Umfrageergebnis anzeigen: Habt ihr Haustiere?

Teilnehmer
39. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, weil ich Tiere gerne mag.

    19 48,72%
  • Ja, weil ich Tiere mag und sie einen positiven Einfluss auf mein AD(H)S haben.

    15 38,46%
  • Nein, ich habe keine Haustiere

    5 12,82%
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Diskutiere im Thema Haustiere zur Besserung von Symptomen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    @Schnarchnase

    Sehe ich ein bißchen anders.
    Ich gebe dem Tier Nahrung und Sicherheit, der Tier gibt mir Liebe und viele schöne Momente. Ja, einverstanden.
    Aber wenn ich nicht fähig bin, ohne Tier für meine Struktur zu sorgen und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, dann soll ich mit dem Tier doch lieber lassen. Weil wenn es schief geht, landet das armes Vierbeiner ins Tierheim.
    Tier ist kein Puzzle, mit der ich trainieren kann.

    Das erinnert mich einfach zu doll an einige, die einen Kind bekamen, um clean zu werden, oder um einen Sinn in ihrer Leben zu finden, oder ihre Esstörung in Griff zu bekommen. Und das ging schief, der Leidtragender wurde dann Kind.

    Wenn ich
    a) meine Symptome einigermassen in Griff habe b)mein Leben überhaupt in Griff habe und c) genug Zeit und auch finanzielle und räumliche Möglichkeiten für ein Tier habe
    dann kann ich mir erlauben, ein Wesen, der vollkommen von mir abhängig ist, zu mir zu nehmen.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

  2. #22
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Wenn ich von mir ausgehe, habe ich mir die Tiere ganz sicher auch nicht deswegen zugelegt!
    Ich spüre aber immer wieder (gerade in schlechten Zeiten), wie wichtig es für mich ist, sie um mich zu haben. Und dann ist es eben ein bisschen wie Therapie.

  3. #23
    salamander

    Gast

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    @ Felis - ja so kann man es auch sehen, wenn man es so sehen möchte.

    Es kann aber genauso anders sein.

    Dafür gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebensoviele Beispiele wie anders herum.

    Eines der Gegenbeispiele schaffte es in der jüngsten Vergangenheit zu "Weltruhm" mit dem Buch: Bob der Streuner von James Bowen.

    Man kann es also sehen wie man es sehen möchte, immer drehen und wenden wie man möchte, genauso könnte man sagen, egal wie man's macht, man kann's nur falsch - oder richtig - machen, alles eine Frage des Standpunktes.

    Die Sache mit dem Verantwortungsbewußtsein, wird mir langsam zu wild und zu willkürlich verwendet.

    Verantwortungsbewußtsein "hat" auch der normal- oder nicht-adhs-oder-sonstwas-Gestörte, und bei jenen, finden sich auch unzählige Beispiele in ALLEN Bereichen des Lebens, wo die einen wie die anderen nach Verantwortungsbewußtsein schreien, wo keines da ist... Also ist es besser, das zu lassen, denn Verantwortungsbewußtsein, wird auch je nach Person unterschiedlich definiert - und wird damit nur noch zum moralisch erhobenen Zeigenfinger, der noch NIE irgendwas gebracht hat, geschweige denn etwas Gutes.
    Geändert von salamander (19.04.2016 um 13:07 Uhr)

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    salamander schreibt:

    Verantwortesbewußtsein hat auch der normal- oder nicht-adhs-oder-sonstwas-gestörte, und bei jenen, finden sich auch unzählige Beispiele in ALLEN Bereichen des Lebens, wo die einen nach Verantwortungsbewußtsein schreien, wo keines da ist.
    Das stimmt.
    War jahrelang in Erwachsenenbildung tätig, frag mich nicht nach Sonnenschein.

    Das auch nicht ADHS-Betroffene ein Problem mit Verantwortungsbewustsein haben, ist mir bekannt.
    Nun leider habe ich festgestellt, je weniger ein Mensch (egal mit Diagnose oder ohne) Verantwortung tragen kann, umso schneller legt er sich einen oder mehrere Tiere oder sogar Kinder zu.
    Ich darf es aber auch für unschön halten, oder?

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich finde Felis spricht da schon etwas wichtiges an, was auch ich mir überlegt habe. Und gerade weil ich weiss, das es Phasen bei mir gibt, wo ich mir selbst, geschweige denn einem anderen Lebewesen gerecht werden kann, habe ich vorher mit meinen Eltern gesprochen, das sie den Hund nehmen, wenn es mir schlecht geht, oder ich verreise oder auch mal Monate in einer Klinik bin. Das war für mich Vorraussetzung für ein Tier. Wir haben auch den Hund von Anfang an an beide Wohnorte und "Rudel" gewöhnt.

    Wenn man sich also für alle Fälle absichert, dann kann man auch als in Sachen Verantwortung gehandicapter ein Tier haben.

    Übrigens muss bei meiner Züchterin jeder mit dem Welpenkauf unterschreiben, das das Tier zuerst dem Züchter wieder abgegeben wird, oder er mit dem neuen Halter einverstanden sein muss, ausserdem bin ich im Rasseverein, wo Tiere die aus diesem Verein gezüchtet wurden immer über den Verein auch im Notfall weitervermittelt werden, wenn der Besitzer stirbt oder so.

    Viele Züchter bieten auch an das Tier während des Urlaubs oder Krankenhaus zu sich zu nehmen, untereinander wird auch in unserem Verein mal ein Hund in Pflege genommen.


    Es gibt wirklich genug Möglichkeiten........

  6. #26
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich verstehe deine Meinung auch, Felis.
    Aber ich empfinde deine Aussagen gerade etwas, als wenn du diese Meinung für allgemeingültig erklärst. Das finde ich nicht so schön, weil es erstens natürlich vielfältige, durchaus vertretbare Ansichten gibt, zum anderen fühle ich mich immer leicht gezwungen, in den Verteidigungsmodus zu gehen, wenn ich mir einbilde, man möchte mir meine eigene Meinung absprechen...


    Zum Thema:
    Ich denke so, wie es auch Creatrice gesagt hat: Wenn man die Tiere artgerecht hält, finde ich es durchaus legitim, sie für seine Bedürfnisse zu "missbrauchen". Nur dass ich es nicht als Missbracuh sehe sondern als das beschriebene Geben und Nehmen.

  7. #27
    salamander

    Gast

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    ich hab mein Leben lang Tiere um mich gehabt. Für mich gehören sie zum Leben.
    Als Kind bin ich viel auf die Bauernhöfe in die Heustadl zu den Katzen. Das war keine ich geb Nahrung Du gibst mir Zuneigung Symbiose. Dafür nichts anderes als miteinander sein, es hat schlichtweg Spaß gemacht und gut getan, zwischen den Heu- und Strohballen rumzutoben, mit den Katzen zu spielen, sie zu streicheln, bei und mit ihnen zu sein.

    Nicht viel anders war's mit den Hunden. Damals gab es noch frei laufende Hofhunde. So hat man einfach von selbst gelernt, wie mit ihnen umzugehen war. Auch wenn der eine oder andere jetzt wieder aufjaulen und aufschreien mag. Ich fand das als Kind klasse, ab auf einen der BAuernhöfe in der Umgebung, Hunde, Katzen, Kühe, Hühner besuchen. So hat man gelernt mir ihnen umzugehen, und dass es nur echten Ausnahmefällen Grund gibt Angst vor ihnen zu haben. Und ist dieser Grund da, dann zeigen sie es ganz deutlich, und zwar bevor noch irgendwas passieren kann, in 99% der Fälle.

    Als Haustiere hatte ich eine Katze, Zwerg- und Stallhasen. Mir hat das gefallen. Auch unsere Katze durfte frei rum laufen, sie kam und ging wie sie wollte. Ein Katze eben. Sie mußte weder Klickertraining absolvieren noch Sitz können. Sie durfte eine Katze sein, und wie ein Katze leben. Hund gab's auch in der Verwandschaft, einen deutschen Schäferhund, auf den durfte ich mich als Kind setzen, der begrüßte mit Pfoten auf die Schultern, umwerfen, Gesicht abschlecken.

    Pferde und Zwergponnies gabs ebenfalls in der Umgebung. Jede Menge tierische Spielgefährten - und im Vergleich zu heute, jede Menge Gelegenheiten - und zwar tag-täglich um zu lernen, mit Tieren umzugehen. Was sie mögen, was sie nicht mögen, wo sie sauer werden, usw. usf.

    Ich hab in meinem Leben immer nur sehr kurze Zeiten ohne ein Haustier gelebt. Ich kann mir ein Leben ohne Haustiere nicht vorstellen, und fände ein Leben ohne Haustiere ziemlich arm und leer.

    Tier haben defakto eine Einfluß auf die Psyche, sie werden auch als Therapiehunde/-katzen eingesetzt, sie arbeiten in der Sterbebegleitung mit, jetzt heißt das arbeiten, was vor vielleicht 20 oder 30 Jahren zum ganz normalen Leben zählte. Wo Haustiere waren, waren sie auch in diesen Bereichen und taten den Menschen gut.

    Wem ein Tier gut tut, der Freude am Umgang mit ihm hat, der für es sorgen kann, egal wie er gestrickt ist, der soll mit Tieren leben.

  8. #28
    salamander

    Gast

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Felis schreibt:
    Das stimmt.
    War jahrelang in Erwachsenenbildung tätig, frag mich nicht nach Sonnenschein.

    Das auch nicht ADHS-Betroffene ein Problem mit Verantwortungsbewustsein haben, ist mir bekannt.
    Nun leider habe ich festgestellt, je weniger ein Mensch (egal mit Diagnose oder ohne) Verantwortung tragen kann, umso schneller legt er sich einen oder mehrere Tiere oder sogar Kinder zu.
    Ich darf es aber auch für unschön halten, oder?

    klar kannst du.
    aber ich kann deine feststellung im zusammenhang mit dem zulegenen eines/mehrerer tiere oder sogar kindern im zusammenhang mit "verantwortung nicht tragen", nicht teilen.

    das kann schon in einigen fällen möglich sein, aber sicherlich wird eine sichtweise, egal welche, auch vom umfeld geprägt, das einen umgibt, beruflich und privat. und viele extremfälle, egal in welcher hinsicht, fokusieren natürlich auf ein bestimmtes spektrum.

    aber egal.

    kann ja jeder sehen wie er will

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 256

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Naja bei mir leben 2 Katzen, eigentlich sind es die Katzen meines Bruders, der ausgezogen ist und die bei meinen Eltern gelassen hat. Als ich dann in die Einliegerwohnung gezogen bin, haben die Katzen nur "mein" gedacht und sich häuslich bei mir eingerichtet. Nur nervig, wenn sie anfangen zu betteln, wenn ich den Kühlschrank aufmach. Dann geh ich immer wieder runter in die Etage meiner Eltern und muss sie füttern für meine Ruhe.

    Sie finden es definitive besser wenn ich fernsehe als wenn ich pc spiele. Nach 1-2h PC setzt sich die eine Katze auf mein Schreibtisch und blockiert Maus,Bildschirm und/oder Tastatur

    Auch wenn sie mich adoptiert haben und ich nicht sie, ist das nicht weil sie meiner ADS gut tun(keine Ahnung ob sie das machen, noch nie darüber nachgedacht) sondern, weil ich Katzen liebe.

  10. #30
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich liebe Katzen und brauche sie scheinbar auch für ein glückliches Leben. Seitdem ich 8 war hatte ich immer Katzen. Bis 2013, da starb mein Kater 1 Jahr später als meine Katze und ich war katzenlos. Da wir in einen Haus leben und es schlecht geht da eine Katze im Haus zu halten wollte ich erstmal keine, hatte zu große Angst meine Katze dann zu verlieren, meine beiden alten Katzen waren ja reine Wohnungskatzen und gingen hier nur in den Garten, waren bei Einzug zu alt um noch groß abzuhauen.

    Es war eine traurige Zeit, wir haben uns dann zwar Zwergkaninchen geholt aber sie waren für mich kein Trost. Haben halt nicht Miau gesagt... *g*
    Dann ging es richtig los mit meinen Depressionen, die mich dann etwas über ein halbes später in die Psychatrie gebracht haben. Natürlich jetzt nicht weil ich keine Katze mehr hatte aber ich habe doch sehr gemerkt, das es mir ohne Katze nicht gut geht.

    Nachdem es mir wieder besser ging beschloss ich doch wieder eine Katze haben zu wollen. Es gab dann einen kleinen depressiven Rückfall, trotz Medikamente. Für mich war das dann die optimale Zeit dafür und wir holten uns ein ganz winziges Kätzchen ins Haus. Und welch Überraschung, mit mir ging es gleich wieder steil bergauf. Seitdem sie bei uns ist merke ich auch was mir doch gefehlt hat. Wie heißt es doch so schön: Ein Haus ohne Katze ist kein zu Hause. Oder: Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos. Das trifft auch mich sehr gut zu.

    Kurz gesagt: ich habe meine Katze (die 2 Karnickel übrigens auch noch) weil ich einfach Katzen liebe, nicht wegen meinem ADS.

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