Umfrageergebnis anzeigen: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

Teilnehmer
133. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Mein Glauben ist mir sehr wichtig / spielt die zentrale Rolle

    34 25,56%
  • Ich glaube an ein höheres Wesen, weiß aber nicht genau an was

    23 17,29%
  • Ich glaube an die Kirche und ihre Lehre

    3 2,26%
  • Ich glaube an Gott, gehöre aber keinem religiösem Verein an

    16 12,03%
  • Ich weiß nicht an was ich glauben soll und das ist mir auch egal

    17 12,78%
  • Ich bin Atheist und halte Glauben für eine Gefahr für die Welt

    61 45,86%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Rosaleen schreibt:
    Aber inwiefern steht Religion dem im Weg? Selbst Einstein war religiös - und unzählige andere Wissenschaftler, die noch in der Zeit gewachsen sind, in der keine Glaube einfach nicht in Frage kam. Sie waren nicht wegen Religion weniger daran interessiert oder gar beteiligt, die Welt um uns herum zu verstehen und zu erklären.
    Das Dilemma ist:
    Es ist eher ein umgekehrtes Problem .
    Wissenschaftler können religös sein, aber die Religion hat es nicht so mit der Wissenschaft .
    (Edit: ich habe das zu sehr verallgmeinert, ... gemeint habe ich damit in erster Linie die katholische Kirche)

    Galileo wurde zum Ketzer und kam vor die Inquisition, als er sagte, die Erde sei nicht der Mittelpunkt des Universums, um den sich alles dreht, sondern sie selbst dreht sich um die Sonne, die auch nur das Zentralgestirn dieses Sonnensystems ist.

    Vor einigen, aber nicht allzuvielen Jahren gab es in Italien mal einen Wissenschaftskongress von Astrophysikern, an dem u.a. auch Stephen Hawking teilnahm und die Wissenschaftler bekamen eine Audienz beim Papst, welcher denen dann auf seine väterlich-päpstliche Art (sinngemäß) einschärfte, dass sie zwar gerne das Universum erforschen können, und das auch ok sei, aber sie mögen doch bitte von dieser Urknalltheorie ablassen, denn damit würde man die göttliche Schöpfung in Frage stellen und das geht ja nicht ...
    Und das war immerhin schon gegen Ende des 20. Jahrhunderts ...

    Sei es die Angst davor, Macht zu verlieren (das war mit Sicherheit frühe der Fall, Wissen bedeutet Macht und diese Macht wollte die Kirche behalten) oder sei es Angst davor, Gläubige zu verlieren, in dem man die Theorien der Kirchen wissenschaftlich destabilisiert.
    Oder weitere Gründe, ... warum auch immer .... aber die Kirchen haben der Wissenschaft immer, oder zumindest sehr häufig, entgegengestanden.

    Wissenschaftler dagegen konnten wie gesagt durchaus religiös sein und sahen und sehen keinen Widerspruch darin, auf der einen Seite ihren Glauben zu haben und auf der anderen, das wissenschaftlich beweisbare und das musste auch nicht in Einklang miteinander stehen.
    Geändert von Fliegerlein (26.02.2016 um 19:12 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur / Edit zugefügt

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 291

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    @fliegerin
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Einstein erst christlich erzogen wurde und sich erst spät der Wissenschaft gewidmet hat. Mit der Denkweise, dass religiöse Leute automatisch Wissenschaft ausschließen, habe ich nichts am Hut.

    Gesendet von meinem XT1032 mit Tapatalk

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Rosaleen schreibt:
    @fliegerin
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Einstein erst christlich erzogen wurde und sich erst spät der Wissenschaft gewidmet hat. Mit der Denkweise, dass religiöse Leute automatisch Wissenschaft ausschließen, habe ich nichts am Hut.

    Gesendet von meinem XT1032 mit Tapatalk
    Ich verstehe diesen Satz nicht und auch nicht, was Du damit meinst.
    Kannst Du mir das näher erklären?

    Natürlich wurde Einstein erst christlich erzogen und kam dann zur Wissenschaft ... inwiefern habe ich etwas anderes geschrieben???

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass religiöse Leute die Wissenschaft ausschließen, weder automatisch noch sonstwie, ich habe das exakte Gegenteil geschrieben, nämlich das Wissenschaflter durchaus religös sein können, was genau das bedeutet, nämlich das religiöse Menschen durchaus der Wissenschaft zugewandt sein können.

    Ich rede von den Kirchen als solchen (oder besser ihren "Führungsetagen" -> nachträgliche Korrektur: in erster Linie dachte ich an die katholische Kriche) , welche die Wissenschaft nicht mögen, nicht von religiösen Menschen, das ist ein großer Unterschied.

    Entweder stehe ich gerade komplett auf dem Schlauch oder ich verstehe Dein Posting nicht oder ich habe mich nicht klar ausgedrückt.

    Hilf mir mal weiter.
    Was auch immer Du aus meinem Posting herauslzulesen scheinst, habe ich weder geschrieben, noch ausdrücken wollen ...

    Solltest Du mit:
    Rosaleen schreibt:
    Mit der Denkweise, dass religiöse Leute automatisch Wissenschaft ausschließen, habe ich nichts am Hut.
    meinen, dass ich das so sehe oder so ausdrücken wollte, dann hast Du mein Posting gründlichst falsch verstanden und das ist mitnichten meine Denkweise, nicht mal ansatzweise.
    Wie kommst Du darauf, dass ich das meinen könnte??

    Edit:
    Ich habe Deinem Posting zugestimmt und bin Deiner Meinung ... wie kommst Du jetzt auf den Gedanken, dass ich das anders meinen würde?
    Ich bin grad völlig verwirrt und verstehe nicht, was hier passiert ...

    Es tut mir leid, wenn ich da jetzt für ein Missverständnis gesorgt habe, das war nicht meine Absicht!

    NochnEdit:
    BTW, nur nebenbei:
    Nicht Fliegerin, sondern Fliegerlein ... ich bin ein "er", keine "sie" ... hoffe ich jedenfalls ...
    Geändert von Fliegerlein (26.02.2016 um 19:17 Uhr) Grund: Edit zugefügt / Fehlerkorrektur

  4. #14
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Das Problem mit der Wissenschaft ist im Übrigen auch unter den abrahamitischen Religionen ein ziemlich exklusiv kirchliches. Judentum und Islam sind beide(im Falle des Judentums historisch evident;für den Islam sei hier nur auf die Zeit des ersten Kreuzzuges zwecks Bestätigung verwiesen )von ihren Quellen her sehr "wissensfreundlich".

    Weshalb manche Wissenschaftler und Intellektuelle ganz unvernünfigerweise gleich mal alle Religionen unter dem Begriff "die Religion"über diesen Kamm scheren,ist mir ein Rätsel.

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    luftkopf33 schreibt:
    Weshalb manche Wissenschaftler und Intellektuelle ganz unvernünfigerweise gleich mal alle Religionen unter dem Begriff "die Religion"über diesen Kamm scheren,ist mir ein Rätsel.
    Ich bin zwar weder Wissenschaftler, noch intellektuell, fühle mich aber grade mal angesprochen, denn ich habe das so geschrieben, allerdings unbeabsichtigt, und korrigiere mich, denn ich dachte dabei in erster Linie an die katholische Kirche ....
    Das hätte ich wohl klar definieren sollen, sorry!
    Geändert von Fliegerlein (26.02.2016 um 19:11 Uhr)

  6. #16
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Hätt' ich Dich gemeint,hätt' ich Dich angesprochen-keine Sorge.
    Das war bloß ein Nachsatz aus eigener Erfahrung heraus. Diesem Problem bin ich recht häufig begegnet.
    Trotzdem Danke für die Korrektur.

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Mumford schreibt:

    .........Und natürlich an die Wissenschaft (- sofern sie nicht von Lobbyismus, Macht- und Habgier unterlaufen wird).
    .......
    Dein Posthing gefällt mir zum größtenteil. Hier wird es allerdings schwierig (FETT), da der Wissenschaftlich bzw. die Wissenschaft ansich schon ein bestimmtes Klientel entspricht, da sie ja zum großenteil von einer Staatlicher Seite finanziert wird oder von einen Konzern. Denke ich jedenfalls.

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    Einstein hatte seine eigene Sichtweise, die die Frage zu Gott betrifft. Ich denke nicht, dass er wirklich an "den" Gott glaubte.

    Auch Stephen Hawking meint, dass man keinen Gott braucht um das Universum entstehen zu lassen.

  9. #19
    Mumford

    Gast

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    spacetime schreibt:
    Dein Posthing gefällt mir zum größtenteil. Hier wird es allerdings schwierig (FETT), da der Wissenschaftlich bzw. die Wissenschaft ansich schon ein bestimmtes Klientel entspricht, da sie ja zum großenteil von einer Staatlicher Seite finanziert wird oder von einen Konzern. Denke ich jedenfalls.
    Deswegen habe ich den Text in Klammern hinzugefügt. Gerade wenn große Konzerne in Forschung investieren ist besondere Vorsicht geboten.
    Auch die Wissenschaft gilt es selbstverständlich(?) unbedingt zu hinterfragen!



    Rosaleen schreibt:
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Einstein erst christlich erzogen wurde und sich erst spät der Wissenschaft gewidmet hat. Mit der Denkweise, dass religiöse Leute automatisch Wissenschaft ausschließen, habe ich nichts am Hut.
    Hier fühle ich mich auch angesprochen.

    Ich habe in meinem Posting eine vielleicht etwas harsche und provokante Ausdrucksweise gewählt. Anstatt "Abfallprodukte" hätte ich wohl lieber "Relikte" schreiben sollen. Dass sich Wissenschaft und Religion automatisch ausschließen, habe ich jedoch nicht geschrieben und das glaube ich auch nicht. Ist ja nicht so, dass ich religöse Menschen grundsätzlich für verblendet und weltfremd halte. Kann mir aber gut vorstellen, dass das so rüberkommt. Sagen wir mal, religiöse Menschen sind mir erst einmal suspekt.

    Stichwort Erziehung - mit der Konfession von Herrn Einstein habe ich mich nicht beschäftigt. Aber das ist ein interessanter Punkt. Ja, oftmals wird der Glaube anerzogen. Manch einer kann daraus für sich hilfreiche Dinge ziehen, ohne gleich in Dogmen und dergleichen zu verfallen. Ein anderer wiederum findet darin vielleicht sogar seinen Halt und wiederum ein anderer löst sich und wendet sich davon ab.


    Was mir bei der ganzen Glaubens-Chose sauer aufstößt und was mir ehrlich gesagt richtig Angst macht ist, wenn man keinen Abstand von der Sache hat und das Ganze bierernst nimmt. Das sind die Leute, die bei allen möglichen Dingen brüskiert sind, die nicht weiterdenken wollen, weil es ja ihren Glauben infrage stellen könnte, die engstirnig an "ihrem" Glauben festhalten und mit Scheuklappen durchs Leben rennen. Dann noch behaupten, sie würden ja keiner Religion angehören (-andere Glaubensrichtungen sind ja falsch, usw.). Von einem gesunden Schuss Selbstironie und Humor fehlt da oft jede Spur (-zumindest bei diesem Thema). Und davon habe ich so einige kennengelernt. Und ganz ehrlich, diese Leute brauchen keinen Gott, sondern eine Therapie!


    Und ja, ich halte religiös verblendete Menschen tatsächlich für eine Gefahr für die Welt! Was nicht heißen soll, dass ich religiöse Menschen allgemein für gefährlich halte. Aber es gibt da schon wirklich erschreckende Extreme. Im Gegenzug habe ich noch nichts von militanten Atheisten gehört, die religiöse Menschen verfolgen oder die Welt beherrschen oder gar zerstören wollen. Aber von religiös geprägten Terrorismus und ähnlichem Mist höre ich fast jeden Tag.
    Geändert von Mumford (26.02.2016 um 20:39 Uhr) Grund: Schreibfehler korrigiert!

  10. #20
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: Wie wichtig ist für Dich der Glauben an einen nicht beweisbaren Schöpfer?

    "Merkwürdig" ist doch, dass der größte Teil der Menschen Konsumorientiert ist, sich präsentieren möchte, Luxus-Wünsche hat, die Güter des Lebens real spüren möchte und nicht nur in seine Fantasie, Neid empfindet, 8 und mehr Stunden arbeiten "möchte" um den Tag rum zu bekommen....usw, usw.

    Aber es reicht vielen Menschen ein unsichtbares Wesen um all diese Dinge zu rechtfertigen und sein Leben einen Sinn zu geben

    Ich selbst erwarte da wirklich etwas mehr (jedenfalls seit einiger Zeit und vielen Erfahrungen des Lebens)

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