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Diskutiere im Thema Wie habt Ihr die Schule erlebt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Huhu....
    ....meine Schulzeit war zum größten teil die absolute Hölle.
    Eigentlich war ich zum zeitpunkt, an dem ich eingeschult werden sollte, noch gar nicht reif für die schule, musste aber auf grund meines alters.
    Ich glaub ich war der dümmste in der ganzen klasse. Freunde hatte ich so gut wie gar keine außer vllt einen oder zwei. Mit den hing ich dann auch die ganze zeit herum.
    Ansonsten wurde ich eigentlich zum größten teil ausgegrenzt und geärgert. Selbstbewusstsein hatte ich zum dem zeitpunkt schon nicht und hat sich bis heute nix dran geändert.
    Naja auf grund meiner schlechten, sehr schlechten leistungen, bin ich natürlich sitzen geblieben. Ich weiß gar nicht wo ich so schlecht war, aber in mathe war ich eine totale niete, was komischer weise heute nicht der fall ist. Naja verstanden habe ich das bis heute nicht. Heute ist mathe meine stärke. Naja jedenfalls sind wir dann wieder umgezogen, meine mutter hatte bis dato schon wieder nen anderen partner.
    Ich musste dann die schule wechseln und den bis dahin besten freund hatte ich dadurch verloren, ich war ja von meiner scheiß mutter abhängig. so kam ich in eine andere schule und wieder neue leute, zum kotzen. Aber heute bereue ich nix, was man allerdings damals nicht wissen konnte. Dort habe ich mein heute besten freund kennen gelernt. Gut dort habe ich dann auch meine erste klasse geschafft. natürlich mussten wir wieder umziehen, also wieder ne andere schule und wieder neue leute, allerdings besserte sich meine lage. Geärgert wurde ich nicht mehr und ich ging dort wesentlich lieber hin. Hatte auch mehrere freunde. Ein glück habe ich dort die schule zu ende gemacht. Aber es kamen auch andere schwere probleme mit hinzu. Ich war nie der beste war eigentlich immer schlecht, außer im allgemeinwissen. Zu hause hab ich immer nur zu hören bekommen: "Aus dir wird nix"!! Das war so der typische spruch von meiner mutter. Aber meine eigentlich problemem hatte sie nicht erkannt, wie auch??? wenn man nicht zum elternabend geht.
    Und dann kam noch hinzu dass ich mit 8 oder 9 jahren den plan geschmiedet habe zu studieren, ich wollte ärchiologe werden, na jedenfalls was hohes, deswegen war ich immer viel am lesen. Des bezüglich musste ich mir das dann auch immer anhören ,dass ich das nicht schaffen werde.
    Meine störung hat sie nicht interessiert, hätte sie mal machen sollen, denn dafür könnte ich sie heute noch bestrafen. Ich fing so langsam an ausgereifte störungen zu entwickeln wie zucken und geräusche von mir zu geben, quasi zwänge, die ich nicht unterbinden konnte, welche bis zur 8ten klasse mit blutigen händen endete. heute habe ich die immer noch, doch hab ich gelernt, was bleib mir auch anderes übrig ???, damit um zugehen ich lasse sie nicht mehr nach aussen, zumindestens geringfügig. Meine lehrerin hatte mich darauf angesprochen und es ist mir ein rätsel wie das unentdeckt bleiben konnte???naja ich bin dann auf ne hauptschule gekommen. eigentlich wollte ich auf ne realschuel, weil alle anderen da auch hin gekommen sind. Allerdings wollte mein mutter das nicht.Allerdings wusste ich dass alle die auf die realschule gekommen sind, ne hauptschulempfehlung hatten und einige wieder runter kommen werden. da hab ich mir gedacht, dann lieber auf ne hauptschule gehen, als ein jahr auf ner realschule und nix kapieren, davon habe ich dann auch nix. Naja so kam es dann auch, viele kamen wieder runter von der realschule. Ich war nur son mitteltyp, gut war ich nicht wirklich, in mathe habe ich nur schleppend begriffen, bin aber ganz gut durch gekommen. aber meine mutter hatte natürlcih nix besseres zu tun als zu mekkern: "Aus dir wird nix!!!". Den scheiß musste ich mir bis zur 8ten klasse anhören. Aber dann der knaller, der mir bis heute nicht erklärbar ist. In der 9ten klasse ging ich voll auf. Ich war der reine 1ser kandidat. Mathe ne 1 usw.Außer physik hatte mich gar nicht interessiert, einsen habe ich trotzdem geschrieben. Sonst habe ich den kasper gespielt.. Selbstbewusst sein hatte ich bis dahin aber immer noch nicht entwickelt. Geärgert wurde ich auch dort wieder bis zur 8ten klasse, von solchen idioten. Verstanden habe ich das nie und ging dementsprechend nicht gerne zur schule.
    Hab dann angefangen zu kiffen, da ich aber nen sehr vernünftiger mensch war, hab ich das nie übertrieben aber gerne gemacht, meine noten wurden dadurch nicht beeinflusst.
    Nagut meine matheabschlussklausur hab ich ein wenig versemmelt, weil ich im unterricht bekifft war. Aber halb so wild. Naja so langsam mussten wir uns für ein weg entscheiden, entweder auf ne weiterführende schule oder halt lehre. Ich hab mich dann für ne lehre entschieden. Unter einfluss meiner mutter natürlich. Mein abschluss habe ich mitn dreckigen schnitt von 1,9 gemacht obwohl mehr drin war, aber egal. Bis dahin war noch alles gut. Meine mutter hatte bis dato schon wieder nen anderen magger. Die hatte so einige, sogar meine vater durfte wieder unser reich betreten. Für mich ein durcheinander gewesen und dann kam da noch meine schwester. Naja mit ihren neuen hatten die dann nen haus gebaut. natürlich ging es nur nach ihrer nase, also musste ich mitziehen, sollte sogar noch die schule für ein halbes jahr wechseln, wo gegen ich mich gewehrt habe.
    naja hab dann meine lehre zum elektriker angefangen. wollte ich garnicht werden, aber habe dann schnell gemerkt dass mir das wohl liegt, ich war immer besser als meine lehrlingkollegen und die waren schon 2 jahre weiter als ich. Ich hatte ein strengen meister aber nen guten, nur schade dass der gehen musste weil die firma pleite ging. Bis zu diesem zeitpunkt war die welt noch in ordnung. Aber dann ging es los. Meine probleme wurden mir immer sehr bewusst, deswegen war die lehrer die absolute hölle, das ist echt schlimm wenn man ständig an seinem interllekt zweifelt. Bis auf die schule, die war langweilig hatte defizite, die ich schnell beseitigt hatte, war immer gut und das ohne was zu tun.Die faulheit hat sich ausgezahlt. hab mein realschulabschluss mit 2.3 gemacht. Meine prüfung habe ich mühelos mit 3 abgeschlossen, wäre mehr gegangen,aber das war mir egal. Ich wollte ja studieren und habe mich wärend meiner lehre mit höheren mathematik beschäftigt und mir viele dinge selbst begebracht. weil ich mir dachte könntest ja gebrauchen. habe dann schnell den weg zu abendgymnasium eingeschlagen um schnell wie möglich weiter zu kommen. Bin während meiner ganzen arbeit noch ganz gut gefahren mit meinen noten. Aber dann wurden die ganzen probleme immer heftiger, meine defizite und leistungen haben mich schwer angeschlagen, von selbstbewusstsein keine spur.
    Und dann bekam ich meine ADS diagnose, also meine probleme haben einen namen???
    Trotz des steinigen weges habe ich den weg nie bereut, ich bin zum teil sehr froh dass ich diesen weg gegangen bin. Ich dadurch mein weg gefunden und meine wahre identität gefunden, nagut zum teil nur, den anderen rest suche ich noch. Aber kurz gesagt: MEINE SCHULZEIT WAR DIE REINSTE HÖLLE. Für meine schwester habe ich den weg frei gekämpft die hat alles was ich nie hatte. Die geht jetzt schon aufs gymnasium. Letztens endes hab ich mich ganz alleine durch die hölle gekämpft, von hilfe meiner eltern keine spur. Bald wird sich zeigen, ob sich das kämpfen gelohnt hat.



    LG MoC




    PS: Ein wenig lang geworden, sorry

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    purzel schreibt:


    ich hatte eine zettelwirtschaft.....alles durcheinander..von schöner schrift war nichts mehr zu sehen....alles nur schnell-schnell.....hingekrakelt....

    Das kenn ich, hatte auch seit der 8. Klasse keinen Ordner. Wenn ich dann mal zwischen Note 1 und 2 stand und ich nochmal zur Abstufung meinen Ordner vorweisen sollte, haha, da wars das dann.
    Selbst, wenn ich noch schnell etwas abgeschrieben hatte, konnte das dann eh keiner mehr lesen.

    In der 11. hatten wir in physik mal ne Klausur, wo ich als einziger ne 2 hatte und alle anderen ne 5 oder 6.
    Die Klausur wurde wiederholt, ich ehielt dann nur ne 3, weil mir der Lehrer eine ganze Note wegen schlechtem Schriftbild abzog.

    So eine Frechheit. Der meinte, an der Uni würde man so etwas auch machen. Konnte ich mir nicht vorstellen. Bina ber überall immer ganz gut durchgekommen, bis auf diese Vorkommnisse. Aber versetzungsgefährdet war ich zum Glück niemals.

  3. #53
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Meine Ausbildung zum ADHS-Chaoten begann damit, dass man mich gewzungen hat, in den Kindergarten einzutreten; um noch bevor ich mich an das organisierte Ringelreihen gewöhnt hatte, mit meinen Altersgenossen in die Primarschule überzutreten obwohl ich damit lieber noch etwas gewartet hätte.

    Damals war ich ein Träumer. Nicht, dass ich nichts mitbekommen hätte von der Welt, aber es betraf mich nicht.

    Schule interessierte mich nicht und weil ich den Alltag nach Stundenplan hasste begann ich mir einzureden, Lehrer seien Menschen, die unfähig sich, sich unter Erwachsenen zurecht zu finden und darum dazu abkommandiert, sich ihr Leben lang um kleine dumme Kinder kümmern zu müssen.

    Die Lehrerinnen waren autoritär, ihr "nettes Getue" wirkte unecht. Sie fanden uns "schnucklich", das war das Letzte was wir sein wollten! Wir wurden bestraft und blossgestellt, wobei es uns selber nur darauf ankam, das Weinen zu unterdrücken.

    Von dem was ich in der Schule hätte lernen müssen, war ich überfordert, was aber keine Sorgen machte, weil ich dachte, das sei später sowieso unwichtig und für mich würden andere Regeln gelten.

    Es war eine tolle Zeit: Ein Rudel Kinder, das unbeschwert in den Tag hinein leben konnte. Aufgaben waren schnell erledigt, die guten Noten gab es ohne Anstrengung. Wir hatten genug Bewegung und konnten uns austoben. Wir zählten die Jahre, dann die Monate und schliesslich die Tage bis zum Eintritt in die 5. Klasse, wo ein Lehrer herrschte, der für seine Tobsuchtsanfälle und Terrormethoden gefürchtet war.

    Irgendwann wurden die Weichen gestellt und ich steckte im mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium, wo ich schnell grandios scheiterte. Mit viel Hilfe und über Umwege schaffte ich es dann doch, all die Abbrüche und Rauswürfe auszugleichen und ein Studium anzufangen das ich dann auf halbem Weg abbrach.

  4. #54
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Meine Ausbildung zum ADHS-Chaoten begann damit, dass man mich gewzungen hat, in den Kindergarten einzutreten; um noch bevor ich mich an das organisierte Ringelreihen gewöhnt hatte, mit meinen Altersgenossen in die Primarschule überzutreten obwohl ich damit lieber noch etwas gewartet hätte.

    Damals war ich ein Träumer. Nicht, dass ich nichts mitbekommen hätte von der Welt, aber es betraf mich nicht.

    Schule interessierte mich nicht und weil ich den Alltag nach Stundenplan hasste begann ich mir einzureden, Lehrer seien Menschen, die unfähig sich, sich unter Erwachsenen zurecht zu finden und darum dazu abkommandiert, sich ihr Leben lang um kleine dumme Kinder kümmern zu müssen.

    Die Lehrerinnen waren autoritär, ihr "nettes Getue" wirkte unecht. Sie fanden uns "schnucklich", das war das Letzte was wir sein wollten! Wir wurden bestraft und blossgestellt, wobei es uns selber nur darauf ankam, das Weinen zu unterdrücken.

    Von dem was ich in der Schule hätte lernen müssen, war ich überfordert, was aber keine Sorgen machte, weil ich dachte, das sei später sowieso unwichtig und für mich würden andere Regeln gelten.

    Es war eine tolle Zeit: Ein Rudel Kinder, das unbeschwert in den Tag hinein leben konnte. Aufgaben waren schnell erledigt, die guten Noten gab es ohne Anstrengung. Wir hatten genug Bewegung und konnten uns austoben. Wir zählten die Jahre, dann die Monate und schliesslich die Tage bis zum Eintritt in die 5. Klasse, wo ein Lehrer herrschte, der für seine Tobsuchtsanfälle und Terrormethoden gefürchtet war.

    Irgendwann wurden die Weichen gestellt und ich steckte im mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium, wo ich schnell grandios scheiterte. Mit viel Hilfe und über Umwege schaffte ich es dann doch, all die Abbrüche und Rauswürfe auszugleichen und ein Studium anzufangen das ich dann auf halbem Weg abbrach.

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    purzel schreibt:
    in der grundschule war ich sehr interessiert und bemüht.....ich hatte eine schöne schrift....zu bemerken wäre, ich bin linkshänder...meine mutter erzählte mir mal, dass sie gefragt wurde ob ich denn mit der linken hand schreiben sollte.....zum glück musste ich nicht umlernen....
    ich hatte richtig spass an der schule....
    aber....

    ab der 4. klasse wurde es schwierig...ich war nicht in der lage meine hefter ordentlich zu führen....habe manchmal tagelang die schnellhefter einer schulkameradin abgeschrieben..damit ich auch was anständiges vorzeigen konnte..

    ich hatte eine zettelwirtschaft.....alles durcheinander..von schöner schrift war nichts mehr zu sehen....alles nur schnell-schnell.....hingekrakelt....

    habe mich von schuljahr zu schuljahr gemogelt, die zensuren wurden immer schlechter.....hatte kein interesse mehr.

    aber eines wäre anzumerken.....ich konnte mich nie erinnern, wie es denn in der schule war....das hab ich wohl verdrängt.....so allmählich kommen aber einige erinnerungen wieder ....





    Kann ich eigentlich so übernehmen 1:1!!

  6. #56
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Sunshine schreibt:
    Verwirrend war die Schule nie für mich, eher so eine Art Armee Campg, bei dem man entweder sich an dir Regeln gehalten hat oder fertig gemacht wurde. Das schlimmste für mich war die Macht der Lehrer. Wenn dich einer nicht leiden konnte (und manchmal reichte da schon deine blosse Anwesenheit aus, um einem Lehrer dazu zu bringen, dich fertig zu machen) das ist man Spießruten gelaufen und die ganze Klasse hat mitgemacht. Ich bin ja in der ehemailgen DDR groß geworden, das alleine war schon Hölle, aber es ging auch immer darum, wie deine Eltern und vor allen Dingen was die waren.
    Hallo Sunshine!

    Ging mir genauso. Hab die Schule immer als Gefängnis begriffen, die meine Freiheit einschränkt. Bin auch ex-DDRler (zur Wende war ich 14), habe aber trotzdem mich gegen Autoritäten aufgelehnt. Konnte einfach nicht anders. Zum Appell zu spät, hab gequatscht wenn ich nicht sollte, ständig mit der Stabü-Lehrerin diskutiert usw. Ganz so streng waren meine Lehrer dann doch nicht. Im Gegenteil, ich hatte oft das Gefühl, daß sie uns nicht mehr im Griff hatten. Wir hatten aber auch einige Chaoten in unserer Schule. Wirklich extrem durchgeknallte Typen. Einer war dabei, der hat bei manchen Lehrern im Untericht immer in einem eigenartige Tonfall seinen eigenen Nachnahmen gerufen. Damals fand ichs komisch. Heute kann ich nur den Kopf schütteln.

    Insgesamt hab ich die Schule gehaßt.

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 534

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    denn reihe ich mich hier auch mal ein,

    An mein schulzeit vorallendingen die grundschule erinnere ich mich noch Kaum, war wie die viele hier eher der einzelgänger und eigenbrödler.
    Bis auf ein zwei Freunde mit dehnen ich mich regelmässig getroffen habe gabs keine freundschaften.

    Meine Lehrin bezeichnetet mich in ihren zeugnissen als träumer immer abwesend aber herzensgut

    Schwierigkeiten in der Grundschule waren hauptsächlich Mathematik und deutsch, wobei ich sport auch immer gehasst habe in der schulzeit vorallem leichtathletik waren mir ein graus.
    erinnere mich auch noch wie gestern an häckeln und stricken wo ich mich so oft wie möglich mit bauchschmerzen kopfschmerzen gedrückt habe
    Mir ist bis heute schleierhaft wiso dieses fach in der Grundschule in der 3 und 4 klasse bei uns unterichtet wurde.

    naja die Grundschule hab ich am ende denoch mit einer realschulempfehlung gemeistert und bin dann auf eine Gesamtschule gegangen.
    Dort wars eigentlich soweit OK wobei ich dort als Rebell galt mit 13 angefangen zu rauchen, und wer mir nicht passte bzw wer der meinung war mich hänseln zu müssen hat es den auch relativ schnell bereut.

    Lieblingsfächer dort waren unteranderem Biologie/natur und technik/politik und Englisch.

    in den anderen fächern bin ich meist irgendwie und unter Druck mit Nachhilfestd so durchgerutscht.

    sehr gut erinnere ich mich dort noch an meinen Mathelehrer in der 9 klasse.
    der sich Wirklich für mich interessiert hat und eine Seelenruhe an den tag legte wenn es darum ging mir etwas zu erklären und immer wieder wege fand mir dinge klar zu machen.
    Dafür bin ich ihm heute noch dankbar!
    Ohne ihn hätte ich vermutlich in mathe mit einer 5 dagestanden.

    Aber durch meine Eltern ermutig begann ich dann den weg ins leben nach einem mittelmässigen realschulabschluß, wobei ich mich heute noch frage ob ich nicht mein Abitur hätte schaffen können um mehr aus mir zu machen.

  8. #58
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Polarlicht schreibt:
    Aber durch meine Eltern ermutig begann ich dann den weg ins leben nach einem mittelmässigen realschulabschluß, wobei ich mich heute noch frage ob ich nicht mein Abitur hätte schaffen können um mehr aus mir zu machen.
    Ja, das was wäre wenn macht mir auch zu schaffen. Irgendwie fühl ich mich um Jahre betrogen. Aber was solls. Es gilt halt die noch vor uns liegenden Jahre sinnvoll zu nutzen.


    wup

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    mhm Schule,

    Vorgeschichte: kein Kindergarten, von Großeltern umerzogene Linkshänderin (ich durfte das böse Händchen nicht nehmen)

    so kam ich in die Grundschule: ich kannte niemanden (wie andere sich aus dem Kiga). Eigentlich freute ich mich auf die Schule. Ich dachte: Ja, lernen! Ich hatte ja so viele Fragen. Dass einzige was ich dann schnell lernte war: Fragen stellen ist nicht so angebracht! Zitat Zeugnis 1. Klasse: "Manchmal musste ihr Eifer im mündlichen Unterricht gebremst werden."

    Und ich wurde mit Schreiben gequält. Ich sollte "schön" schreiben. Hab ich ja (für mich gesehen), aber war wohl doch nicht so der Brüller! Wenn die Schrift einen Menschen ausmachen soll, so scheint es ja zu sein), dann war ich wohl schon zu damaliger Zeit ein schlechter Mensch.

    Sorgfalt? Ordung? waren in der 1. Klasse schon Thema, wie auch mein Zeugnis aussagt!

    Dann der für mich GAU: ich durfte nicht aufs Gymnasium, weil ich ja so zappelig bin!
    Super, ich wollte Latein haben und Medizin studieren, damals schon!

    Fazit Grundschule: ich hatte nach der 1. Klasse schon kein Bock mehr und erlernte damals schon "die hohe Kunst der Schauspielerei".

    Gut, also dann die Realschule:

    die Eckpunkte (alles andere würde den Rahmen sprengen):
    - war nie wirklich gut in der Schule (eher Mittelmaß)

    -Unterricht war öde, war oft woanders oder habe vor Langeweile Kacheln gezählt, wie viele Schüler was von welcher Farbe anhatten usw.

    -am liebsten waren mit Klassenarbeiten, da hatte ich meine Ruhe und brauchte nicht zuhören und war meist mit die erste die fertig war
    .
    -nach außen hin hatte ich eine große "Klappe" (durch die "Spauspielkunst" sohl eher nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung), war auch Klassensprecherin

    -Lieblingsfächer: Englisch, Französisch, Grammatik, Diktat anfangs auch Mathe (bis Geometrie kam und ich zeichnen sollte), eigentlich auch Kunst, aber die hat man mir mit gegenständlichen Zeichnen/Malen vermiest.

    -ich habe eigentlich nie gelernt zu lernen oder es verweigert, wenn mir die "Nase" des Lehrers nicht passte. Heute dumm, aber es war so. Ich konnte nicht anders!

    Fazit Realschule:
    -ich machte mit Hängen und Würgen meinen Q-Vermerk in der Nachprüfung. (konnt ja nicht schaden, falls ich doch noch aufs Gym wollte).

    -aber aufs Gym wollte ich nicht mehr, denn wenn wollt ich einen einser-Abschluß haben (mit meinem Lernverhalten unmöglich) und 6 Jahre Latein nachholen fand ich als utopisch! Also kein Gymnasium mehr, kein Arztstudium.

    Fazit Schule:
    schon seit der Grundschule bin ich "Schauspielerin"

    Dann kam die Zeit der Ausbildung, aber das ist hier ja nicht mehr Thema.

    Gruß Petra

  10. #60
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wie habt Ihr die Schule erlebt?

    Meine 14 jaehrige Schulzeit war ein einziges Disaster. Ich habe 70% der Zeit mit Tagtraeumen verbracht und mich meistens ausgegrenzt gefuehlt ob ich es wirklich war oder nicht. Meine Noten waren in der Grundschule gut im Gymnasium schlecht, ich habe mich nur so durchgemogelt. Lange nach dem Abi habe ich noch Spickzettel in Hosenaufschlaegen und Westentaschen gefunden :-D

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