Umfrageergebnis anzeigen: Seid Ihr Scheidungskinder?

Teilnehmer
12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, bin weiblich.

    2 16,67%
  • Nein, bin weiblich. Aber meine Mutter hatte kaum Zeit für mich.

    0 0%
  • Nein, bin weiblich. Aber mein Vater hatte kaum Zeit für mich.

    1 8,33%
  • Nein, bin weiblich.

    4 33,33%
  • Ja, bin männlich.

    2 16,67%
  • Nein, bin männlich. Aber meine Mutter hatte kaum Zeit für mich.

    1 8,33%
  • Nein, bin männlich. Aber mein Vater hatte kaum Zeit für mich.

    1 8,33%
  • Nein, bin männlich.

    1 8,33%
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Diskutiere im Thema Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    Bist Du "Scheidungskind"? (Getr. vorm 14. Lj.) Oder: hatte Elternteil kaum Zeit?

    Hi!

    SEHR viele meine ADH(S)-Bekannten sind Scheidungskinder. Die Eltern haben sich vorm 14. Lebensjahr der Bekannten getrennt.
    Oder aber ein Elternteil hatte sehr wenig bzw. keine Zeit - wie bei mir.

    Ich vermute seit langem, dass es Zusammenhänge geben könnte. Wobei es natürlich auch so sein kann, dass ADH(S)-Eltern sich eher zurückziehen - oder in Beziehungen davonziehen.

    Wie schaut es bei Euch aus? Haben sich Eure Eltern getrennt, als Ihr klein wart?
    Oder hatte ein Elternteil so wenig Zeit, dass es praktisch ähnlich für Euch rüberkam?

    EDIT: Falls ein Elternteil gestorben ist, wählt bitte "hatte kaum Zeit" - leider kann ich die Option nachträglich nicht mehr einfügen.
    EDIT 2: Falls beide Elternteile kaum Zeit hatten, wählt den Teil, der am wenigsten Zeit hatte.
    EDIT 3: "Scheidungskinder" impliziert natürlich eine Trennung vor dem 14. Lebensjahr.
    EDIT 4: Falls Eure Eltern sich getrennt haben UND einer wenig Zeit hatte, wählt nur "getrennt".

    Sorry für die viele Edits.

    LG
    Stardust
    Geändert von stardust (14.11.2017 um 03:36 Uhr) Grund: Erläuterung eingefügt

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 594

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Oh bitte keine Diskussion ob ADHS durch die Erziehung ausgelöst wird. ADHS ist eine zu 95 % genetische Erkrankung, nach der aktuellen Wissenschaft.

    Da sollte man vielleicht lieber darüber nachdenken das zumindest einer der Eltern selbst unter ADHS litt.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.247

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Eben weil es genetisch ist, heisst es die Eltern hatten das, und darin ist dann eher die Ursache für die Scheidung zu finden....

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 729

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Schließe mich dem Denker an.

    Und ergänze: AD(H)S kann man auch von einem Großelternteil/ mehreren Großelternteilen vererbt bekommen haben. Bei der Vererbung wird die Elterngeneration durchaus auch mal übersprungen.

    Was mich tatsächlich mal interessieren würde ist, ob bzw. wie sich (echte!) Traumatisierungen bei den Eltern/Großeltern auf die Entstehung von AD(H)S und die Vererbung auswirken. Denn Stress führt nachgewiesenermaßen zu Veränderungen in den Genen. Bei mir wurden alle 4 Großelternteile während des 2. Weltkriegs geboren, teilweise waren ihre Eltern mit ihnen im Kleinstkindalter auf der Flucht und ich habe den Verdacht, AD(H)S von beiden Seiten vererbt bekommen zu haben. Weiß jemand, ob es dazu im Zusammenhang mit AD(H)S schon wissenschaftliche Erkenntnisse gibt?

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Denker23 schreibt:
    Oh bitte keine Diskussion ob ADHS durch die Erziehung ausgelöst wird. ADHS ist eine zu 95 % genetische Erkrankung, nach der aktuellen Wissenschaft.
    Auch wenn dieser Punkt vermutlich nicht die Intention für die Umfrage war, möchte ich (erneut) einwenden, dass meiner Meinung nach das eine nicht das andere ausschließt:

    "Zu wenig Struktur in der Erziehung, zu wenig Bewegung, zu viel Medienkonsum, zu wenig Förderung können die AD(H)S-Symptome wesentlich verstärken oder gar erst zur Störung machen, aber die Anlage dafür ist immer angeboren."

    Sagt eine renommierte ADHS Expertin und ich kann das aus eigener Erfahrung voll und ganz bestätigen.

    Steht hier unter Punkt D5: Meine Homepage - Thesen zu ADS

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 594

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Auch wenn dieser Punkt vermutlich nicht die Intention für die Umfrage war, möchte ich (erneut) einwenden, dass meiner Meinung nach das eine nicht das andere ausschließt:

    "Zu wenig Struktur in der Erziehung, zu wenig Bewegung, zu viel Medienkonsum, zu wenig Förderung können die AD(H)S-Symptome wesentlich verstärken oder gar erst zur Störung machen, aber die Anlage dafür ist immer angeboren."

    Sagt eine renommierte ADHS Expertin und ich kann das aus eigener Erfahrung voll und ganz bestätigen.




    Das würde ich sofort unterschreiben, aber das hat nach meiner Ansicht nichts mit Scheidungskindern zu tun. Auch Kinder deren Eltern sich nicht getrennt haben können vernachlässigt werden. Und es gibt auch durchaus gute Beispiele das Alleinerziehende ihre ADHS Kindern so unterstützen das diese erfolgreich ihren Platz im Leben finden.

    Daher halte ich eine Diskussion über "Scheidungskinder" für wenig hilfreich. Es geht für mich vielmehr darum ob die Eltern (1 oder 2) eher belastend oder unterstützend waren.


    (Die Thesen auf der Website würde ich so übrigens nicht unterschreiben, da wird mir zuviel durcheinander geworfen.)

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Bist Du "Scheidungskind"? (Getr. vorm 14. Lj.) Oder: hatte Elternteil kaum Z

    Um mich selbst zu zitieren:

    stardust schreibt:
    Wobei es natürlich auch so sein kann, dass ADH(S)-Eltern sich eher zurückziehen - oder in Beziehungen davonziehen.
    ...damit nehm ich ja Bezug auf die genet. Komponente.

    Anders ausgedrückt: Ich möchte mit der Umfrage versuchen herauszufinden, ob das Leiden an ADHS-Symptomen evtl. vergrößert oder verkleinert wird, wenn die Eltern auseinandergehen bzw. wenn Vater oder Mutter wenig präsent ist.
    Geändert von stardust (14.11.2017 um 17:42 Uhr)

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.718

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Abgesehen davon, dass sowieso nicht mit einem repräsentativen Ergebnis gerechnet werden kann, werden vielleicht einige Teilnehmer den Thread nicht einmal anklicken, und zwar indem sie denken "Bist du Scheidungskind?"- Nein, dann interessiert mich der Thread nicht.

    Ich denke schon, dass unter uns viele Scheidungskinder sind, weil viele ADHS-ler Scheidungseltern sind, und ihre ADHS weitervererben. Und zusätzlich ist ein ADHS-Kind eine Belastung für eine Ehe!

    Beides würde natürlich nicht dafür sprechen, dass die ADHS durch die Trennung/Scheidung verursacht wird. Aber durch günstige Umstände kann eine ADHS besser kompensiert werden als durch ungünstige.
    Geändert von 4.Kl.konzert (15.11.2017 um 12:52 Uhr) Grund: *mit* (...) gerechnet werden kann

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Seid Ihr Scheidungskinder? (Alternativ: hatte ein Elternteil wenig Zeit?)

    Denker23 schreibt:
    [/I]Das würde ich sofort unterschreiben, aber das hat nach meiner Ansicht nichts mit Scheidungskindern zu tun. Auch Kinder deren Eltern sich nicht getrennt haben können vernachlässigt werden. Und es gibt auch durchaus gute Beispiele das Alleinerziehende ihre ADHS Kindern so unterstützen das diese erfolgreich ihren Platz im Leben finden.
    Hallo Denker, danke für die Klarstellung, jetzt verstehe ich, was Du meinst.

    Ich könnte mir trotzdem denken, dass es unter Scheidungskindern tendenziell/potentiell mehr Kinder gibt, die einen Knacks davontragen. Gerade, wenn man es als Kind mit einem alleinerziehenden und daher i.d.R. überforderten Elternteil zu tun hat.

    Deshalb interessiert mich die Umfrage schon.

    Klar kann es einen auf der anderen Seite als nicht-Scheidungskind elterntechnisch schlechter erwischen.

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