Umfrageergebnis anzeigen: "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente (das, was bei Dir am stärksten wirkte)?

Teilnehmer
58. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Nein, die Wirkung war gegen Null

    0 0%
  • Nein, die Wirkung ist eher gering

    5 8,62%
  • Naja, es wirkte schon, aber anderer Mensch wurde ich nicht!

    30 51,72%
  • Ja, ich hab mich dadurch in meiner Problematik völlig verändert

    23 39,66%
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Diskutiere im Thema "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente?

    Ich empfinde diese Umfrage irgendwie als sehr negativ gepolt und ich würde auch sagen, dass da ein wichtiger Punkt fehlt.
    Ich meine man kann sich ja auch zum positiven verändern. Wenn zB Aggressionen unter Kontrolle gebracht werden oder extreme hyperaktivität, dann kann das für den betroffenen sehr positiv sein, aber natürlich ist es eine Veränderung seines Verhaltens. Geht es Dir um die Veränderung im Verhalten oder geht es um eine Wesensveränderung? Ich finde das kommt nicht wirklich gut raus bei der Umfrage.

    Eine Veränderung sollte ein Medikament ja bewirken, sonst brauch man es nicht nehmen.

    Wenn sich das Wesen des Menschen dadurch verändert finde ich das bedenklich, wenn sich Verhaltensweisen ändern und der Mensch dadurch Vorteile hat bzw es als positiv empfindet finde ich es sehr gut.

    LG

    Rose

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 42

    AW: "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente?

    Da es hier nur um einen selbst geht, hab ich noch kein Kreuz gemacht. Doch bei einer Freundin konnte ich die Veränderungen sehr deutlich beobachten. Vom Verhalten her positiv was die Selbststeuerung angeht, also dahin wohin das Medikament sie auch bringen sollte.
    Die Wesensveränderungen empfinde ich jedoch (total subjektiv natürlich) als negativ. Dass was ich als Tiefgang bezeichnen würde, ist bei ihr in weiten Teilen verloren gegangen. Sie reagiert nun oft emotional unbeteiligter, oberflächlicher, weniger berührt. Ich hab sie dazu befragt, sie hat diese Veränderungen selbst auch bemerkt, sieht sie jedoch weniger negativ als ich. Für sie ist es "einfacher", alles - wie sie es beschreibt - weniger wichtig zu nehmen.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 376

    AW: "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente?

    Ob mich MPH verändert?

    Ich tendiere da eher zwischen der vorletzten und letzten Antwort zu wählen.

    Auf jeden Fall wirkt es gut,ich bin dadurch viel konzentrierter, motivierter und strukturierter.

    Allerdings werde ich manchmal ein wenig traurig während der MPH-Wirkzeit (eher wenn ich daheim bin und grad nicht wirklich was zu tun habe), weil ich dann das Gefühl habe keine Interessen mehr zu haben und das Musikhören und Tanzen mich auch nicht in Stimmung bringt.

    Hin und wieder passiert aber auch das genaue Gegenteil, nämlich dass ich noch mehr mit meinen Interessen am PC beschäftigt bin und es mir vorkommt als würd ich jetzt "die Welt ganz durchschauen" weil ich alles noch besser und fokussierter durchlesen kann.

    Manchmal fühle ich mich ein wenig wie ein Roboter unter MPH, aber wenn ich Pflichten zu erledigen habe und auf einmal alles leichter geht, die Konzentration besser wird und ich alles kapiere, dann bin ich dankbar dafür dass es dieses Medi gibt.
    Wenn ich arbeite werde ich dann auch nicht so depri davon, sondern kapiere die Dinge einfach nur besser, bin nicht so in Gedanken versunken und arbeite ganz entspannt und auch nicht zu langsam, und kann auch mal ohne die innere Unruhe warten und nix tun wenns grad nix zu tun gibt.

    Ich nehme es eher dann wenn ich es brauche, in der Freizeit also weniger,außer wenn viel Geduld, Konzentration oder Motivation erforderlich ist.
    Vorm PC also eher nicht...
    Im Moment nehme ich es auch nicht so oft weil ich zurzeit noch ohne Job bin, was sich jetzt aber bald ändern wird. Trotzdem habe ich die organisatorischen Dinge was die Ausbildung betrifft mit Hilfe einer Art Coach ganz gut geregelt.

    Bin auch froh dass ich somit beide Seiten kennenlernen kann, die des ADHSlers (bei mir Normalzustand) und auch die des Normalos (unter MPH) und ich finde es gut dass ich zwischen diesen "Zuständen" wechseln kann, je nach Anforderungen und Tätigkeit.
    So kann man aus beiden Bereichen das Beste rausholen.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 39

    AW: "Anderer Mensch" durch ADHS-Medikamente?

    Herzlichen Dank für diese tolle Umfrage,
    Dieses Thema hat mich brennend interessiert und nun bin ich voller Tatendrang und freue mich auf die "neue" alte Esther.

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