf jeden Fall komme ich jetzt ganz gut klar
    natürlich habe ich auch noch ab und zu ne Mahnung im Briefkasten
    und natürlich vergesse oder ignoriere ich die auch mal
    oder ich kann sie einfach nicht bezahlen,
    aber das habe ich inzwischen jeweils nach ner Weile wieder im Griff

  7. #57
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Ich hab mir einen Dauerauftrag eingerichtet der jeden Monat 100 Euro von meinem Gehalt auf mein Sparch überweist. Was weg ist, ist weg und den Rest geb ich halt irgendwie aus. Manchmal hunger ich zwar in der letzten Monatswoche aber na jaaa....

  8. #58
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 53

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Hallo

    Geld ist bei mir seit ich verdiene ein Problem. Noch nie in meinem Leben habe ich irgendetwas gespart. Ich gebe aus was ich habe. Es sind nie wirklich grosse Beträge, aber auch viele kleine werden schnell gross... Früher habe ich manchmal 10 Tage vor dem Lohn nur noch Reis oder Teigwaren essen können, weil ich nichts mehr kaufen konnte. Nun, solange ich nur für mich zuständig war, wars egal.

    In den ersten Jahren unserer Ehe und mit den Kindern habe immer noch ich die Rechnungen erledigt und habe meinem Mann natürlich nicht gerade jedes Versandpacket auf die Nase gebunden . Versteckt habe ich nichts, die Belege wurden im Ordner abgelegt, aber ich wusste,dass mein Mann das nie kontrolliert...

    Tja, schlussendlich hatten wir dann nichts auf der Seite, um die Steuern zu zahlen (in der Schweiz werden die nicht direkt vom Lohn abgezogen, man erhält dafür 3mal jählich nette Einzahlungsscheine...)

    Seither hat mein Mann die Geldsachen übernommen. Anfangs war ich dagegen, jetzt merke ich, wieviel Last er mir damit abgenommen hat. Ich überlege mir auf jeden Fall 3mal, ob ich etwas bestelle, immerhin muss ich die Rechnung erklären können. Er hebt auch Anfang Monat das Geld auf der Bank ab und verteilt es in Umschläge. So weiss ich genau wieviel ich pro Woche ausgeben kann und wieviel ich noch habe. Nun gut, es klappt nicht immer so richtig, immerhin gibts ja noch die EC-Karte - wenns denn sein muss (allerdings ist das auch mit endlosen Diskussionen verbunden wenn ich sie mal brauche...) .

    Alles in allem bedeutet es zwar weniger "Freiheit", aber da ich damit ja auch nicht gut umgehen kann und die Struktur für mich gut ist, ist diese Lösung ganz okay!

  9. #59
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 432

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    Krame mal das leidige Thema wieder raus.
    Hatte mal durch mein erstes Auto während der Ausbildung 700€ Schulden, habe die alle beglichen, in dem ich extrem gespart habe.
    Es gibt in meinen Kopf nur "Ich drehe jeden Cent um" und "Du musst dir was gönnen!! Gibt so viel schlechtes, hast es dir verdient!".
    Irgendwie hänge ich an der "Was gönnen!" Sache fest...
    Nachdem ich ca 1 Jahre gespart habe und mein Dispo komplett ausgeglichen hab, lernte ich meinen Ex kennen. Bank Angestellter bei dem Konsum das Lebensziel ist.
    Haben viel unternommen und schon war der Dispo wieder voll ausgeschöpft. Seit es aus ist versuche ich wieder alles in den Griff zu kriegen. Es fällt mir schwer!

    Gönne ich mir eine Sache bleibt es nicht dabei, Das Glücksgefühl verpuff ganz schnell und ich brauch was neues.
    Schaffe ich es länger nicht zu viel auszugeben will ich mich dafür belohnen, mit "Geld ausgeben", total sinnfrei.
    Hatte früher Excel Tabellen gehabt für sowas. War aber sehr komplex und müheselig. Deshalb bin ich auf Smartphone Apps umgestiegen.
    Schaffe es auch alles zu protokulieren, wenn ich die App gut finde.

    Habe ein Android Smartphone und bin nun auf der Suche nach einer guten Finanzapp. Beim IPhone war es "MoneyControll".
    Könnt ihr mir eine Gute für Android empfehlen? Mir sind Übersichten sehr wichtig und verschiedene Konten,
    so wie "leicht neue Ausgaben eintragen können", Export als Excel Datei und wiederkehrende Buchungen.

  10. #60
    Celestis

    Gast

    AW: ADS / ADHS und der Umgang mit Geld

    Hallo

    Habe ein Haushaltsbuch , wo ich reinschreibe , was ich benötige und was ich habe .
    Das mache ich seid dem ich meine eigene Bude habe . Das mag sich vieleicht
    lecherlich anhören, ist es aber nicht . Im gegenteil ist sogar sehr hilfreich , wenn man
    so oder so vergesslich ist

    MfG Myrus

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