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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Selbstgespräche

    Moin MoC,

    Ich glaube das wir beide sehr änlich sind, mitm lesen ist es genau so wie du es beschrieben hast. Ich verstehe auch besser dinge die ich sehe.
    Ich weis nich was du vom beruf bist , Mathematiker ? ich bin elektroniker und dinge fallen mir bei meinen studium leicheter wenn ich sie sehe.

    Was nimst du für medikamente und wofür sind sie?
    Hast du in dir auch so ne art unruhe? (nicht in ruhe sitzen,...)

    Hatte früher große schlaf probleme, ein bekannte von mir hatte ist Psychologe und er hat mir damals geraten zB beim spazieren langsam zu laufen um von der art ruhiger zu werden.
    Kennt das jemand von euch und hat es was gebracht?

    lg mt1988

  2. #32
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: Selbstgespräche

    @ mt1988


    ne mathematiker bin ich nicht vom beruf, ich bin Energie- und Gebäudeelektroniker und fange nächsten sommer auch ein Studium im bereich der Elektrotechnik an.

    Momentan nehme Ich Methylphenidat HEXAL 10mg.
    Sie wirken bei jeden anders, mich machen Sie schon etwas ruhiger, die innere unruhe hat sich ein wenig gelegt.Lange sitzen kann ich auch nicht auf einem Fleck, ich muss ständig meine Beinstellung wechseln, das hat sich aber auch schon ein wenig gebessert. Außerdem sollen sie einem helfen sich besser zu konzentrieren. Sie sollen aber auch im sozialen bereich helfen. Aber die betonung liegt auf helfen, es ist kein wundermittel auf das man sich stets verlassen soll, man muss auch selbst was dafür tun. Zur hilfe kann man sich einen Coach nehmen, entweder einen der das beruflich macht oder halt einen aus der familie, der dich ein wenig anstupst.


    In Bezug auf deine schlafstörung, die hatte ich früher auch, war echt krass, teilweise garnicht geschlafen oder nur sehr schlecht.
    Dann bin ich immer noch spazieren gegangen, wobei langsam gehen hätte bei mir nicht funktioniert, dafür wäre ich zu unruhig. Im schnell gehen fühle ich mich wohler.




    LG MoC

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Selbstgespräche

    das ist sehr interessant was du da grad erzählst(als wäre ich das selber)
    Was bei mir in der letzten zeit geholfen hat mit dem schlafen ist das ich jetzt ein regelmäsigen schlaf habe. Früher war ich nie vor 2h im Bett.
    Aber trozdem brauch immer noch min 15min im gegesatz zu meinen bruder ( der koph liegt nichmal aufm kissen schon schläf er)

    Was ich nioch fragen wollte wie stelt man überhaupt fest ob man ADHS hat

    gruß mt1988

  4. #34
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: Selbstgespräche

    @mt1988


    das recht schwierig und ist bei jedem anders. Bis ich darauf gekommen bin, nach einer jahrelangen hölle, sind auch schon einige jahre vergangen.
    Und ich sag mal so, je intelligenter du bist, desto schlimmer empfindest du das alles. Ich hab das alles immer sehr wahrgenommen und deshalb war es auch die hölle für mich. Nur die Frage was denn los sein mit einem, das ist das schwierigste überhaupt. Ich hab dann angefangen an meinem Intellekt zu zweifeln und mich ernsthaft gefragt ob ich dumm sei?????
    Aber seit wann kann sich ein dummer die frage stellen ob er dumm sein. Das widerspricht sich. Nur wenn es darin nicht liegt, woran dann??????
    Der Schlüssel ist gewesen, dass ein familienmitglied ebenfalls an ADS leidet und dadurch bestand auch die wahrscheinlichkeit, dass ich das auch haben könnte und dann habe ich einfach nen test gemacht und da war die antwort.
    Das klingt einfach, ist es aber nicht, wenn ich kein in der familie gehabt hätte mit dem bezug, dann wäre dass wahrscheinlich ganz anders gelaufen.
    Ich wäre dann zum Doc gegangen, aber ich glaube in bezug darauf wie viel ärzte es gibt, die sich mit der thematik ADHS im erwachsenenalter auskennen, wäre das wahrscheinlich ne odysee geworden.
    Insgesamt merkt man, dass man nen problem hat, aber der weg zur antwort kann lang und steinig sein.



    LG MoC

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Selbstgespräche

    Also Selbstgespräche helfen mir, mich zu "takten", damit ich eins nach dem anderen tun kann und mich nicht "verhedder". Während einem tausend Gedanken durch den Kopf
    gehen, kann man ja kaum von allen Seiten auf sich selber einreden. In der Kaufhalle ist es manchmal blöd, weil die andern denken könnten, man spinnt. Aber mit dem Handy vorm Regal stehen find ich auch nicht viel besser. Meine Tante hat mit Selbstgesprächen angefangen, nachdem ihr Mann gestorben ist - einfach weil sie einsam war. Unser Nachbar aber hat sich ständig mit irgendwelchen Leuten gestritten, die gar nicht da waren. Er hat dann auch die Antworten der Leute selber gegeben. Man hat ihn wegen Schizophrenie behandelt, seitdem ist es besser. Diese Woche stand im Schalter unserer Sparkasse eine alte Frau, die laut und ausführlich ihre Kontoauszüge mit sich selber ausdiskutierte.
    Ist im Schalterraum etwas ungewöhnlich, aber mit 94 Jahren auch wieder o.k..

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Selbstgespräche

    Abgelenkt, wie ich mich habe, springe ich - ohne die ganzen 13 Seiten durchzulesen - auf "Selbstgespräche" an. Ich habe mich einmal bei einer Autofahrt erlebt. Autofahren, besonders schnell, entspannt mich ungemein, und es gibt nur vier Gelegenheiten, bei denen ich meinen Gedanken freien Lauf zugestehe: beim Bügeln, beim Kartoffelschälen, beim Saugen und beim Autofahren (so lange ich allein im Auto sitze). Bei dieser Autofahrt führte ich einen inneren Dialog mit meinem Bruder und sang gleichzeitig in Gedanken zweistimmig mit mir selber, während ich auf der Autobahn mit 170 die Spuren wechselte. Die Neigung zu Selbstgesprächen hat mit zunehmender Wirkung der Medis abgenommen. Teilweise bedauere ich das, denn manchmal braucht man, wie Gandalf sagt, einen intelligenten Gesprächspartner... An die Stelle der Selbstgespräche ist immer mehr das Schreiben am PC getreten (auch dafür fand ich heute Morgen im Bad eine Erklärung: nichts strukturiert mich so, wie das TIPPEN; mit der Hand geschriebene Sachen sind bei näherer Betrachtung Mist, und Sprechen bringt's erst recht nicht, da kommt nur Wirrwarr 'raus). So. Es ist schon nach 11, ich wollte um 11 mit dem Schreiben aufhören. Also macht es gut bis morgen!
    Eure olle Gewitterhexe

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