Umfrageergebnis anzeigen: Welche Strategien halfen dir bei deiner Berufswahl?

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Verwandte/BekannteFreunde machten mich auf Stärken aufmerksam

    5 17,86%
  • Praktikum beim jetzigen Arbeitgeber brachte eine Ausbildung mit sich

    4 14,29%
  • keine, da behinderungsbedingt nicht möglich

    4 14,29%
  • Tests im Internet

    1 3,57%
  • Berufliche Vorbereitungslehrgänge

    1 3,57%
  • Ich hatte diesbezüglich keine Schwierigkeiten.

    8 28,57%
  • Stecke gerade mitten in der Berufsfindung und ich weiß meinen Wunschberuf schon.

    1 3,57%
  • Berufsvorbereitung. Hab aber keine Ahnung was ich werden will.

    4 14,29%
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Diskutiere im Thema ADHS und Berufswahl im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 15

    AW: ADHS und Berufswahl

    Nishtha schreibt:
    Ich habe auch einen sehr eintönigen und langweiligen Job, auch wenn es verschiedenes zu tun gibt.
    Da waren die 11 Jahre Zeitarbeit mit wechselnden Arbeitgebern, Tätigkeiten schon ein Segen (im nachhinein gesehen) aber finanziell absolut gar nicht gut.

    Ich merke immer mehr wie mich der Job anödet und auch das Niveau ist dort nicht gerade hoch..verbal ist es schon teilweise echt unterste Schublade.

    Und bei dem ersten Gespräch bei dem ADHS- Test meinte sie auch das spezielle Berufe für ADHS`lern gut wären. Und ich frage mich was das so sein könnte....

    Ich persönlich bin ja Konditorin und nun bin ich in der Logistik, habe auch schon nebenher was in Richtung "Gesundheitswesen" gemacht.
    Ja...und meine Interessen sind so vielseitig das es mich dort stört..denn mich interessiert natürlich IT...oder Elektroniker, ich bastel gerne an der Technik herum und der PC ist ein großes Hobby.
    Aber auch die alternative Heilmethoden. Generell arbeiten mit den Menschen würde mich sehr glücklich machen.

    Aber da wird es mit den Berufen auch echt unrealistisch, denn ich kann überhaupt kein Mathe und das sind Matheberufe...also kann man das knicken. Und das Alternative kann man nebenher machen und zahlt es selber, was evtl kein Problem wäre. Aber selbstständig machen damit und am Schluss nichts verdienen ist das Realistische daran

    Für viele Stellenausschreibungen bei uns, braucht man ein Studium...die wollen nur das beste an Ausbildung. Ob man das Wissen dann in dieser Arbeit braucht, ist meist anders..aber sie wollen nur das Beste. Und studieren kann ich allemal nicht

    Also bleibe ich doch am Schluss da sitzen bis ich in 34 Jahren fertig bin und kämpfe jeden tag gegen den drang alles hin zuwerfen...ach ich weiß nicht

    Würde gerne was machen wo ich Denken darf, gerne mit Verantwortung und Abwechslung. Aber auch gerne in dieser Firma, wegen finanziell, Absicherungen usw.
    Kann vielleicht einer nachvollziehen der mal so lange um eine Festanstellung gekämpft hat.

    Daher bin ich da noch am rätseln...aber vielleicht finde ich ja hier ein paar Anregungen...wer weiß
    Ähnlich war es bei mir auch hab 2 Lehren angefangen beide abgebrochen da sie mir recht schnell zu eintönig waren, zwischen drin Bund und da den Stapler Schein gemacht, und in der Logistik gejobbt. Danach Zeitarbeit wo ich mir fest vorgenommen habe das jede Firma mich mit bedauern wider gehen lasen muss, was gut geklappt hat und meine Betreuerin von der ZA hat mich gehasst (meinte jedes mal wenn ich da bin hat sie schlechte Laune hinterher ) was mich zu meinem jetzigen Arbeitgeber brachte ( 13 Jahre) wo ich zum Glück in der Logistik genug Abwechslung hatte und auch vom Betriebsleiter genug aufgaben neben her bekommen habe, wo ich nun vor 5 Jahren meinen Meister gemacht habe und vor 2 Monaten meinen Technischen Betriebswirt Abgeschlossen habe, wobei ich hier sagen muss das das Lernen zu eintönig und Langweilig war aber der Ansporn das mir beim Meister schon nicht mal meine Eltern geglaubt haben das ich es durch ziehe sehr geholfen hat da ich es allen beweisen wollte das ich auch was zu ende bringen kann Aber Wunsch mäßig wäre ich auch lieber im IT Bereich da ich ebenso gern am liebsten alles Technische erst mal zerleg und daran rum bastle aber dafür ist es nun zu spät

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 53

    AW: ADHS und Berufswahl

    Ich kann irgendwie nichts ankreuzen, am ehesten noch das mit den Tests im Internet.
    Hab eine Ausbildung gemacht, weil ich total orientierungslos war.
    Dann schon geplanter ein Studium. Hätt vllt was werden können...leider hat mich ADS da irgendwann raus gehauen. Der Beruf wär auch zu stressig für mich gewesen.
    Danach hab ich versucht meine Stärken und Schwächen brutal ehrlich zu analysieren. War zu dem Zeitpunkt zusätzlich in Therapie. Hab so eine neue Richtung gefunden, die von den Sachen, die ich vorher gemacht hab, das beste vereint.
    Glaub aber, dass ich das ohne die “Fehlschläge“ vorher nicht begriffen hätte... von daher ist es vllt sogar ganz gut, dass ich ADS bedingt nix arbeiten kann, was mir nicht gefällt... jetzt muss ich das nicht mehr.

    (drück mir selbst die Daumen, dass ich nicht so bald anfange mich zu langweilen )

  3. #13
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 21
    Forum-Beiträge: 16

    AW: ADHS und Berufswahl

    Bei mir war das schon im Alter von 7 klar. Ich war von der Technik und Software von PCs besessen. Es ging nichtmal ums Zocken.
    Die Logik, auf der Computer arbeiten, hat mich fasziniert. Habe sehr früh mit meinem Vater an PCs rumgeschraubt und programmiert.

    Hab vor kurzem meine Ausbildung zum staatlich geprüften IT-Assistent abgeschlossen.
    Informationstechnik und Informatik liegt mir total. Meine Eltern haben das sehr früh entdeckt, und gefördert.

    Nach meinem Fachabi möchte ich ein Studium in Richtung Informatik beginnen

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: ADHS und Berufswahl

    ich arbeite weder in meinem Traumberuf noch in einem, der meiner Persönlichkeit so wirklich nahekommt

    nach meinem Abi traute ich mir meine Wunschrichtung "Biologie", Landschaftsarchitektur oder Försterin oder ähnliches nicht zu, orientierungslos machte ich 1 Jahr freiwilliges soziales Jahr im Seniorenheim, war damit (Umgang mit Menschen, Pflege, Team- und Zeitmanagment) arg überfordert, weiter orientierungslos und ohne mir adäquate Hilfe zur Berufswahl zu suchen machte ich noch 1 Jahr Praktikum in der Behindertenassistenz, dann blieb ich im medizienischen Bereich...nach der Ausbildung 3mal Job gewechselt, beim 4. seit 13 Jahren hängen geblieben, zwischendurch Studiumversuch..in den Nachtdienst ausgewiechen, eintönig und entspricht nicht meinen Begabungen und Kapazitäten, aber ich habe meine Ruhe, kann mich selbst organisieren...bin ich froh im Nachtdienst gelandet zu sein!

    mittlerweile versuche ich mir die Einstellung zu finden, dass ich arbeite um mein täglich Brot und bisl mehr zu verdienen und bin erleichtert, einigermaßen gesicherte Lebensumstände zu haben und viele freie Tage (ich arbeite nicht Vollzeit!) und nicht diesen Psychostress mich woanders einarbeiten zu müssen!

    schönen Tag, Alex

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 54

    AW: ADHS und Berufswahl

    Momentan bin ich noch unterwegs dahin.
    Drauf gekommen bin ich in der fünften Klasse nach meiner ersten Englischstunde. Seitdem möchte ich unbedingt Lehrerin werden. Zwischendurch habe ich meinen Weg verloren, aber nun hole ich mein Abi im ZBW nach und werde danach studieren gehen, insofern ich das Abi schaffe. Wenn das nichts wird bin ich ehrlich gesagt absolut planlos, denn meine Alternative wäre Psychologie, doch dies setzt auch ein Abi voraus.

  6. #16
    Mumford

    Gast

    AW: ADHS und Berufswahl

    Habe Option 3 angekreuzt: keine, da behinderungsbedingt nicht möglich.

    Wobei die AD(H)S-Diagnose bei mir zwar keinen Behinderungsgrad erfüllt, aber es ist auch nicht so, dass ich mein AD(H)S als Superkraft mit eingebauter Hochbegabung empfinde. ^^ Fühlt sich unterm Strich tatsächlich eher wie eine Behinderung an. Eine Behinderung in der "normalen" Welt klarzukommen.

    Eigentlich hätte die letzte Option aber am besten gepasst.


    Berufsfindungstests u. Ä. haben bei mir nur dazu geführt, dass mein Selbstwertgefühl noch mehr in den Keller geht. Hatte einen schlechten Einstieg in die Berufswelt, wobei ich wenigstens meine Lehre abgeschlossen habe. Wie ich das geschafft habe, weiß ich heute selbst nicht mehr. Besonders motiviert war ich jedenfalls (spätestens) am Ende der Lehre nicht mehr und üben ging höchstens kurz vor knapp. Die paar Monate, die ich dann noch in meinem erlernten Beruf arbeiten durfte, haben mir gezeigt, dass ich ganz offenbar nicht in der Lage bin, mich diesem Systen anzupassen. Kurz gesagt: Ich habe zwar gut verdient, aber es war scheiße!



    Bin froh, einen Arbeitgeber gefunden zu haben, bei dem ich mich wohl fühle. Der Verdienst reicht zwar nicht wirklich zum leben (da Teilzeit / 20 Std.-Woche), aber wenigstens gehe ich mit gutem Gefühl zur Arbeit und komme auch mit meinen Kollegen sehr gut klar. Das ist m. E. schon die halbe Miete, wenn nicht sogar die ganze.
    Geändert von Mumford (24.10.2015 um 14:24 Uhr)

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