Umfrageergebnis anzeigen: Habt ihr Haustiere?

Teilnehmer
39. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, weil ich Tiere gerne mag.

    19 48,72%
  • Ja, weil ich Tiere mag und sie einen positiven Einfluss auf mein AD(H)S haben.

    15 38,46%
  • Nein, ich habe keine Haustiere

    5 12,82%
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Diskutiere im Thema Haustiere zur Besserung von Symptomen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Una


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 278

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Bei der Anschaffung meines Katers hatte ich keine "Hintergedanken" - ich wollte einfach wieder eine Katze haben, weil ich nun mal Katzen mag.

    Tatsächlich ist der Kater meine Lebensversicherung. Ich hatte in den letzten Jahren mehrmals Suizidgedanken, die ich energisch weggeschoben habe, weil ich den Kater nicht im Stich lassen kann - er ist alt und chronisch krank und wenn er wieder ins Tierheim müsste, hätte er absolut keine Vermittlungschance. No way!

    Er ist aber nicht nur ein haariges Antidepressivum, sondern auch ein bisschen ADS-Therapeut, der meinem Alltag Struktur gibt: Er braucht seine Medikamente und zwar pünktlich und regelmäßig - verschlafen, verschieben oder vergessen ist keine Option. Ich kann nicht tagelang in meine Tagtraumwelt abtauchen, weil ich sonst Veränderungen in seinem Gesundheitszustand nicht rechtzeitig bemerke. Ich muss mit meinem Geld haushalten, damit genug für Tierarztrechnungen da ist; ich muss rechtzeitig Futter bestellen, denn Supermarktfutter verträgt er nicht, etc.

    Nebenbei hat er mich von meinem Putzfimmel kuriert: Früher habe ich das innere Chaos mit äußerer Ordnung bekämpft; ich gestehe, ich habe tatsächlich schonmal Teppichfransen gerade gebürstet. Das hat er mir schnell abgewöhnt; ich kann es inzwischen ganz gut aushalten, wenn irgendwo Katzenhaare oder Streukrümel herumliegen. Nur bei Katzenstreu im Bett hört der Spaß auf; so viel Pingeligkeit darf schon sein.

    Edit: Und er kann negative Gedanken wegschnurren ...
    Geändert von Una ( 2.04.2016 um 21:40 Uhr)

  2. #12
    ellipirelli

    Gast

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    so gesehen- der Hund hat mir eine ganze Masse Gelassenheit in "Drecktoleranz" beigebracht....

  3. #13
    Una


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 278

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    ellipirelli schreibt:
    so gesehen- der Hund hat mir eine ganze Masse Gelassenheit in "Drecktoleranz" beigebracht....
    Haarscharf am Thema vorbei:
    Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein "Schwätzle" mit meiner Nachbarin, einer schwäbischen Hausfrau und Kehrwochenfetischistin wie aus dem Bilderbuch. Sie konnte sich gar nicht von dem Thema lösen, wie viel Dreck Katzen doch machen - schlimmer als Kinder!
    Ich hätte ja nichts dazu gesagt, aber mein ADS-Monsterchen hat frech dazwischengequakt: "Ja, aber Katzen werden schneller stubenrein."

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 423

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich wohne leider zur Zeit noch bei meinen Eltern, für einen Hund hab ich
    hier keinen Platz und meine Mutter will keinen Köter der nur Dreck macht
    und rum kläfft (ihre Worte), selbst wenn es mein Hund wäre.

    Laut Mietvertrag darf man hier im Haus (gemietetes Familienhaus) auch
    keinerlei Tiere halten, nicht mal Hamster oder dergleichen, obwohl die
    Vermieter selber mal mit 2 Hunden hier gewohnt haben (Hundezaun steht hier noch).

    Für mich wäre ein Hund keineswegs nur ein Spielgefährte oder eine lästige Verpflichtung,
    ich denke was Hunde angeht auch mehr wie Cesar Millan, ein Hund ist für mich ein
    Rudeltier,der vor allem den richtigen Umgang mit Menschen brauch.

    Am meisten brauch man Verantwortung und viel Geduld wenn es um Hunde geht.
    Dann kommen noch die monatlichen Kosten hinzu, das kann sich dann schon mal
    auf 80-150€ pro Monat belaufen, vorausgesetzt man landet nicht zig mal beim Tierarzt.

    Am liebsten hätte ich einen kanadischen Wolfshund oder noch besser ein wilder Wolf.

  5. #15
    Eti


    fliegFederflieg

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 848

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Meine Tierchen bringt mir Struktur& Halt in mein Leben.
    Er hilft das "nicht in die Gänge" kommen in Strukturlosen Tagen oft zu überwinden.

    Nebenbei habe ich zusätzlich viel nützliches gelernt wie
    sehr genaues beobachten,
    eine Aufgabe lernen in kleinen Teilschritten,
    eine Idee verfolgen über längere Zeit und dran bleiben,
    Fachwissen über das Tier,
    mein Verhalten durch meine Körperhaltung und seine Reaktion einschätzen lernen,
    üben umgehen mit etwas unklaren Situationen und Stress.

    Was wiederum hilfreich ist im Umgang mit meinem ADS.
    Das mir Tiere helfen, wurde mir erst später bewusst.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Mein kleiner Hund hat mir auch während einer schweren depressiven Episode sehr geholfen. Er hat es immer wieder geschafft mich ein klein wenig aufzumuntern und auch zum lachen zu bringen.
    Natürlich auch zum Gassi gehen und die Spaziergänge haben mir auch gut getan.

  7. #17
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Eine Katze. Ich liebe Katzen abgöttisch. Jedenfalls liebe, zutrauliche Exemplare.
    Dabei beobachte ich sowohl an mir als auch an meinem Sohn, dass sich die Ruhe überträgt.
    Einerseits ist so ein gemütliches Schnurren und Anschmiegen beruhigend. Andererseits zwingt einen gerade eine Katze dazu, ruhig zu sein, weil sie einen sonst gar nicht mit ihrer Gunst beglücken würde.


    Ansonsten habe ich noch Enten und Hühner. Die mag ich, weil sie sich auf mich freuen und so herrlich komplikationslos im Charakter sind. Mich auf vielfältige Weise um sie zu kümmern, zwingt mich außerdem zu Struktur und rückt ihre Bedürfnisse so in den Vordergrund, dass ich eine indirekte Prioritätenliste abzuarbeiten habe.

  8. #18
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich habe kein eigenes Haustier, da ich sehr selten zu Hause bin. Wäre sehr unschön fürs Katzie den ganzen Tag alleine zu sein, vor allem, weil es dort keine Möglichkeit fürs Ausgang gibt. Mein Freund hat ein Grudstuck und der Kater dort kann sich frei bewegen und der Kater von meinen Freund ist auch irgendwie mein Kater.
    Hätte ich die Möglichkeit gehabt, welcher zu holen, wäre es nur Tieres wegen und nicht, um meine Symptome zu lindern.
    Für Therapie gibt es Ärtze, Psychologen, Medikamente, Selbsthilfegruppen u.s.w
    Tiere dafür zu missbrauchen finde ich egoistisch.
    Stehe auch äußerst kritisch den Delfin-Therapie gegenüber.

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Ich finde es kommt drauf an, ob das Tier art- und rassegerecht gehalten wird, und ob es auch seinen Ansprüchen gerecht gefordert, aber nicht überfordert wird. Ein Therapiehund macht seine Arbeit gern, denn wenn nicht, würde er unruhig werden, sich abwenden, beissen oder anders so auffällig werden, das er als solches nicht zu gebrauchen ist. Die meisten Rassen die Therapiehunde sind auf das enge Zusammenspiel mit Menschen gezüchtet.

    Ich finde es nicht verwerflich Tiere auch als "Arbeitshilfsmittel" zu nutzen, was gibt es schöneres für einen Jagdhund, als sich auf die Jagd zu begeben. Und wenn z.B. Generation um Generation nur Labradore miteinander verpaart wurden, die besonders ruhig sind und abhängig vom Menschen, dann kommt halt ein Tier raus, was super als Therapiehund ist, und dabei auch noch Wohl empfindet. Selbst mein Jagdhund aus jagdlicher Leistungszucht kennt nichts schöneres als mir sämtliche Dinge zu aportieren, einfach weil er seit Jahrhunderten aufs aportieren gezüchtet wurde.

    Für viele Hunde ist eine Aufgabe allemal besser als einfach nur da zu sein. Bis auf Schosshunderassen und einige Showlinien bei anderen Rassen steckt in den Hunden ein gezüchtetes Arbeitstier was auch ausgelastet sein will. Für Therapiearbeit werden viele Hunde ausgelastet, die sonst mehr oder weniger auf der Couch und bis zur nächsten Laterne oder für relativ öde Spaziergänge herhalten müssen. Kopfarbeit ist für Hunde genauso wichtig wie Auslauf, und Therapie ist Kopfarbeit. Ein Hund der sonst seine Nase für Wild einsetzt, der ist super bedient und ausgelastet, wenn er Schlüssel, Socken oder andere Dinge aufstöbern darf. Jeder Hund tut auch in der Natur etwas für sein Fressen, und da ist auch viel Kopfarbeit mit dabei, wenn er das auf andere Art beim Menschen tun kann, dann ist er ausgelastet und nicht ausgebeutet.

    Es wird immer vergessen, das artgerecht nicht heisst, das man das Tier so lässt wie es ist, denn mit dem Menschen zusammen muss es sich einfach anpassen, es darf nicht so rabiat sein wie unter Artgenossen, es gibt Strassen, es sollte sich so verhalten, das es nicht negativ auffällt, aber so sind Hunde nicht. Und wenn man dann bestimmte Bereiche durch Arbeit bedient, dann ist das mehr Entgegenkommen als dem Tier nur Futter und Streicheleinheiten zu geben.

    Bei Katzen ist das sicherlich anders, die sind nicht so domestiziert und speziell auf Arbeit gezüchtet, aber viele Hunderassen WOLLEN arbeiten.

  10. #20
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Haustiere zur Besserung von Symptomen

    Felis schreibt:
    Hätte ich die Möglichkeit gehabt, welcher zu holen, wäre es nur Tieres wegen und nicht, um meine Symptome zu lindern.
    Für Therapie gibt es Ärtze, Psychologen, Medikamente, Selbsthilfegruppen u.s.w
    Tiere dafür zu missbrauchen finde ich egoistisch.
    Stehe auch äußerst kritisch den Delfin-Therapie gegenüber.
    Hat nicht das meiste, was wir tun, einen egoistischen Hintergrund?
    Ich finde, der Vorwurf, ein Tier als Therapeuten zu missbrauchen, ist etwas übertrieben. Auch im Tier-/Mensch-Verhältnis gibt es Geben und Nehmen. (Die artgerechte Versorgung natürlich vorausgesetzt, weshalb ich bei einer Delphin-Therapie ein wenig Bauchschmerzen hätte. Allerdings handelt es sich hier eigentlich um die Frage nach Haustieren, und die leben seit Menschengedenken in einer Symbiose mit uns und haben im Laufe der Evolution verlernt, in völliger Freiheit zu leben. Bei Delphinen handelt es sich ja gewöhnlich nicht um Haustiere.)

    Ich gebe dem Haustier Nahrung, Unterkunft und Zuneigung. Dafür bekomme ich Zuneigung zurück und indirekt eben auch "Therapie" wie z.B. Stimmungsaufhellung oder Training von Struktur und Verantwortungsbewusstsein.

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