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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und der Umgang mit Geld im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 264

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Also, ich teile mir mein Geld immer ein. Am Anfang des Monats hebe ich immer denselben festen Betrag von der Bank ab und mit dem muss ich dann vier Wochen auskommen. Meine Karte benutze ich eigentlich nur alle 3 Monate oder im Notfall. Ich habe für eine Woche eine feste Summe -sagen wir mal 50€. Mittagessen bekomme ich auf der Arbeit, somit reicht es für 20-25€ einkaufen zu gehen. Den Rest der 50€ - einen Teil gebe ich aus für Kosmetika, Klamotten, Musik-Downloads, Konzertkarten und ich lege mir regelmäßig ein bisschen was zurück. Schon deswegen, weil ich meine Klamotten nicht mehr im Laden kaufe, sondern bestelle und dann packe ich das angesparte Geld auf's Konto, denn H&M hat nun einfach viiiieeel zu schöne Sachen.*grins*

  2. #22
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 59

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Ich mußte das umgehen mit Geld erst richtig erlernen, mußte erstmal richtig in schuldenchaos stürzen, bevor ich es kappiert habe!

    seit dem ich so nichts mehr kaufen kann, habe ich es erlernen müssen, wie man richtig haushaltet!

    Situation Jetzt:
    Ich habe ein P-Konto bei der Kasseler Sparkasse für meine Sozialhilfe (SGBXII) und alltägliche Ausgaben z.B. Versicherungen, Festnetz/Internet, usw und ein 2. Girokonto bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg für Lebensmittel und ein bisschen Taschengeld! und dieses system klappt bei mir super! Damit ich noch was zu essen habe! falls unverhofte buchungen kommen!

    Der Schuldenberg trage ich so langsam ab, und rechnungen werden von mir jetzt pünktlich bezahlt, wenn es nicht geht rufe ich an, und bitte um eine verlängerte Zahlungsfrist das klappt meistens und seit dem bekommen ich auch keine Mahnungen mehr!

    Gruß
    wuchy1988

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 4

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    ...damit hatte ich auch ein sehr grosses Problem...meine schlimmste Zeit war als ich ausgezogen bin und meine eigene Wohnung hatte...vorher war ja sehr viel über "Mutti" abgedeckt und erledigt worden.

    Die ganzen normalen Dinge im Leben, wie Einkäufe fürs Essen, Haushalt, Telefon brachten mich in sehr unangenehme Situationen. Ich war auch immer sehr grosszügig zu anderen...wenn ich extrem gut gelaunt war oder sonst eine "euphrische Phase" hatte dann hatte ich absolut null Plan mehr und kein Gefühl mit Geld umzugehen....hab anderen geholfen, eingeladen, Geschenke gemacht etc...einfach so weil ich gut gelaunt war.
    Meine Eltern haben mir mehr als einmal aus der Misere geholfen und ich habe mich so geschämt ...weil mit dem Geld von anderen bin ich immer sorgsam umgegangen und habe es dafür benutzt wozu es gedacht war...aber mit meinem eigenen Geld war es immer eine Katastrophe.
    In ganz schlimmen Zeiten habe ich,obwohl ich längst ausgezogen war meine EC Karte zeitweise abgegeben bis meine Eltern den Eindruck hatten es würde besser laufen...aber wie das so ist...es läuft ne zeitlang gut und ich war auch echt stolz und dachte es hätte sich jetzt eingependelt...aber wie in vielen anderen Dingen...klappte es aufeinmal wieder nicht...ich habe selber versucht herauszufinden warum...aber ich konnte es weder mir selbst noch anderen wirklich erklären...Ich habe mich dann immer schlecht gefühlt, weil ich ein Versprechen mal wieder nicht einhalten konnte...mir wurde fehlender Wille u.a. dann vorgehalten...so alsob ich einfach nur nicht wirklich wollte.

    Was so gar nicht stimmte....und zu alldem bin ich auch noch beruflich im Finanzwesen tätig und da absolut penibel und weiss ja auch auch sehr genau wohin so ein nicht kontrolliertes Verhalten führen kann.

    Ich habe sehr viel Wert darauf gelegt,dass es möglichste keiner mitbekommt von meinen zeitweise extremen "Ausraster" was Geld ausgeben angeht.
    Ich habe mir nie von anderen Geld mal so eben geliehen, ich wollte nie dass mir nachher einer etwas nachsagen konnte, ich würde das geliehene Geld nicht zurückgeben können.

    Ich war bzw bin dann jedesmal "ohne Gehirn und Verstand" unterwegs...so habe ich das für mich selbst abgestempelt...warum und weshalb konnte und kann ich auch heute nicht genau erklären.

    Geholfen hat mir nach ein paar extremen Rückschlägen der Tipp einer Freundin unbedingt ein Haushaltsbuch zu führen...und wirklich alles zu dokumentieren, was echt mühselig war und auch heute noch ist .....mir das Geld wöchentlich einzuteilen um nicht irgendwelche Spontankäufe zu machen. Ich nehme auch nicht immer meine EC Karte mit...man weiss ja nie was mir dann nachher in den Sinn kommt;-)

    Ich habe mir jedesmal dann auch gedacht, dass ich so keine Partnerschaft führen möchte, mit diesem Problem, weil es war / ist mir in dem Umfang einfach zu beschämend gewesen. Man hat ja da so seinen Stolz ausserdem passte es einfach nicht zu meinem sonstigen verantwortungsbewusstem Auftreten und Art...Ich selber achte ja auf so etwas auch genau und fände das nicht gut...
    Ich habe jahrelang das immer wieder vor div Leuten zu vertuschen versucht , nur sehr wenige wussten von meinem Problem.

    Mittlerweile klappt es aber sehr gut, aber auch nur mit Hilfe von Wochenplanern, Einkaufslisten und ich genehmige mir immer einen bestimmten Betrag im Monat ,den ich für mich ausschliesslich verwenden kann ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, den für Ungeplantes ausgegeben zu haben.

    Aber ich kann mich nicht darauf ausruhen, dass es ja schon ewig lange gut geklappt hat ...ich denke ich werde mich da immer mehr organisieren müssen als der "Normalo".

    LG
    Maike

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Also bei mir hilft auch nur das mit den zwei verschiedenen Konten.

    Auf dem einen geht Gehalt ein und werden alle Fixkosten per Dauerauftrag gebucht und der Rest geht auf mein Haushaltskonto, damit ich nicht versehentlich zu viel ausgebe.

    Klappt in der Zwischenzeit ganz gut und ich bin pünktlich mit meinen Verpflichtungen.

    Schwierig wird es nur, wenn sich was an den Daueraufträgen ändert, ich vergesse das leider noch immer, wenn ich sie ändern muss.

    Nun ja, das werd ich auch noch lernen ... irgendwann.

    LG
    Lucy

  5. #25
    trümmerlotte

    Gast

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Ich glaube das ist mittlerweile auch bei Stinos so das am Ende vom Geld noch so viel Monat übrig ist. ;o)
    Aber das wir nicht mit Geld umgehen können liegt wahrscheinlich daran das wir schlecht warten können. Anstatt auf etwas hinzusparen wollen wir alles sofort haben.

    TL

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Mit dem Geld vernünftig umzugehen, fand ich schon immer sehr schwer, geschweige denn, etwas zurückzulegen!

    Aber ich mach es inzwischen auch so, dass zeitnah nach dem Gehaltseingang sämtliche Daueraufträge abgehen. Auch ein kleiner Betrag aufs Sparbuch, der TABU ist.
    Ich zahl alles monatlich und nicht etwa vierteljährlich oder so (auch GEZ, Hundesteuer), damit ich den Überblick behalte.

    Für Sonderzahlungen wie Versicherungen, Wartung der Gastherme, die nur jährlich gezahlt werden können, versuche ich in dementsprechend beschrifteten Umschlägen monatlich ein zwölftel rein zu packen! (klappt nicht immer)

    Ich hole auch nur kleine Beträge zum Einkaufen ab und meide inzwischen ebenfalls die Kartenzahlung.

    Und wenn nichts mehr da ist, dann wird eben vom Vorrat gelebt, billigst gekocht und im äußersten Notfall ein lieber Mensch für kurze Zeit angepumpt..

    Ich hab keinen Dispo und das ist gut so...

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Wow, da scheine ich wohl aus der Reihe zu tanzen!

    Ich gebe immer so wenig Geld wie möglich aus, gerade habe ich Schuhe an, die offen sind, so das Regen reinfläuft und ich mir neue kaufen sollte. Aber nein, nicht zuviel Geld für Kleider ausgeben! Müsli esse ich morgens und abends, weil es billig und schnell ist. Der PC und die Bücherei reichen mir als Unterhaltung, Instrumente hab ich auch, was brauch ich mehr? Ich hasse es auch, mit Leuten ins Kino zu gehen, weil ich dann soviel Geld für sowenig Zeit ausgebe. Meiner Meinung nach sollte soziale Zeit miteinander mit weniger Geldverlut einhergehen.

    Mittlerweile hab ich mich ein bisschen geändert, aber meine Sparsam/Genügsamkeit ist legendär. Kommt wahrscheinlich daher, dass meine Familie eher untere Mittelschicht oder obere Unterschicht war, oder woher auch immer, aber es ist ziemlich praktisch, wenn ich das hier so lese:O

    Ich habe auch vor, viel Geld anzusammeln und damit was Gutes tun, sobald es viel Geld ist. Mit 50 oder so aufhören zu arbeiten Mit Aktienhandel oder so kann ich auch gut umgehen, im Schach bin ich auch nicht schlecht und Starcaft 2 ist mein liebstes Computerspiel

    Meine Impulsität zeigt sich eher in Phasen, in denen meine Konzentration abnimmt, dann aber richtig. Im konzentrierten Zustand bin ich manchmal ein richtiger Stratege

    Edit: Ich bin auch eher ein Hypo, vlt. hat das was mit der Geldfrage zu tun.
    Geändert von Sunraindown ( 1.05.2012 um 12:02 Uhr)

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 29

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    ein Debakel bei mir

    Habe mich bis "zum Arsch" verschuldet durch die unterschiedlichsten Dinge

    Seit einigen Jahren habe ich es besser im Griff, allerdings habe ich immer viel gekauft. Vorallem Bücher und so. Wenn mich irgendetwas interessiert, Buch gekauft. Davon sind viele noch ungelesen :-D

    Über die Jahre bin ich immer strenger mit mir geworden. Ich mache zwar inzwischen auch eine Planung, aber richtig geholfen hat mir, mir die Situation mit einer Zahl vor Augen zu führen. So schreibe ich mir einmal im Monat den Gesamtstand meiner Schulden auf. Eine Zahl! Mehr nicht, aber das hat mir sehr geholfen!

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    Sparen ... igittipfui. Das war auch ein ewiger Kampf mit mir, aber momentan bin ich ganz zufrieden.

    Von meinem Gehalt lasse ich jeden Monat einen festen Betrag per Dauerauftrag aufs Sparbuch gehen und einen für die Altersvorsorge - hab mich von meinem Freund mürbereden lassen, da bin ich ihm echt dankbar für.
    Dann kalkulier ich am Monatsanfang kurz durch, wieviele Ausgaben ich den jeweiligen Monat habe und lege den Betrag imaginär zur Seite, das ist für mich gleichzeitig ein gutes Diszplintraining ( wenn ich allein wäre, würde ich das aber defintiv nicht so machen - viel zu gefährlich ). Ansonsten ... bin ich Raucher, das kostet natürlich auch, abgesehen davon hab ich eigentlich nicht wirklich viel an Ausgaben. Mein Handy ist mir Prepaid-Karte, da hab ich die letzten vier Monate genau 10 Euro verbraucht.
    Die letzten Monate hab ich dadurch schon recht viel sparen können - genug, damit ich mit gutem Gewissen in der Mittagspause ein bisschen onlineshoppen kann.

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: AD(H)S und der Umgang mit Geld

    ... ich bin selbständig und muss deswegen stets ein bisschen mitrechnen. Ich hab ein "Geschäftskonto", da läuft alles bargeldlos und nur die wichtigen Dinge, Versicherungen, Altersvorsorge und hastenichgesehen und ein "Taschengeldkonto" für den ganzen Konsum wie Klamotten etc. auf das ein fixer Betrag überwiesen wird - sozusagen mein eigene Lohnzahlung an mich.

    Bei Kleidern und Co bin ich auch knauserig bis zum geht nicht mehr, ich neige aber trotzdem auch zu Impulskäufen aber komischerweise nur mit Bargeld. Deswegen hab ich immer viel zu wenig Bar in der Tasche (hat mich schon in blöde Situationen gebracht), das ist immer sofort weg. Bei Karten hab ich irgendwie eine Sperre im Kopf, vielleicht weil ich weiß dass das gefährlich sein kann.

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