Umfrageergebnis anzeigen: Organspende - Ausweis

Teilnehmer
26. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja!

    17 65,38%
  • Nein, aus gutem Grund

    3 11,54%
  • Nein, aus Prinzip

    1 3,85%
  • Unentschlossen

    5 19,23%
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Diskutiere im Thema Organspende - Ausweis im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 190

    AW: Organspende - Ausweis

    Wir haben in der Familie alle einen Spenderausweis und wissen auch gegenseitig alle von unserem Willen.

    Wir haben im Bekanntenkreis einen Spenderorganempfänger, der hat eine neue Leber bekommen. Ohne einen Spender würde er heute nicht mehr leben. Er ist so unendlich dankbar, dass ihm diese Chance gegeben wurde.

    Ich finde übrigens die österreichische Lösung toll. Da ist jeder gezwungen, sich mit dem Thema zumindest auseinanderzusetzen.

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Organspende - Ausweis

    Klar ja. Gar keine Diskussion. Ich kann damit nichts mehr anfangen, andere hoffentlich schon. Ich hab einen Organspende-Ausweis immer bei mir.

  3. #43
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Organspende - Ausweis

    4.Kl.konzert schreibt:
    [...]
    Danke 4KL,

    dabei stoß ich auf diesen Artikel? Und war schon um diese Heimlichtuherei etwas entsetzt. Zwar kanns mir am Ende es immer noch Egal sein, aber mit der romantischen Vorstellung eines Lebensretters hat diese industrielle Verwertung nichts zu tun. Zumindest sollten Nahestehende finanziell etwas davon haben, dass mir die Knochen raus geschnitten werden und zu Mehl oder Pellets verarbeitet werden. Denn die eigene Ersatzteile werden ja auch verkauft und nicht kostenlos den Patienten zur Verfügung gestellt.
    Meine Einstellung zum Spenden wird das nicht ändern, aber das Bild der Institution der Lebensretter ist zerbröckelt.
    Geändert von AddOn (23.06.2016 um 18:00 Uhr)

  4. #44
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: Organspende - Ausweis

    Persephone schreibt:
    Ich hab blöderweise so eine irrationale Angst, dass das Bewusstsein nach dem Tod noch weiter arbeitet oder man noch irgendwie irgendwas fühlt. Deswegen kommt ein Ja zur Organspende für mich nicht in frage. Es sei denn, irgend ein Arzt ist bereit einer Leiche eine Narkose zu geben Ärger mich da über mich selbst und hoffe, dass ich diese Angst irgendwann mal verliere.

    machen sie auf Wunsch sogar. das Thema hat mich nämlich auch mal beschäftigt, daher habe ich diese Info interessiert aufgenommen. bei mir war es mehr die Frage, wie es ist, wenn "ich" oder ein Angehöriger tot ist, aber der Körper noch Schmerzen empfindet.
    sehe ich heute anders. welche Seele soll diesen Schmerz dann noch empfinden? aber wie gesagt das kann man als Wunsch aufnehmen.



    Glaubt nicht, dass sie nur supergesunde Organe von 25jährigen Sportlern nehmen. meine Mutter starb mit Mitte 70, Diabetikerin, Bluthochdruck, adipös, unsportlich, nicht gerade supergesunde Lebensweise . Die Ärzte gingen sehr sensibel und einfühlsam mit dem Thema Bitte um Organspende um und waren total happy, als wir direkt unser Einverständnis gaben, sie erleben da wohl die furchtbarsten Gespräche, sie berichteten sogar davon, dass jemand selbst Organempfängerin war, aber eine Organspende rigoros ablehnte ! a
    Aus ihren Reaktionen hörten wir heraus, dass wohl die meisten Organspenden mühsam den Angehörigen abger"rungen" werden muss.
    man machte uns Hoffnungen, dass man auch in ihrem Falle etliche Organe gebrauchen konnte, aber durch die Todesumstände hatten etliche Organe dann doch Schäden mitgetragen, wie sich später herausstellte.
    Es blieb dann die Augen (obwohl meine Mutter oft die Augen gelastert bekam und diverse Augenerkrankungen hatte) und einer meiner Brüder bat sich Bedenkzeit wegen der Augen. Aber meine Oma war erblindet und meine Mutter hatte immer Furcht, dass ihr das Gleiche geschehen könnte. ich ging also davon aus, dass es in ihrem Sinne sei, dass ein oder zwei Blinde wieder durch ihre Spende sehen können. das überzeugte ihn dann sofort.
    und für uns Angehörige war es ein Trost, dass ihr Tod und eben auch ihre vergeblichen Tage auf der Intensivstation nicht ganz umsonst gestorben war.das sollte man nicht vergessen. uns allen hat das sehr in unser Trauer geholfen. dass sie nicht umsonst gestorben ist. und dass sie selbst mit ihrem Tod noch jemanden glücklich gemacht und "gegeben" hat.
    Wir sind übrigens alle in der Familie Organspender und soweit möglich auch Blutspender (seit meiner Medikamentierung leider nicht mehr).

    die Vorstellung, dass jemand, der mir lieb ist sterben muss, weil Angehörige sich nicht für eine Organspende entscheiden können ist furchtbar. stellt euch immer vor, dass der, der dort liegt und um sein Leben oder sein Augenlicht oder sonstwas ringt, ein Mensch sein kann, den ihr liebt. Was denkt ihr dann über Menschen, die die Organspende verweigern ?

    es gibt übrigens auch Vorteile. Man wird sehr gründlich untersucht, bevor Organe entnommen werden. Die Vorschriften sind da ziemlich pingelig. Zweitens: Organspendebereite werden glaub ich bevorzugt behandelt, was ich nur fair finde.

  5. #45
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: Organspende - Ausweis

    Persephone.
    ich hab mich mit dem Thema Gehirn/Bewußtsein ziemlich auseinander gesetzt. zum einen natürlich auch beruflich und privat wegen Adhs, zum anderen wegen des Schlaganfall meines Vaters und lastnotleast den Gehirntod meiner Mutter.
    Es ist so, dass das Bewußtsein in den neueren und empfindlichen Gehirnteilen stattfindet. wird das Gehirn insgesamt geschädigt , dann sind es eigentlich immer die Bereiche, die als erstes beschädigt werden.

    es kann also umgekehrt sein, dass der Teil des Hirns, der dein Bewußtsein enthält tot ist, aber der Teil, der die Vitalfunktionen steuert noch lebt. dann wirst du, ob du und deine Angehörigen es wollen oder nicht am Leben gehalten. Wer selbstständig atmet, obwohl sein Gehirn "Gemüse" ist und das Hirn nur eine Steuereinheit der Organe, lebt und dann hat man es auch mit nigelnagelneuer Patientenverfügung keine Möglichkeit, die Geräte abzustellen. (es gibt dann andere, mühsame Wege, aber das ist ein anderes Thema). wer aber dich für tot erklärt hat und deine Organe entnehmen möchte, muss erst nachweisen, dass du wirklich Hirntod bist und keinerlei Leben mehr darin. ich hab die entsprechenden Gehirnsreens gesehen. da war jede Funktion erloschen.

    aber wie schon gesagt: verlange, dass man dich vor Entnahme narkotisiert, wenn du Bedenken hast.




    Zu dem Thema Augen: ist wohl für viele ein NoGo. Falls es was damit zu tun hat, wie man begraben oder aufgebahrt werden möchte: man macht es wirklich geschickt und unauffällig.

  6. #46
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: Organspende - Ausweis

    Viel wichtiger als ein Ausweis, ist dass man mit seinen Angehörigen darüber spricht, ob man im Falle eines Falles einer Organspende zustimmt. Im Ernstfall ist der Ausweis evtl. nicht gleich greifbar.

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