Umfrageergebnis anzeigen: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

Teilnehmer
48. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1 - Schwach

    0 0%
  • 2 - Weniger

    5 10,42%
  • 3 - Durchschnittlich

    11 22,92%
  • 3 - Mehr

    20 41,67%
  • 5 - Sehr stark

    12 25,00%
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Diskutiere im Thema Wie strak fühlt ihr euch betroffen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    @ grotesk, ich würde sagen zumindest im Bereich Organisation bist du eher leichter betroffen.

    Denn egal wie anstrengend es ist, du schaffst es ja. Nicht nur für dich, sondern sogar noch für deine Kinder. Man muss auch mal die positiveren Dinge sehen. Anstrengend ist es auch für Nicht-ADHSler, nicht umsonst gab es ja mal die Werbung wo die Frau meinte sie leite ein "Familienunternehmen".

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 182

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    Jaja, das erfolgreiche kleine Familienunternehmen.
    Stimmt schon, das bekomme ich im Rahmen hin, irgendwie.
    Aber nicht ganz so wie von Therapeutenseite der Kinder gewünscht. Da sollte ich noch mehr machen, aber das übersteigt
    meine Kraft. Irgendwo muss ich Abstriche machen.

    Mein Organisationstalent bezieht sich komischerweise wirklich nur auf alle Dinge die außerhalb meines Haushaltes passieren.
    Wenn ich dann abgekämpft nach Hause komme, dann wars das aber auch.

    Zu Hause bin ich total unorganisiert, fange vieles an und mache nichts am Stück fertig.
    Wenn ich es doch tatsächlich mal schaffe z.B. die Küche am Stück aufzuräumen, bin ich unendlich stolz .
    Ich denke ich habe manchmal zu hohe Anforderungen an mich selbst.

    Ich wünsche Euch allen noch einen wunderbar entspannten Tag.

    grotesk

  3. #23
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    Wenn ich mein Leben objektiv betrachte, dann muss ich sagen dass ich stark betroffen bin. Aber bei mir kommen noch so viele andere Faktoren mit auf die Waage dass meine erste Aussage so nicht mehr passt. In Wirklichkeit habe ich keine Ahnung wie schwer mein ADS mich beeinträchtigt.

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    Schwierige Frage. Dem ADHS-Bild entspreche ich nicht zu 100%. Ich kann mich mittlerweile gut strukturieren (bin geradezu Struktur-Fetischist geworden) und sehe auch nicht ständig plötzlich irgendwo einen Vogel fliegen und zeig auf ihn.

    Ich denke ADHS ist die Basis meiner Schwierigkeiten, weshalb ich mich zu großen Teilen darauf stütze, aber ich identifiziere mich auch mit Krankheitsbildern wie Borderline, Panikstörung, Narzissmus und daraus resultierenden depressiven Episoden.

  5. #25
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    ....Also ich fühle mich vom ADS sehr stark betroffen, ic h würde es definitiv als Behinderung ansehen, das zeigt sich einfach an meinem Lebenslauf, wie viel ich wirklich nicht hinbekommen konnte aufgrund meines ADS im Vergleich zu wie es anderen weniger betroffenen Familienmitgliedern ergangen ist. Für mich war es sehr sehr schwer immer und überall, ich hatte nur meine Tiere. Jetzt wird mir alles klar, vor allem da ich jetzt mit Methylphenidat eingestellt werde, realisiere ich alles und es ist sooo ungerecht. Eigentlich müsste ic h recht intelligent sein, hab immerhin ein Abi mit 3.2 hingekreigt und kam sogar von der Realschule ohne das das ADS je erkannt wurde; Ich hab am Ende soweit ich weis nicht mal mehr gelernt. Dann alles was ich angepackt habe ging nicht lange, endete in Depression wegen Überforderung. Ic h hab in den Jahren nach meinem ABI beruflich gar nix hingekriegt. Jetzt habe ich durch mph schon mal ein bisschen erfahren dürfen wie es ist im Kopf fast glasklar zu sein. Ich glaube jetzt könnte ich vielleicht dann lernen. Eigentlich würde ich gerne Tiermedizin oder Human Medizin studieren, am liiebsten sogar ADHS Spezialist werden (ist das nicht verrrückt, bin ich krank im Hirn?!ic h meine das sogar ernst....), aber mit 30 und ADS und einem ABI von 3.2.....
    Außerdem wurde bei mir in 6 Jahren allgemein psychiatrische Therapie so viel Psychiatrische Diagnosen gestellt, die allesamt nicht zutrafen, das habe ich alles mit meinem ADHS Spezialisten geklärt........

    Ihr kennt das wahrscheinlich alle selber noch wie es ist wenn man alles realisiert, eigentlich ist das richtig grausam, aber dennoch ich bin so froh endlich zu wissen was immer mit mir los war und warum es so ist wie es ist. Ich finde die Krankheit ADS an sich nicht mal so schlimm v.a auch mit der richtigen Therapie, ich mag sie sogar richtig gern, vor allem die richtig guten Eigenschften und das Besondere, aber man muss immer dafür bezahlen, das man so anders ist und schlimm ist, das die Gesellschaft uns nicht so akzeptiert wie wir sind. Das ist die nächtste Angelgenheit.....Man ist immer benachteiligt und man wird nie verstanden. Man hat immer so den Stempel "Dumm, faul, zurückgeblieben"
    Geändert von Canary (10.05.2015 um 01:47 Uhr)

  6. #26
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    Ich bin mir nicht sicher, wie stark ich betroffen bin. In der Schulzeit habe ich kaum kompensiert, fast gar nicht, würd ich sogar sagen. Da wusste ich noch gar nicht, was das ist und dass man das anwenden kann, um nicht immer so bekloppt zu wirken. Ich habe nicht kompensiert, sondern war meinen Symptomen einfach ausgeliefert und hab das selber als charakterliche "Macken" angesehen. Ich hatte zwar auch immer das Gefühl, mein Gehirn sei "kaputt", aber ich habe viele meiner Symptome auch einfach auf die Psyche geschoben (Trennung der Eltern usw). Meine Leistungen waren auch ohne Kompensation immer gut (wobei ich mir vorstellen kann, dass Ehrgeiz meine Kompensationsstrategie war), weswegen ich nicht genügend "Not" hatte, um Kompensationsstrategien entwickeln zu müssen. Im Sozialen hatte ich immer Probleme, fand dort aber keine Kompensationsstrategien und nahm es deshalb einfach frustriert hin (bin ich halt seltsam).

    Nach der Schule gingen die Probleme dann richtig los und ich musste mir Kompensationsstrategien zulegen. Inzwischen besteht mein Leben zu einem riesigen Teil aus Kompensation des ADS - und das laugt mich so dermaßen aus, dass ich wieder das Gefühl habe, stark betroffen zu sein. Da ich aber ja solange ohne Kompensation durchkam, kann das irgendwie auch nicht stimmen. Eine andere Theorie wäre, dass ich einerseits stark betroffen bin, andererseits aber auch recht begabt in manchen Dingen, weswegen ich so lange ganz gut durchkam. Die Seite der Begabungen hilft mir aber in vielen Dingen, die den Alltag und dessen Organisation betreffen, nicht weiter, weswegen irgendwann die Seite der Defizite stark durchkam. Um diese beiden Seiten - Begabungen und Defizite - in der Waage halten zu können, muss ich viel Energie aufwenden. Am Ende hab ich dann ein Leben, bei dem ich den Kopf so grade über Wasser halten kann, aber mehr auch nicht.

    Also weiß ich nicht, wie stark ich betroffen bin, weil ich ja wie gesagt kompensieren kann, das jedoch auch - subjektiv betrachtet - enorm viel Energie kostet. Wenn das also so viel Energie kostet, muss ich ja auch dementsprechend betroffen sein....? Andererseits gibt es sicher auch ADSler, die viel Energie aufwenden und den Kopf trotzdem nicht über Wasser halten können.

    Kinder zB könnte ich mir nicht vorstellen, das zu organisieren und das Geschrei usw., das könnt ich nicht mehr kompensieren, das würd meine Grenzen übersteigen.

    Also, schwierig zu sagen...woran misst man das? An der tatsächlichen Ausprägung der Symptome - was man nach außen hin sieht - oder daran, wie stark man kompensiert? Schwierig, schwierig...

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Wie strak fühlt ihr euch betroffen?

    Das mit der Kompensation ist interessant. Wäre ein eigenes Thema wert.

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