Umfrageergebnis anzeigen: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

Teilnehmer
56. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    12 21,43%
  • Nein

    43 76,79%
  • Vermutlich weiß er es.

    1 1,79%
  • Ich werde es ihm noch mitteilen.

    0 0%
Multiple-Choice-Umfrage (Mehrere Antworten sind möglich).
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Diskutiere im Thema Weiß euer Arbeitgeber Bescheid? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 37

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Also meine Chefin weiß es, und meine Kollegen auch. Das war allerdings nicht ganz freiwillig von meiner Seite... Ich war vorher über Zeitarbeit in der Firma und wurde nach einem 3/4 Jahr in meine jetzige Abteilung übernommen, nachdem meine alte Chefin kein Budget mehr dafür hatte und meine neue Chefin offenbar positiv von mir angetan war, wir hatten gelegentlich Berührungspunkte. Erst hieß es, bis Ende des Jahres Zeitarbeit, dann eventuell Übernahme. Da tat sich aber erst nichts, schließlich wurde mein Auftrag über die Zeitarbeitsfirma nochmal um drei Monate verlängert.

    Als ich dann wegen einer ganz anderen Sache ein Vier-Augen-Gespräch mit meiner Chefin hatte, meinte sie auf einmal, "Ja, ob wir Sie übernehmen können, weiß ich übrigens nicht. Also fachlich sind Sie super, aber persönlich... na ja... da gab es ein paar Sachen...". Da kamen dann nur so ADHS-typische Sachen: Vergessen Bescheid zu sagen, dass ich später komme, eine unbedachte Bemerkung, den Kollegen wohl ab und zu mal unabsichtlich ihren Job erklärt oder zu genau nachgefragt... Halt alles so Sachen, die "normale" Erwachsene offenbar nicht machen. Dazu kamen noch Sachen, die meiner Chefin nicht so aufgefallen waren, wegen denen ich mich aber sehr unwohl gefühlt habe. Ich habe von einer Kollegin bei jedem kleinen Fehler einen Einlauf bekommen, und wenn ich genau nachgefragt habe, um solche Fehler zu vermeiden, hat sie nur gemotzt "Gib her, dann mache ich es selber!" Auch noch lautstark, damit es schön jeder mitbekommt. Ich hatte generell das Gefühl, komplett komisch rüberzukommen, weil ich halt auch mit Medikamenten teilweise extrem verpeilt bin, Sachen komplett vergesse (als hätte ich nie davon gehört) und wohl häufig ziemlich chaotisch und wirr wirke. Und bei der einen Kollegin hatte ich das Gefühl, dass sie mich einfach für strohdumm hält, und das hasse ich wie die Pest. Wenn jemand über meine Verpeiltheit lacht, lache ich mit, aber wenn man mich für dumm hält... dann fühle ich mich einfach nur noch hilflos und schlecht.

    Als meine Chefin dann meinte, dass sie mich wegen der Sachen nicht übernehmen wollte, war ich erst mal total fertig und bin auch noch schön vor ihr in Tränen ausgebrochen, ganz toll, überhaupt nicht peinlich. Na ja, das war ein Freitag, über das Wochenende habe ich nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich nichts zu verlieren habe: Sie würde mich nicht übernehmen, ohne vom ADHS zu wissen - und wenn ich es ihr sagen würde, würde sie mich vielleicht auch nicht übernehmen. Von daher... warum nicht?

    Also habe ich sie am Montag um ein Vier-Augen-Gespräch gebeten und ihr das gesagt. Ihre Reaktion: Sie hat angefangen zu lachen, meinte "Na jetzt wird mir einiges klar!" und hat mir dann erzählt, dass der Neffe einer Bekannten von ihr das auch hat. Von daher wusste sie schon ein bisschen was darüber, hat aber noch nachgefragt, wie das bei mir so ist, also wirklich interessiert. Und allein in diesem Gespräch hat sie sich glaube ich 5x dafür bedankt, dass ich so offen war und ihr das gesagt habe. Sie hat mich dann gebeten, dass ich mich mehr in ihre Nähe setze, damit sie zumindest halbwegs mitbekommt, ob ich meine Prioritäten richtig setze und wie die Kollegen mit mir umgehen. Ich hasse es zwar, wenn mir jemand im Nacken sitzt, aber na ja. Die Reaktion war wirklich super und hätte echt besser nicht sein können. Sie hat sich auch danach noch mehrfach bedankt und ist letzte Woche in schallendes Gelächter ausgebrochen, als ich ihr spaßeshalber den Tipp aus dem Buch von Russel A. Barkley vorgeschlagen habe, dass ich mir ein Foto von ihr mit der Aufschrift "An die Arbeit!" an den PC klebe

    Wegen der einen Kollegin, die mich wegen Kleinigkeiten immer so abgekanzelt hat, habe ich sie nach dem nächsten Vorfall etwa 2 Wochen später noch mal angesprochen, sie meinte, sie hätte auch schon überlegt, ob wir es den Kollegen sagen sollten. Ich habe dann gesagt, ja ok, sie wollte es dann aber selbst sagen, ohne dass ich dabei bin. Das hat sie dann an dem Tag gemacht, bevor ich 2 Wochen in den Urlaub gegangen bin, damit die Kollegen Zeit hätten, darüber nachzudenken. Das war eigentlich super, nach den 2 Wochen hat alles gepasst. Die eine Kollegin hat mir zwar erst weniger Arbeiten gegeben, aber der Umgang hat sich definitiv verbessert. Die Kollegen schreiben mir mehr auf und sind auch nicht so genervt, wenn ich doppelt und dreifach nachfragen muss, weil ich alles wieder vergessen habe, oder ich dreimal zum Kopierer laufen muss.

    Am ersten Tag nach meinem Urlaub hat sie mir dann gesagt, dass mein Arbeitsvertrag gerade erstellt wird Mittlerweile bin ich fest angestellt, bin endlich raus aus der Zeitarbeit und verdiene etwa doppelt soviel wie voher...


    Von daher meine Meinung dazu: Von selbst würde ich es auch nicht sagen, wenn ich meine Arbeit einigermaßen auf die Reihe bekomme. Aber wenn es so ist wie bei mir, es gerade solche ADHS-Symptome sind, die negativ auffallen, und man nichts zu verlieren hat - wie auch bei der Übernahme aus der Ausbildung - warum nicht? Man sieht an meinem Beispiel, dass es nicht unbedingt negativ enden muss, wenn man mit offenen Karten spielt. Außerdem kann ich jetzt auch mein Ordnungssystem mit bunten Sichthüllen anwenden, ohne dass ich von den Kollegen für bekloppt gehalten werde, weil ich ständig Papiere von einer Hülle in die andere umsortiere

    Ich denke, es kommt auf die Situation an, aber bei ADHS ist es sicher ratsamer als bei Depressionen, Borderline oder Suchterkrankungen etc.. "Ist vergesslich und etwas chaotisch" klingt nun wirklich besser als "versackt ständig in einem schwarzen Loch und kann nicht mal aus dem Haus gehen". Genauso würde ich aber auch von anderen, rein körperlichen Erkrankungen nicht unbedingt etwas erzählen (zum Beispiel von meiner Schilddrüsenunterfunktion), wenn diese sich nicht auf die Arbeit auswirken können. Da wäre ein Bandscheibenvorfall wieder was anderes.

  2. #22
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 108

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Blos nicht. Meiner würde mich hochkant feuern.

  3. #23
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Ich würde auch davon abraten, dem Chef oder Kollegen auf der Arbeit von der Diagnose zu erzählen.

    Wie gesagt kann, es zwar gut gehen, dass Chef und Kollegen Verständnis dafür zeigen und es die Situation bessert, weil sie dann mit bestimmten Verhaltensweisen besser umgehen können. Und - sofern sie dazu bereit sind - sich darauf einzustellen. Also z.B. wo man scheinbar komisch reagiert.. z.B. vielleicht für die Kollegen total plötzlich auf einmal gereizt ist oder sich plötzlich zurück zieht.. Ohne ADS.HIntergrund würden die Kollegen vielleicht daraus schliessen, dass sie irgendwas falsch gemacht haben (also im Fall wohlgesonner Kollegen) und wären verwirrt, weswegen .. wenn sie aber wissen, dass man nur gerade reizüberflutet ist und es nichts damit zu tun hat, was sie gesagt oder getan haben, dann führt das sicherlich zu einer Besserung. Oder wenn nur kleine Maßnahmen nötig sind, damit die Probleme entschärft werden z.B. dass man mündliche Anweisungen ständig vergißt (oder sie erst garnicht mitbekommt), aber wenn sie einem schriftlich gegeben werden, sie jederzeit wieder in Erinnung gerufen werden können.

    Im großen und ganzen würde in solchen Fällen aber nie ADS erwähnen, sondern direkt das Verhalten beschreiben also z.B. nicht, dass man Probleme hat, sich Anweisungen zu merken, weil man ADS hat, sondern dass seine Arbeitsweise so ist, dass man mit schriftlichen Anweisungen besser klarkommt... (oder noch geschickter : Dokumentation, Zeitaberechnung für ein Projekt als Grund vorschrieben).


    Erzählen würde ich es nur in drei Fällen - a) ich bin mir absolut sicher, dass die Chef und Kollegen verständnisvoll darauf reagieren und das Betriebsklima so gut ist, dass einem die Kollegen wohl gesonnen sind.
    b) ich in der Selbsthilfe aktiv bin, also mein Name eh schon in Zusammenhang mit ADS ergoogelt werden kann
    oder c) wenn die Probleme auf Arbeit so gravierend sind, dass ich den Job oder die Ausbildung deswegen verlieren würde, aber der Chef noch Bereitschaft zeigt, auf einem einzugehen. Gerade in einer Ausbildung, wenn der Betrieb sowieso über Bedarf ausbildet, kann ich mir gut vorstellen, dass noch eher Verständnis gezeigt wird bzw. man ihn zumindestens noch durch die Ausbildung zieht, auch wenn man ihn nie deswegen übernehmen würde.

    Deshalb würde ich sagen, eher nicht und wenn nur unter ganz bestimmten Bedingungen.

    Und wenn man das anspricht, dann sollte man sich genau überlegen wie.. es darf nicht so klingen, als wenn es dann nur Probleme gibt.. sondern eher, dass man an ein paar STellen etwas Unterstützung bzw. nur andere Arbeitsweisen benötigt, damit man volle Leistung erbringen kann.


    Eine weitere SAche - wenn man sich schon als wertvoller Mitarbeiter erwiesen hat, dann wird das die Bereitschaft, ADS zu aktzeptieren, sicherlich höher sein, als wenn man sich noch nicht bewiesen hat.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Ich würde Dir abraten dies voreilig mitzuteilen. Ich habe den Eindruck, man liefert Menschen damit eine Steilvorlage, Fehler bei einem zu finden. Ich habe die Erfahrung machen müssen, eigene Schwächen - ohne direkt ADHS anzusprechen - mitgeteilt zu haben. Das Ergebnis war, dass sich andere darauf fokussierten. Deren eigene Fehler waren dann nicht mehr im Blickpunkt und ich war am Ende der "Übeltäter". VG
    Geändert von geclo (16.05.2015 um 16:12 Uhr)

  5. #25
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    geclo schreibt:
    Ich würde Dir abraten dies voreilig mitzuteilen. Ich habe den Eindruck, man liefert Menschen damit eine Steilvorlage, Fehler bei einem zu finden. Ich habe die Erfahrung machen müssen, eigene Schwächen - ohne direkt ADHS anzusprechen - mitgeteilt zu haben. Das Ergebnis war, dass sich andere darauf fokussierten. Deren eigene Fehler waren dann nicht mehr im Blickpunkt und ich war am Ende der "Übeltäter". VG
    Hhhmm :lol:

    Sehe IKk uch so!
    Man muss sich ja nich zum Opfer machen ...
    Sucht man lange genug findet man garantiert etwas.

    Das ADHS musste ich nicht mitteilen man wird drauf angesprochen
    Dabei habe ich doch immer mein bestes gegeben und versucht nich aufzufallen!

    Hey man sollte auf keinen Fall schlafende Hunde wecken!

    Da die Hexenjagd auf diese Weise bereits eröffnet wird.

    Und noch ein riesiger Fehler ist sich zu rechtfertigen!!!
    Das ist eben so und fertig!
    So bin ich/das bin ich!

    Natürlich muss man versuchen sich in der Arbeit zu arrangieren...
    Man sollte sich jedoch nich verbiegen und von den Kollegen ausnutzen lassen!

    Mit der Aussage ich habe ADHS
    Leider ist es bei mir so das ich bis auf den löslichen Kaffee keinen anderen Kaffee vertrage.

    Mit der Aussage ich habe ADHS beim AG bzw. den Kollegen könnte man bei nich janz aufgeklärten Menschen den Eindruck erwecken -man wäre etwas besonderes...,

    Neid ! Ein Steilvorlage für Mobbing (vgl. Oben)

    ----
    Hat man spitzen Kollegen/Team/unternehmen/Boss der verständnisvoll, aufgeklärt und nich ganz auf den Kopf gefallen ist, zu denen man vertrauen hat und mit denen man offen sprechen kann -warum nich?!?

    Im Zweifelsfall würd ich es nich sagen da ich keine Sonderpreis möchte!

    Bei psychischen Problemen ist es jedoch ähnlich....
    Sage ich jmd. Ich habe Depressionen -det versteht jeder !!! Hhhmm ...man bekommt gar noch eine Portion Mitleid ....
    Ähnlich wenn ich sage ich bin Drogen~ abhängig ....

    Ohhh du armer ...palawerpalaweroalawer...

    Merde....

    LG
    BoxwoT


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  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Stimmt BoxwoT, ein Sonderstatus kann leider auch zum Mobbing führen. Man rückt in den Blickpunkt, obwohl man eig. eher dahingehend unauffällig bleiben möchte.

    LG

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Hallo,

    ich hatte viele Probleme in meinem Job, durch die ich überhaupt erst auf das Thema ADHS gekommen bin, da ich ähnliche Probleme auch an meinen letzten Arbeitsplätzen immer wieder hatte.

    Nach der Diagnose vom Hausarzt, habe ich mit meinem Vorgesetzten darüber gesprochen, und es hat sich seit dem einiges getan.
    So kann ich nun Aufgaben, die viel Detailarbeit abverlangen (z.B. Bugfixing), an Kollegen abgeben, und Arbeiten übernehmen, die ich besser lösen kann - z.B. wenn es darum geht neue und unbekannte Technologien und Systeme zu integrieren. (Ich bin Softwareentwickler).
    Das bringt mein Unternehmen weiter, da neue Features in unseren Programmen schnell erprobt werden können, und das bringt mich weiter, da ich nun wieder viel Spaß an der Arbeit habe.

    Ich denke, das funktioniert nicht in jedem Unternehmen, und hängt von der Tätigkeit ab und den sozialen Kompetenzen der Chefs.

    Wenn jedoch ein Vertrauensverhältnis besteht, würde ich durchaus darüber reden.
    Die meisten Firmen möchten ihre Arbeitnehmer ja behalten und gemeinsam mit ihnen wachsen.
    Man muss sich nur die Frage stellen, wo kann ich besonders gut - oder sogar besser als andere - Dinge erledigen, und wo brauche ich Unterstützung?

    Von meinem Kollegen, wissen aber nur einige davon. Es macht keinen Sinn, es jedem auf die Nase zu binden.

  8. #28
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Nein, würde ich auch nicht so schnell ändern.

    Da ja noch allgemein psychische Erkrankungen und ADS als schlecht oder behinderlich abgestuft werden, dass kann dann beim Job auch nachteile mit sich ziehen, bzw. gar nicht erst zur Einstellung führen.

  9. #29
    like a Hobo...

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Wenn mir ein Mitarbeiter auffällt, der in einigen bereichen immer mal Defizite zeigt, dann würde ich schon gerne wissen wollen, woher diese Defizite kommen.
    Ok, nun bin ich selber betroffen, und könnte wohl ADHS-Symptome schneller erkennen und deuten, und dementsprechend handeln.
    Aber auch allgemein gehalten denke ich, das ich als Chef schon gerne die Möglichkeiten hätte, Defizite zu erfahren, um damit dann auch zu arbeiten. Heißt, das ich Aufgaben, die ungeeignet sind, für den betroffenen Mitarbeiter, ich eben anders deligiere.
    Und im Gegenzug aber Aufgaben an den betroffenen Mitarbeiter deligiere, für die er nahzu prädistiniert ist.

    Aber wenn ich die ganzen Beiträge hier so lese, so scheine ich mit dieser Einstellung wohl ein Einzelfall zu schein.
    Schade irgendwie....

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Weiß euer Arbeitgeber Bescheid?

    Mein Arbeitgeber und meine Kollegen wissen es auch nicht. Es sagen zwar viele, dass Sie offen und nicht oberflächlich sind. Aber im Endeffekt sind es nur die wenigsten. Und es ist sehr schwer rauszufinden wer das nicht verurteilt. Denn ist es mal raus und die Kollegen sind nicht so offen wie sie zu sein scheinen kann man ein ziemliches Problem bekommen (Mobbing, Ausgrenzung, etc.). Wenn du da aber sowie so nicht mehr lange bist würde ich es auch versuchen. In dem Fall hat du ja nichts zu verlieren. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja den ein oder anderen, der gleiche Tendenzen (ADSler ist) hat.

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