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Diskutiere im Thema welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Trommelline schreibt:

    @Jeanne

    Wieso kochst du dann nicht "einfach" eine geringere Menge? Wenns dann leer is, is es leer.. (sagt sich immer leichter, ich mein ja nur)
    Oder auch mal ein Ernährungsplan? okay ich brauch da ja selbst nicht reden, also ich halt die Klappe...
    Ernährungsplan habe ich schon versucht und ich trage auch alles ein, was ich esse... das geht aber immer nur eine Zeitlang gut....
    Eine kleine Menge kochen klappt irgendwie gar nicht; ich will eigentlich für zwei Tage, jeweils eine kleine Menge kochen und das wird dann meist an einem Tag gegessen, obwohl ich über meine Sättigung hinausesse..... als ob mir das sonst jemand wegnehmen würde.

  2. #12
    Nicht die Mama

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 369

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Essen hat keinen besonderen Wert für mich - es ist halt einfach essen...

  3. #13
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 63

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    @Jeanne

    gibt es einen "privat chat" hier wo dann andere nicht mehr mit lesen können? dann könnte ich dir wenn du möchtest evtl ein bisschen helfen, dir ein paar tipps geben.
    wenn du möchtest natürlich!

  4. #14
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Du kannst ihr eine private Nachricht schicken (siehe Profil)

  5. #15
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    für mich persönlich leider zuviel, ich hab Übergewicht.

    ansonsten: ich wohne auch in einer Gegend, in der Essen und Trinken zur Kultur gehört (ich gehe mal davon aus, du meinst auch trinken), Wein ist hier definitiv Kulturgut und Identifikation, überhaupt denkt man hier eher rheinländisch, a la .."hält Leib und Seele zusammen". dazu kommt noch ein starker französischer Einfluss. dochdoch, Essen bedeutet hier mehr als nur die Aufnahme von Treibstoff, Vitaminen und Ballaststoffe.

    aber ich denke, das gilt eigentlich irgendwie überall. schaue dir nur Feste und Feiertage an. na, wieviele (die auch tatsächlich zelebriert werden) fallen dir ein, in denen Essen und Trinken keine Rolle spielen ? egal ob Geburtstag, Weihnachten, Fußball-EM, Ostern, Fastenbrechen, es ist doch sehr vieles mit Nahrungsaufnahme und Genuss verbunden.

    letztendlich kann man den Wert von Essen an 2 Dingen messen: stell dir mal vor, dir würde ein Organ entfernt und du dürftest für den Rest deines Lebens nur noch künstlich ernährt werden. Die Kunstnahrung ist absolut ausgewogen und viel gesünder als das, was du sonst isst und du sparst eine Menge an Geschirr, Wege zur Imbissbude oder Einkauf etc. würdest du was vermissen oder wäre das die Lösung für all deine Probleme ? u
    und: was entginge dir alles an sozialer Interaktion ?

    nun schreibst du, dass du ein Mensch bist, der viel alleine ist. war das schon immer so ?

    ich merke es schon an Verabredungen. Selten eine Verabredung ohne irgendwas zu essen. Sei es, dass man miteinander essen geht, Popcorn im Kino isst, wandert und dabei einkehrt, Fußball schaut und dabei grillt. ein treffen im Kaffee oder so.
    Ich merke es, wenn ich mich mit jemanden verabreden will, der streng Diät lebt oder zb aktuell Ramadan einhält. es fallen etliche Unternehmungen flach.

    Lastnotleast Urlaub: ich erinnere mich, dass ich als erste in meinem Bekanntenkreis auf Malta war und mich danach viele fragten, wie es denn dort sei, sie würden da auch mal gerne hinfahren. Ich gewöhnte mir ab der 3. Frage an, mit dem Essen zu beginnen, es war damals nämlich geprägt vom englischen Billigtourismus und es gab keine maltesischen Restaurants, nur für Touristen. es winkten die meisten gleich ab und wollten nichts mehr hören, selbst wenn sie sonst sehr auf die Figur achteten. ein Urlaubsland mit schlechter Küche kommt für viele nicht in Frage.



    was meine Übergewicht/Eßstörung anbelangt, so ist eigentlich mein Ziel, nicht auf den sozialen, den kulturellen und auch den lebensqualitativen Aspekt zu verzichten. essen soll auch weiterhin Genuss in meinem Leben sein. ich möchte mir nur angewöhnen, gesünder zu essen und bin da eigentlich schon länger dran. Essen als Frustessen oder "Belohnung": nein, aber Essen als Genuß und Teil von Lebensqualität weiterhin: klar doch ! Allerdings mit mehr Focus auf die gesünderen kalorienarmen Gerichte, die auch Genuss und soziale Interaktion bedeuten.

    meine Idee mit der künstlichen Ernährung kommt übrigens nicht von ungefähr. mein Vater wird seit fast 3 Jahren künstlich ernährt und er fängt langsam wieder an, zu essen. Jeder freut sich über den Wertgewinn an Lebensqualität und freut sich, ihn essen zu sehen. Als er wieder die ersten Dinge zu essen begann, war es ein Genuss, ihm dabei zuzuschauen, er strahlte und seufzte laut auf.

  6. #16
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 63

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    wow, danke für deine Antwort!
    das tut mir leid mit deinem Vater das er das durchmachen muss/te !
    Vielen dank für deine Antwort, Ich denke du machst das für dich schon so das es passt. und wenn dir das so viel gibt dann solltest du es auch nicht lassen, wie du schon meintest kann man ja auch gesunde sachen genießen!


    Naja "schon immer" ist ansichtssache früher als Kind natürlich nicht..
    seit ich allerdings mein eigenes Leben führe bin ich so gut wie immer "alleine" Ich studiere, ich gehe sehr viel Arbeiten habe 2 jobs der eine teilweise Tagsüber und der andere Nachts um mir mein Leben leisten zu können, bin nur am lernen
    und mache viel für andere gerade was das mit der Ernährung halt betrifft.. da sitz ich dann auch schonmal die ganze nacht am PC und erstelle irgendwelche Ernährungspläne oder Diätpläne für andere oder sonstiges wenns sein muss.. ich machs ja gerne so ist es ja nicht aber klingt ganz als würde ich mich ausnutzen lassen.. ja so seh ich das mittlerweile auch... ständig ist irgendwas wofür man mich braucht, was ich für andere machen soll und und und .. wenn ich aber mal jemanden brauch wirds dann immer schwierig..Nein sagen kann ich halt auch nicht... Meine Familie lebt weit weg von mir, ich vermisse meine Heimat und meine wahren Freunde, also "vereinsamen"
    könnte man das bei mir schon irgendwie nennen zumal ich auch nicht gerne unter Leuten bin.. das macht mir manchmal angst... sorry wollte jetzt da niemanden zuheulen habs mir ja so ausgesucht..

  7. #17
    Lokalpatriot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 303

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Hi, Moselpirat.
    Ja, ich sage auch immer, dass mir Essen nicht so viel bedeutet. Aber ich esse auch gerne mal ein gutes Steak. Insofern hast du völlig Recht, dass ein enormes Stück Lebensqualität wegfällt, wenn man plötzlich mit einer Dysphagie konfrontiert ist.

    Ich würde gerne noch mehr schreiben, aber ich bin so unendlich müde

    Ciao

  8. #18
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.790

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Trommelline schreibt:
    wow, danke für deine Antwort!
    das tut mir leid mit deinem Vater das er das durchmachen muss/te !
    Vielen dank für deine Antwort, Ich denke du machst das für dich schon so das es passt. und wenn dir das so viel gibt dann solltest du es auch nicht lassen, wie du schon meintest kann man ja auch gesunde sachen genießen!


    Naja "schon immer" ist ansichtssache früher als Kind natürlich nicht..
    seit ich allerdings mein eigenes Leben führe bin ich so gut wie immer "alleine" Ich studiere, ich gehe sehr viel Arbeiten habe 2 jobs der eine teilweise Tagsüber und der andere Nachts um mir mein Leben leisten zu können, bin nur am lernen
    und mache viel für andere gerade was das mit der Ernährung halt betrifft.. da sitz ich dann auch schonmal die ganze nacht am PC und erstelle irgendwelche Ernährungspläne oder Diätpläne für andere oder sonstiges wenns sein muss.. ich machs ja gerne so ist es ja nicht aber klingt ganz als würde ich mich ausnutzen lassen.. ja so seh ich das mittlerweile auch... ständig ist irgendwas wofür man mich braucht, was ich für andere machen soll und und und .. wenn ich aber mal jemanden brauch wirds dann immer schwierig..Nein sagen kann ich halt auch nicht... Meine Familie lebt weit weg von mir, ich vermisse meine Heimat und meine wahren Freunde, also "vereinsamen"
    könnte man das bei mir schon irgendwie nennen zumal ich auch nicht gerne unter Leuten bin.. das macht mir manchmal angst... sorry wollte jetzt da niemanden zuheulen habs mir ja so ausgesucht..

    dennoch doof und heulen darf man gerne, schließlich sind wir an sich einfach Sozialwesen, Hordenwesen.
    ging mir auch mal ein Jahr so, zumal ich dann auch einen Zeitvertrag und besch, unsoziale Arbeitszeiten hatte. danach zogs mich wieder in die Heimat.

    bäh, ich mag diese Zeiten auch nicht, in denen ich einfach nur (für andere)"funktioniere". egal wie gut ich im Fluss bin und wie zufrieden mit meinen Leistungen. Wenn ich immer nur für andere funktioniere, bin ich irgendwann genervt und sozusagen funktionsgestresst.

  9. #19
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 63

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    Ich müsste einfach einen Gang zurück schalten und mal nein sagen aber ich weiß nicht wie das geht
    Ich hab dann immer Angst das man dann sauer auf mich ist wenn ich mal nicht direkt springe... Auf der anderen Seite kann es mir ja eigentlich egal sein es geht ja auch mal um meine Gesundheit und so wie es momentan läuft ist das alles andere als Gesund.. Das geht jetzt schon seit gut 3 Jahren so... Da hat man dann oft auch nur 2-3 Stunden Schlaf pro Nacht und soll dann am nächsten Tag in die Uni und abends arbeiten und top fit sein und noch für andere da sein und dann hat man noch die eigenen Probleme... Wie lang ich mich noch so verbiegen kann weiß ich nicht aber ich glaube all zu lange nicht mehr...

    Irgendwie ist das schon traurig, wenn ein so junger Mensch wie ich, schon sowas sagt... Man sollte meinen da sieht die Welt noch wunderbar und toll aus und alles läuft aber irgendwie läuft da garnichts mehr... Ich denke ich werd mal zurück in die Heimat zur Familie fliegen und die Berge genießen, da komm ich immer runter Semesterferien aber vorerst muss ich mich jetzt fertig machen und dann ab

    danke fürs Lesen wär nicht nötig gewesen

  10. #20
    Lokalpatriot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 303

    AW: welchen sozial/Kulturellen wert hat "Essen" für euch?

    @moselpirat: hier bist du! Hab' dich fälschlicherweise im anderen Thread gesucht (wegen dem "übergewicht") - hätte noch mal auf die Karte gucken sollen

    Ja, du hast Recht, unter diesem Aspekt betrachtet ist mir essen auch wichtig. Allein schon morgens die erste Tasse Kaffee Herrlich

    Als ich in der Klinik gearbeitet habe, waren die Patienten, die langsam von der PEG entwöhnt wurden (Nahrungsanbahnung etc.) meist schon vn schnödem Wasser so begeistert, dass sie gleich mehr wollten. Da musste man dann immer sagen:"Nein Herr/Frau XY, das geht noch nicht. Sie verschlucken sich noch so stark und dann bekommen sie wieder eine Lungenentzündung" (die meisten Pat. aspirieren nämlich ziemlich doll beim verschlucken). Und wenn sie dann endlich zum ersten mal wieder was essen dürfen (auch wenn es noch püriert ist) sind sie so glücklich. Das ist unglaublich.

    Wir nehmen das alles immer so selbstverständlich hin, aber das ist es nicht. Wir sollten das Leben (und dazu gehört nun mal essen) mehr genießen.

    So, fertig

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