Umfrageergebnis anzeigen: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

Teilnehmer
133. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Mein Glauben ist mir sehr wichtig / spielt die zentrale Rolle

    34 25,56%
  • Ich glaube an ein höheres Wesen, weiß aber nicht genau an was

    23 17,29%
  • Ich glaube an die Kirche und ihre Lehre

    3 2,26%
  • Ich glaube an Gott, gehöre aber keinem religiösem Verein an

    16 12,03%
  • Ich weiß nicht an was ich glauben soll und das ist mir auch egal

    17 12,78%
  • Ich bin Atheist und halte Glauben für eine Gefahr für die Welt

    61 45,86%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #251
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Nix passt. Ich glaube nicht an irgendeine höhere Macht. Ich find's aber völlig ok, wenn Glaube Menschen hilft. Religionsfreiheit halte ich für ein hohes und schützenswertes Gut, die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland aber für nicht konsequent genug umgesetzt.

  2. #252
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Blaustern schreibt:
    Ich finde es immer ungünstig, wenn bei Umfragen nicht nur die faktische Antwort, sondern auch noch eine Meinung dazu gewählt werden muss. Aus diesem Grund kann ich an der Abstimmung nicht teilnehmen. Es trifft einfach nichts auf meine aktuellen Gedankengänge zu dem Thema zu.

    Ich bin Atheist und sehe den Glauben keineswegs als Gefahr für die Welt an! Es kommt immer auf den Menschen und seine Intensionen an. Es gibt Fanatiker und es gibt jene, die den Glauben für ihre eigene Macht nutzen, aber es gibt auch Menschen, die fest an eine höhere Macht glauben, weil sie eine stabilere Stütze für ihre Psyche brauchen, als sie in ihrem Leben finden. Nicht jeder Gläubge will den Glauben für sich nutzen - manche aber schon.

    Ich war bis vor gar nicht langer Zeit übrigens noch Agnostiker. Das würde fast zu dem Punkt: "Ich weiß nicht an was ich glauben soll und das ist mir auch egal". Agnostiker glauben nicht blindlings, aber sie halten das Übernatürliche auch nicht für unmöglich.
    Ich habe meinen Status als Agnostiker leider verloren. Ich fand den Gedanken angenehm, dass etwas nach dem Tod geben könnte. Aber ich habe mich während der letzten Monate zu intensiv mit dem Gehirn und seinen Funktionen beschäftigt, um diesen Hoffnungsschimmer noch stabil zu halten.
    Auf eine seltsame Art hat mir die Gewissheit, dass wenn ich tod bin, für mein Bewusstsein alles vorbei ist, aber auch Frieden gebracht. Ich habe die Ungewissheit nicht mehr, ob ein eventuelles Leben nach dem Tod tatsächlich besser sein wird, als das jetzige. Es wird einfach alles Leid vorbei sein. Leider auch das Glück, aber leid scheine ich intensiver wahrzunehmen als Glück (obwohl ein Leben weit schlimmer sein könnte, als meines).

    Ich finde die Aufteilung in Agnostiker und Atheisten nicht wirklich sinngemäß. Die Allermeisten, die sich als Agnostiker bezeichnen glauben an keinen Gott und sind damit Atheisten und die Allermeisten, die sich als Atheisten bezeichnen halten eine Gottesexistenz nicht für unmöglich und sind damit Agnostiker.
    Ich denke die einzige Trennung könnte die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Gott ausgeschlossen wird sein. Aber selbst diese ist vernachlässigbar wenn man bedenkt, dass sich so etwas nicht beziffern lässt.

    Was den Tod angeht, ich bin auch immer sehr zwiegespalten wenn ich über ihn nachdenke. Ich glaube das ist aber die Schuld unserer Gesellschaft. Die alten Naturvölker haben den Tod immer als Teil des Lebens betrachtet, die Totenstätten mit Sinnbildern des Lebens verziert wie obszönen Fruchtbarkeitssymbolen. Es gibt doch ein Volk irgendwo in Südamerika, das holt die Toten einmal im Jahr aus den Gräbern und feiert und tanzt mit ihnen. Ich halte so ein Bild vom Tod für viel gesünder und irgendwie auch näher an der Realität. Das schließt das Trauern um die Toten aber natürlich nicht aus.
    Trennt man den Tod vom Leben, dann bekommt er eine schreckliche Fratze.
    Geändert von klippklar (12.06.2016 um 14:44 Uhr)

  3. #253
    cocolores

    Gast

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    klippklar schreibt:
    Ich finde die Aufteilung in Agnostiker und Atheisten nicht wirklich sinngemäß. Die Allermeisten, die sich als Agnostiker bezeichnen glauben an keinen Gott und sind damit Atheisten und die Allermeisten, die sich als Atheisten bezeichnen halten eine Gottesexistenz nicht für unmöglich und sind damit Agnostiker.

    Wenn schon, dann sei wenigstens konsequent und rede von Fideismus.

  4. #254
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    cocolores schreibt:
    Wenn schon, dann sei wenigstens konsequent und rede von Fideismus.

    Wie meinen?

  5. #255
    cocolores

    Gast

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Einen Teil der Agnostiker bezeichnet man im Zusammenhang mit dem, was du schreibst, als Fideisten.

  6. #256
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    cocolores schreibt:
    Einen Teil der Agnostiker bezeichnet man im Zusammenhang mit dem, was du schreibst, als Fideisten.


    Meiner Meinung nach gibt es keine fideistischen Agnostiker. Die Aussage des Agnostizismus ist, dass es nicht klärbar ist, ob es einen Gott gibt oder nicht. Damit ist der Theismus schon ausgeschlossen.

    Die Aussage ist "Gott ist mit der Vernunft weder beweisbar noch widerlegbar". Des Fideisten Grundlage ist, dass es einen Gott gibt und nimmt diese Aussage als Untermauerung. Beim Agnostiker ist es genau andersherum. Er nimmt diese Aussage und zieht daraus, dass es also nicht klärbar ist, ob es einen gibt oder nicht.
    Er stellt damit Vernunft und Glauben auf mehr oder weniger eine Stufe bzw. eine, die unvergleichbar ist, was widerum unvereinbar für einen Fideisten wäre.

    Mal von der negativen Konnotation von Fideisten abgesehen (die außerdem gerechtfertigt ist, siehe Zitat).
    „Fideismus nennt man in der Philosophie die Idee, dass es völlig legitim ist, an einer Überzeugung auch dann festzuhalten, wenn es keine guten Gründe oder Evidenzen für sie gibt, sogar angesichts überzeugender Gegenargumente. Der Fideismus ist also der reine Glaubensstandpunkt. Für den Fideisten ist es legitim, an bestimmten Überzeugungen festzuhalten, nicht nur ohne irgendwelche positiven Argumente oder Evidenzen für sie, sondern selbst angesichts starker Gegenargumente und starker empirischer Belege gegen eigene Überzeugungen.“
    – Thomas Metzinger: Spiritualität und intellektuelle Redlichkeit[6]

  7. #257
    cocolores

    Gast

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Damit bist du jetzt in Google.de auf Platz 3, wenn man Agnostizismus und Fideismus eingibt. Ich möchte es allzu gern mal erleben, dass man irgendwo im Internet ein Pdf findet, auf dem jemand etwas über die Ansichten von Person X postuliert, was nicht an irgendeiner Stelle im Widerspruch zu dem steht, was Person X wirklich denkt.
    Und ganz ehrlich, bei mir hat Meinungsbildung auch immer etwas mit Zeit zu tun. Und um beim Strangthema zu bleiben, nein, so wichtig dann doch nicht.

  8. #258
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.984

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Meine bescheidene Wenigkeit meint,dass,von der Wortbedeutung her-stecken a und gnosis drin,oder?-wir alle Agnostiker sind. Definitionsgemäß. Sein müssten. Wir sind Un-Nicht-Nie-Wissende. Mit Bezug auf den lieben Gott. Das zu erwähnen,war mir sehr wichtig. Und damit bin ich jetzt mal perfekt on topic. Per definitionem.
    Geändert von luftkopf33 (12.06.2016 um 17:26 Uhr)

  9. #259
    cocolores

    Gast

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Ex cathedra sogar

    Ja, das wäre Nicht-Glauben. Aber da haben sich halt paar Leute Gedanken gemacht, dass das doch viel zu wenig orthogonal ist und deswegen zanken sich die Absolutisten und die, die einfach am Sonntagnachmittag schläfrig wie Garfield im Bürostuhl hängen und entweder-oder wollen.

  10. #260
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.984

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Darum mag ich Latein so gern. Da klingt mein Lieblingsmöbelstück immer gleich so wahnsinnig würdevoll wichtig!*wichtig kuckend auf cathedra platznehm.*Is das jetzt noch on topic??

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