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Diskutiere im Thema Wie habt Ihr die Schule erlebt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Achterbahn schreibt:
    Meine 14 jaehrige Schulzeit war ein einziges Disaster. Ich habe 70% der Zeit mit Tagtraeumen verbracht und mich meistens ausgegrenzt gefuehlt ob ich es wirklich war oder nicht. Meine Noten waren in der Grundschule gut im Gymnasium schlecht, ich habe mich nur so durchgemogelt. Lange nach dem Abi habe ich noch Spickzettel in Hosenaufschlaegen und Westentaschen gefunden :-D


    Das mit den Spickzetteln kenne ich. Mein Lieblingsversteck war das Taschentuch. Bei Gefahr einfach reinschnäuben, dann will kein Lehrer mehr reinschauen.



    wup

  2. #62
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Ich habe nur einen Satz in Erinnerung und der begleitete mich Schuljahr für Schuljahr...

    "Sie könnte mehr, wenn sie wolte!"

    Meine Eltern nahmen das sehr ernst und ich musste pauken, pauken und nochmals pauken. Leider stellte sich nicht der Erfolg ein den meine Eltern sich erwartet hatten. Streit, Druck und Stress war an der Tagesordnung.

    Außerdem war die Schule selbst ein absoluter Horrortripp. Ständig wurde ich gehänselt. Hatte kaum Freunde und war auch noch gestraft mit meiner Mutter die mich in Birkenstockschuhen und Latzhosen in die Schule schickte. Das machte es nicht wirklich leichter.

    Nun, es kam wie es kommen musste, ich blockierte innerlich total und fing mit 14 das Rauchen und Trinken an.

    Bähh, eine schreckliche Zeit...

    Übrigens, heute Trinke ich nicht mehr und ich habe einen super tollen Job

  3. #63
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Hallo,

    für mich war die Schulzeit die Hölle. In der Grundschule noch nicht, aber als ich ins Gymnasium wechselte, zeigte sich, dass es mir nicht einmal gelang, wichtige Grundlagen vor allem in der Mathematik, zu erarbeiten und verlor so immer mehr den Anschluss und musste die Schule mit der 10.Klasse verlassen, bis dahin fehlte es überall.
    Obendrein waren die Eltern ziemlich ehrgeizig und ich konnte sie nur enttäuschen, was ich mit Grausamkeiten und Demütigungen bezahlen musste. Meine Schulzeit fällt in die Zeit zwischen 1967 und 1979, da war es durchaus an der Tagesordnung, dass Kinder verprügelt und mißhandelt wurden.
    Es ging mir auch oft so, dass ich in der Schule und auch später das Gefühl hatte, weit weg von all dem zu sein, es schien mir nicht real, was ich erlebte, ich hatte mich irgendwie weggeträumt.
    Nicht dass ich zu dumm gewesen wäre, erst vor einigen Jahren habe ich noch ein Psychologie- und Psychiatriestudium erfolgreich abgeschlossen, natürlich auf Umwegen und ohne Abitur. Das ging, weil es mich einfach nur so brennend interessierte, dass ich mich sogar darauf konzentrieren konnte, wie mir das gelang...keine Ahnung!
    Schön war sie jedenfalls nicht, meine Schulzeit.

    lg
    webheiner

  4. #64
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    die schule war nicht so toll. kriekelige schrift, sachen bleiben nicht im kopf hängen und wenn man 9 jahre in einer klasse bleibt mit dem größten teil der mitschüler kannst du dich anstrengen wie du willst du wirst immer wieder als die kann das eh nicht hingestellt.es ist auch für die lehrer nicht so leicht mit uns umzu gehen bei 35 schülern! unsere kinder sind alle drei auf die igs gegangen und das hätte ich mir für mich gewünscht. das hat mir auch viel geholfen. ich habe es zur elternschulspecherin geschafft! mit viel sympatie von den eltern, lehre und auch von den kids das ging runter wie öl und du hast das gefühl ja das kann ich!!!!
    eure beate

  5. #65
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Ich beneide euch ein wenig -----ihr wießt wenigstens etwas aus eurer schulzeit auch wenns nicht rosige erinnerungen sind oder erinnert ihr euch auch an schöne schulerlebnisse .-klassen fahrten oä.
    ereignisse krieg ich kaum noch zusammen und wie es in der schule lerntechnisch etc. war habe ich kaum erinnerungen lehre genauso
    war s bestimmt nich so schlimm oder erinnerungswert das mein hirn meinte die erinnerung müssen gespeichert werden - weiß nur meine Gefühle - bauchschmerzen ,unsicherneit ,angst, sich nix trauen , auf der leitung stehen auch toll wenigstens was wa

  6. #66
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Oh, die Schulzeit. Was für ein Thema.
    Na, dann will ich euch mal von meinen Erfahrungen berichten.
    Ich habe erst vor kurzem wieder einmal meine Zeugnisse aus den letzten Jahren durchgeschaut. Was man da nicht alles findet.
    In der 1. Klasse ging es schon los. Ich hatte zwar immer guten Kontakt zu meinen Mitschülern, doch schon hier hieß es, dass ich bei allen manuellen Tätigkeiten häufig vor mt hinträumte, zu langsam war und wenig zielorientiert, jedoch eine eifrige Mitarbeit hatte.
    Im Lauf des Jahres jedoch habe ich mich an die schulischen Gepflogenheiten gewöhnt und diese sogar mit gewissem Ehrgeiz erledigt, jedoch gegen Ende des Schuljahres müde und erschöpft wirkte. In der 2. Klasse dann, war ich immer noch sehr verträumt und benötigte Führung bei alltäglichen Dingen und konnte nur so den Schulvormittag bewältigen. In der 3. Klasse dann, hieß es dann schon, dass ich bizweilen mit guter Mitarvbeit erfreute, oft jedoch die nötige Konzentration fehlte und ich beim selbstständigen Arbeiten häufig überdurchschnittlich viel Zeit benötigte. Das Jahreszeugnis der 4. Klasse bescheinigte mir dann das ich zwar zügiger arbeitete, jedoch das nötige Durchhaltevermögen fehlte.
    Daraufhin ging es für mich erst einmal auf die Hauptschule, wo es in der 5. Klasse hieß, dass ich mich interessiert am Unterricht beteiligte, jedoch häufig Hausaufgaben oder Schulsachen vergaß und Probleme hatte mich zu konzentrieren.
    Die 6. Klasse bescheinigte mir dann, dass mein häuslicher Fleiß zu gering sei. (Haha, dass ich stundenlang lernte und trotzdem am nächsten Tag nichts konnte, sah die Lehrerin natülich nicht, aber woher sollte sie es auch wissen. Außerdem glaubt einem das ja sowieso niemand.)
    Trotzdem schaffte ich den Übertritt in die 7. Klasse Realschule, wo es dann hieß, ich sei aufgeschlossen und vielseitig interessiert und bemühe mich den schulischen Anforderungen gerecht zu werden. In der 8. Klasse war zum Halbjahr dann das vorrücken gefährdet, jedoch schaffte ich es und das Jahreszeugnis sagte dann, dass ich gut mitarbeitete und Konzentration und Ausdauer zeigte.
    In der 9. Klasse scheiterte ich dann und musste diese wiederholen, obwohl es auch hier hieß, ich arbeitete gut mit und zeige Konzentration und Ausdauer. Im Wiederholungsjahr, kam ich dann geradeso durch.
    Mein Abschlusszeugnis der 10. Klasse war dann notentechnisch nicht allzu prickelnd, aber ich hatte den Realschulabschluss geschafft. Und die Beurteilung lautete: "Die Schülerin arbeitete im Unterricht ausdauernd und konzentriert mit. Ständige Arbeitsbereitschaft und Leistungswille zeichneten sie aus. ..." Die Bemerkung freut mich heute noch und ich bin sehr glücklich, die Mittlere Reife überhaupt bestanden zu haben.
    Die beiden ersten Jahre meiner Ausbildung schaffte ich mit einem Notendurchschnitt von 3,1 und 3,0, worüber ich sehr glücklich bin.
    Im Moment stehe ich auf 3,5, was mich nicht sehr glücklich stimmt, da darin auch sehr schlechte Noten zu verzeichnen sind. Aktuell habe ich ein rießiges Problem, da ich in Medizinsoziologie auf 4,5 stehe und in Bio auf 6,0, weil ich die Kurzarbeit total verhauen habe. Eine Note steht jetzt noch aus, in Bio und ich bin total aufgeregt, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Ich habe jetzt 2 Wochen frei und dann noch 1 Woche Schule, bis es mit dem Staatsexamen losgeht und weiß jetzt im Grunde gar nicht, ob ich mit dem aktuellen Stand der Noten überhaupt zugelassen werde. Den Notendurchschnitt von 4,5 in Medizinsoziologie habe ich jetzt seit gestern und die Lehrerin meinte, sie kann mir nicht sagen, was sie mir gibt, das entscheidet die Notenkonferenz. Bin natürlich jetzt total am Ende, weil ich nicht weiß, ob ich überhaupt zum Examen zugelassen werde. Da mein Schulleiter (Gott - sei - Dank ein sehr netter Lehrer, der auch viel Verständnis zeigt) gestern Nachmittag nicht mehr in der Schule war, werde ich ihn am Dienstag anrufen und fragen, was ich jetzt tun kann. Denn ich habe zwar noch das Examen, jedoch gibt es ein Examenszeugnis und ein Jahresfortgangszeugnis und ich weiß nicht, ob ich den Jahresfortgang jetzt geschafft habe und überhaupt zum Examen zugelassen werde.
    Shirin, die im Moment ziemlich am Ende ist.

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