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Diskutiere im Thema Der alternative Weg ans Ziel im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    Pfeil Der alternative Weg ans Ziel

    Hallo miteiander. Ich will diesen Thread nicht mit einem grossen Text beginnen, viel mehr wollte ich euch als erstes Fragen, was ihr unter diesem Titel "Der alternative Weg ans Ziel" versteht.


    Gibt es Menschen hier, die ihr eigentlich geplahnter Weg nach langem Kampf doch nicht weiter gehen konnten und dann grundlegend auf einen alternativen Weg umsteigen mussten ? Welche Faktoren spielten bei diesem Wechsel des Gehpfades eine Zentrale Rolle ? War es die Einschränkung ? War es die Lebenseinstellung? Der Lebenstil ?

    Ich hoffe das ich auf ein paar Leute stossen werde, die mir da ihre Erfahrungen berichten können. Ich lasse das jetzt mal so stehen und freue mich auf eure Reaktion!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    das und das ist nicht passiert oder das ist passiert deswegen gibts ne alternative - wie bei butterfly effect!

    wie in alles in der welt kommst du auf so ne frage????

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Ein alternativer Weg, denn man gehen will oder muss weil man sein eigentlich gewählten weg nicht weiter gehen kann, da man ständig daran scheitert... Natürlich sieht auch das Ziel anders aus, dass mann dann wenigstens erreichen könnte... Es geht mir hier um die Erfahrungen der Betroffenen von Lebenstil, Einstellung und durchsetzung eigener Ansichten e.t.c Ist es möglich sich total um zu strukturieren ? Dabei einen grossen Verzicht ziehen um besser zu Leben ? Die Ziele niedriger anstecken um entlich ein erfülltes und glücklicher Leben zu führen?? Was denkt ihr dabei ?

    Warum ich darauf komme ? Ich komme persönlich an Grenzen an die ich immer wieder stosse nur um mir das Leben so gestalten, wie ich es will... Leider merke ich zunehmend, dass mich der Kmapf um diese Ziele immer kränker machen... kennt das irgendwie jemand ?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Ich glaube nicht an alternative Wege. Du schreibst deinen Weg ja selbst... und der ist nicht alternativ sondern eben Dein.

    Ziele sollte man sich immer stecken, wobei du dur aussuchen kannst welche Ansicht du da hast. Die einen sagen, je kleiner die Ziele, deso besser und leichter zu erreichen. Die anderen sagen wiederrum je größer das Ziel, desto besser da man es nicht so schnell aus den Augen verliert.

    Ich glaube das entscheidene bei unserem "Weg" ist die Erkenntnis das das Leben immer ein Kampf ist.. ob mit oder ohne Ad(h)s.

    Bist du schon einmal in dich gegangen und hast dich gefragt warum du immer wieder an deine Grenzen stößt? Vielleicht sind deine Erwartungen zu hoch oder aber du willst das Leben gar nicht so gestalten.

    Möchtest du dich wirklich umstrukturieren oder einfach nur gesund und glücklich leben? Wie sollte denn in deinen Augen eine Umstrukturierung aussehen? Wir sind alle nun einmal wie wir sind. Ich würde mich gerne dahingehend "umstrukturieren" dass ich weniger Impulsiv bin. Trotzdem betrachte ich es momentan als "gegeben" und zu mir gehörig.

    Ich glaube daran wenn man etwas ändern will, dass man auch etwas ändern kann, unabhängig davon welche "Krankheit oder "Gabe" man hat. Man darf nur nie das unmögliche verlangen und muss auch mal den Dingen seinen Lauf lassen.

    Angefangen hast du doch schon oder? Du beschäftigst dich nämlich mit der Frage. Und du wirst sehen das genau das vielleicht dein Weg ist.

    Alles Gute,

    Apfeltee

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Wow nicht schlecht... Es geht mir persönlich im Eigentlichen um den Lebensstil... Es sind die materialistischen Aspekte mit denen ich mich herum quäle... früher war mir ein schönes Auto , immer unterwegs zu sein, der eigentlich konstante Konsum wichtig... Es gehörte einfach zu mir und ich lebte es aus....

    Mit der Zeit sank mein Einkommen immer wieder weiter runter und man fing logischerweise an zurück zu stecken... Das ging dann immer weitere, bis ich mich fast zu 3/4 reduzieren musste. Seit einigen Jahren kämpfe ich mit einem Wandel, der mir schwer zu schaffen macht. Ich mag immer noch schöne Autos und würde mir von Zeit zur Zeit auch gerne wieder eins kaufen und das ganze blendet mich immer und immer wieder, aber der klare Unterschied ist, dass ich innerlich dagegen kämpfe, Ich hatte eine Zeit in der ich so wenig verdiente, dass mein damaliger Wagen nur noch rum stand, weil nicht mal das Geld für das regelmässige befüllen des tankes vorhanden war...

    In diesem Moment merkte ich, dass das ganze ein totaler Unsinn sein muss...Ich verkaufte denn Wagen und will seit da an wieder einen haben, da der innerliche Wunsch von Mobilität einfach nicht nach lässt, trotzdem weiss ich, dass ich ihn mir im moment zwar leisten könnte, sich jedoch bei mir so schnell alles ändern kann (Arbeit, Lohn), dass es dann sofort wieder unmöglich wird... Es scheint mir ein Karussell zu sein mit Schwankungen die erstens in gedanklicher Form jedoch aber auch in der realen Welt in finanzieller Form vorkommen. Dieser Zustand bezieht sich auch auf andere Sachen wie Abonnemente vom Handy, Tv, Festnetz, ich hab denn inneren Wunsch mich komplett vom materialistischen zu lösen um mich nicht mehr so stark abhängig zu machen. Habe ich weniger Ausgaben, muss ich weniger Einnehmen, nehme ich trotzdem mehr ein, ist es schön.... muss ich es einnehmen weil ich es brauche, macht es mir einen riesen Druck, der mich immer wieder erdrückt....


    Ich sehe also klare Vorteile gegenüber dieses Vorgangs, die mir das Leben etwas erleichtern könnten. Es gibt dann aber wieder diese Momente, wo man z.B in einer Kneipe sitzt und zwei leute reden von Autos oder sonst von materialistischem und dann will ich es sofort wieder haben und sehe dann auf einmal wieder Wege, um mir das leisten zu können... habe ich es dann gekauft, kommt wieder die Wende und ich sehe wieder nur Nachteile durch den kauf... Es ist ein ewiger Kampf und das seit 5 Jahren schon... Dennoch habe ich Angst etwas zu verändern (Auto hab ich zwar keins aber einfach sonstiger Verzicht von Gegenstände oder Dienstleistungen die monatliche Zahlungen zur Folge haben,, weil ich befürchte dass die Wende wieder kommt und ich mich auf einmal wieder stark fühle und das Gefühl habe es wieder schaffen zu können und mir dann all das wieder anschaffen will.

    Scheint mir irgendwie eine riesen Störung zu sein, die hin und her geht und mich sehr sehr stark belastet. Der vernünftigste Weg wäre klar der Verzicht, das zurück schrauben des materialistischen, jedoch besteht die Gefahr, dass ich es schwer bereuen könnte und das es mir dann noch schlechter geht.... Kennt das jemand ? ich denke nicht das sonst noch einer auf so einer schrägen Schiene läuft wie ich, oder doch ??


    Mein Arzt hier meint, dass ich mich an Dingen festhalten will, bei denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das ich diese festhalte und deshalb nicht verlieren will... Ob genau das der Grund ist und nur das bezweifle ich irgendwie.....


    Das sind jetzt hier sehr persönliche Sachen die ich euch da einfach so raus schreibe, ich hoffe dass ihr mich nicht auslacht oder als Vollidiot abstempelt, denn das bin ich ganz sicher nicht.
    Geändert von Steve_one ( 1.03.2011 um 23:54 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Ich würde es einfach mal so interpretieren das du Zukunfsängste bzw Existensängste hast, weil sich ja plötzlich soviel ändern könnte. Das mag auch sein, denn das ist der Wandel des Lebens. Ich habe mich auch nicht gerne verschuldet und einen Kredit aufgenommen, denn auch ich weiß nicht was morgen ist. Aber ich denke nur an das Jetzt und an das was ich. Ich weiß was ich habe, ich weiß wer ich bin und vor allem was ich alles schaffen kann und schon geschafft habe.

    Der Mensch ist leider auf diese Materiellen Dinge angwiesen. Heute stärker als früher und der Wandel geht weiter. Ob nun ein Auto unbedingt sein muss, ich ihn mir leisten kann oder besser doch mit der Bahn fahre muss man abwägen uns ist Geschmackssache. Du isst doch auch täglich Lebensmittel.... diese bereitest du dir entweder im Backofen, aufm Herd oder in der Mikrowelle zu. Auch da kann man u nd könnte man theorerisch und praktisch auch abstriche machen indem man sich einfach auf die gute alte Pfanne verlässt. Nun es könnte ja aber sein das ich unbedingt in der Lage sein möchte mir eine 5-Min Teriene zuzubereiten oder einfach mal nen Curryking reinschieb weil es so schön paraktisch ist und ich hin und wieder das Bedürfniss und den Wunsch habe.

    Das heisst hier stellt sich gar nicht die Frage nach dem Ziel, sondern nach den Wünschen. Wenn du ein Auto haben magst, dann kauf dir ein. Überlege für dich warum du es tust, und wenn nur der Grund ist das du einfach eins haben willst zum anschauen. Das einzige was man eben beachten sollte ist die Tatsache das man sich es leisten kann, man einen Job hat und von SICH SELBST überzeugt ist, wenn der Job wegfallen sollte auch einen neuen zu finden.

    Hier spielen Ängste, Wünsche uns Selbstvertrauen eine große Rolle. Vertrauen in sich, aber auch in das Leben das vor einem liegt. Aber dafür sollte man erstmal seine Ziele definieren.... und auf dem Weg dahin darf man sich auch ruhig mal etwas gönnen und sich eine Pause von seinen Gedanken genehmigen.

    Halt dich ruhig an Dingen fest die schön waren, wenn es denn so ist wie dein Arzt sagt, oder setze dir selbst ein Ziel wie du dieses Gefühl wieder bekommst. Im Endeffekt geht es doch nur darum sich selbst glücklich zu machen... und das kann auch nur eine Person, nämlich Du

    Apfeltee

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Du hast recht, trotzdem hängt bei mir vieles zusammen. Ich steh total unter Druck, da ich im Moment wieder zuhause wohne und meine Eltern mich ständig unterdruck setzen das wenn ich nicht genau das mache, und drohen mich raus zu werfen. Zudem hätte ich mehr Geld zu Verfügung um sich spontan was zu gönnen, wenn ich abschied nehmen würde von gewissen materialistischen Sachen und Dienstleistungen.. Ich tuh alles um diese materiellen Sachen mir leisten zu können doch der Preis ist schon lägst viel zu hoch


    ... Der nutzen scheint zwar wichtig, ist aber trotzdem gegenüber der Pflicht doch klein. Wenn ich die Leistung beim arbeiten erbringen würde, so hätte ich dieses Disaster nicht. Ich bin jedoch ausschliesslich gescheitert und das schon seit 10 Jahren. Zuletzt wollte ich eine Ausbildung zum Koch machen und habe die drei Jahre plus 6 Monat Praktikum durch gemacht. In der Berufsschule war ich zwar immer Klassenbester, doch im Lehrbetrieb ging wirklich alles schief, voralem kordination, konzentrationsschwäche, starke nervosität und Blackouts, Im Team funktionierte es bei einem Betrieb relativ gut, doch als ich intern gewechselt hatte, hatte ich im Team selbst nur Theater in Form der klaren Ausgrenzung und mobbing... Ich fing an die Leute zu ignorieren (nicht mehr in die Augen schauen, nur noch nein oder ja sagen) da reden garnichts brachte. Auch der Cheff war immer sauer auf mich und brüllte nur noch rum... Der Dank für das durchbeissen der Ausbildung bekam ich dann letzten Sommer als ich an der praktischen Prüfung durchgefallen bin,

    Ich muss da hinzu fügen, dass ich sehr instabil im Leben stehe.... es stehen immer wieder unterbrechungen im Arbeitsleben an und dann fehlt viel Geld und man komt massiv ins schleudern, bekommt Angst und will sich unbedingt lösen von all diesen Zwängen die einen abhängig machen und einem unter Druck setzen(Materialistisches).


    Die Behandlung hier in der Klinik in der ich noch immer bin, ist nach 8 Wochen für mich nicht zufrieden stellend, auch das Ritalin greifft nicht richtig. Zwar kann ich mich besser verständiger, rede auch mal was, dass ich vorher nicht geredet hätte, lache spontan, bringe mal ein Spruch aber auf die Arbeitswelt konnte ich garnichts positives erkennen. Auch der Hyperfokus und Konzentration bei den Arbeitsschritten sind noch genau so wie vorher. Ich nehme LA r30 am morgen um 8 und ein LA r20 nach dem Mittagessen..... Der Oberarzt meinte, dass die Wirkung nicht klar erkennbar seih und das ein anderes Medikament nun helfen soll, dass kein Ritalin enthält...


    Nach 8 Wochen hier und den ganzen Jahre zuvor, sehe ich keine Möglichkeit mich zu integrieren. Mir wird empfohlen weitere Schritte ein zu leiten, das währe dann eine Verhaltenstherapie in Reinau,diesmal jedoch unbefristet, aber ich sehe denn Sinn nicht dieser weiteren Behandlung, da ich nicht verstehen kann, was genau ich danach wirklich davon habe... Ich stecke wirklich tief in this Shit und ganz früher war doch alles irgendwie noch ok, auch wenns schon als Kleinkind angefangen hat, mich liess vieles kalt und heute sehe ich alles und komme nicht mehr raus aus diesem Dreckhaufen.


    So fertig gejammert, man merkts wieder, der Steve scheint wieder Müde zu sein und jaaaaaaaaaa Bettahoi!!!!!!!!!

  8. #8
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Ich kann dir wirklich nur dazu raten eine Verhaltenstherapie zu machen. Ich habe selbst eine gemacht. 3 Jahre lang und ich habe gelernt mich zu strukturieren, auf meine Gefühle zu hören und zu deuten, Sorgen und Gedanken abzustellen. Ausserdem habe ich ein positiveres Gesamtbild der Menschheit bekommen und habe angefangen nicht immer alles schwarz zu sehen.

    Anfangs wusste ich auch nicht was denn sowas noch bringen soll. Ich war sehr skeptisch, wollte gar nicht hin. Doch irgendwie habe ich mich trotzdem zu den Sitzungen geschleppt und musste dann plötzlich nach einem Jahr feststellen welch extremen Fortschritte ich gemacht habe. Man brauch eben auch den Mut zur Veränderung. Ich denke du willst doch einfach nur glücklich sein und dein Leben so leben wie du willst. Und dafür gibt es Mittel und Wege... aber fange am besten mal bei dir, deiner Einstellung an.

    Ich habe mir auch zuuuu gerne angeschaut was alles in meinem Leben schief gegangen ist. Hatte keine Freundin, keinen tollen Job ( sondern diese wurden ständig gewechselt ), war verschuldet, hatte keine Freunde., Glaub mir, ich war die ärmste Sau der Welt und nichts schien mir zu gelingen. Aber das ist falsch..................

    Wenn man sich auch mal die Dinge anschaut die man geschafft hat, dann ist das schon viel wert. Wenn man aufhört immer an seiner Person ( an sein Tun, Können, Wollen ) rummeckert.

    Was die anderen Leute betrifft, also Arbeitskollegen... da kann ich nur sagen das die selbst ihre eigenen Probleme haben und sich zuhause vielleicht stündlich ins Fäustchen weinen..... da sie aber irgendwie damit keine Energie erzeugen können denken sie sich.... hmmm... ich glaube ich mobbe mal den... NAME....

    Und ausserdem ist jammern auch mal erlaubt muss ja raus

    Alles Liebe

    Apfeltee

  9. #9
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Danke für deinen Beirag!


    Ich verstehe was du meinst.... Was für mich sehr schwierig ist: Die Tatsache, dass ich nicht die fähigkeit besitze die Leistung zu erbringen, die mir auch mein Leben ermöglicht das ich will. (gewisse Leistung und das Einkommen). Ich habe seit 10 jahre Arbeitsversuche am laufenden Band, die alle gescheitert sind, sowie auch diese Lehre in die ich mich so rein gehangen habe. Trotzdem scheint für mich eine Arbeitsstelle in der offenen Wirtschaft unmöglich zu sein, so sehen es ebenfalls die Psychologen, Ärzt e.t.c . Der einzige Weg der realistisch scheint wäre eine Teilzeitstelle im zusammenhang mit der IV. Leider hängt aber auch die Tatsache mit dran, dass ich dann ein Einkomen auf Dauer haben werde, dass mir ein normales Leben ganz klar verwehrt.


    Zudem ist es kaum möglich über die Iv im laufe der zeit sich hoch zu schaffen um mehr zu verdienen. Es sind nur symbolische Beträge die in gewissen Positionen anrezen sollen. Ein anständiges Leben, eine flexible Mobilität oder gar eine Familie ist somit UNMÖGLICH ! Ausser man lässt sich auf die Armut ein und rechnet mit überschuldung und weiterem Chaos...


    Ich sage nicht das ich nichts kann, so ist es nicht, aber meine Stärke werde ich kaum im Berufsleben ausüben können.


    Es sind die knallharten Fakten von jahrelanger Beobachtung, die diese Texte zum Ausdruck bringen. Es ist die eiskalte REALITÄT !

    Mein Umfeld schnallt garnichts, auch mein Bruder der mit 23 jahren schon eine eigene Bankfiliale hat, nebenbei noch Studiert und auch sonst noch vieles nebenbei macht, sieht meine Situation sehr locker... Es ist der Ruck der ich mir geben soll, er fantasiert von einem Job den es sicherloch gebensoll für mich, denn ich machen kann, der mir auch gewisses Einkommen bringen soll e.t.c es ist die wundervolle Theorie, ein schöner Traum, das fantasieren der Hoffnung, aber es um zu setzen scheint unmöglich. Es ist für mich auch sehr schwierig an etwas zu glauben, dass ich noch nie so oder ähnlich erleben durfte.

    Es waren nur schlechte Erfahrungen die ich im Zusammenhang mit der Arbeitswelt machen durfte... und zwar sehr sehr schlimme Erfahrungen... Wie soll ich Hoffnung finden ?

    Und wie soll ich an etwas glauben, an einen Weg glauben, der wunderbar wäre, obwohl ich genau aus meiner blutigen Erfahrungen in der Vergangenheit weiss, dass es nicht möglich ist?

    Alle treiben mich an, wollen mir helfen, klar finde ich mega lieb, nur sieht mein Umfeld nicht wie ich tatsächlich bin.

    Auch mein dazumaligen Lehrmeister (der oberste Boss einer Restaurantkette) glaubte ganz fest an mich, da er sah, dass ich mich immer so richtig in die arbeit stürzte und mir sehr viel Mühe gegeben habe... Er war immer auf meiner Seite und glaubte an mich... Er nahm sich viel Zeit und kam extra in die Küche um mit mir zu kochen, alles durch zu gehen, alles zu festigen damit ich die Prüfung bestehen könne... Leider war es mir nicht möglich mit ihm an das Lernziel zu kommen. Eines Tages sassen wir in der Zimmerstunde druassen beim Kräutergarten am Tisch und er schaute mich an und sagte mir: "Ich merke dass du alles gibst, du willst diese Lehre beenden, du kämpfst sehr hart, aber ich weiss nicht wieso wir es nicht geschaft haben, du hast irgend einen Knoten der dich daran hindert... ich weiss nicht was du hast"..... Es war sehr traurig von mir, denn ich kämpfte wie ein Stier in diesen drei jahren und bin an meine Grenzen und darüber hinaus geschossen, nur um zu gewinnen, um entlich eine Berufslehre absolviert zu haben....

    Ich kann von mir sagen, dass ich wirklich alles gegeben habe, alles was ich hatte um diese Ausbildung zu machen... jetzt sitze ich hier in der Psychiatrie schon länger und trotz àrzte, Psychologen, etlichen Therapien, sehe ich keine Zukunft, es ist unnmöglich für mich einen Sinn zu finden, der mir die nötige Kraft geben soll...

    Das einzige was ich als möglich errachte ist der alternative Weg, sich zu lösen von allem, sich zu lösen und dennoch mit machen ohne sich zu binden... Das Geld nicht so stark brauchen zu müssen und sich damit auch nicht weiter unter Druck setzen zu lassen. Weniger brauchen zu müssen um die Leistung nicht unter Druck leisten zu müssen, um vieleicht einfach Distanz zu gewinnen von diesem Druck...


    Ich fühle mich sehr allein mit dieser Geschichte, auch über Google finde ich keine Hilfe, meine Psychologen und Ärzte haben Wasser in den Augen, weil sie selbst spüren wie schwer das für mich sein muss, sie scheinen mir micht helfen zu können... Und ich ?? Ich werde jetzt wohl als Faul oder Feige abgestuft... klar das könnte man so sehen... entspricht aber nicht der Wahrheit...

    Ich rebelliere seit einigen Tagen wieder extrem, wehre mich gegen gewisse Therapien, schlafe wieder nur und kann mich nicht sammeln, es ist Terror im Kopf und es hört einfach nicht mehr auf.. Es ist kein Gefühl, es sind harte Fakten die da sprechen, es sind schwarze Zahlen auf weissem Papier, es sind Erfahrungswerte die ich zwangsläufig über diese vielen Jahren sammeln musste, die mir zeigen, dass es keine Zukunft gibt, zumindest keine die mich normal leben lässt...


    Sorry Leute, das belastet sicherlich jeden Leser was ich hier schreibe...

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 137

    AW: Der alternative Weg ans Ziel

    Hi Steve_one,

    ich glaube kaum, dass dich jemand mit gutem Gewissen faul oder feige nennen kann!

    Du hast doch sicher auch schon mal darüber nach gedacht etwas Distanz zu gewinnen:
    Gibt es vielleicht einen alten Freund/eine alte Freundin , der/die nicht mehr in deiner Umgebung wohnt und wo du mal vorbei schauen könntest?
    Oder käme für dich möglicherweise etwas im Ausland in Frage? Zum Beispiel etwas wie Work&Travel?

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