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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    Kurzes update von mir

    Liebes Forum, ich bin noch nicht diagnostiziert, hab aber so meinen Verdacht auf ADS, die ruhige Version. Ich bin 41, männlich und trocken lebender Alkoholiker.
    Seitdem ich hier auf dem Forum bin mache ich mir Gedanken wo ADS(?) meinen Alltag beeinträchtigt. Vor allem auch meine Beziehungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit.


    Es wäre schon schön wenn ich mich längern konzentrieren könnte. Momentan probiere ich das Alte Testament zu lesen und kann nur wenig lesen. Ich könnte viel lesen, nehm dann aber nichts auf.
    Ich kann auch nur das lesen was mich interessiert, was anderes fällt mir total schwer. Also was für die Arbeit zu lesen ist echt hart.

    Vor allem fällt mir auf, das wenn ich Tassen abwasche, ist das okay. Zwischendurch brauch ich aber viel Pausen, Teetrinken, Musik, TV. Ablenkung. Wenn ich dann aber Teller spülen muss, weil es wieder andere Abläufe und Bewegungen sind ist das schon ne Überwindung. Vor allem erstmal sich auch dafür zu entscheiden, was mach ich zuerst, wann, wie, wo?
    Bei der Arbeit ähnlich, ich mache impulsiv Sachen und denke hoffentlich ist das okay was ich mach, es sind regelrecht kleine Blackouts. Hab auch noch einen stressigen Job als Flubgebleiter.
    In meiner Beziehung bin ich oft gelangweilt; wäre lieber allein in einem Cafe und würde über das Leben nachdenken, als tatsächlich mit mehreren Leuten zusammen; ich find das nämlich wahnsinnig anstrengend.

    Gestern im AA Meeting habe ich sowas anklingen lassen von wegen ADS, die waren eher baff. Du bist doch normal, ich sollte mal aus mir rausgehen, feiern. Klar, das ist auch eine Lösung, aber halt nur eine kurzfristige. Mal Druck ablassen, aber das ist nicht nachhaltig und hat keine Tiefe, Halligalli habe ich jahrelang gemacht.

    Vielleicht ist es ja auch nur Gewöhnung ans Aufräumen, aber irgendwie glaub ich das nicht.
    Es gibt ein buch, hab ich irgendwo rumfliegen, das im aufräumen bin ich königin heisst. Die Autorin meint, messitum habe immer mit ads zu tun.

    Angst habe ich davor das ich als Süchtiger sozusagen wieder meine Droge mjit dem Medikament suchen könnte. Da habe ich superangst vor. Weil ich ja dabei bin ehrliche Beziehungen zu suchen ohne Suchtmittel. eine Beziehung zu Gott und mir selbst, ohne Suchtmittel.

    Was mich auch nervt ist die fehlende Impulskontrolle. Kaufrausch. Wohl fühl ich mich tatsächlich nur beim spazierengehen oder zu Hause. Im Leben draußen wird es chaotisch. Da ärger ich mich über andere, über mich selbst, kriege Druck.

    Meine Diagnosen bisher sind: Alkoholismus und Borderline(vor 13 Jahren diagnostiziert) und chronische Depression vor kurzem.
    Ich bin dabei einen Arzt zu suchen der das nochmal neu evaluiert, wegen meiner vielen Schwierigkeiten.

    Was meint ihr denn zu meiner Darstellung meines Lebens? Ich finde mein Leben halt einfach nur anstrengend, trotz Urlaub. Grenzen ziehen ist auch nicht leicht für mich.

    Wie geht es nun weiter? Ich werde mich weiter informieren mit hilfe von euch wenn möglich und halte euch auf dem laufenden. Wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir von euch berichten würdet, ob meine Probleme mit euren vergleichbar sind. Was ist mir mir los??????????????????????????

    Ich denke ein Arzttermin muss sein, vor Medikation habe ich aber ne Riesenangst.

    Gruss, bobby

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Kurzes update von mir

    Nochmal eben ich; dann will ich die Liste der Symptome komplettieren. Vieles steht ja auch in meiner Vorstellung. Nun gut: ich rede ab und an ziemlich schnell. Früher haben die Leute gelacht wenn ich sprach. Heute ist es etwas besser geworden und bei einem 41jährigen wird auch nicht mehr gelacht über sowas.
    Oft sind meine Gedanken inkongruent und nicht stringent. Wenn ich was sage unter Kollgen wundern die sich oft und sagen dann was von Gedankensprüngen oder Missverstehn was ich sage, oder schütteln den Kopf. Furchtbar.
    Ich treff mittlerweile nur noch Leute von meiner Selbsthilfegruppe mit dem Alkohol, oder Christen. Die fangen das ab. Aber mit den Normalos, schwierig.

    Das wird mir beim Schreiben eben alles klar, warum ich was mache. Ich bin jemand der viel liest, aber nichts zu sagen hat, da nicht viel hängen bleibt. Vielleicht kann ich jetzt nochmal mit euch mein Leben ändern. Manchmal müsste ich mir auch mehr zutrauen.

    Lieben Gruss, euer bobby

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